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  1. 1936-02-04 · Heft 10 (4.2.1936) · page 2

    Die Palästina-Wanderang Was die Auswanderung nach Palästina in diesen Jahren für die in Deutsehland lebenden Juden bedeutet hat, das ist oft genug auch von fern Stellenden, ja sogar von Gegnern des Zionismus anerkannt und gewürdigt worden. … Wir haben niemals ein Aus Wanderungsmonopol für Palästina gefordert oder vorgeschlagen. Im Gegenteil haben wir es stets auch im Interesse des Palästina-Aufbaus für nötig gehalten, daß Menschen, die für Palästina keine Eignung oder keine Neigung haben, nach anderen Ländern auswandern können.

  2. 1933-12-19 · Heft 101 (19.12.1933) · p. Seite 993

    Nur in Palästina kann ein freies jüdisches. Leben entstehen, nur dort kann sich Religion und Leben innig verbinden. Das Werk in Palästina hält sich heute auch ohne unsere Hilfe, aber von uns hängt das Tempo seiner Ent- Wicklung ab. … Palästlna gibt es ein Judentum ohne Entschuldigungen. Für manchen ist cs bequemer, auch Palästina in die ihm vertrauten Vorstellungen einzuordnen und das Unberechenbare beiseite zu schieben, das Palästina in sich birgt.

  3. 1930-07-25 · Heft 58 (25.7.1930) · page 1

    Die Anerkennung der histori- .sehen Verbundenheit des jüdischen Volkes mit Palästina ist das Grundprinzip des Mandates. Damit ist ausgedrückt, daß die Juden in Palästina Heimatberechtigung genießen und daß sie, wie 1922 im Weißbuch offiziell versichert wurde, nach Palästina rechtens und nicht kraft Duldung kommen. … Colonel F. H. Kisch Mitglied der Palästina-Exekutive der Jewish Agency, der am gleichen Tage aus Palästina nach London gekommen war, begrüßte es, daß der Vorsitzende das Recht zur Kritik an der Regierung hervorgehoben hat.

  4. 1935-08-27 · Heft 69 (27.8.1935) · page 3

    Von diesen Reden ist besonders die Rede Kaplanskys hervorztiheben, der sich scharf gegen Strickers Judenstaats- Formel wandte. Kaplansky erklärte, der binationale Staat in Palästina sei eine Tatsache, da Palästina immer von zwei Völkern bewohnt sein wird, und cs sei daher nur gefährlich, die jüdischen Forderungen in einen Gegensatz zu diesen Tatsachen zu bringen. … Blumenfeld verbreitete sich dann über die große E r z. i e 11 u n g s a u f g a b e, die noch vor dem Zionismus steht. Wenn Ben Gurion gesagt hat, wir svol'len in Palästina eine Million Familien ansiedeln, so sei nicht nur die Frage zu stellen, ob Palästina diese aufnehmen kann, sondern vor allem die Frage, woher diese Menschen kommen sollen.

  5. 1936-02-07 · Heft 11 (7.2.1936) · page 5

    In der ganzen Welt sind bisher über 1 Million Pfund für Hilfe für deutsche Juden aufgebracht worden. Davon kam nur ein Viertel nach Palästina. Wir müssen fordern, daß eine richtige Relation zwischen den Leistungen Palästinas und den Leistungen des Weltjudentums für Palästina hergestellt wird. Es wurden von uns ganz neue Arbeitsgebiete in Palästina erschlossen, z. B. Berufsausbildung, soziale Fürsorge, die besonders den Juden galt, die auf dem Umweg über andere Länder nach Palästina kamen, ferner die Erneuerung der Mittelstandskolonisation.

  6. 1922-09-15 · Heft 73 (15.9.1922) · page 5

    Palästina, das Herz der judenlicit, ein Blttlutulatif, von Palästina und nach. Palästina zurück, und wir sind berufen, ihn cinzulcitcn; keine kleine Aufgabe. Kinder- und Jugenderziehung auf Palästina cinzustellen und die Arbeit fortzesetzen, die judenlicit im Galuth zu hebraisieren und ihr die Möglichkcit zu geben, im geistigen Zusammenhang mit Palästina zu leben.

  7. 1937-07-30 · Heft 60 (30.7.1937) · page 1

    Manche von ihnen geben zwar der Peel- Kommission recht, wenn sie es mit dem Palästina-Mandat nicht fiir vereinbar hält, daß die Araber in eine Minderheits-Position gedrängt werden; sie glauben aber, daß hier eine Divergenz zwischen Balfour-Deklaration und Palästina-Mandat vorliege, die durch eine Neugestaltung des Mandats beseitigt werden könne und müsse, wenn man an eine Neuordnung geht. … Ich sehe nicht die Kräfte, die — in England oder in der Welt — gewillt und imstande wären, zu erwirken, daß das Steuer der Palästina-Politik herumgeworfen wird; daß — zugunsten eines Judenstaafs 1111 ganzen heutigen Palästina oder gar ״auf beiden Seiten des Jordans׳‘ — die politischen Grundlagen preisgegeben werden, auf denen bisher die britische Mandatarmacht mit Einverständnis des Völkerbundes gearbeitet hat.

  8. 1921-01-28 · Heft 8 (28.1.1921) · page 1

    Von Erez- Israel, vo.1 der Leitong der zionistischen Weltorganisation »erden Op'cr nie gekannter Qröfie tnr die Grundlegung des icoen Slcdlungswerkes in Palästina gefordert. Alle Arbeiteeuergie soll in der nächsten Zeit auf die Aufbringung des Keren hajessod (Palästina Grundfonds) gerichtet werden. … Jede jüdische Kolonie in Palästina, jeder Jude in Palästina und vor allem jeder neu eingewanderte Jude in Palästina war eine der Säulen, auf denen die Basis unserer politischen Arbeit und ihres Erfolges begründet ist. ,Wir haben für diese Auffassung einen Beweis von schmerzlieber Eindeutigkeit, lu dem Abkommen zwischen England und Frankreich sind die Grenzen Palästinas so gezogen worden, daß sie alle jüdischen Kolonien ohne Ausnahme einschließen.

  9. 1923-06-29 · Heft 51-52 (29.6.1923) · page 1

    Was ist also zunächst das Minimum, das wir in Palästina anstreben müssen? Dieses Minimum ist auf der einen Seite weder der souveräne Judenstaat noch auf der anderen die öffentlichrechtlich gesicherte nationale Heimstätte, die nur auf dem Papier des Mandats steht, ohne verwirklicht zu sein; es ist auch nicht ein jüdisches Palästina, das so jüdisch ist wie England englisck Es ist ein Palästina, in dem das jüdische Volk eine geschlossene jüdische Siedlung und die Majorität der Bevölkerung bildet. … Solange sich auch in Palästina das ewige jüdische Galuthschicksal der Minorität wiederholt, die geschützt werden muß, anstatt aus eigener Macht ihr Seibstbestimmungsrecht zu besitzen, ist Palästina nicht Ercz-Israei, Im Hinblick auf das in der letzten Zeit eo häufig gebrauchte SchLagwort von dem Naüonalitütcnland-e, das Palästina werden soll, muß eindeutig erklärt werden, daß dieses Wort in einem zionistischcn Sinne niemals so verstanden werden kann, als ob die Juden dort eine nationale Minorität bilden dürften.

  10. 1929-08-02 · Heft 84 (2.8.1929) · page 6

    Abraham Gold'berg (Allgemeine Zionisten) tritt fair die Privatinitiative in Palästina neben der Landwirtschaft und für die Förderung der Industrie ein. Obwohl er das Programm der palästinensischen Arbeiterschaft gutheiße, lehne er Kolonisationscxperimente in Palästina ab. … Er polemisiert gegen die zionistische Exekutive, die wieder einmal die Lage in Palästina als befriedigend bezeichne, weshalb natürlicherweise auch von der neuen Regierung in England keine Aenderung der Palästina-Politik zu erwarten' sei.

  11. 1930-10-24 · Heft 84 (24.10.1930) · page 2

    Der Unterschied ist von großer Bedeutung, weil die Möglichkeit, jüdischen Immigranten Beschäftigung zu geben, in einem erheblichen Maße von der Einfuhr von Kapital nach Palästina durch die Judenheiten der Welt abhängt. Dieses Kanital gellt nach Palästina, um das Wachstum des Jüdischen Nationalen Heims zu fördern; es geht nach Palästina, um jüdischen Einwanderern Arbeit zu geben. … Ich denke keinen Augenblick daran, daß die Juden ihre Hoffnung auf die Errichtung eines Nationalheims in Palästina aufgeben werden, wir haben in Palästina unter den größten Schwierigkeiten gearbeitet, und wir werden auch jetzt Weiterarbeiten.

  12. 1938-01-21 · Heft 6 (21.1.1938) · page 3

    Traub ging von einigen historischen Reminiszenzen und Parallelen aus und kam dann auf die Unruhen in Palästina zu sprechen. Fast zwei Jahre schweren Ringens um Palästina liegen hinter uns. Nach einem halben Jahre blutiger Unruhen kam die Kgl. … Immerhin ist der Vorschlag, den er gemacht hat, interessant, weil er auf der einen Seite den Versuch unternimmt, den W u n s c h der Araber nach Unabhängigkeit in einem ungeteilten Palästina zu befriedigen, auf der anderen Seite auch in einem solchen Palästina den Juden die Möglichkeit der Entwicklung durch Einwanderung und Kolonisation zu gewährleisten; dadurch würde ihre in einem unabhängigen Palästina zunächst cintrefende Minoritätsstellung nicht zu einer dauernden werden, sondern auch unter den neuen Bedingungen nach Ablaut des Mandatssystems die Chance der weiteren jüdischen Entwicklung bestehen bleiben.

  13. 1934-04-24 · Heft 33 (24.4.1934) · page 1

    Franz Meyer und Landgerichtsrat Rau mit der Bcarbcltung dieser Aufgabe betraut. Probleme der Ansiedlung deutscher Juden in Palästina Dr. Siegfried Moses ist vor kurzem aus Palästina zurückgekchrt, wo er sich vier Wochen aufgchaltcn hat. Während dieser Zeit hat er sich naturgemäß in besonderem Maße mit den Fragen beschäftigt, die mit der Ansiedlung der deutschen Juden und namentlich der deutschen Zionisten Zusammenhängen. … Zur Ankunft des Dampfers, der mit den sterblichen Uebcrresten des früheren Vorsitzenden des Zionistischen Aktions-Comitccs am 19. April in Palästina cintraf, hatten sich im Hafen von Jaffa samtliehe Mitglieder der Palästina-Exekutive der Jcivish Agency ciiigefunden.

  14. 1936-02-07 · Heft 11 (7.2.1936) · page 7

    Der Delegiertentag betont jedoch, daß nur die Auswanderung nach Palästina und ihre Verwurzelung mit dem Boden in Palästina zu einer Lösung der Judenfrage führen kann. Wie Palästina als die völkerrechtlich anerkannte Heimstätte des jüdischen Volkes In den letzten Jahren den weitaus größten Teil der jüdischen Auswanderung aus Deutschland endgültig aufgenommen hat, so müssen auch künftighin alle Anstrengungen gemacht werden, um die auswanderungswillifen Juden auf Palästina vorzubereiten und ihnen die Älijah und Eingliederung in das Land zu ermöglichen. … Zionisten-Kongresses die volle Verantwortung für die Durchführung des Transfers des Vermögens jüdischer Auswanderer aus Deutschland nach Palästina übernommen hat. Der Delegiertentag betont die Notwendigkeit, daß dementsprechend die Arbeit für Palästina- Transfer in allen ihren Verzweigungen, wie in Palästina, so auch in den Ländern der Golan der Aufsicht der zionistischen Instanzen unterstellt wird.

  15. 1932-09-30 · Heft 78 (30.9.1932) · page 3

    Andere mißverstehen uns, wenn wir dieses Galuth in den zionistischen Gedanken einbeziehen: sie fürchten, daß dieser Weg von Palästina abweiche, und denen Ausrede und Beruliigung gebe, die nicht die Kraft besäßen, sich trotz aller Schwierigkeiten auf Palästina zu konzentrieren. … Aber er füllt den Rest des Bildes von Palästina, das er heraufbeschwor, nicht aus; und doch ist es dieser Rest, der in einer gar nicht entfernten Zeit die harte Null (crux) im Palästina• Problem sein wird.

  16. 1935-11-13 · 46 (13.11.1935) · page 2

    Brodnitz > weiter aus, gilbe ihr das Recht, zu fordern, das, was man für Palästina tue, nicht nur mit materiellen Opfern zu tun, sondern in wirklicher Verbundenheit mit der Sache, mit dem, was drüben geschieht. … Franz M e y o r ein Begrüßungsschreiben des am Erscheinen verhinderten Leiters der Zentralstelle für die Ansicdlung deutscher Juden in Palästina, Dr. Martin Roscnblüth, London, in dem er u. a. der Verdienste Oskar Wassermanns gedenkt, »und die Bedeutung eines jüdischen Palästina für Gegenwart und Zukunft Unterstreicht.

  17. 1933-01-15 · 2 (15.1.1933) · p. Seite 10

    Der dritte Faktor, der die wirtschaftliche Lage in Palästina günstig beeinflußt, ist der kombinierte Effekt einer passiven Handelsbilanz und eines allgemeinen Preisfalles. Die Folge ist, daß der Import nach Palästina nicht gefallen ist, sondern daß die für das Land notwendigen Produkte billiger gekauft werden. … Werner Senator-Jerusalem über die heutige wirtschaftliche Situation in Palästina. Dr. Siegfried Moses schilderte in großen Zügen die Maßnahmen, die iim Anschluß an die auf dem Delegiertentag in Frankfurt am Main angenommene Resolution bezüglich einer politischen Arbeit der Z.

  18. 1933-12-29 · Heft 103-104 (29.12.1933) · p. Seite 1038

    -Gruppe. — ln Meseritz sprach am 19, 11. Dr. Ernst Behrent über ״Palästina und die deutschen Juden“. — Die Zion. Ortsgruppe Pasewalk veranstaltete am 26. 11. 'einen Vortrag von Herrn Walter Fischer, Stettin, über ״Palästina, eine Reise durch unser Land“. — Die Ortsgruppe des I. … Demnächst werden Frau Dr. Möller (Ham• bürg) «inen Lichtbildervortrag über Palästina und Dr, Marx (Hamburg) «ln Referat halten.

  19. 1935-06-21 · Heft 50 (21.6.1935) · page 3

    Jugend geht Es ist an dieser Stelle in der letzten Zeit nach Palästina mehrfach auf die große Bedeutung bingewiesen worden, die die J u g e!1 d ־ A 1 i - j a 11 nach Palästina sowohl für die luden in Deutschiand wie auch für den Fortschritt des Aufbauwerkes besitzt. … 11 der Nähe von Berlin soll im Herbst eine Fülircrsehule für die Erzieher vier nach Palästina gehenden Jugendgruppen eingerichtet werden. Schon im nächsten Jahre weiden die ersten Gruppen in Palästina die Ausbildungszeit beendet haben, und es besteht gute Aussicht, sie' im Wirtschaftsleben des Landes, und zwar auf •dem flachen Lande, imterzubringeii.

  20. 1926-01-15 · Heft 4 (15.1.1926) · page 1

    Palästina, das der Verfasser vor zwanzig Jahren bereist hat, sei ein verödetes Land, dessen i ruchtbarkeit aber durch die biblischen Berichte bezeugt ist. … Januar nach London abgereist, um sich mit der Exekutive über schwebende Fragen zu beraten. Der ehemalige Treasurer der zionisti chen Palästina- Exekutive, Herr van V r i cs I a n d , der nach seinem Austritt aus der Exekutive Palästina verlassen hat und sich jetzt in Europa aufhält, begibt sich, wie wir erfahren, in den nächsten Tagen nach Amerika.