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  1. 1931-08-27 · Heft 190 (27.8.1931) · page 2

    Weiter teilt das Communiquä die bereits bekannten Tatsachen mit, daß Dr. Arlosoroff die Leiq&Ig des politischen Departements in Palästina übernimmt und daß Dr. Senator und Dr. Hexter sieh demnächst nach Palästina begeben werden, um Ihre Tätigkeit wieder aufzunehmen. Dr. Berkson und Harry Viteles befinden sich bereits in Palästina. H. Farbstein wird nach den Feiertagen nach Palästina übersiedeln. Den wichtigsten Gegenstand der Beratungen bildete, so heißt es in dem CommuniquA weiter, die politische Entwicklung der letzten Wochen in London und in Palästina, insbesondere die Fragen des Landentwicklungsplanes und der damit zusammenhängenden Gesetzgebung.

  2. 1934-01-04 · Heft 1 (4.1.1934) · page 5

    Im Augenblick kommt noch immer eine große Anzahl deutscher Juden nach Palästina. So besteht ein Drittel der Chaluzim-Immigration aus Deutschen. Im Durchschnitt werden zur Zeit etwa 1000 deutsche Juden, einschließlich Touristen und Kapitalisten, im Monat in Palästina einreisen. … Man vergißt bei den phantastischen Ugandatheorien, die man im Gegensatz zu Palästina aufstellt, daß sich die Lage seit dem alten Ugandaplan grundlegend geändert hat. Damals hat Uganda existiert und Palästina nicht.

  3. 1930-04-10 · Heft 121 (10.4.1930) · page 3

    Snell, daß die Palästina-Regierung niemals mit den 300 eigensinnigen jüdischen Jugendlichen hätte verhandeln sollen, deren Demonstration am 15. … «Herald Tribüne» schreibt, daß der Bericht ein wahres Denkmal eines Kotnpromißgeistes sei. Die Kommission habe, statt das Palästina-Problem zu lösen, diesem noch engere Grenzen gezogen. «New York Times» werfen der Kommission den Mangel des Mutes vor, die Schuld der Palästina-Administration einzubekennen.

  4. 1924-05-20 · Heft 40 (20.5.1924) · page 1

    In den Lim wandcnuigslagcrn Palästinas gibt cs derzeit keine auf Arbeit wartende Einwanderer, da alle Einwanderer, die sich in diesen Lagern auflüeltcn, bereits bei Tabakarbeiten unlcrgebracht worden sind. Von den zahlreichen Reisenden, die in letzter Zeit Palästina besucht haben, haben viele um die Erlaubnis ersucht, dauernd in Palästina bleiben zu dürfen, da sic Möglichkeiten für ihren dauernden Unterhalt in Palästina gefunden haben. … ״J. R.“.) Er meinte, daß Palästina nach denselben Richtlinien aus« gebaut werden sollte, wie die Schweiz; er glaube sicher, «laß, wenn die arabische und die jüdische Welt sich in Palästina vereinigen würden, diese Vereinigung eine große Macht darstcllcn würde.

  5. 1927-01-01 · 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927 · p. Seite XI

    C. (nicht anwesend) Salman Rubaschow, Mitglied des A. C. (Palästina, Poale Zion) Rabb. Jizchak Rubinstein, Mitglied des A. C. (Polen, Misrachi) Dr. Josef Ruf eisen, Mitglied des A. C. … (Österreich, Radikal) Jehasehua Suprasky, Mitglied des A. C. (Palästina, Allg. Zionisten) Jehuda Szczeranski, Polen (Misraehi) Miss Henrietta Szold, Mitglied des A. C. (Amerika, Allgem. Zionisten) Dr.

  6. 1929-09-19 · Heft 92 (19.9.1929) · page 2

    Neuerdings haben Staaten, wie Polen, Rumänien und Südafrika in Deklarationen ihrer Sympathie mit den zionistischen Bestrebungen Ausdruck gegeben. Auf diese Weise beruht unsere Arbeit in Palästina auf einer internationalen Bürgschaft. Diese Tatsache-muß der ganzen Weit vor Augen geführt werden. Den jüngsten Aufruhr rn Palästina betrachtet Sokolow als eine Revolte gegen die britische Regierung, um diese Regierung zu zwingen, Ihre Palä&tma-Polrffik zu ändern. … Es sei absurd, von der Möglichkeit einer Aenderung in der Verwaltung des Mandates für Palästina zu reden. Dr. Victor Jacobson teilte mit, daß Herr Procop e ihm gesagt habe, die Mandatskommission erwarte, daß ihr ein vollständiger Bericht der Untei^uchungskommfesion für Palästina unterbreitet werde.

  7. 1930-04-04 · 14 (4.4.1930) · p. Seite 194

    Ingenieur Pinchas Rutenberg, Präsident des Waad Leumi in Palästina, erklärte, der an ihn ergehenden Einladung, der Exekutive der Jewish Agency beizutreten, nicht Folge leisten zu können, er versprach aber, an dem neuen Werke der Jewish Agency in Palästina mitzuarbeiten. … Das Administrative Committee hat in seiner letzten Sitzung u. a. die folgenden vom Politischen Komitee vorgeschlagenen Resolutionen angenommen; 1. Der jüdischen Bevölkerung in Palästina wird die Bewunderung für die Standhaftigkeit, die sie während der Palästina-Unruhen im August 1929 bewiesen hat, zum Ausdruck gebracht.

  8. 1929-03-08 · Heft 19 (8.3.1929) · page 3

    Lloyd George, der noch bei weitem nicht die volle Anerkennung seiner Verdienste um das jüdische Palästina gefunden hat, war darin wohl vom Geiste der alten Judenbibel beseelt (die vielumstrittenen Grenzen von Palästina wurden von ihm mit dem Hinweis auf ״Dan bis Beerscheba“ festgesetzt!) … Eben hier liegt der wunde Punkt, wo vielleicht eine Bewegung, wie die des ״Siebenten Dominion“ das Vertrauen zwischen Juden und Engländern in Palästina wiederherstellen kann. Es wäre das eine Tat, die von unberechenbarem Werte für die englischjüdischen Verhältnisse in Palästina sein könnle.

  9. 1928-12-28 · Heft 52 (28.12.1928) · page 4

    Zum Schluß s,oll noch die Frage berührt werden, inwieferne die neue hebräische Literatur in Palästina als palästinensisch angesprochen zu werden verdient; nicht nur deshalb, weil sie in Palästina geschrieben wird, sondern hauptsächlich deshalb, weil sie aus der Quelle palästinensischen Lebens schöpft. … Aber wenn die Frage so steht: Entweder das Tempo des Palästina- Aufbaues beschleunigen oder die nationalle Politik in Polen fördern, dann gilbt es für mich keine Wahl. Denn ich behaupte, daß auch Ihr Nationalismus abhängig ist von dem, was wir in Palästina machen.

  10. 1929-09-12 · Heft 91 (12.9.1929) · page 7

    Es handelt sich hier nicht um einen religiösen, sondern um einen politischen Kampf. Die Araber möchten Palästina frei haben, frei für Raub und Mord. Können wir Palästina den Händen der «sogenannten arabischen Gentlemen» lassen, indem wir noch ihr Rückgrat stärken? Palästina kostet dem britischen Steuerzahler gar nichts, es deckt seine eigenen Bedürfnisse und wirft noch Zinsen ab. Die jüdische Polizei in Palästina war die einzige, die ihr gegebene Befehle ausgeführt hat.

  11. 1928-06-14 · Heft 24 (14.6.1928) · page 4

    Uebrigens bin ich nicht mit allen Einzelheiten der englischen Politik in Palästina vertraut. Eines weiß ich aber sicher: England wird stets seine im Palästina-Mandat übernommenen Verpflichtungen erfüllen, einerlei welche Richtung — konservativ, liberal oder Arbeiterpartei — an der Macht sein wird. … Zionistenkongresses formuliert, welche fordern, daß die Arbeit der Jewish - Agency auf der folgenden Grundlage vor sich zu gehen habe: Verstärkung der jüdischen Einwanderung nach Palästina, fortdauernde Erwerbung von Boden in Palästina als Eigentum des jüdischen Volkes, Basierung der Kolonisation auf der jüdischen Arbeit und der hebräischen Sprache und Kultur.

  12. 1929-08-06 · Heft 85 (6.8.1929) · page 7

    Die zweite Internationale und sozialistische Pro-Palästina- Komitees Zürich', 1. August. (J, T. A.) Friedrich Adler, der Generalsekretär der Zweiten Internationale, wandte sich an die Exekutive der Internationale, die gegenwärtig in Zürich eine .Tagung abhält, mit dem Ersuchen, über Ziele und Arbeit der sozialistischen Pro- Palästina-Komitees genaue Informationen einzuhoien. … Ussischkin, Leiter des Keren Kajemeth, und Harry Sacher, Mitglied der Palästina-Exekutive, über die Postiion des Jüdischen Nationalfonds statt. Sacher vertritt den Standpunkt, daß der Nationalfonds in einem Verhältnis der festen Verbundenheit zu der zionistischen Exekutive stehen solle, da sonst eine systematische Zusammenarbeit in Palästina, insbesondere auf dem Gebiete der Kolonisation, unmöglich sei.

  13. 1930-11-13 · Heft 46 (13.11.1930) · page 7

    Volke Gelegenheit zu geben, seine Fähigkeiten zu entfalten, ist es wesentlich, daß es wisse, es lebe in Palästina Kraft des Rechts und nicht bloß geduldet. Der Grund, warum der Bestand eines jüdischen Nationalheims in Palästina international garantiert und formell anerkannt werden muß, ist der, daß dieser Bestand auf alter historischer Verbundenheit beruht." … Vertretern des Newyorker „Iewish Daily Forward" erklärte Lord Paßfield, die Regierung beabsichtige nicht, den Bodenkauf in Palästina zu verbieten, oder irgend welche Aenderungen der bisherigen Grundsätze bezüglich der Einwanderung nach Palästina vorzunehmen.

  14. 1928-04-19 · Heft 16 (19.4.1928) · page 1

    Aus diesem Grunde ergeht an alle österreichischen Zionisten und Freunde des Palästina - Aufbaues die Aufforderung, ihrer Keren -Hajessod-Verpflichtung nachzukommen und w ö.m ö g 1 i c h ihre bisherigen Ker en-H? … Im Zusammenhang mit dieser wichtigen Meldung geben wir nachstehend einen Aufsatz des gegenwärtig in London weilenden Mitgliedes der zionistischen Palästina-Exekutive wieder, der die gegenwärtige Situation im Aufbauwerk behandelt: Die Lage in Palästina Von Harry Sacher (Mitglied der Zionistischen Exekutive).

  15. 1929-04-19 · 16 (19.4.1929) · p. Seite 250

    Wahl der jüdischen Arbeiterräte in Palästina Jerusalem, 9. April. (JTA.) In Palästina fanden gestern die Wahlen in die Arbeiterräte statt. Die Partei Achduth Haawoda (palästinensische Poale Zion) konnte allein 60 Prozent der abgegebenen Stimmen auf ihre Listen vereinigen. … Dieser Stamm war mehrere Jahre hindurch den Wahabiten tributpflichtig, im letzten Jahre verweigerte er die Tributzahlung, woraufhin der Angriff der Wahabiten als Strafmaßnahme erfolgte. Gäste in Palästina In Palästina eingetroffen sind Lord Grey, ein Verwandter des bekannten englischen Staatsmannes des gleichen Namens, in Begleitung seiner beiden Töchter, und M.

  16. 1930-01-03 · 1 (3.1.1930) · p. Seite 6

    Bis jetzt, führte Sacher weiter aus, hat sich die Mandätarmacht wenig generös gegenüber Palästina erwiesen. Palästina mußte einen beträchtlichen Teil der ottomanischen Staatsschuld, sogar mehr als die Türkei selbst, zahlen. Ferner wurde Palästina für die im Kriege erbauten Eisenbahnen übermäßig belastet. Das palästinensische Schatzamt muß für die militärische Kriegsschuld 200 000 Pfund zahlen.

  17. 1929-12-24 · Heft 101-102 (24.12.1929) · page 3

    Das Judentum und dieses Land schenkten der Welt Propheten und Lehrer, und eben durch diese Leistung hat Palästina noch heute Bedeutung für die Welt. Es kam die Zeit, in der die Juden aus Palästina vertrieben wurden. Mit dem Auszug der Juden zog die Seele aus diesem Lande aus. … Bis jetzt, führte Sacher weiter aus, hat sich die Mandatartnacht wenig generös gegenüber Palästina erwiesen. Palästina mußte einen beträchtlichen Teil der ottomanischen Staatsschuld, sogar mehr als die Türket selbst, zahlen.

  18. 1928-06-22 · 25 (22.6.1928) · p. Seite 394

    Richard Lichtheim: Schekelpropaganda, Privatinitiative, Ansiedlung deutscher Zionisten in Palästina. Dr. Martin Rosenblüth: Personalfragen, Pro-Palästina- Komitee. (Hechaluz.) H. H. Ende Juni Tagung der in der Gemeindearbeit stehenden Zionisten Berlin, 14. … Juni, in Berlin statt. Eine Kundgebung des deutschen Pro-Palästina- Komitees mit Emile Vandervelde Berlin, 14. Juni. (JTA.) Auf Einladung des deutschen Pro-Palästina-Komitees wird am Sonntag, dem 24.

  19. 1930-04-24 · Heft 123 (24.4.1930) · page 6

    Würden wir Palästina jetzt Selbstregierung gewähren, dann würden wir eine Wiederholung dessen sehen, was im Irak geschehen ist und jetzt in Indien geschieht. … Was das Problem der Selbstbestimmung und Selbstregierung betrifft, müsse ein Land reif dafür sein, bevor es sie gewährt erhalte. Und Palästina befinde sich in einem Zustand des Uebergangs. Commander Kenworthy sagte, daß von dem Gesichtspunkt der Strategie, der Reichsinteressen und des Handels Palästina für das britische Reich lebenswichtig sei.

  20. 1927-10-01 · 13 (1.10.1927) · p. [Seite]

    Die Exekutive in London und Jerusalem besteht also jetzt, wenn man von den Präsidenten absieht, aus lauter Westlern: zwei Amerikanern, drei Engländern, einem Deutschen (Rosenblüthh und einem Holländer. Der große Gedanke Achad Haams, daß Palästina das geistige Zentrum der Judenheit werden soll, ist bisher nicht erfüllt. Die Juden der Erde blicken nicht auf Palästina als aus das rettende Eiland, sondern Palästina blickt hilfesuchend auf die Judenheit der Erde. Palästina ist voraussichtlich noch für eine lange Zeit eine Dependance der Judenheit, ein Absenker, aber nicht mehr,. abhängig in allen seinen Teilen von der Diaspora.