-
…der zu modeln sucht; und dies standige Ringen bildet den Inhalt der Geschichte des jüdischen Denkens von Philon bis auf Hermann Cohen. Im allgemeinen spielt dieser Kampf sich auf einem Gebiete ab, das heute wenigstens das Interesse des Laien kaum beansp…
-
…en Erneuerer, an manchen Stellen auch Weiterführer Kant'scher Lehre vom Sittlichen war in unseren Tagen der Deutschjude Hermann Cohen. Er fand für die Einung von Eros und Ethos, von Geschlechtstrieb und Sittlichkeit die für meine Einsicht einstweilen bü…
-
…äubler, der ideenreiche und vorwärtsslrebende Organisator wissenschaftlicher Bestrebungen, die von Franz Rosenzweig und Hermann Cohen ausgehenden Anregungen in Programm und Tat verdichtete, da stellte er der Wissenschaft des Judentums, die er in unbefri…
-
…entdeckt von Feuerbach, dann in die Philosophie, obzwar ohne Bewußtsein ihrer umstürzenden Kraft, wieder eingeführt von Hermann Cohen im Nachlaßwerk; jene Stellen bei Cohen waren mir, als ich schrieb, schon bekannt; doch verdanke ich diese für das Zusta…
-
…hsten Ausdrucksmittel seiner neuen großen Lyrik zu. Die Psalmen und die Propheten lehren ihn die Sprache ihrer Inbrunst Hermann Cohen hat darauf hingewiesen, daß die schrecklich großartige Wendung des Mignonliedes „Es brennt mein Eingeweide" aus den Psa…
-
… in denen ja im Lauf der letzten Jahrzehnte auch die meisten andern exotischen Völkerschaften, nicht bloß unser (wie es Hermann Cohen bei guter ironischer Laune wohl einmal nannte) „harmloses Handelsvölklein'*, ihre höhere Ausbildung erfahren haben, lie…
-
…die aÜerälteste.5) Wir gedenken dabei der „uralten Münze, die gewogen ward". Die von allem Zeitlichen entblößte 1) Vgl. Hermann Cohen: Die Religion der Vernunft aus den Quellen des Judentums. Leipzig 1919. S. 377. — Im „Journal einer Reise" von 1769 (We…
-
… und Nathan der Jude noch weniger, denn „Wer seinen Nächsten beschämt, hat keinen Teil am ewigen Leben" (Baba Mezia 55. Hermann Cohen: ,Jüdische Schriften" III., S. 71). Nathan handelte aus einfacher Menschenliebe, und in der Erinnerung staunt er darübe…
-
…heliegend, daß auch die Sprache und die letzte begriffliche Prägung vom Religiösen, wie sie dem größten Kant-Erneuerer, Hermann Cohen, eigen ist, als dem lebendig religiösen Fühlen vieler jüngeren Geister nicht gemäß empfunden wird. In dankbarer Demut b…
-
… Judentum, so wie es sich als Judentum durch die Welle der Emanzipation hindurchgerettet hat, ist seit Martin Buber und Hermann Cohen wieder im Begriff, zu einem erneuten Selbstbewußtsein seines Sinns vorzustoßen und nicht mehr gewillt, den wieder gefun…
-
…mann Cohens Jüdische Schriften ist, in der Knappheit und Übersichtlichkeit der Darstellung, wohl das beste, was je über Hermann Cohen geschrieben worden ist, geschöpft aus der Kenntnis nicht nur des Werkes, sondern auch der Persönlichkeit Hermann Cohens…
-
… hat Pestalozzis „Nachforschungen" gleich bei ihrem Erscheinen (1797) gewürdigt (20, 290 ff.). 2) Als solche feiert si« Hermann Cohen. 3) »7« 377. *) 17, 366. 410
-
…ammung, wie Neander, Stahl, Cardinal Newman dem positiven Christentum wertvolle Dienste geleistet haben? Daß Männer wie Hermann Cohen, Otto Liebmann, Husscrl, Henri Bergson den Materialismus wissenschaftlich vernichtet haben? Gewiß! Juden waren und sind…
-
…o Baeck: Das Judentum........204 MARTIN JOSEPH Lorenz Dürr: Religiöse Lehenswerte des Alten Testaments , . 204 W.KINKEL Hermann Cohen: Schriften zur Philosophie und Zeitgeschichte . . 205 L BERGSTRÄSSER Friedrich Meinecke: Geschichte des deutsch-engl. B…
-
…in klarer Sprache geschrieben und sei einem gebildeten Kreise von Nichtfachmännern wärmstens empfohlen. Martin Jos eph. Hermann Cohen: Schriften zur Philosophie und Zeitgeschichte. Herausgegeben von A. Görland und E. Cassirer, Akademie-Verlag, Berlin 19…
-
…2) Die Gnadennamen Gottes, Ex. 34, 6 f., an die im Zusammenhang mit 33, 12—a3 die jüdische Religionsphilosophie bis auf Hermann Cohen hinab ihre tiefsten Einsichten über Gottes Offenbares und Verborgenes anschließt. 3) Die „Rechtsprüche", Kap. 21 ff. *)…
-
…er Stunde. Selbst eine so „vergeistigte" Aussage wie: Gott ist Geist, fällt in die allgemeine Verdammnis der Ist-Sätze. Hermann Cohen hat es gesagt (leider nur gesagt, nicht geschrieben): „Gott brauchte keinen Geist zu haben, wenn er dem Menschen nicht …
-
…gemeine Reldgionsgeschichte und Theologie. Sonderabdruck aus dem Jahresbericht des Lit. Zentralblattes. Jahrg. k. 1927. Hermann Cohen: Religion der Vernunft aus den Quellen des Judentums. 2.Auflage. J. Kaufmann-Verlag, Frankfurt a. Main 1929. Geb. Ml 20…
-
…dert, ist klarblickend und selbständig genug, um das Erbe Moses Mendelssohns anzutreten: die Erkenntnis, wie sie später Hermann Cohen in seinem letzten Werke formulierte, vom Wesen der „Religion der Vernunft aus den Quellen des Judentums". 248
-
…Persönlichkeiten, die nicht lange darauf von verschiedenen Seiten her einen tief bestimmenden Einfluß auf ihn gewannen: Hermann Cohen und N. A. Nobel. — Wir wissen von diesem Erlebnis einer äußersten Entscheidung nichts als ihren Ausgang; wir wissen, da…