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  1. 1894-03-02 · Heft 9 (2.3.1894) · p. Seite 108

    …es Wuchses, des Körperbaues und des äußeren Aussehens taxirt werden mußten. Davon nur 2 Christen und 572 Juden! % Ueber Richard Wagner erzählt Eduard Hanslick in seinen „Lebenserinnerungen" u. A. Folgendes: „Wagner mochte keinen Juden leiden; darum hielt…

  2. 1894-11-30 · Heft 48 (30.11.1894) · p. Seite 574

    …it erkannten,als er blos für einen Nachahmer Franz LisztS galt. Ich habe schon erwähnt, daß Rubinstein, im Gegensatz zu Richard Wagner, den er überdies gründlich haßte, die Werke jüdischer Tonsetzer mit bemerkenswerther Objektivität und wohlthnender Unpa…

  3. 1894-11-30 · Heft 48 (30.11.1894) · p. Seite 575

    …tleben werden. Er hatte es sich zur Lebensaufgabe gemacht, der geistlichen Oper ein eigenes Heim zu schaffen— wie einst Richard Wagner dem Mnsitdrama in Bayreuth; 40 Jahre hat er an der Verwirklichung seines Planes gearbeitet . . . aber leider war cs ihm…

  4. 1895-05-10 · Heft 19 (10.5.1895) · p. Seite 221

    … Leistungen Einzelner unter ihnen etwa gemeinsame Mangel erweisen." Mit feinem Humor behauptet Freitag schließlich, daß Richard Wagner „im Sinne seiner Broschüre selbst als der größte Jude erscheint", da er in seinen eigenen Werken die Eigenthümlichkeite…

  5. 1896-04-24 · Heft 17 (24.4.1896) · p. Seite 201

    …ahrhundert hat er vielleicht wirkliche, nicht blos legendarische Nachfolger gefunden. Eduard Maria Oettinger schrieb an Richard Wagner, er sei nur Christ geworden, um das Recht zu haben, ungefährdet Jude bleiben zn dürfen?) 1) M. Heine: Erinnerungen an H…

  6. 1896-08-07 · Heft 32 (7.8.1896) · p. Seite 383

    …n Hund abzllholen. „Leah David war eine Freundin seiner Schwester, ein ungewöhnlich schönes Mädchen im selben Alter wie Richard Wagner unb besaß den reizenden Typus der poriugiesischell Juden, der ganz orientalisch ist." Wagner fing sofort Feuer. Erhalte…

  7. 1896-10-16 · Heft 42 (16.10.1896) · p. Seite 495

    …leiter emporklimmen zu sehen. 1882 wohnte er der Aufführung des „Parsifal" unter seines Sohnes Leitung in Bayreuth bei. Richard Wagner, der ihn aufs Herzlichste begrüßte und bewirthete. fragte ihn scherzend: „Wie sind Sie mit Ihrem ungeratheNen Sohn zufr…

  8. 1897-02-12 · Heft 7 (12.2.1897) · p. Seite 2

    …o zu einer Autorität auf finanziellem Gebiete wurde, gehörte die Neigung seines Herzens der Musik, und besonders war es Richard Wagner, dessen Kunst ihn entzückte und begeisterte. Er wurde einer der Mitbegründer der Wagnervereine, und alle Angriffe des M…

  9. 1897-04-30 · Heft 18 (30.4.1897) · p. Seite 208

    …wäre. Berlin, den 18. März 1897. Hochachtungsvoll gez. L. Seyffardt aus Krefeld, Mitglied für Magdeburg.: * ■ Also auch Richard Wagner war kein Freund der antisemitischen Bewegung. Der „Ring der Nibelungen" wurde 1881 in Berlin zum ersten Male am Viktori…

  10. 1897-10-29 · Heft 44 (29.10.1897) · p. Seite 2

    …nd, der sich seiner Familie angenommen hat. In jenen Tagen, da erst eine sehr kleine Gemeinde von Kunstfreunden treu zu Richard Wagner stand, da trat Kuczynski eifrig für die neue Richtung in der Musik ein. Die litterarisch-künstlerischen Neigungen haben…

  11. 1899-01-13 · Heft 2 (13.1.1899) · p. Seite 17

    …e öffentliche Meinung hätte diese böswilligen Don Quixotes verlacht und verhöhnt. Der letzte Mohikaner der Reaktion war Richard Wagner, der 1852 seine berüchtigte Schrift: „Das Judenthum in der Musik" herausgab, ohne sonderlichen Schaden anzurichten, den…

  12. 1900-05-18 · Heft 20 (18.5.1900) · p. Seite 236

    …rschte, und daß feilte hauptsächlichsten Opern, wie „Der Prophet", „Die Hugenotten" und „Die Afcikanerin" trotz der von Richard Wagner und seinen Gesinnungsgenossen gegen ihn Jahrzehnte hindurch systematisch betriebenen Hetze noch immer fleißig gegeben w…

  13. 1900-05-25 · Heft 21 (25.5.1900) · p. Seite 249

    …mit Felix Mendelssohn-Bartholdy noch mit Franz Liszt, Giacomo Meyerbeer, Robert Schumann, Adolph Jensen, Friedrich Kid, Richard Wagner, Hektar Berlioz u. A. Bezeichnend für Richard Wagner war es, daß er es nicht verschmähte, die Gunst des Inden Julius St…

  14. 1900-09-21 · Heft 38 (21.9.1900) · p. Seite 452

    …imm über den ruchlosen jüdische» Optimismus Luft gemacht. Wie sich Nietzsche von allem was er einst an Schopenhauer und Richard Wagner geliebt hatte, mit der Zeit lossagte, so verdammte er auch deren Judenfeindschaft. Er sah in den Juden „die stärkste, z…

  15. 1901-06-14 · Heft 24 (14.6.1901) · p. [Seite]

    …rn. — Ein Wort von Friedrich Nietzsche citirt dessen Schwester in einem Aussatz über die Beziehungen des Philosophen zu Richard Wagner: Im Jahre 1886schilderte er, wie er „von Wagner loskam": Schon im Sommer 1876, mitten in der Zeit der ersten Festspiele…

  16. 1901-08-09 · Heft 32 (9.8.1901) · p. Seite 383

    …in heiliges Werk vor der Benutzung mit einem ehrfurchtsvollen Kuß zu begrüßen. „Gesammelte Schriften und Dichtungen von Richard Wagner", bnchstabirte er Silbe um Silbe vom Deckblatt herunter. Der junge Student hatte ihm mit Papierstreifen die Stellen bez…

  17. 1902-12-26 · Heft 52 (26.12.1902) · p. Seite 615

    …in dieser Woche seinen 67. Geburtstag gefeiert. Von antisemitischer Seite wurde bei diesem Anlässe eine Erinnerung an — Richard Wagner wieder ansgegraben, der einmal Stöcker „den einzigen Mann" im Deutschen Reichstag genannt hat. Professor Ludwig Scheman…

  18. 1903-01-30 · Heft 5 (30.1.1903) · p. [Seite]

    … des Judentums zum Vergleich heran. In der zweiten Periode, wo Nietzsche von seinen bisherigen Idealen Schopenhauer und Richard Wagner abfällt, bekämpft er auch deren Antisemitismus auf das Nachdrücklichste. In Anlehnung daran wurde dann in weiteren Folg…

  19. 1903-09-18 · Heft 38 (18.9.1903) · p. Seite 448

    …tesdienst. Ihm haben wir es lediglich zu verdanken, daß heute nicht mehr in der Synagoge Zustände vorherrschen, wie sie Richard Wagner in seiner berüchtigten Broschüre „Das Judentum in der Musik" schildert. Das Chaos ist verschwunden und in der größten w…

  20. 1904-09-16 · Heft 38 (16.9.1904) · p. Seite 451

    …taufführung des „Lohengrin" geschrieben, über die Bedeutung dieser Oper sich in begeisterter Weise ausspricht. Ob' wohl Richard Wagner, dem übrigens jetzt noch das Malheur zukommt, zum Semiten gemacht zu werden, diese intimen Beziehungen seines Apostels …