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220 Felix Feltsch: der viele Gegner hatte, sowohl innerhalb als außerhalb der chassidischen Gemeinschaft Inzwischen wuchs die chassidische Gemeinde in Palästina. Es kamen noch Zaddikim mit ihrem Anhang hinzu. Die Chaluka entfaltete sich immer mehr. Im Jahre 1799 kam R. Nachman von Brazlaw nach Palästina, kehrte aber nach einem halben Jahr zu seinen Chassidim in der Diaspora zurück, die, von den anderen Chassidim isoliert, ihren Rebben schmerzlich vermißt hatten. … Sein Leben vor seiner Palästinareise betrachtete er als minderwertig und bat, seine vor dieser Reise geäußerten Lehren nicht aufzuschreiben, da sie unreif seien. Der Drang der Chassidim nach Palästina übertrifft denjenigen der anderen Juden. Unter den im letzten Jahrhundert Eingewanderten bilden die Chassidim die Mehrheit.
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C 1545 Hoeflich, Eugen. Die Pforte des Ostens. (D. arab.-jüd. Palästina v. panasiat. Standpunkt aus). Berlin-Wien 1923. G 1112 Holdheim, Gerhard. Palästina. Idee, Probleme, Tatsachen. Berlin (1929). … Antwerpen 1906. G 1718 Metmann, Leo. Zur Regenerationsarbeit in Palästina. Vortr. geh. im akadem. Zionistenver. Bern (1908). G 1721 Nathan, Paul. Palästina u. palästinen-, sischer Zionismus.
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Wenn aber diese inneren Mauern ins Wanken geraten, gibt es dann keine Gewähr für den Fortbestand des jüdischen Volkes? Nur die Rückkehr zu Land und Sprache, nur Palästina als nationales Zentrum kann das jüdische Volk vor dem drohenden Untergang in der Zerstreuung bewahren.“ Das Thema der zweiten Vorlesung lautet: „Die nationale Rechtslage der Juden in der Diaspora; Palästina als nationales Zentrum“. … Er sieht den Wert eines jüdischen Palästina darin, daß es ein geistiges Zentrum für die Judenheit in der Zerstreuung bilden wird. Ein jüdisches Palästina wird den Auflösungsprozeß der Diaspora-Juden beschleunigen.
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Josef Frank, einen bemerkenswerten Vortrag über seine Eindrücke in Palästina. Professor Frank Ist erst vor kurzem von einer Palästina-Reise zurückgekehrt, die er über Auftrag der Zionistischen Exekutive als Mitglied der Jury für den Bau de» neuen Verwaltungsgebäudes der Zionistischen Exekutive in Jerusalem unternommen hat, Einleitend schilderte der Redner die politische Lage ta Palästina und den Nachbarländern, deren Verwaltung von den Interessen der Mandatarmacht diktiert wird. … Jedenfalls merkt man an den palästinensischen Bauten etwas Neuartiges, das man leider bei den Bauten, die die Wiener Kultusgcmelnde ausführen läßt, vermissen muß; In Wien scheint die Angst vor Neuem sehr groß zu sein, obwohl hier alle Voraussetzungen für deren Schaffung sicher günstiger sind als ln Palästina, Man will scheinbar hier nichts Neues schaffen, Ich habe in Wien sehr viele Juden getroffen, die gich über Jeden aus Palästina gemeldeten Mißerfolg hämisch freuen; Ihnen konnte Ich bei meiner Rückkehr aus Palästina keine Freude bereiten, denn ich wußte Ihnen nur Günstiges aus Palästina zu berichten.
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Während der Berichtsperiode nahm das britische Parlament das ״Gesetz über die Garantie für die Palästina- und Ostafrika-Anleihe“ an, welches unter anderem vorsieht, daß das Reich eine Garantie mit Bezug auf eine Anleihe von 4 500 000 Pfund für Palästina gibt. … Besonders sollte ferner der Besuch erwähnt werden, den der hochverdiente englische Publizist und Freund des Zionismus, Mr. H. W. Ncvinson, in Palästina machte, der nach seiner Rückkehr eine lebhafte Schilderung des neuen Palästina vor verschiedenen Vcrsammlungen in London gab.
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Diese aber steht ihrerseits mit der Intensität der Produktionsformen, die in Palästina herrschen werden, in engstem Zusammenhang. Den« je intensiver die landwirtschaftliche Produktion ist, um so weniger Land braucht der einzelne Ansiedler und um so grösser ist die Zahl der Juden, die i« Palästina angesiedelt werden können. Dr. S. Soskin behandelt eine solche intensive, in Palästina noch wenig bekannte und nicht angewandte Form der Siedlung. Er führt die grossartigen Resultate an, zu denen man mit Hilfe der künstlichen Bewässerung in Ländern gelangt ist, die ihrem Klima nach viel ungünstiger dastehen als Palästina.
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Der nächste Bibelkurs ist der Ferien wegen vorverlegt und findet Montag, den 16. Dezember 1935, 5 Uhr-nachmittags statt. Palästina-Amt. Das Palästina-Amt teilt mit, daß ab 16. Dezember die Sprechstunden jeweils Montag mit Donnerstag von 4—5.30 Uhr wieder bei Herrn Grünbaum, Theatinerstraße 30, stattfinden. … Eduard Strauß bald vor einem größeren — nicht nur jugendlichen — Kreis in München wieder zu hören sein wird. Ein neuer Palästinafilm: „Palästina 1935" von Dr. Gidal. Dr. Nachum Gidal, unseren Lesern aus dem Palästina- Kalender, den er illustrierte, und aus vielen Beiträgen bekannt, hat von seiner jüngsten Palästinareise mit der deutschen „Makkabiah" einen Schmalfilm „Palästina 1935" mitgebracht, den er auf der Kundgebung der Münchener ZOG „Palästina im Aufbau" zur Uraufführung brachte.
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Vom Jahre 1765 vergrößert sich allmählich der jüdische Jischuw, und seit 1881 dauert die jüdische Kolonisation fast ohne Unterbrechung an. Die Juden lebten also in Palästina 2500 Jahre, die Araber bloß 1300 Jahre. Die Juden haben Palästina niemals zur Gänze verlassen. Palästina ist das kleinste von Arabern bewohnte Land. … Die arabischen „Führer" und ihre jüdischen kommunistischen Helfer. Unsere Gegner behaupten: „In Palästina leben 800.000 Araber und 200.000 Juden. Wenn die Juden weiterhin in Massen nach Palästina kommen, dann werden sie die Araber von ihren Plätzen verdrängen.
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Brodnitz > weiter aus, gilbe ihr das Recht, zu fordern, das, was man für Palästina tue, nicht nur mit materiellen Opfern zu tun, sondern in wirklicher Verbundenheit mit der Sache, mit dem, was drüben geschieht. … Franz M e y o r ein Begrüßungsschreiben des am Erscheinen verhinderten Leiters der Zentralstelle für die Ansicdlung deutscher Juden in Palästina, Dr. Martin Roscnblüth, London, in dem er u. a. der Verdienste Oskar Wassermanns gedenkt, »und die Bedeutung eines jüdischen Palästina für Gegenwart und Zukunft Unterstreicht.
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Für den Inhalt der Artikel übernehmen die Autoren selbst die Verantwortung Jüdische Kolonisation in Syrien Von H u b e r t A u ha g e n Der Reihe nach hat man in England, Frankreich und Rußland den .Inden in der vergeblichen Hoffnung der Niederwerfung* der Türkei 'Palästina versprochen. Man vermeinte, sich damit die Gunst der Juden zu sichern. Wenn wir uns hier auch im positiven »Sinne mit der Frage einer jüdischen Kolonisation in Syrien, wozu Palästina mitgehört, befassen, so liegen nähere Gründe vor. … Diese Überführung zur Urproduktion ist aber für verarmte städtische Juden, um die es sich hier handelt, mit Aussicht auf Erfolg nur in Syrien und Palästina möglich, da durch eine Verwendung der nur in diesem Lande in dem erforderlichen Grade zur Entfaltung kommenden religiösen und nationalen Triebkräfte die Schwierigkeiten des Übergangs zur Landwirtschaft, wie die Erfahrung in Palästina zeigt, überwunden werden können.
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Eine soldve Aufsidit vorausgesetzt, sollen in Palästina keine Maßnahmen getro teil werde«, um eine solche Einrichtung zu huidern ixier zu stören oder Unterschiede zu madten ui der Behandlung irgend eines Missionärs wegen sewi: Religion oder Staatsangehörigkeit Neue Fassung: Der Mandatar soll befugt sein, über die religiösen otlel wohltätigen Kör• per s clia ft eil in Palästina eine solche Aufsidit aus, zniibeu, wie sie für die Aufrediterfia 11ung der öffentliehen Ordnung und guter Verwaltung erforderlich ist. … Der Mandatar soll berechtigt sein, jederzeit die Straßen, Eisenbahnen und Häfen von Palästina für die Beförderung von Teilen der bewaffneten Macht und die Zufuhr von Heiz- und Nahrungsmitteln zu benütze» Artikel 18 (1.
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♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ X ♦ ♦ Welt-Verlag Soeben erschien: A. D. GORDON Briefe aus Palästina Ludwig Strauß in seinem Vorwort: Der palästinensische Arbeiter A. D. Gordon spricht in den Briefen dieses Buches zu seinen Brüdern in der Diaspora. … Franz Oppenheimer Mitbegründet von Hermann Cohen Soeben erschien Heft 16, mit nachstehendem Inhalt: Dr. A. Ruppin: Neuordnung der Landesverwaltung in Palästina Dr. Julius Hirsch: Die wirtschaftliche Zukunft der Ostjuden Geheimrat Prof. Dr. Ed. König: Israels Stellung in der Kulturgeschichte des Altertums San.« Rat Dr.
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Konnte denn ein wacher Mensch annehmen, die Balfonr-Deklaration, die im November 1917 die Errichtung eines nationalen Heims in Palästina für das jüdische Volk verhieß rind im Namen feiner Majestät Negierung versprach, ,mit Wohlwollen und nach besten Kräften' um das Gelingen dieses Zieles sich zu bemühen, sei auf dem Acker der Humanität erwachsen? … In dem Meere der mohammedanischen Völker ringsherum versinken die paar Juden in Palästina, und die islamitische Renaissance in Aegypten und in Indien verschärft täglich die englische Sorge. Und neben Palästina, dieser winzigen, aber wichtigen Landbrücke Zwischen Morgen- und Abendland, liegt das ,sranzösische* Syrien, von dem auch die großshrische Bewegung die zionistische Einwanderung in das Heilige Land mit blinder Eisersucht verfolgt.
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Ist nicht gerade die Aufsicht des Völkerbundes, der Status sui generis, in welchem Palästina sich befindet, eine Erleichterung für England, für seine Verwaltung, für die ganze Begründung seines Palästina-Anspruches? … Wird sich diese einzigartige Lage ändern und inzwischen unsere tatsäehliehe Kraft nicht bedeutend größer, dann bewahrt Palästina keine Bezeichnung ״Dominion“ vor dem Kolonieschicksal. Das Beispiel der anderen Dominions besagt noch nichts über die wirkliche Zukunft von Palästina, die von der inneren Kraft der jüdischen Siedlung und von der allgemeinen weltpolitischen Situation abhängig sein wird.
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Gerade in der Zeit des Erfolges und unter dem Eindruck der Schönheit des Lebens in Palästina wird immer wieder das Problem aufgeworfen: Kant! man, kann der Einzelne, kann eine jüdische Gesamtheit iti Palästina ein Leben führen, das die Summe des menschlichen Glückes erhöht? In der Tat berührt diese Frage ein Kernproblem der jüdischen Renaissance in Palästina. Wer unbefangen durchs Land geht und mit dem ״Mann von der Straße“ spricht, fühlt trotz allen Sorgen und Mißhelligkeiten, die das Leben in Palästina jedem auferlcgt, daß sehr, sehr viele dabei doch glücklich sind.
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Interessenten erhalten auf Anforderung eine Aufstellung der beizubringenden Unterlagen. Anfragen sind an das Palästina-Amt, Berlin W 15, Meinckestr. 10, zu richten. .. Abteilung WirtschafU-Bcratung des Palästina-Amte« verfügt über eine große Anzahl von Spezi,׳!! … Das Palästina- Amt verfugt über eine Anzahl von Exemplaren dieses vom American Economic Committee herausgegebenen Information«• nettes.
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Herausgegeben von der Künstlerhilfe der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Palästina-Kalender 5b9o. Herausgeber: Zionistische Vereinigung für Deutschland. Berlin (Verlag Jüdische Rundschau). Neben den in diesen Blättern schon angezeigten Kalender des Jüdischen Frauenbundes stellen sich diese beiden, in künstlerischer Ausstattung hergestellten Kalender für das beginnende Jahr: Der Kalender der Künstlerhilfe, nun schon in seiner Art bewährt, der Palästina-Kalender zum ersten Male. … Neben bewährten und bekannten Namen begegnen auch solche, die sich erst durchsetzen möchten und deren Arbeiten zeigen, daß man ihrer Entwicklung mit Zuversicht entgegensehen darf. — Mitten hinein in die praktischen Forderungen unserer Zeit führt der Palästina-Kalender, der in gleich künstlerischer Gestaltung sich die Aufgabe gestellt hat, das Bild des werdenden Palästina in den Alltag des Juden zu tragen und zugleich als täglich neu vernommener Aufruf zur wirksamen Mithilfe das Aufbauwerk zu fördern.
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Diese Erkenntnis ist mir zu einem unverlierbaren Erlebnis geworden, als ich vor wenigen Jahren zuerst Amerika und dann Palästina besuchen konnte. Stellen Sie sich Neuyork vor — eine Stadt mit einer jüdischen Bevölkerung von 1% Millionen — sie müßte ein jüdisches Gan Eden sein. … Diese Menschen bleiben Juden, nicht aus Zwang, nicht aus Propaganda und nicht aus Überredung, sondern aus der hundertprozentigen Totalität ihres Lebens. Das ist die einzigartige Bedeutung dieses jüdischen Palästina und das kann kein anderes Land ersetzen. Wir konnten hier in Deutschland Männer wie Hermann Cohen und Max Liebermann hervorbringen und ich weiß nicht, wie lange es dauern wird, bis Palästina dazu imstande sein wird, aber dieses schlichte, diese jüdische Luft, diese jüdische Atmosphäre, das können wir hier nicht schaffen und in keinem anderen Lande der Welt.
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״In der Politik soll man alles ernst, aber nichts tragisch nehmen.“ Diese Maxime eignet sich im besonderen für Palästina. Die Ereignisse in Palästina geben zu sehr ernsten Ueberlegungen Anlaß. Obwohl sie aber in den Geschehnissen tragisch sind, brauchen sie im Hinblick auf das Palästinawerk als Ganzes nicht tragisch genommen zu werden. … Marion Philips, eine der führenden Frauen in der britischen Arbeiterpartei, führte aus, daß wohl alle Sir Herberts Worten über Palästina zustimmen werden. Nichts in der Geschichte der Zivilisation sei so bemerkenswert, als das von Juden in Palästina vollbrachte Werk, von Juden, die intellektuell erzogen sind und doch mit ihrer Hände Arbeit aus Palästina ein produktives Land machen.
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Landau: Zur Abwehr O. Lehmann: Die־ neue Jugend Lehrerverband in Palästina: Aufruf Schein. Levin: Prophezeiungen L. H.: Brot und Spiele L. H,; Reichstagsdebatte; Bemerkungen über jüdische Politik L. … Täublcr: Die Befreiung I). Trictseh: Informationen über Palästina T. ZI.: David Wolffsohn - tot Henry Unna: Erzielniitgsprobleme Robert Wcftsch: Vom Wesen des Nationalismus W. Wollsteiner: Zionismus und Religion Dr.