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MUSIK IN PALÄSTINA 4fi3 der jüdischen Musiker der Welt, verbunden mit einem jüdischen Musikfest in Jerusalem. Kongreß und Mnsikfest waren ursprünglich für Pessach 1926 beabsichtigt; da die Vorbereitungen nur langsam vorwärtskamen, sind sie für 1927 verschoben. … Das Wiener Streichquartett hat seine Mitwirkung (bei Verzicht auf Honorar) in Aussicht gestellt. Von den in Palästina lebenden jüdischen Komponisten habe ich außer Sandberg Engels und Rosovsky bereits erwähnt. Die historische Bedeutung Engels ist bekannt.
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Auf die Frage des staatlichen Bodens wurde leider nicht eingegangen. Wir empfehlen jedem, der sich mit dem Palästina-Problem befaßt, die Lektüre dieser Bücher. Dr. Konrad Prunner. DAVID BERGELSON: Am Bahnhof. Deutsch von Alexander Eliasberg. … Jahrhundeiis ist bisher im Dunkel der jüdischen Geschichte verborgen gewesen; galt er doch als einer der vielen Schwärmer, die die unerträglichen Leiden des jüdischen Volkes durch die Rückkehr nach Palästina beenden wollten. Aus diesem unbekannten Menschen, von dem man nicht weiß, woher er kam und wo er endete, hat Brod eine historische Figur geschaffen und ihr Leben und hohen Inhalt verliehen.
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Es war stets ein Axiom der zionistischen Politik, daß wir das Nationalheim in Palästina nicht für das palästinensische Judentum verlangen, sondern für das gesamte jüdische Volk, dessen auf Palästina gerichtete Kräfte in der Zionistischen Organisation politisch zusammengefaßt sind. Die Zionistische Organisation ist befugt, im Namen des Volkes zu sprechen, soweit es sich um Palästina handelt. Sie vertritt die Forderungen aller Juden, die Palästina als Jüdisches Nationalheim wollen, auch wenn sie selbst nicht in Palästina sitzen, und die ihre Ansprüche herleiten aus der — übrigens aach Völkerrechtlieh anerkannten —‘ historischeh Verbundenheit des jüdischen Volkes mit Erez-Israe] und aus dem Willen, das Nationalheim in Palästina aufzubauen.
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Agnon, Der Verstossene (Aus dem Hebräischen von Max Strauß) 404, 500, 583, 658, 704 _ Die Geschichte von Rabbi Gadiel dem Kinde............. 31 Paul Amann, „Assimilation" in Frankreich . ............. 140 Arjeh ben Menachem, Einschaltung des W'adar............ 100 Elf ri de Berge 1 - Gro n em ann, Jüdische Wege............ 396 - Siegfried Bernfeld, Aus einem jüdischen Kinderheim......... 309 — Ein pädagogisches Forschungsinstitut in Palästina........... 465 Moritz Bileski, Das Kompromiss des deutschen Judentums . ....... 20 — Die Wirkung des Kompromisses.................. 85 Max Brod, Heidentum, Christentum, Judentum............. 16 Martin Buber, In später Stunde.................. 1 — Zwei Wundergeschichten.................... 156 — Lehrer und Schüler....................... 511 Helene Hanna Cohn, Die jüdische Frau in Palästina .......... 317 Albrecht Heitmann, Die Geschichte der österreichisch-jüdischen Kohgreßbewegung (Zur Frage der nationalen Minderheitsrechte der Juden) 204, 389, 634, 685 Theodor Herzls Verhandlungen mit dem türkischen Sultan........ 9 Theodor Herzl über Uganda ................... 448 S. … BEMERKUNGEN: Moses Beilinson, Von den rus- Oskar Epstein, Das Verhältnis sisch-jüdischen Beziehungen . . 722 zwischen jüdischer Palästina-und Max Brod, Jüdische Schule . . . 345 Landespolitik....... 230 J. H. C.astel, Die Araber in Palästina 414 N. M. Gelbe r, Ein Projekt einer Ju~ Helene Hanna Cohn, Arthur denkolonisation in Palästina aus Ruppin..........166 dem Jahre 1840;......■ 595,
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„ntar. muß mich noch überzeugen, ob' es politisch praktisch ist, einen jüdischen Staat in' Palästina zu schaffen. Ich kann aber nicht einsehen, warum man den Juden nicht völlige Freiheit in .der Verwaltung ihrer lokalen Angelegenheiten und den Schutz ihrer Arbeit und Entwicklung in Palästina garantieren soll. … Ob die Zionisten damit zufrieden sein werden, ist eine andere Frage.“ Gesinnungsgenouenl Höret auf den Notschrei aus Palästina!
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Im Talmud ist die Wiedergeburt des Volkes in Palästina eine Grundidee des Judentums. Das beweisen bekannte talmudische Aussprüche wie etwa: ״Wer in Palästina lebt, wird eins mit Gott“, ״Ein in Palästina verlebtes Jahr befreit von allen Sünden“, ״Die Luft von Erez Israel macht weise“, ״In Palästina leben ist gleichbedeutend mit der Ausübung aller Gebote Gottes“. … Sabbatai Zwi endete schmachvoll, abei die Zionssehnsucht verschwand nicht mit ihm. Etwa 100 Jahre später wandert eit 1800 Juden nach Palästina aus. In dieser Zeit lebte R. Jacob Emden, der in dem von ihm herausgegebenen Gebetbuch schreibt: ״Höret meinen Rat: wenn ihr nur irgendwelche Mittel habt, bescheiden in Palästina zu leben, so fahret nach Palästina.
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Seite 434 JUEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 61, 2. VIII. 1027 Propaganda und Palästina - Aulbau Von Dr. A. Ruppi n. Die zionistische Arbeit in Palästina leidet bis zum heutigen Tage darunter, daß der jetzigen Periode des Aufbaus eine Periode voranging, in der die zionistische Organisation so gut wie ausschließlich auf Propaganda eingestellt war. … Auch für viele Angehörige der freien Berufe (Aerzte, Ingenieure etc) ist nicht abzusehen, wie sie sich in Palästina erhalten können^־ 'Es׳:׳gibt"'f2.'*':B.,- ׳für *Zeit׳ ״'(Stimmer 1027) irt Palästina bereits 405 jüdische Aerzte, d.
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Nach Ansicht des Verfassers ist ein Nationalheim eine konzentrierte jüdische Siedlung in Palästina, die in wirtschaftlicher, politischer und kultureller Hinsicht selbständig ist. Der Zionismus erstrebt eben die Verwirklichung der ökonomischen, politischen und kulturellen Verselbständigung des jüdischen Volkes in Palästina. … Der Zionismus erstrebt die «Territorialisierung» der jüdischen Siedlung in Palästina mit der Tendenz, ein Volk auf eigenem Boden zu sein. Innerhalb der Araber herrscht die falsche Vorstellung, daß man diese historische Arbeit des jüdischen Volkes durch dessen Vernichtung in Palästina zu nichte machen kann.
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Josef Popper, der erklärte, daß es auf die fürchterlichen Vorfälle in Palästina nur eine einzige Antwort für die gesamtejudenheit geben könne: unverzüglich alle Kräfte für die Arbeit für Palästina einzusetzen! … September. (J.T. A.) Die Leitung de* PalestineEmergencyFmid (Palästina-Hilfsfonds) hat beschlossen, von nun an täglich 5000 Dollar nach Palästina abzusenden, solange der akute Notstand andauert.
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Sitzung. 13. Palästina-Referat: III. Jüdischer Nationalfonds, Referent Prof. Otto Warburg. 14. Palästina-Referat: IV. Erziehung, Referent Dr. M. L u r i e. 15. Palästina-Debatte. Fünfter Tag: Dienstag, den 6. September, nachm. 3 Uhr — 7. Sitzung. 16. Fortsetzung und Abschluß der Palästina-Debatte.
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Warschau, 30. August. Die Nachrichten über die Ereignisse in Palästina haben das polnische Judentum tief erschüttert In allen Städten finden Trauerkundgebungen statt. In den Straßen von Warschau demonstrierten zehntausende Juden, die ihrer Solidarität mit dem jüdischen Jischuw in Palästina, der heldenhaft um seine Existenz kämpft, Ausdruck gegeben haben. … Ein Palästina-Abwehrfonds (L’schem Haganath Hajschuw) wurde gegründet Zahlreiche Spenden wurden geleistet. Demonstrationen in Krakau (Eigenbericht der «Stimme».)
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Die Palästina-Regierung hat eine Verordnung betreffend die kommunalen Selbstverwaltungskörperschaften erlassen, welche als Vorstufe zu einem Legislative Council — von den Zionisten scharf bekämpft gilt. … Sakaschansky. * Das tschechische Sehulniinisterium hat für das hebräische Schulwesen für das Jahr 1934 70.000 Kc bewilligt. Im letzten Monat entstanden in Palästina über 100 neue Fabriken und Betriebe In Haifa wurde ein Araber verhaftet, der nationalsozialistische Flugzettel mit Lobreden auf Hitler verteilt hat.
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Hertz, die Gattin des Reichsrabbiners, führte während der Aussprache über Palästina den Vorsitz. Frau Eder skizzierte die Ergebnisse des jüdischen Aufbauwerks und die Rolle der Frau in der jüdischen Arbeit in Palästina. … Jeden Donnerstag abends 9 Uhr Zusammenkunft der Charlottenburger Zionisten im Cafö Kersten, Kurfüretendamm 90. Baompflanzangen in Palästina In Nummer 30 der ״Jüdischen Rundschau" gibt Herr Dr. Brünn eine Analyse aer Aussichten für Orangenpflanzungen in Palästina "(Mittelstandskolonisation in Palästina).
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Aber in einem ganz anderen Sinne als dem des jähen „Transportunternehmens“, das wir heute als gescheiterten Lösungsversuch erkennen müssen, sieht Brod die Befreiung des jüdischen Volkes von Palästina ausgehen: „Der Zionismus darf meiner festen Überzeugung nach niemals seine Richtung aufs Ganze aufgeben. Deshalb sind auch die Siedlungen in Palästina nur als Teile einer weitausgreifenden sozialen Bewegung gedacht. Die Idee der Bodenreform . . . will nicht nur als Basis einer jüdischen Sprachkultur im Sinn des Hebraismus, sondern auch als Basis einer in sich selbst wertvollen jüdisch-ethischen materiellen Entwicklung betrachtet sein.“ Die jüdische Wirtschaft in Palästina muß also ihre eignen sozialen Ideale auf stellen! Durch sie wird den Massen in Palästina desto mehr Platz geschaffen werden.
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Am stärksten zeigte sich das in den letzten zwanzig Jahren zionistischer Bewegung in der Behandlung der Tatsache der Existenz von Arabern in Palästina. Palästina ist, wenn die Juden dort einwandern, und genügend stark werden, ein bi nationales Gemeinwesen. Diese Feststellung hat seltsamerweise auf jüdischer Seite heftigsten Widerspruch hervorgerufen. … Eine Sensationsmeldung Die Berliner Abendblätter vom Donnerstag bringen in sensationeller Aufmachung unter der Ucberschrift ״Eine jüdi sehe Armee in Palästina“ eine Londoner Mel• düng, die wir in der Fassung der ״Deutschen Allgemeinen Zeitung“ w'iedergehen: ״Wie der soeben aus Palästina zurückgcke'irtc Sonclerkorrespon- Hent des ״News C h r o n i c 1 c“ Ixiriclitct, gibt es in Palästina ein« starkhewafincte und guiorganisie rte ,.jüdische Armee“, deren Stärke in gutunterriohteten Kr< Len auf 50000 Mann geschätzt wird.
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Herausgegeben von Chajim Brody 1 56 Bordmerkblatt für die Ankunft in Palästina 1 56 Mifraz Haifa. Von Zwi F r i e d 1 än d er 1 56 Judenhaß von heute. Von R. N. Coudenhove-Kalergi und Wesen des Antisemitismus. … Von Rupert Donk an (1. r. m.) 3 166 Museum Tel Aviv 3 166 Rechtshinweise für die Erwerbstätigkeit in Palästina. Von Walter Klein 3 166 Chaim Arlosoroff, Leben und Werk. Ausgewählte Schriften (a. b) 4 216
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Llpiky wandte *ich gegen die übertriebene und zersetzende Kritik, die an der Palästina-Arbeit geübt wurde, würdigte gerecht das bisher unter schwersten Bedingungen Geschaffene, das darunter litt, daß Palästina immer wieder von der Diaspora im Stich gelassen wurde und seine Arbeit auf schwankenden, unregelmäßig einlaufenden Einnahmen aufbaute. … Nachdem Miß Szold die politischen Aufgaben der neuen Exekutive in Palästina gestreift hatte, ging sie zum Schul- Problem über und berichtete von d» zahlreichen Telegrammen, die sie in dieser Angelegenheit in Palästina erhalten hat; sie sagt: Was heißt es nun, sich innerhalb der Grenz» des Budgets zu halten?
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Mögen die jüdischen Massen durch die „Nachiah“ und den „Pionierbeitrag“ dem JNF die Möglichkeit geben, seine historische Sendung in Erez-Israel zu erfüllen! Weit-Echo Die Lage in Palästina. Wie uns ein Spezial- Telegramm aus Kopenhagen meldet, sind dort Drahtnachrichten aus Palästina eingetroffen, aus denen hervorgeht, daß die kolonisatorische Arbeit in Jaffa und Jerusalem nunmehr, nach der Einnahme dieser Städte durch die Engländer, energisch fortgesetzt wird. … Sieff aus Manchester sagte: Es ist die Absicht der englischen Regierung, in einigen Wochen eine jüdische Kommission nach Palästina zu senden, die die Vorarbeiten für die Unterbringung der jüdischen Nation in Palästina beginnen soll. Dieser Kommission soll ein Stab von technischen Fachleuten, Ingenieuren, Architekten, Städteerbauern, Landwirten folgen.
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Und hätte die jüdischnationale Partei als Wahlparole nur Zionismus und Palästina ausgegeben, wie viele von den mehr als 15.000 Stimmen in Wien hatte sie wohl auf sich vereinigt? Was folgt nun daraus? … Und je stärker-der Zustrom jüdischer Arbeiterschaft nach Palästina wind, desto größere Verantwortung liegt auf ihren Schultenn. Wird uns die Zeit nach dem Weltkriege die große Massenbewegung nach Palästina bringen, deren eine dei schwersten Aufgaben des neuen Landes," aus den angehörenden Immigranten-Bestandteilen die -kulturelle Einheit zu schmieden, die von Palästina erwartet werden -muß. ' Auch bewußte V-erfälscfeimgstendemzen, die sich im Galuifli entwickelt haben;- werden im Lande nicht ausbteiben.
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Dieses Ergebnis seiner „unromantischen" Reise ergänzt das Buch de Haans durch den mit feinem Humor geschilderten Besuch bei König Feisul in Amman, bei dem sich dessen älterer Bruder Abdulla u. a. äußert: „Ein jüdisches Palästina? Will England denn das noch? Solange die Engländer in Palästina sind, wird die Politik englisch sein. Und sobald England das Land verläßt, ist das Land arabisch. Ihr könnt in Palästina ohne Friede mit dem großarabischen Gedanken nicht leben. Ihr habt die Wahl: Friede und Freundschaft mit allen arabischen Völkern oder etwas Unmöglichem in Palästina nachjagen".