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190619552004
  1. 1929-03-08 · 10 (8.3.1929) · p. Seite 149

    Der Palästina-Aufbau sei nicht nur ein Kolonisationswerk, sondern Palästina solle wieder das Kulturzentrum für die gesamte Judenheit werden. … Kreishauptmann Buck (Dresden) setzte die Motive auseinander, die ihn zu der Pro-Palästina-Bewegung geführt haben. Ihm sei als Verwaltungsbeamten die Not des wandernden Teils der Judenheit bekannt, denen nun in Palästina eine bleibende Wohnstätte geschaffen werde.

  2. 1930-02-21 · Heft 15 (21.2.1930) · page 1

    ״Schlechtes Wort aber sollte gutem Werke nicht schaden“, sagt Herr Wassermann weiter, und er erklärt dann, was er für gutes Werk hält und was abgelehnt werden müsse. Wir halten Wassermanns Feststellung, Palästina könne nur für die in Palästina wohnenden Juden ein Nationales Ffeiin sein, für eine Verkennung des wahren Sinnes dieses im Völkerrecht neuen Wortes. … Herr Wassermann lehnt Palästina nicht nur als das Kulturzentrum für die jüdische Welt ab, sondern glaubt auch, es bestehe eine Möglichkeit der Pflege jüdischer Kulturgüter jm Galuth in flqtf .form, 415״ fl»; f fl§f||| und fruchtbaren Entwicklung im Galuth, so würde« sich alle Anstrengungen für ein jüdisches Palästina erübrigen.

  3. 1916-11-27 · 12. Kriegsheft (27.11.1916) · p. [Seite]

    Enttäuscht sind alle, die von Palästina die an ihnen zu vollbringende jüdische Leistung erwarten. Nur; dem gebenden Zionisten wird es zum jüdischen Lande. (Einige deutsche Juden in Palästina sind d e u t s c h e; Juden geblieben und ihre Enttäuschung bildet das Entzücken sogar mancher Bundesbrüder.) Nicht Palästina und der Anfang der jüdischen Gemeinschaft — der eigene Zionismus und der Glaube an die persönliche Notwendigkeit des künftigen Judentums enttäuschen.

  4. 1933-12-19 · Heft 101 (19.12.1933) · p. Seite 993

    Nur in Palästina kann ein freies jüdisches. Leben entstehen, nur dort kann sich Religion und Leben innig verbinden. Das Werk in Palästina hält sich heute auch ohne unsere Hilfe, aber von uns hängt das Tempo seiner Ent- Wicklung ab. … Palästlna gibt es ein Judentum ohne Entschuldigungen. Für manchen ist cs bequemer, auch Palästina in die ihm vertrauten Vorstellungen einzuordnen und das Unberechenbare beiseite zu schieben, das Palästina in sich birgt.

  5. 1931-10-16 · 42 (16.10.1931) · p. Seite 576

    Denn hier fügt sich der Jude nicht einer fremden Zivilisation ein, hier schafft er selbst Zivilisation. Darum beschäftigen sich mit diesem kleinen Palästina der Völkerbund und die Nationen der Welt, darum wurde über Palästina eine größere Fläche Papier beschrieben, als das Land groß ist. Aber gibt Palästina mit seinen 170 000 Juden eine Antwort auf die materielle und seelische Not der jüdischen Jugend? Das heutige Palästina kann eine solche Antwort noch nicht geben, aber die Antwort wird gegeben, indem weiter gebaut wird.

  6. 1929-03-08 · 10 (8.3.1929) · p. Seite 148

    Die Verehrung der Judenhcit für Albert Einstein kommt in einem Aufruf führender jüdischer Persönlichkeiten Deutschlands aus allen Lagern zur Begründung eines Einstein-Waldes in Palästina zum Ausdruck, der in die Worte ausklingt: „Ein Einstein-Wald in Palästina soll als lebendiges Denkmal für ewige Zeiten seinen Ruhm und unsere Verehrung künden, aber auch Zeugnis jüdischer Schöpferkraft, Arbeit und Kultur sein. … Aber es hat ihn gefreut, daß wir beschlossen haben, ihm als Ehrengabe einen Einstein-Wald in Palästina zu pflanzen. Wir hoffen, daß alle Zionisten freudig die Gelegenheit ergreifen werden, Bäume für den Einstein- Wald zu stiften und so den Namen Einsteins für alle Zeiten mit einem der Kultur wiedergewonnenen Stück Boden in Erez Israel zu verbinden.“ Mitgliederversammlung des Deutschen Komitees Pro Palästina Die diesjährige Mitgliederversammlung des Deutschen Komitees Pro Palästina zur Förderung der jüdischen Palästinasiedlung fand am 27.

  7. 1929-07-12 · 28 (12.7.1929) · p. [Seite]

    Warburg, Alfred Lisser, Kurt Blumenfeld und Colonel Kisch l,i lue und dann einmütig und mit starker innerer Anteilnahme die 1k lilüsse faßte, die ein Bekenntnis zur jüdischen Heimstätte auf dl Qrundlage des Palästina-Mandates enthalten sowie Beschlüsse « n Einberufung einer Palästina-Konferenz aller deutschen .luden m einen Aufruf an die deutsche Judenhelt, an der Schaffuni; der |0 chen nationalen Heimstätte In Palästina mitzuarbeiten. … einträchtigen könnte." In Uebereinstlmmung mit Artikel 4 des Palästina-Mandates hat die als offizielle jüdische Vertretung für Palästina (Jewish Agency) anerkannte Zionistische Organisation die Judenhelten der W elt zum Eintritt in die Jewish Agency aufgefordert.

  8. 1928-11-01 · Heft 6 (November 1928) · p. Seite 200

    Darum rufen wir alle, die sich mit diesem 2iel solidarisch wissen auf, die diesjährige Aktion des Palästina- Arbeiter-Fonds mit allen Kräften zu unterstützen. Der Palästina-Arbeiter-Fonds ist seit dem dritten Kongreß der allgemeinen jüdischen Arbeiterorganisation (Histadruth Haowdim Haklalith) von dieser übernommen und somit gemeinschaftliches AVerk aller jüdischen organisierten Arbeiter in Palästina ohne Unterschied der Partei geworden. … Aber sein Ziel ist groß. Der Palästina-Arbeiter-Fonds (baut nicht von heute auf morgen, obwohl er viel tägliche Not zu lindern hat. Der Palästina-Arbeiter- Fonds baut für die Zukunft einer starken palästinensischen Arbeiterschaft.

  9. 1927-01-01 · 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927 · p. Seite VII

    Amiel, Weltwahlliste Misrachi Dr. Ghaim Arlosoroff, Mitglied des A. C. (Palästina, Hitachduth) Abraham Arnon, Palästina (Achduth Haawodah) S. Arzt, Westgalizien (Allgemeine Zionisten) Chaim Badichi, Palästina (Jemenitische Arbeiter) Lazarus Barth, Deutschland (Misrachi) *Dr. … C. (Palästina, Misrachi) Adolf Bernhardt, Mitglied des A. C. (Rumänien, Allgemeine Zionisten) '*Leonce Bernheim, Frankreich (Hitachduth) Dr.

  10. 1929-09-10 · Heft 71 (10.9.1929) · page 3

    In diesen Tagen ist eine wichtige Erklärung Ibn Sauds durch die Presse gegangen, daß Palästina außerhalb seiner Interessen liegt. Palästina ist kein arabisches Land, es ist die Stätte dreier Weltreligionen. Palästina ist dem gesamten Islam heilig, und jeder Mensch in Palästina hat das Recht absoluter Freiheit. … Er halte es für notwendig, daß alle viel energischer ihre Kräfte für Palästina einsetzen, als sie es bisher getan haben; er persönlich sei bereit, das äußerste nach dieser Richtung zu tun. Vor allem sei es not• wendig, die Einwanderung nach Palästina zu erhöhen.

  11. 1927-09-02 · Heft 70 (2.9.1927) · page 4

    Dies ist darauf zurückzuführen, daß wir in der Stadt noch keine Tradition haben, die mit der Zeit herausgebildet werden wird. Rednerin glaubt, daß die Frau in Palästina ihre Pflicht erfüllen und dem Manne in allen Rechten ebenbürtig sein wird. Nach einem eingehenderen Referat des Fräulein Hedwig Gel ln er (Palästina) über die Lage der Arbeiterin in Palästina wurde die zweite Sitzung geschlossen. Die Palästina-Debatte in der dritten Sitzung wurde von der Sekretärin der Wizo in Palästina, Frau R. Doniach, eingeleitet. Die Frau der 4.

  12. 1930-06-13 · Heft 46 (13.6.1930) · page 3

    Nr 46. 13 VI. 1930 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 313 Die großen Fortschritte des Palästina-Autbaus Au* einem Interview mit Kurt Blumenfeld Der Vorsitzende der Z. V. f. D., Kurt B lu m e 11 f e 1 d, der auf einer längeren Studienreise durch Palästina bcgriffen ist, gewährte unserem palästinensischen Korrespondenten ein Interview. … Der Kongreß der Völkerbundligen Eine Palästina-Resolution Dem 14. Jahreskongreß des Weltverbandes der Völkerbundligen, der am 5. Juni in Genf eröffnet wurde, wohnen als Palästina-Delegiertc bei: Dizengoff, Motzkin, Dr.

  13. 1919-10-28 · Heft 75 (28.10.1919) · page 3

    mit dem Palästina-Ressort des Verbandsbüros in Verbind!!.!!׳״ •stellen. Diese Palästina-Organe stehen in regelnuilSigen Verbindungen!mit den ]»ale-zionistischen Orgnn.cn in Palästina, leiten die Palästinatätigkeit in der Diaspora, verbreiten Informationen über Palästina, auch :uüb.'rhalb der Partei, machen die breite üeffentlichkeit .

  14. 1930-08-26 · Heft 67 (26.8.1930) · page 4

    D., Kurt Blumenfeld, eine Frage, die jenseits von politischen Konstellationen stets und alle Zeit für unser Werk am wichtigsten war und bleiben wird. Eindringlieh mahnte er die für das Palästina-Werk verantwortlichen Körperschaften, ihr Augenmerk in erster Linie der Palästina- Wirtschaft zuzuwenden und, soweit es sich um nationale Mittel handelt, sich vor allem mit der Kolonisation zu befassen. … Alle diese Ent- Wicklungen im vorderen Orient, so schließt der Verfasser, zeigten die verstärkte Tendenz zur politisch-wirfschaftilchen Emanzipation, die man auch in Palästina berücksichtigen müsse. Araber und Juden seien auf* einander angewiesen; denn schon aus ökonomischen Gründen könne es kein rein arabisches Palästina mehr geben.

  15. 1929-03-15 · 11 (15.3.1929) · p. Seite 164

    Palästina bietet heute die Garantie für jüdische Zukunft, die schöpferischen Zukunftsmöglichkeiten des Judeseins. Das ist der Lohn, der Sie erwartet, wenn Sie die Arbeit des Keren Hajessod fördern. … Diese Botschaft ist nicht nur eine Botschaft der Pflicht, sondern auch eine Botschaft großer Freude. Dr. Nahum Goldmann sagte, Palästina ist die große schicksalhafte Aufgabe des Judentums von heute. Palästina ist das einzige Land in der Welt, wo eine jüdische Wirklichkeit geschaffen werden kann.

  16. 1935-08-27 · Heft 69 (27.8.1935) · page 3

    Von diesen Reden ist besonders die Rede Kaplanskys hervorztiheben, der sich scharf gegen Strickers Judenstaats- Formel wandte. Kaplansky erklärte, der binationale Staat in Palästina sei eine Tatsache, da Palästina immer von zwei Völkern bewohnt sein wird, und cs sei daher nur gefährlich, die jüdischen Forderungen in einen Gegensatz zu diesen Tatsachen zu bringen. … Blumenfeld verbreitete sich dann über die große E r z. i e 11 u n g s a u f g a b e, die noch vor dem Zionismus steht. Wenn Ben Gurion gesagt hat, wir svol'len in Palästina eine Million Familien ansiedeln, so sei nicht nur die Frage zu stellen, ob Palästina diese aufnehmen kann, sondern vor allem die Frage, woher diese Menschen kommen sollen.

  17. 1936-01-31 · Heft 519 (31.1.1936) · page 6

    Einige kleine Meldungen der letzten Tage deuten auf gewisse politische Veränderungen in der arabischen Halbinsel hin, die in ihren Auswirkungen von Einfluß auf Palästina, besonders aber auf die Gestaltung der englischen Politik der nächsten Zeit sein können, Wie es im allgemeinen Pflicht des jüdischen Jisehuw in Palästina sein müßte, alle Bewegungen im arabischen Lager mit großer Auf merksamkeit zu betrachten, sind gerade diese kleinen Meldungen, über die hier gesprochen werden soll, von Interesse für Palästina, wenn schon aus keinem andern Grund, so doch deswegen, weil sie irgendwie auf die innerpalästinenslech-arabißche Politik Einfluß nehmen werden. … Aber — es besteht die Möglichkeit, daß dieser Punkt, um die neue saudischtransjordanische Freundschaft nicht zu gefährden, Transjordan ien abgenommen und zur britischen Kolonie erklärt wird, so daß Palästina in allernächster Nähe eine englische Kolonie haben kann, die von gewisser industrieller und verkehrstechnischer Wichtigkeit für Palästina ist.

  18. 1929-03-09 · 10 (9.3.1929) · p. [Seite]

    Der Palästina-Aufbau sei nichi mir ein Kolonisationswerk, sondern Palästina solle wieder das Kulturzentrum iiir die gesamte Judenheil werden. … Kreishauptmann Huck (Dresden schilderte dann die Motive. die Ihn zu der Pin Palästina-Bewegung gefQhrl haben. Ihm sei Verwaltungsbeamten die Not des wandernden Teils der Judenheit kaum, denen nun in Palästina eine bleibende Wohnstätte geschai werde.

  19. 1930-11-07 · Heft 88 (7.11.1930) · page 5

    Nur darin liegt das Alter des Volkes und der Wert dieses Alters, und diese Verbundenheit mit unserer Vergangenheit führt uns immer wieder nach Palästina zurück. Gewiß, wir wollen nicht alle nach Palästina einvvandern, wir können es vielfach nicht, teils aus materiellen Gründen, teils aus Gründen, die in unserer Er- Ziehung, unseren Lebensgewohnheiten, Kultur und Zivilisation liegen. … Die englische Regierung ihrerseits hat eine Kommission nach Palästina geschickt, die einen Bericht gegeben hat, der Unwillen bei den Juden erregen mußte, wen er über das, was festgcstellt werden sollte, weit hinausging.

  20. 1922-11-24 · Heft 93 (24.11.1922) · page 4

    Egon Rosenberg über ״Die gegenwärtige Lage im Zionis* nuts". Palästina-Film. Dresden: 29. Oktober: Palästina-Film. Duisburg: Mitgliederversammlungen: 19. Oktober. Erich Gelber über ״Jüdische Jugend und jüdische Gemeinde". 2. … Oktober: Palästina-Film, München: 10, und 12. Oktober: Palästina-Film, j Neustadt/Hardt: 29. Oktober: Tagung der pfälzischen I Zionisten. j Nürnberg: 26.