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  1. 1931-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1931) · p. Seite 203 · Das reichsdeutsche christliche Element in Palästina

    . * Neben diesem bodenständigen, kolonisatorischen Element der schwäbischen Templer ist das Deutschtum in Palästina durch eine stattliche Anzahl von evangelischen und katholischen Stätten des Glaubens und der Liebe vertreten. Die Geschichte des evangelischen Deutschtums beginnt mit einem romantischen Plan König Friedrich Wilhelms IV. von Preußen. Niemals hatten die europäischen Mächte Palästina so sehr in der Hand wie damals, als Ibrahim Pascha aus Palästina gedrängt wurde. Damals hätte der Sultan zur Erkennt- 10) Vergleiche die demnächst erscheinende Sondernummer „Palästina" der „Deutschen Schule im Ausland" (Wojfenbüttel): bearbeitet von K.

  2. 1929-09-18 · 38 (18.9.1929) · page 5

    Kein einziges, das etwa in der Oeffentlichkeit den Schluß gezogen hätte, daß gegenüber der blutigen Tragödie in Palästina nunmehr eine stärkere und entschiedenere pro-zionistische Administrat ion und Politik in Palästina vonnöten sei, der Schluß, den die zionistische Bewegung ganz instinktiv vom ersten Augenblick an aus den Ereignissen in Palästina gezogen hat. … Das zweite Moment, das in den Argumenten der englischen Presse zum Palästina-Problem durch Abwesenheit hervorsticht, ist das politische Interesse des Britischen Imperiums an seiner Position in Palästina.

  3. 1926-09-24 · 39 (24.9.1926) · page 3

    Daher, glauben wir. wäre es nötig, gerade wegen der Krise eine umfassende, intensive Propaganda — gerade in Osteuropa — zu beginnen, um dre Kleinkapitalisten, die ietzt durch psychologisch verständliche Schauernachrichten abgeschreckt sind, nach Palästina zu bringen, wodurch ihnen wie dem Lande geholfen wäre: Sie würden aus der osteuropäischen Wirtschaftsdepression befreit und in Palästina die Krise überwunden werden. … Nun ist es leicht, für das Mißlingen der Palästinaarveit die Nichtzionisten verantwortlich zu machen. Man braucht nur auszurechnen, wieviel Geld in Palästina fehlt und zu erklären: hätten die Nichtzionisten diesen Betrag zusammengebracht. so würde es in Palästina nicht fehlen.

  4. 1914-03-13 · Heft 11 (13.3.1914) · page 5

    Die nunmehrige Adresse für alle Briefe und Geldsendungen lautet: Hauptburcau des Jüdischen Nationalfonds zu Händen des Herrn Justizrat Dr. M. 1. Bodcnhcimer, Köln, Hansahaus. Die Palästina-Fahrt im Frühjahr Für die am 2. April stattfindende Palästina-Gesellschaftsfahrt hat sich bereits eine große Zahl von Teilnehmern aus allen Ländern gemeldet. … März 1914 eingczahlt werden. Auskünfte und ausführliche Prospekte beim Palästina-Informationsburcau des Zionistischen Actions- Comites, Wien 11, Karmelitcrplatz 1. Bekanntmachung. Die diesjährige Verlosung der Reiseprämien der Palästina -Reise-Ges eilschaft e.

  5. 1917-01-01 · Heft 9 · p. 594 · Meine Stellung zum nationalen Judentum

    Sie ist berechtigt, weil natürlich und urwüchsig. Nachdem sie sich für Palästina als Ziel entschieden hat, und nachdem der Gedanke, die Juden dort ansiedeln zu lassen, von mehreren Regierungen, freilich noch nicht von der türkischen, als berechtigt anerkannt worden ist, scheint der Zionismus die Zukunft für sich zu haben. … Den Juden wird die Gelegenheit geboten werden, ein Zentrum in Palästina zu haben. Für absehbare Zeit wird' die jüdLche Gesellschaft dort zu ohnmächtig

  6. 1936-07-17 · Heft 57 (17.7.1936) · page 5

    hcr Voiksbesomlerhcit, die den vollen Einsatz für das Vntishncl nicht mindert, Verständnis Halten, ohne daraus eine Art Vorwurf gegen die Juden ab/tilriU'n. Moltke zum Palästina-Problem in einem Aufsatz. ״Moltke blickt nach Palästina“ im ״Berliner Tageblatt" vom 15, Juli weist 1 >r. Erich Haeuber darauf hin, daß Moltke bereits im Jahre 1811 sich mit den Problemen Bal.' … überlebt. in einem Aufsatz, ״Deutschland und Palästina“, den er nach seiner Rückkehr veröffentlichte, entwickelte er die Ansicht, daß die Türkei Palästina nicht verwalten könne und daß es keinen anderen Ausweg gebe, als Palästina unter christlichen Sc 11 tt t 7. zu stellen, den er sieh in der Weise dachte, daß ״die Leiturtg des neuen Staates einem unumschränkten Fürsten deutscher Nation und echt toleranten Sinnes zu übertragen“^ sei.

  7. 1927-02-11 · Heft 12 (11.2.1927) · page 6

    Freiherr Paul von Schönaich über: ״Der Aufbau Palästinas durch die Juden“. Die Zeitschrift ״Palästina“ erscheint wieder. Das 230־ nistische Landeskomitee für Oesterreich hat beschlossen, die Zeitschrift ״Palästina“ die zuletzt vom Wiener Zionistisehen Landeskomitee im fahre 1912 durch seinen damaligen Vorsitzenden Adolf Bön m herausgegebeit worden ist, ab 1- Jänner 1927 wieder erscheinen zu lassen. … Loewe hatte deshalb besonderen Reiz, weil er gerade jetzt wieder im Begriff steht, eine Gruppe von Palästina- Touristen in einer Gesellschaftsreise der ״Hapag“ nach Palästina zu führen. Die Ausführungen von Herrn Prot. Loewe erweckten für die Ziele des Klubs bei seinen zahlreichen Zuhörern das größte Interesse.

  8. 1931-05-28 · Heft 177 (28.5.1931) · page 10

    Auch zu Weihnachten und Neujahr verteilt er anstatt Neujahrskalender Palästina-Toiletteseife. Großen Dank verdient die treue und unermüdliche Referentin des K. K. L. in der Sektion IV/V, Frau Stella Hochstim, die allein, ohne jedwede Hilfe, es als Pflicht und'Ehre betrachtet,, hei Besuchen von Vereinen und auch in Gesellschaft stets Palästina-Produkte mit sich zu tragen und dieselben anzubieten, — ihre schön und geschmackvoll adjustierten Tischchen von Tozereth Haarez bei jeder Feier und Veranstaltung sind begrüßenswert. Diese edle und gute Tat hat nicht nur dem Palästina-Aufbau auch in seinem Produktenabsatz Theodor Herzte Botschaft aus dem Jenseits Eine Seance südafrikanischer Zionisten.

  9. 1892-09-02 · Heft 36 (2.9.1892) · p. [Seite]

    Berlin, 15, August. Wiederum ist 400 Zuwanderern die Landung in Palästina verweigert worden. Es hat der türkischen Regierung früher schon nicht an Cinwäuden zu kolonisationsfeindlichen Maßregeln gegen die Juden gefehlt, um so weniger läßt sie sich die jetzt in verschiedenen Ländern herrschenden Epidemien entgehen, um aus ihnen das Verbot der Inden-Ansiedelungen in Palästina zu rechtfertigen. … Man sieht allen von der türkischen Negierung erlassenen Maßnahmen, die Palästina-Kolonisation betreffend, die prinzipielle Nichtduldung dieser Bestrebungen an. Die Palästina-Fanatiker, die die türkische Negierung sammt dem Sultan ci'.:> Kolouisationsförderer ausschreieu, müssen entweder mit unheilbarer Blindheit geschlagen sein, oder sie sehen nicht, weil sie — nicht sehen wollen, um nicht die Werbetrommel

  10. 1924-01-08 · Heft 2 (8.1.1924) · page 4

    Sic ist berechtigt, da sie tief eingewurzelt und natürlich ist. Nachdem Palästina das Ziel der jüdischen Kolonisation geworden ist und mehrere Regierungen diese Idee anerkannt haben, scheint die Zukunft des Zionismus gesichert zu sein.“ * In einem Brief an die ״Frankfurter Zeitung“ schrieb Brandes unlängst: ״.. . … Wie erst jetzt bekannt wird, kam der frühere jüdische Legionär Leutnant Joseph Katz, der während des Krieges in Palästina Dienst getan hat, am 17. Dezember während eines Fluges in Aegypten ums Leben. Leutnant Katz hat sich während des Palästina- Feldzugs ausgezeichnet, er war einer der nächsten Mitarbeiter Jnbolinskys.

  11. 1934-12-18 · Heft 101 (18.12.1934) · page 5

    ich entschloß, den ganzen Bedarf ausschließlich in Ost- :m-lsud ״־ decken. Wenn die Tiere in Palästina einigermaßen ein- *ihbgcn, kae.n zum Frühjahr mit einem weiteren Trans|x>rt gerechnet «nlm. Als Begleiter des Viehlransporles sind aus jiidiselien Fiuni. hn ich• junge Leine noserschen worden, die mindestens ein Jahr 1» der f .antlwiriM'haf» tätig waren und in Palästina bleiben wollen. … W1cderf wie auf jedem anderen Gebiete, eine Ueocrraschung. Palästina, das luden- Und, hat keine Börse. Bezallcl. L! 1«, י i;1 •’ ' « hv! י!v I!■; :•■11, 'hl. 1 I (' I t, ' ' 4V I!_ i I!!

  12. 1926-10-22 · Heft 44 (22.10.1926) · page 12

    Denn die zionistische Presse, die zwar immer alles Kritische über Palästina selbst zu veröffentlichen vorgibt, bringt gewöhnlich nur die Ziffern der Einwanderung, selten die der Auswanderer. … Bei den Kapitalisten sei es wünschenswert, daß sie mehr als die vorgeschriebenen L 500 besitzen und daß sich die Zahl der nach Palästina strebenden jüdischen Industriellen stark erhöhe. Von der Leistungsfähigkeit der zionistischen Fonds hänge es ab, wieviel Einwanderer alljährlich ins Land kommen können.

  13. 1864-01-01 · 1-2 · p. Seite 149

    Bewährte sich nicht das Nrtheil über solche sich begeisternde Romantik in hohem Maße? Ist nicht, mutatis mutandis, jener künstliche Palästina - Rausch im Grunde von demselben Werthe? Hrn. Cohn's Verdienste bleiben unangetastet, seine Erfolge seien der Zukunft anheimgestellt; die ״Schwarmgeister" aber, die sich an ihn anschließen wollen, mögen aus unserm Heiligthume gewiesen und dieses unter uns, auf ftnchtbarem Boden treu gepflegt werden. 7.

  14. 1861-01-01 · 3-4 (1861) · page 15

    Jahre seiner Regierung nach 3jähr. schweren Leiden geschieden ist; dessen Bedeutung für das Reich Gottes so großartig dasteht, daß wir sie hier nicht ermessen können; dessen Wirken für die heiligen Stätten der Christenheit aber für unseren i Jerusalem-Verein von solcher Wichtigkeit erscheint, daß wir sagen dürfen: der Königliche Schirmherr des lauteren Evangeliums in Palästina und im Morgenlande ist abgerufen und sein Vermächtniß an uns ist der Fortbau des heil. Werkes, das Er in lebendigem Glauben begonnen und als ein Pfleger der Hütte Gottes auf Erden bis an Sein Ende treulich behütet, gefördert und mit seltener Liebe umfaßt hat.

  15. 1926-01-01 · 27 (1926) · p. Seite 137 · Berliner Erinnerungen

    Als der Angeredete die an ihn gerichtete Frage verneinen mußte, riet ihm der König zunächst dringend, das Buch zu lesen, skizzierte aber gleichzeitig in der ihm eigentümlich geistreichen Weise die Hauptgedanken der Schrift, und fragte den Vertreter der preußischen Hauptstadt in der ersten Kammer, was er denn für den Fall der Errichtung eines jüdischen Königreichs Palästina zu tun gedächte. Schlagfertig erwiderte Veit: „Majestät! Ich würde meinen zukünftigen König um den Gesandtschaftsposten in Berlin bitten!"

  16. 1937-01-14 · 2 (14.1.1937) · page 5

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  17. 1934-10-30 · Heft 87 (30.10.1934) · page 6

    Schnm• iahu Lewin stand, und das seine Aufmerkssmkeit der M»• turarbeit sowohl in Palästina wie in den Galuth-Lindern wandte. Infolge Geldknappheit wurde jedoch diese» DM**״» nach einjähriger Arbeit geschlossen.) … Max Sei * mann, Wien, sendet uns einen interessanten Vorschlag.0 schon vor zwanzig Jahren von ihm zusammen mit ew'i; anderen Personen gemacht wurde. Es wird angereg׳, , Palästina ein Institut zu schaffen, das dem jüdls‘״ Erfinder dienen soll. Jeder Erfinder soll die Möglich" haben, frei zu arbeiten und das Institut soll ihm die Prיי ״״ , die Patentierung und wirtschaftliche Verwertung 1 Auf diese Weise würde Palästina einen Oewinn an hoch" gen immateriellen Gütern haben, die aich auch im )g, nalen Verkehr auswerten lassen.

  18. 1878-10-23 · N° 43. (23.10.1878) · p. Seite 340

    Wie gesagt, ein Recht wollen sie einheimsen, die Herren Rumänen, aber von den Pflichten wollen sie nichts hören. Palästina. Ob. Jerusalem, 4. September. (Or.-Corr.) Die Ungarn können noch innner nicht ruhen, und haben am rW") 'ttf'S wieder einen Scandal in der großen Synagoge ausgeübt, weil ein sehr religiöser Israelit an ca. 40 israel. junge Leute *) arabischen Unterricht gratis ertheilt. … Leider aber ist es sehr zu bedauren, daß das Geld, das unsere Glaubensgenossen in Europa für das Wohl der Israeliten in Palästina hinsenden, meist den hiesigen Rabbinern ausgeliefert wird, sodaß es diesen ermöglicht wird, mit drohender Macht gegen die hiesige, nach Bildung strebende israel.

  19. 1919-08-29 · Heft 35 (29.8.1919) · p. Seite 387

    Auch was die Landwirts cha f t anbelangt, so trifft .das, >was Pastor Kunert über die Schuld der Christen an dem früheren Ausschluß der Inden vom Handwerk in Deutschland aussührt, genau auch für dieses Gewerbe zu. Im alten Palästina waren die Juden fast ausschließlich A ck e r b a u e r. Da erst in allerjüngster Zeit dieses Land von der wissenschaftlichen Forschung als die Urheimat der wichtigsten Getreidefrucht, des Weizens, sestgestellt' worden ist, können nur die Juden diesen in Kultur genommen Haben. Sie haben sich also um den Getreidebau der Welt ein Verdienst erworben, dem nicht bald irgendein anderes Volk eine ähnliche Leistung qn >die Seite stellen kann.. Diese Ackerbauer im alten Palästina, die den vollberechtigten Anspruch daraus erheben dürfen, als das erste Bauernvolk der Welt bezeichnet zu werden, würden gar zu gern im Galuth das Gewerbe ihrer.Väter sortgeführt haben, wenn man sie nicht direkt davon ausgeschlossen hätte.

  20. 1905-05-01 · Heft 5 (Mai 1905) · p. Seite 160 · Yemen

    Dalman, die Heiligtümer von Petra, der Mitarbeiter Piofessor Riedel, das Leben und Wirken des Hieronymus in Palästina, Dr. Schwöbel, die Wüste Juda, geographisch und geschichtlich, und Lic. Volz das Jerusalem der Kreuzfahrerzeit. In den Vorlesungen für die Stipendiaten werden die historisch wichtigen Punkte der Umgebung Jerusalems, die Geschichte des Tempelberges und das moderne Arabisch behandelt.