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Die Palästinaregierung beschäftigt jüdische Arbeitslose Jerusalem, 30. Dezember. (JTA.) Der Oberkommissar für Palästina, Feldmarschall Lord Plumer, hat verfügt, daß bei den Aufforstungsarbeiten in Palästina 500 jüdische Arbeitslose beschäftigt werden sollen. … Pinchas Kohn, der vor kurzem in Palästina geweilt hat, hat nach seiner Rückkehr mitgeteilt, die Palästina-Regierung habe den von der Agudah geforderten Abänderungen der Gemeindeordnung zugestimmt.
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Noch ein Wort über die weit verbreitete Behauptung, daß die Errichtung der Jüdischen Nationalen Heimstätte in Palästina den britischen Steuerzahler riesige Summen koste. Von allen Ländern, die der Türkei angehörten, ist Palästina das einzige, das seine Zahlungsverpflichtungen erfüllt. … Wir sind nach Palästina kraft jenes Versprechens gegangen. Wir haben in der von mir geschilderten Weise gearbeitet und die Hoffnung ist nicht zu kühn, daß wenn wir unsere Arbeit fortsetzen — einst wieder aus Palästina die Botschaft des Friedens und der Verständigung in die Welt dringen wird.
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Uebrigens bin ich nicht mit allen Einzelheiten der englischen Politik in Palästina vertraut. Eines weiß ich aber sicher: England wird stets seine im Palästina- Mandat übernommenen Verpflichtungen erfüllen, einerlei welche Richtung — konservativ, liberal oder Arbeiterpartei — an der Macht sein wird. … Palästinensische Geburtenstatistik Die statistische Abteilung der Zionistischen Palästina-Exekutive hat eine Aufstellung über die Geburts- und Sterbeziffern der verschiedenen Bevölkerungsschichten in Palästina für das Jahr 1926 veröffentlicht.
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Palästina, fuhr Herr Sacher fort, hat ohne eine Verbindung mit dem jüdischen Volke, dem jüdischen Genius, keine Bedeutung für die Menschheit. … Das Judentum und dieses Land schenkten der Welt Propheten und Lehrer, und eben durch diese Schenkung hat Palästina noch hohe Bedeutung für die Welt. Es kam die Zeit, in der die Juden aus Palästina vertrieben wurden. Mit dem Auszug der Juden zog die Seele aus diesem Lande aus.
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Hofmeyr im Bureau der Exekutive eine Delegation südafrikanischer, in Palästina wohnhafter Zionisten. Die Abordnung drückte Herrn Hofmeyr namens der südafrikanischen Juden in Palästina ihren Dank für sein starkes Eintreten für die zionistische Sache aus und gab der Hoffnung Ausdruck, daß sein Aufenthalt in Palästina ihn in seiner Gesinnung und seinen Bemühungen zur tatkräftigen Unterstützung des jüdischen Nationalheims weiter bestärken werde. … John Haynes Holmes, der H a u p t g e i s 11 i c h e der Gemeindekirche von New York, der im Aufträge von Nathan Straus zur Einweihung des Nathan- und Lina-Straus-Gesundheitszentrums in Palästina geweilt hat, äußerte sich gegenüber einem Vertreter der J. T A. dahin, er habe den Eindruck, daß die Palästina-Regierung Interessen der Araber in Palästina in erster Reihe in Erwägung zieht und zu der jüdischen Bewegung eine gewisse Distanz hält, weil sie von der Zukunft der jüdischen Arbeit anscheinend noch nicht voll überzeugt ist.
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Seite 504 lUEDfSGHE RUNDSCHAU Nr. 76, 27. IX. 1920 Palästina und die Zionisten Von Wi'nstonS. Churchill. Copyright durch J. T. A. Die Zeit der Ruhe und des Fortschrittes, deren sich Palästina seit der Kairo-Konferenz von 1921 erfreuen konnte, ist plötzlich durch einen wilden Ausbruch rassischer und religiöser Leidenschaft gewaltsam unterbrochen worden. … Frankreich und die Vorgänge in Palästina (Von unserem Pariser Korrespondenten ) ar. Paris, 21. September. Die Vorgänge in Palästina haben in Frankreich ungewohnlich starke Beachtung gefunden.
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Der Appell des Oberkommissärs kann nicht der einzige Akt der Palästinaxegierung bleiben, wenn sie die jüdische Kolonisation in Palästina wiederherstellen will. Es ist nötig, daß sie Sanktionen gegen die Schuldigen ergreift und die von den Juden in Palästina geschaffenen, nun zerstörten Werte wieder aufbaut. … Er halte es für notwendig, daß alle viel energischer ihre Kräfte für Palästina einsetzen, ata sie es bisher getan haben; er persönlich sei bereit, das AeuBerste nach dieser Richtung zu tun. Vor allem sei es notwendig, die Einwanderung nach Palästina zu erhöhen.
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In diesen Tagen ist eine wichtige Erklärung Ibn Sauds durch die Presse gegangen, daß Palästina außerhalb seiner Interessen liegt. Palästina ist kein arabisches Land, es ist die Stätte dreier Weltreligionen. Palästina ist dem gesamten Islam heilig, und jeder Mensch in Palästina hat das Recht absoluter Freiheit. … Er halte es für notwendig, daß alle viel energischer ihre Kräfte für Palästina einsetzen, als sie es bisher getan haben; er persönlich sei bereit, das äußerste nach dieser Richtung zu tun. Vor allem sei es not• wendig, die Einwanderung nach Palästina zu erhöhen.
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Borah erklärte, die bestialischen Taten gegen die Juden in Palästina werden schwer lasten auf das schuldbeladene Gewissen derjenigen, die für diese Taten verantwortlich sind. Man muß sich jetzt fragen, ob Palästina das jüdische Nationalheim wird, wie es versprochen und bekräftigt wurde, oder eine internationale Schamlosigkeit? Die Ereignisse in Palästina haben ein Schwinden des englischen Prestige zur Folge. Die Aufgabe zur Begründung der jüdischen Heimstätte in Palästina wurde von Großbritannien nicht richtig verstanden.
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September, wurde im Hause des Jews’ College zu London eine gemeinsame Sitzung des Administrativ-Komitees der Jewish Agency für Palästina und des Aktionskomitees der Zionistischen Organisation eröffnet; die Sitzung ist eine außerordentliche und ist ausschließlich der Beratung über die Lage in Palästina gewidmet. … Harry Sacher, Mitglied der Exekutive, berichtete über die Tätigkeit der Zionistischen Exekutive sowohl in Palästina als auch in London seit Beginn' der Unruhen. Die Exekutive in Palästina, sagte er, hat die Gefahr vorausgesehen und tat alles, was in ihrer Macht steht, um ihr zu begegnen.
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*Widern ehef׳' noch von der folgenden Zeit der Spannung. Als ich Mitte September nach Palästina kam, waren die Unruhen vorbei, aber ich habe es nie vorher erlebt, daß — wie es damals in Palästina der Fall war — die ganze Bevölkerung eines Landes sich in einem Zustand ständiger Angst befand. … Aber auch wir müssen uns von Illusionen befreien. Manche geben sich der Illusion hin, es gäbe in Palästina keine Araber; aber es gibt sehr viele Araber in Palästina, wir müssen Seite an Sei*e und in Kooperation mit ihnen leben.
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VII. 1936 jüdische Rundschau Seife W Umschau Geistiges Leben / Escha schoicm Zionismus in Palästina Die Lage der Juden in der Welt wie die Verhältnisse in Palästina drängen heute wieder den Zionismus zu einer Rechtfertigung seiner Wege und Ziele, zur Festigung seiner Ideoloie. … Die Autorin schildert ihre Erlebnisse von ihrer Jugend in Serbien an bis zu ihrer Ankunft in Palästina, ln der Einleitung wird der Wunsch erläutert, einmal offen darzustellcn, wie eine Frau diesen ganzen Prozeß bis zu ihrer Verwtirzelung in Palästina empfindet.
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Der Minister Dumont war der Ansicht, daß diese Propaganda nicht ernst zu nehmen sei. ln der Presse nahm die liberale und die sozialistische Zeitung energisch gegen die Flugzettelvcrteilcr Stellung, von denen auch das klerikale ״Luxemburger Wort“ abrückte. Französische! Palästina-Interesse _ Die Ereignisse in Palästina haben in der französischen Ocffentlichkeit einen ungewöhnlich starken Widerhall gefunden und es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht in zahlreichen allgemeinen und politischen Zeitschriften Artikel über Palästina und das jüdische Aufbauwerk veröffentlieht werden. … Die führende französische Zeitung ״Le Temps“ nimmt In einem ausführlichen Leitartikel zu den Unruhen in Palästina Stellung. Das Blatt sieht die Lage in Palästina als emst an. ״Das palästinensische Problem ist schwierig zu lösen.
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Ein Äuiruf jüdischer Führerper* sönlichkeiten zur Teilnahme am Weltkongreß iür das arbeitende Palästina Berlin, 14. September. (JTA.) Jüdische Führerpersönlichkeiten aus verschiedenen Ländern erlassen den folgenden Aufruf: An alle Freunde des arbeitenden Palästina! Die allgemeine jüdische Arbeiterorganisation in Palästina, die Histadruth, die die gesamte Arbeiterschaft Palästinas, ohne Unterschied der Parteizugehörigkeit, umfaßt, hat beschlossen, einen Weltkongreß für das arbeitende Palästina einzuberufen.
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Man kann annehmen, daß jährlich 15.000 bis 20.000 Seelen aus Deutschland auswandern und die Hälfte von ihnen nach Palästina gehen wird. Wenn der Central British Fund und andere für Palästina-Siedlung bestimmte außerordentliche Fonds Palästina-Abfttilumi JOSEF POPPER Internationale Transporte, Wien, II., Taborstr. 22. … Auskünfte jeder Art über Palästina. _Jlfaerias^ mutsch* Judanfra« jährlich etwa 150.000 Pfund aufbringen, könnte man — nach Dr. R u p p i n s Berechnungen — jährlich rund 6000 deutsch-jüdische Emigranten allein mit Hilfe dieser Fonds in Palästina ansiedeln.
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Preedy stellte einige sarkastische Fragen bezüglich der Politik der Revisionisten und bemerkte schließlich: Wer soll die für den Palästina-Dienst bestimmten britischen Beamten unterweisen? Damit spielte er auf Sachers gestrige Bemerkung an, daß die für den Palästina-Dienst bestimmten Beamten vor Antritt ihres Dienstes über die Bedeutung des Palästina-Mandates aufgeklärt werden sollen. … Er zitierte Aussprüche Ussischkins aus den Verhandlungen des Zionistenkongresses über den Umfang des jüdischen Bodenerwerbs in Palästina und wies darauf hin, daß Dr. Weizmann bezüglich der Einwanderung eine Schätzung gab, derzufolge im Verlauf der nächsten fünf Jahre 100 000 Juden nach Palästina gebracht werden würden.
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Es ist daher nicht Wunder zu nehmen, daß die rege jüdische Interessenahme für alle Vorgänge in Palästina sich in einer reichen Palästina-Literatur niedergeschlagen hat. Dieser Tage erschien in London ein Buch, das wir als das Palästinabuch der letzten Jahre ansprechen können. … Samuel läßt auch die hervorstechenden jüdischen. und arabischen Persönlichkeiten des Lebens in Palästina an uns vorbeiziehen. Mit wenigen Worten charakterisiert er in meisterhafter Art die führenden Menschen. Wir erfahren z.
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Wie erinnerlich, wurde im vergangenen 'Jahre der Kommunistenführer B a rz i l a i aus Palästina ausgewiesen; sein Gesuch um ein Visum zur R ü ck k e h r wurde wiederholt abgewiesen. Sein Rechtsvertreter Harry Sacher erhob Beschwerde vor Gericht und wies darauf hin, daß Barzilai im Jahre 1922 in Palästina naturalisiert worden ist und also ein Recht habe, nach Palästina zurückzukehren. … Kisch betonte, England habe sicherlich ein direktes Interesse an der jüdischen Arbeit in -Palästina, und es wäre traurig, wenn der Gegenkontrahent des jüdischen Volkes gar keine eigenen Interessen an einem jüdischen Palästina hätte.
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Er halte es für notwendig, daß alle viel energischer ihre Kräfte für Palästina einsetzen, als sie es.bisher getan haben; er persönlich sei bereit, das Äußerste nach dieser Richtung zu tun. Vor allem sei es notwendig, die Einwanderung nach Palästina zu erhöhen. … Die Politik der Palästina-Administration, sagte Dr. Weizmann weiter, war bis jetzt nicht dazu angetan, uns Zionisten zufriedenzustellen. Zur Ermöglichung des Aufbaus des Jüdischen Nationalheims in Palästina muß die Regierung eine erhöhte jüdische Einwanderung ins Land gestatten.
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Fragt sich der Gärtner unwillktirlich: Was geht mich Palästina an? so muß ihm geantwortet werden, es kann die Zeit kommen, wo für den deutschen Gartenbau Palästina dieselbe Rolle spielen wird, wie Holland. … Sein Rechtsvertreter Harry Sacher erhob Beschwerde vor Gerieht und wies darauf hin, daß Barzilai im Jahre 1922 in Palästina naturalisiert worden ist und also ein Recht habe, nach Palästina zurückzukehren. Das Gericht gab der Beschwerde Folge.