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Man kann sicher sein, daß binnen 10 Jahren 2 Millionen Juden in Palästina sein werden." So spricht sich dies ministerielle französische Organ über die Zukunft des Landes aus, muß aber wohl oder übel den jüdischen Einwanderern folgendes Lob zollen: „Das sind keine Bettler, sondern ackerbautreibende Arbeiter, Handwerker und Kaufleute. … Wir glauben aber, daß die Türkei keine Angst vor den Juden hat und mit Vergnügen sieht, wenn tüchtige Leute in Palästina einwandern und dem Lande Segen und Gedeihen bringen. Noch ist Palästina kein Land, das Tausenden und Tausenden von Einwanderern eine Existenz bieten kann.
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Paul Nathan empfiehlt dem Hilfsverein in allen Schulen, die der Verein in Palästina unterhält, das Hebräische eingehend unterrichten zu lassen, daß die alte Sprache der Bibel in unseren Tagen wieder neu aufblühen und zur Sprache des täglichen Verkehrs würde. Auch hat der Hilfsverein eine Musterfarm errichtet, wodurch für die Hebung der Landwirtschaft und Bodenkultur in Palästina und für die Ausbildung von jüdischen Kolonisten ein Schritt vorwärts gethan worden ist. Die Lehrer in Palästina sollen dort auch während ihrer Ferienzeit noch praktische Unterweisung erhalten.
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Ebenso könnte es sich infolgedessen ermöglichen lassen, eine technische Hochshule in Palästina zu begründen, die vorerst nur ausgebaut wird, ein Usus, der auch in Deutschland öfters zur Ausführung kam . Stets kann ja eine weitere Abteilung, ein weiterer Lehrstuhl angegliedert werden. … Und wenn auch die vage Behauptung, dass der eingewanderte Jude in Palästina geistig auf das leider ziemlich tief stehende Niveau des einheimischen Juden oder gar des Arabers oder des Fellachen sinken könnte, wenig wahrscheinlich, so wäre doch die beste Vorkehrung da- 28
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Sir Herbert weist daher — was für einen englischen Staatsmann selbstverständlich sein muß — den ursprünglich zionistischen Ausspruch — „Palästina so jüdisch wie England englisch" — durchaus zurück. Es kann sich also nicht um ein „jüdische s" Palästina nach seiner Ansicht handeln, sondern um ein Palästina, in dem Juden und mohammedanische Araber, aber natürlich auch Christen, friedlich nebeneinander wohnen; also kein „Nationalstaat", sondern ein Staat, in dem neben anderen Bevölkerungselementen auch Juden wohnen; sie alle unter dem Schutz des Vereinigten Königreichs; natürlich! … Aber den geistigen und sittlichen Mittelpunkt der Judenheit werde Palästina bilden, ^ind deshalb müßten alle Juden aller Länder mithelfen, das jüdische Aufbauwerk in Palästina zum Erfolg zu führen."
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welche gewiss :den Einfluss der Juden in Palästina stärken können. Aber ein energischer Weg, das Judentum in Palästina gewaltig vorwärts zu bringen, die dortige Bevölkerung materiell und körperlich zu sanieren, ist es nicht. … Rotschild, der NB. auch die Ansiedelungen in wirklich grosszügiger Weise in Palästina bedachte, von keiner Organisation unterstützt wurden. 219
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Eine Thatigkeit in Palästina zu entfalten, verbietet dem Wiener Aciionstomitee schon sein Programin, laut welcheni jede Action in Palästina bis zum Eintreffen der „Eharter," d. h. ad calendas graecas vertagt wird. … Den Höhepunkt erreichte die Eonferenz bei der Verhandlung über die Schulen in Palästina. Eingeleitet ivurden dieselben durch ein Referat des Herrn Rabbiner Dr. Horovitz, in welchein die selbstverständliche These ausgestellt wurde, daß die Schulen in Palästina nich!
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November mit dem von Odessa abgehenden Dampfer der Russischen Schiffahrtsgesellschaft nach Palästina zwecks dauernder Niederlassung, nachdem er bereits im verflossenen Sommer mehrere Monate in Palästina weilte.• In M. … Das Deutschtum In Palästina Im Landesverband Sachsen des Allgemeinen Deutschen Schulvereins hielt Prof. Dr. G11111 c kürzlich einen Vortrag über das Deutschtum in Palästina und Syrien.
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Sie sind gegeben, obgleich die Möglichkeit für staatliche Selbständigkeit, seitdem das Land in den starken Händen einer europäischen Großmacht sich befindet, in weiterer Ferne liegt als je zuvor. Die Türkei hätte möglicherweise einmal Palästina eine gewisse politische Selbständigkeit gewähren können; das Mandatsland Palästina wird für überblickbare Zeiten in der Hand europäischer Großmächte bleiben, und weil dem so ist (? … Der Ausgang des Weltkrieges würde eine speziell deutsche Kulturarbeit in Palästina zu einem frivolen Experiment machen. Die Verknüpfung des jüdischen Palästina mit der Kultur der Welt kann zweckmäßigerweise heute nur durch die Angelsachsen vermittelt werden.
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Den zwei neuen Rechtsfakultäten in Saloniki und Konia wird sich alsbald eine dritte anschliessen, an der nach Beschluss der Regierung besonders das gesamte Zivilrecht gründlich gelehrt werden soll. Das Deutschtum in Palästina. Im Landesverband Sachsen* des Allgemeinen Deutschen Schulvereins hielt Prof. Dr. Guthe kürzlich einen Vortrag über das Deutschtum in Palästina und Syrien. Prof. Guthe begann mit der Erklärung, das Deutschtum in Palästina und Syrien habe erst eine kurze Geschichte. Zu Niederlassungen von Deutschen sei in Palästina erst seit etwa 50 Jahren die Möglichkeit gegeben, da vorher kein Ausländer in der Türkei Grundbesitz erwerben konnte.
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Die Art der Tätigkeit wird sich, wie auch in der Vergangenheit, den jeweiligen Verhältnissen anzupassen haben. Wenn wir für Palästina Geldmittel sammeln und trotz der widrigen Wirtschaftsverhältnisse, den Nöten unseres Vaterlandes und der besonderen Not der deutschen Juden zu noch größeren Opfern aufrufen, als sie bisher gebracht worden sind, so geschieht das, weil Palästina für die Juden eine ganz besondere Bedeutung hat, die nicht dadurch gemindert wird, daß man in Berlin jede Erwähnung der mit Palästina und Jerusalem verbundenen jüdischen Hoffnungen aus der Liturgie der Synagogen verbannt. Und ich glaube, daß das Wiedererwachen der hebräischen Sprache, die Erneuerung der jüdischen Kultur und Wissenschaft und die Verbindung jüdischer Religion mit jüdischem Leben, wie sie sich heute schon in Palästina vollziehen, die Liebe zu Palästina bei den Juden immer mehr zu einer Palästina- Verbundenheit gestalten wird. So wichtig uns Palästina ist, so wichtig es jedem Juden sein sollte, die Liebe zu Palästina darf nicht dazu führen, wie Sie schreiben, alle ״ideellen und materiellen“ Kräfte auf Palästina zu konzentrieren.
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I Brief aus Konstantinopel (Von unserm Berichterstatter) Die türkische Regierung und die Einwanderung nach Palästina Einige türkische Blätter hatten die Nachricht gebracht, die Pforte habe, als sie kürzlich erfuhr, daß jüdische Einwanderer trotz des unlängst erlassenen Verbots sich in Palästina niedergelassen und größere Grundstücke erworben hätten, die Behörden in Palästina angewiesen, strenge darauf zu achten, daß das in Rede stehende Verbot nicht übertreten werde. … Die Reise Baron Edmond Rothschilds nach Palästina Baron Edmond Rothschild ist im Begriffe nach Palästina abzureisen, um mit Erlaubnis der ottomanischen Regierung Ausgrabungen an der vermutlichen Stätte der jüdischen Königsgräber zu veranlassen.
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Im Herbst des Jahres 1911 hat Rabbiner Dr. Grunwald eine Reise nach Palästina unternommen und bei jener Gelegenheit einen Auftrag des Vorstandes erhalten, über jene Wohlfahtrtsinstitute und Stiftungen in Palästina, zu welchen die Kuktusgemeinde, sei es historisch durch ihre Stifter, sei es durch regelmäßige Subventionen, in Beziehungen steht, besondere Informationen mitzubringen. … Herr Rabbiner Dr. Grunwald glaubte, daß es dem Einfluß einer solchen Palästina-Kommission nicht schwer fallen bürste, auf den Lehrplan des Gymnasiums in Jaffa, der mancherlei zu wünschen übrig läß.t, Einfluß zu nehmen und die jährlichen reichen Spenden, die aus Oesterreich nach Palästina 'gehen, in das richtige Bett zu leiten.
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Es kommt auf die Zielsetzung des Palästinawillens an; cs kommt darauf an, was man in Palästina will. Ein Palästina- Wille, der aus dem Wunsche heraus, möglichst schnell Palästina zu kolonisieren, auf die zionistische Idee, auf die Zionsidee verzichtet, ist eben eine Gefahr. Die Idee ist — ich wage den Satz — heiliger noch als Palästina. Ferner ein Palästina ohne die Idee ist kein Palästina im jüdischen, kein Palästina im zionistischen Sinn. Soll das heißen, daß das, was Berger will und fordert, falsch ist!
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Die^MeueFxeje Wesse" brachte am Donnerstag, den Juni, ünen Artikel von Dr. Paul Nathan au-Berlin unter dem Titel: „England und Palästina", worin folgende markante Stellen Vorkommen: Die englische Regierung wird einer Einwanderung »ach Palästina Schwierigkeiten nicht in den Weg legen. … Daß ein erheblicher Teil der Jude» der Welt hier ein Unterkommen finden könnten, behaupten auch die Zionisten nicht. Die in Palästina ansässigen und die nach Palästina einwandernden Juden wird die englische Legierung zweifellos gerecht behandeln und ihnen jene Frechtztten gewähren.
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Palästina ist erwacht, und beginnt, wieder Zentrum des jüd. Lebens zu werden. Dies ist das größte Ergebnis, das historisch denkwürdigste Fazit aus dem ganzen Sprachenstreit in Palästina. … Bon dem Kuratorium des Jüdischen Instituts für technische Erziehung in Palästina geht uns folgender offizieller Bericht zu: Den Mitgliedern des Kuratorium des Jüd. Instituts für technische Erziehung in Palästina (Technikum Haifa) lagen in ihrer Sitzung am 22.
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Der Palüstinakundige weiß, welches Interesse ebenso die deutsche Negierung stets dem großartigen Schul- und Erziehungswerk des „H ilfsvereins der deutschen Juden" in Palästina, das Dr. Paul Nathan und Dr. Jarnos S i m o n ins Leben gerufen haben, entgegengebracht hat. Der Verlust des großen Krieges hat leider die wichtige Arbeit des Hilfsvereins der deutschen Juden in Palästina beendigt. … Daß es leider' nach außen den Anschein hat, als ob die Unterstützung des Komitees nur der nationaljüdischen Palästina-Arbeit dient, lag keineswegs in der Absicht der Männer und Frauen, die in das Komitee eingetreteu sind. Daß keiner der nichtjüdischen Unterzeichner mit diesem Eintreten für jüdische Siedlungsarbeit in Palästina damit irgendwie eine Stellungnahme zugunsten des Natioualsudentums als solchen bekundet, ist selbstverständlich.
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Denn darüber darf natürlich nicht einen Augenblick lang Unklarheit bestehen: Einheitsfront für Palästina-Arbeit heißt nicht, daß nun jeder und jede Richtung irgend etwas in Palästina versuchen soll oder darf. Die ungeheuren, von den Zionisten am besten erkannten Schwierigkeiten des Palästinawerkes können nur überwunden werden bei gemeinsamer Anstrengung aller. … Denn um es noch einmal zu sagen, für diese ist das Entscheidende: Die Arbeit aller Juden für Palästina im gemeinsamen Rahmen, d. h. itm Keren Hajessod.
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Rumänische Kulturträger 25. Abschaffung der Schultaxeu 26. Deutsche Kolonisten aus Palästina 26. Palästina-Industrie-Syndikat 26. Jüdische Schulen im Orient 26. Aus dem Orient 26. Auatolischc Eisenbahn 27. Automobilverkehr im Libanon 27. … Amerikanische Rückwanderer SO. Aus dem Türkischen Reiche 81. Nachrichten aus Palästina 81. Per neue Grossrabbiner von Frankreich 79. Entwickelung der Industrie in Palästina 81. Deutschtum in Palästina 82.
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Das, was man heute die Judenfrage nennt, glauben die Zionisten gelöst, wenn Palästina mit Juden besiedelt und diesem jüdischen Palästina die politische Autonomie gewährt ist; gleichgültig, ob im weitesten Umfang oder in einem beschränkteren. … Palästina ist nicht herrenloses Land; es ist besiedelt von einer erdrückenden Mehrzahl von mohammedanischen Arabern, die jedem Fortschritt des Judentums in Palästina feindlich gegenüberstehen.
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Sir Herbert weist daher was für einen englischen Staatsmann selbstverständlich sein muß — den ursprünglich zionistischen Ausspruch — „Palästina so jüdisch wie England englisch" — durchaus zurück. Es kann sich also nicht um ein „jüdis ch e s" Palästina nach seiner Ansicht handeln, sondern um ein Palästina, in dein Juden und mohammedanische Araber, aber natürlich auch Christen, friedlich nebeneinander wohnen; also kein „Nationalstaat", sondern ein Staat, in dem neben anderen Bevölterungselementen auch Inden wohnen: sie alle unter dem Schlitz des Bereinigten Königreichs: natürlich! … Aber den geistigen und sittlichen Mittelpunkt der Judenheit werde Palästina bilden, und deshalb müßten alle Inden aller Länder milhelfen, das jüdische Aufbauwerk in Palästina zum Erfolg zu führen."