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Alfred Wiener: Juden und Araber in Palästina stellt es trefflich, diese Erfolge für ihren x\ufbauplan zu benutzen. Was Deutschland angeht, so verging und vergeht kaum ein Monat, wo nicht vorzugsweise nichtjüdische Politiker, auch ausländische, Deutschland durchreisen und in den Großstädten, meist vor jüdischem Publikum, Kundgebungen oder Vorträge abhalten. … Neben seiner mit modernster Agitation und geschicktester Propaganda vertrauten Organisation besitzt der Zionismus gerade in Palästina eine Anhängerschaft, die hervorragende Qualitäten aufweist und von größtem Opferwiilen beseelt ist. Sie ist mit allem, was die Bewegung angeht, innig vertraut, verfolgt alle jüdischen Vorgänge in Palästina, aber auch in der Welt, voller Aufmerksamkeit und hat ein beachtenswertes Maß geistiger Interessen.
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Er führte aus: Wir begleiten mit großer Sympathie die Anstrengungen des jüdischen Volkes, seine Heimat in Palästina wieder aufzubauen, sowie den Versuch, einen jüdischen Staat erstehen zu lassen. Wir haben Interesse an der Errichtung einer jüdischen Heimstätte und eines jüdischen Staates in Palästina; wir haben dieses Interesse bereits manifestiert, als noch Schwierigkeiten bezüglich der Annahme des Palästina-Mandates durch England bestanden. … Einer von diesen war Herr Vandervelde. In Palästina ist eine jüdische Arbeiterbewegung entstanden, die mit unserer Arbeiterinternationale verbunden 'ist. Die britische Arbeiterpartei ist froh zu wissen, daß sie eine Schwesterpartei in Palästina hat.
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Gedenktag der Balfour-Deklaration kann uns sicherlich nicht so festlich stimmen, wie in den früheren Jahren. Die traurigen Ereignisse in Palästina sind noch in viel zu frischer Erinnerung, als daß sie uns das Verhalten der Palästina-Administration vergessen lassen. … Glauben Sie es mir, Ihrem aufrichtig Ergebenen Balfour.» Palästina-Aussprache im englischen Parlament Am Dionstag, den 29. Oktober, kam es im Unterhaus zu einer kurzen Aussprache über die Lage in Palästina.
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Der Kommission liegen verschiedene Dokumente zur Behandlung vor, so der schon veröffentlichte Bericht der von Sir Walter Shaw geführten britischen Palästina-Untersuchungskommission, ein Bericht der Jewisli Agency für Palästina über die Entwicklung des Jüdischen Nationalheims im Jahre 1929, ein Memorandum der Jewish Agency als Antwort auf den Bericht der Sliaw- Kommission u.a.ni. … Chaim Weizmann, an den High Commissioner für Palästina, Sir John Chancellor. Das Schreiben lautet: An Seine Exzellenz den High Commissioner für Palästina, Jerusalem. Eure Exzellenz.
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Nachdem er einen eingehenden Ueberblick über die Lage in Palästina gegeben hatte, kam Lange zu dem Schluß, daß Palästina, dank der außergewöhnlichen Opfer» bereitschaft der Juden, aufgebaut wird. … Lange betonte zum Schluß, daß es notwendig sei, die Existenz des Jüdischen Nationalheims in Palästina durch den Völkerbund zu garantieren und die Position der jüdischen Minderheit in Palästina in jeder Weise zu sichern.
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Weizmann in einer Massenversammlung im Paramount-Theater über die Rolle der englischen I^egierung beim Palästina-Aufbau und die Möglichkeit einer Ausdehnung der jüdischen Siedlung in Palästina. plötzlich zusammenschrumpfte. Palästina ist an sich ein kleines Land, und wenn sein Bodenaustnaß unter dem Einfluß dieser Berichte zusammenschrumpft, bleibt von ihm nach der Veröffentlichung von zwei bis drei Berichten kaum mehr etwas übrig. … Die Augen der zivilisierten Welt, erklärte Doktor Weizmann zum Schluß, sind auf Palästina gerichtet. Was immer mit Palästina geschehen, wie groß imiher die endgültige Zahl der Menschen sein soll, die nach Palästina kommen werden, wir hegen nicht den Wunsch, zu herrschen, wir wollen aber auch nicht beherrscht werden.
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Demnächst werden noch weitere administrative Kräfte nach Palästina übersiedeln. Das Londoner Büro teilt mit, daß es ungefähr 200 Anfragen für administrative Stellen in. Palästina erhalten hat. Die Anfragen, die von Ärzten, Ingenieuren, Agronomen, Lehrern usw. gestellt werden, kommen aus allen Teilen der Welt, worunter auch eine große Anzahl von jüdischen Legionären in Palästina. Dr. Harry Friedenwald und Robert Szold sind in London auf der Durchreise nach Palästina angekommen. Die zionistische Kommission in Palästina steht jetzt unter Leitung des Herrn Lewin-Epstein.
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Weizmann reist nach Palästina, um, wie alljährlich, seine dort lebende Mutter zu besuchen. Bei dieser Gelegenheit will er sich auf Grund seiner Reiseeindrücke und Beobachtungen ein allgemeines Büd von der gegenwärtigen Situation in Palästina machen, um auf seiner geplanten Amerika-Tournee die jüdische OeffentÜchkeit Amerikas zuverlässiger über den Stand der Dinge in Palästina informieren zu können. … Ueberprüfung der Einnahmen und Ausgaben sowie der allgemeinen Organisation der Palästina-Administration, 2. Untersuchung Uber Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Zusammensetzung des Beamtenapparates der Palästina-Regierung, 3.
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M. D. Eder. 12. Palästina-Debatte. Vierter Tag: Montag, den 5. September, nachmittags — 6. Sitzung. 13. Palästina-Referat: III. Jüdischer Natibnalfonds, Referent Prof. Otto Warburg. 14. Palästina-Referat: IV. Erziehung, Referent Dr. M. Lurie. 15. Palästina-Debatte. Fünfter Tag: Dienstag, den 6. September, nachmittags — 7.
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Als Beauftragte der auf Grund des Palästina-Mandates des Völkerbundes geschaffenen und von der Mandatsregierung anerkannten Jewlsh Agency for Palestine und als Freunde des jüdischen Volkes und des Jüdischen Nationalen Heims in Palästina rufen wir Euch auf zur Schaffung des Palästina- Fonds für deutsche Juden. … ARlOSOROFf Leiter des auswärtigen Amtes der Zionistischen Exekutive in Palästina Judennot«. Palästina Karten von S I.— bis S 3.— KARTENVORVERKAUF: Lanyi, I., Kämtnerstraße 44, M. Rath, II., Taborstraße 20 a, Zion.
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Die wichtigsten vom Hauptbüro veröffentlichten Schriften sind: „Der Palästina-Aufbaufond" (Keren Hajessod) von Adolph Böhm; ..Vom werdenden jüdischen Palästina" von Dr. Hugo Herrmann; „Erez Israel-Merkbuch" von Dr. … Hugo Herrmann; „Nahalal", die Geschichte eines neuen Dorfes im jüdischen Palästina (zusammen mit dem Jüdischen Nationalfonds); „Das jüdische Nuris", Neubesiedlung jüdischer Stätten durch den Keren Hajessod in Palästina; ,,Jüdische Leistungen in Palästina" (neue Auflagen in jüdisch, deutsch, französisch, englisch und Esperanto); „Cbaluzirn", Flugblatt von J.
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W a r b u r g, der soeben aus Amerika eingetroffen ist, und Colonel Kisch zu einer Besprechung in Paris. Die Palästina-Debatte im Unterhaus wird aller Wahrscheinlichkeit nach in der nächsten Woche stattlinden. Der gegenwärtig in London auf Urlaub weilende High Commissioner für Palästina, Sir John Chancellor, verweigert Unterredu nge n. Die in London eintreffenden Berichte über eine, wenn auch geringe Steigerung der Arbeitslosigkeit in Palästina erregen Sorge. Die Steigerung der Arbeitslosigkeit ist zu einem Teil auf die wirtschaftliche Krisis in der ganzen Welt zurückzuführen, von der auch Palästina berührt wird, zum anderen Teil auf den entmutigenden Einfluß, den die Suspendierung der Einwanderung auf die Juden in Palästina und im Ausland ausgeübt hat.
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Es ist eine'falsche Bezeichnung, wenn man von einer „Einwanderung" nach Palästina spricht, denn mit der Ansiedlung inj Palästina geht' eine vollständige Umstellung des jüdischen Menschen vor sich. Wir feiern viele Auferstehungen1 in Palästina, deren eine die hebräische Sprache ist. Das schwierigste Problem des Palästina-Aufb'aus ist die Schaffung eines ackerbautreibenden Menschenschlages, daher auch die Bevorzuguung des arbeitenden Elementes im Palästina-Aufbau.
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Geringfügig sei bloß der in Pfunden und Schillingen sich ausdrückende Erfolg, und das sei auf äußere Umstände zurückzuführen. Die Palästina-Bewegung aber habe einen großen Fortschritt gemacht. Der Fortschritt des Palästina-Gedankens sei das Resultat der Erweiterung der Jewish Agency. … Der Betrieb wurde vor einigen Jahren geschlossen, weil seiner Fortführung seitens der damaligen Verwaltung in Palästina gewisse Schwierigkeiten bereitet wurden. Ein Teil des leitenden Personals ist bereits aus Wien nach Palästina abgereist, nachdem die erforderlichen Einreisebewilligungen von der Palästina-Regierung durch die Jewish Agency zur Verfügung gestellt worden waren.
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Noch ein Wort über die weit verbreitete Behauptung, daß die Errichtung der Jüdischen Nationalen Heimstätte in Palästina den britischen Steuerzahler riesige Summen koste. Von allen Ländern, die der Türkei angehörten, ist Palästina das einzige, das seine Zahlungsverpflichtungen erfüllt. … Wir sind nach Palästina kraft jenes Versprechens gegangen. Wir haben in der von mir geschilderten Weise gearbeitet und die Hoffnung ist nicht zu kühn, daß wenn wir unsere Arbeit fortsetzen — einst wieder aus Palästina die Botschaft des Friedens und der Verständigung in die Welt dringen wird.
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Kongreß-Sitzung: Begrüßungen In dieser Zeit, wo sich die Tore fas aller Länder, der größten wie der kleinsten, gegen jede Einwandeiung nahezu vollkommen verschließen, ist es eine ungeheure Sache, daß Palästina imstande war, einigen dreißigtausend Juden aus Deutschland eine Heimat zu geben. Und nach meiner Meinung ist es eine noch größere Sache, daß Palästina heute eine Hoffnung darstellt für Zehntausende, ja für Hunderttausende von Juden in Deutschland, Polen und anderwärts. … Ich möchte hoffen, daß ich auch zu Ihrer großartigen Arbeit einen Weinen Beitrag leisten durfte durch den gemeinsamen Aufruf für Palästina und zur Hilfeleistung für die Juden Europas, der in Amerika erlassen wurde. Ich hatte auch den Vorzug, eine Reihe von Unterredungen mit dem englischen Kolonialstaatssekretär und dem High Commissioner für Palästina über den Stand der Dinge in diesem
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Seite 4 O Nr. 181 —25. Juni 1931 Lnt Palästina vor der Mandatskommission des Völkerbundes Shlels über die englische Palftstinapolitik Genf. (J. T, A.) Am Montag, den 15. … Die Mandalannacht wurde um weitere Informationen über den Waffenhandel in Palästina ersucht. Internationale Abmachungen, an denen Palästina beteiligt ist, sowie die Beziehungen zwischen Transjordanien und Palästina wurden erörtert.
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- sation des Polizeidepartements in Palästina durchgeführt werden solle. Der für diese Untersuchung gewählte Offizier, Mr. H, L. Dowbiggin, Polizei-Inspektor von Ceylon, kam im Januar in Palästina an und sein Abschlußbericht wird in Kürze erwartet. … Im Namen der Exekutive der Jewish Agency für Palästina, anerkannt unter Artikel 4 des Palästina- Mandates, habe ich die Ehre, Sie zu ersuchen, das beiliegende Memorandum über die Entwicklung des Jüdischen Nationalheims in Palästina im Verlaufe des Jahres 1929 durch die gceigneten Kanäle dem Generalsekretär des Völkerbundes zwecks Informierung der Ständigen Mandatskommission zuzuleiten.
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Denn hier fügt sich der Jude nicht einer fremden Zivilisation ein, hier schafft er selbst Zivilisation. Darum beschäftigen sich mit diesem kleinen Palästina der Völkerbund und die Nationen der Welt, darum wurde über Palästina eine größere Fläche Papier beschrieben, als das Land groß ist. Aber gibt Palästina mit seinen 170 000 Juden eine Antwort auf die materielle und seelische Not der jüdischen Jugend? Das heutige Palästina kann eine solche Antwort noch nicht geben, aber die Antwort wird gegeben, indem weiter gebaut wird.