Mannheim
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19301938
  1. 1930-01-01 · 2 (1930) · page 493

    … nur mit einiger Beruhigung anvertrauen könnte. Sein Gesuch ist mit gar nichts dokumentiert. Moritz Steinschneider, aus Proßnitz in Mähren gebürtig, Rabbinatskandidat, angeblich 30 Jahre alt, hat auch keine, wenigstens keine vollständigen Studien, …

  2. 1930-01-01 · 2 (1930) · page 511

    …n, geb. Lundenburg 1859, gest. 1924, Sänger. Gustav Mahler, geb. Iglau 1860, gest. 1911, Komponist. Eichard Mandl, geb. Proßnitz 1859, gest. 1918, Komponist. Ignaz Moscheies, geb. Prag 1794, gest. 1870, Komponist und Pianist. Angelo Neumann, geb. 1…

  3. 1931-01-01 · 3 (1931) · page 313

    Herrn Dr. Jan Kühndel, Stadtarchivar von Proßnitz, statte ich für die Bereitstellung des Materials im Proßnitzer Stadtarchiv, sowie für die zur Verfügung gestellten Absc…

  4. 1931-01-01 · 3 (1931) · page 320

    …s Vorgehen tschechischer Bürger, die sich zum Kelch bekannten, gegen ihre deutschen katholischen Mitbürger, die sie aus Proßnitz gedrängt hatten, verwüstete Markgraf Albrecht von Österreich (1431) die Stadt; viele Bewohner wandten ihr den Rücken6).…

  5. 1931-01-01 · 3 (1931) · page 326

    …del durch die Bürgschaftsleistung der christlichen Bewohner für ihre Herrschaft gehemmt war28), finden wir die Juden in Proßnitz während des 15. Jahrhunderts als Importeure von Luxusgütern und als Pfandleiher. Die Geldleihgeschäfte wuchsen über die…

  6. 1931-01-01 · 3 (1931) · page 331

    …christlichen Zunftschneider auf städtischem Boden durch den Verkauf neuer christlicher Kleider in Konkurrenz tritt. Für Proßnitz, sowie die meisten anderen mährischen Judengemeinden wird das Vorkommen jüdischer Schneider bis ans Ende des 16. Jahrhu…

  7. 1931-01-01 · 3 (1931) · page 333

    …rzugewinnen, hingearbeitet. Carl von Liechtenstein, der in demselben Jahre, in dem er die Herrschaft Plumenau (der auch Proßnitz angehörte) erworben hatte, zum Katholizismus übergetreten war — und dem dieser Glaubenswechsel zu den höchsten Würden v…

  8. 1931-01-01 · 3 (1931) · page 340

    … Breslau (1692)52) und von 1688 an regelmäßig auf denen von Leipzig53). Die Frage, ob vor dem Dreißigjährigen Kriege in Proßnitz oder dem sonstigen Mähren Kleiderhandel, sei es von christlichen Schneidern oder Juden, getrieben wurde, mußte verneint…

  9. 1931-01-01 · 3 (1931) · page 344

    … andersten nicht zugelassen, sondern verbothen seyn und bleiben, es wäre denn, daß sie selbe von dasigen Tuchmachern zu Proßnitz erkaufen, auf den Fall können sie die Proßnitzer graue und schwarze Tücher auch schneiden und verkaufen, keine fremde a…

  10. 1931-01-01 · 3 (1931) · page 348

    …en wir, wie sich z. B. der Fürst von Liechtenstein, einer der größten Herrschaftsbesitzer in Mähren, der Schutzherr von Proßnitz, verhielt. Das erste fürstliche Judenprivileg von 1653 hält sich genau an die Abgrenzung des kaiserlichen und erlaubt d…

  11. 1931-01-01 · 3 (1931) · page 358

    …bt entrichten.. Das ganze Leipniker Judenschneider-Privileg ist eine vollkommene Bestätigung dessen, was wir bereits in Proßnitz und Nikolsburg gefunden hatten. Auch hier wird ihnen anfänglich nur das Recht zugestanden, für ihre Glaubensgenossen Kl…

  12. 1931-01-01 · 3 (1931) · page 362

    …er zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts an sich zunftmäßig abzuschließen und zu verhindern, daß sich andere Kaufleute in Proßnitz niederlassen. Vier Gemischtwaren- und zwei Eisenhändler wurden für den Stadtbedarf als ausreichend erklärt1). Der eigen…

  13. 1931-01-01 · 3 (1931) · page 367

    …er reformierter Privilegien einkommen28). Nach den Bestimmungen der General-Zunft-Artikel gehörten die Zünfte der Stadt Proßnitz zur dritten Klasse (während in den beiden oberen diejenigen der königlichen Städte allein enthalten waren)29). Als solc…

  14. 1931-01-01 · 3 (1931) · page 393

    …rkauf wurde sowohl von mährischen, als auch böhmischen und niederösterreichischen Juden betrieben. So belehrt die Stadt Proßnitz (1716) Mähr.-Trübau anläßlich einer Anfrage, wie man sich bei Pestgefahr Händlern gegenüber zu verhalten habe, die mit …

  15. 1931-01-01 · 3 (1931) · page 395

    …ßnitzer Ghetto. — Jüdische Kleiderhändler als Landmeister der Plumenauer Schneiderzunft. — Die jüdische „Reichszunft in Proßnitz". — Intensiver Handel mit Monturstücken. — Das fast neue Kleidungsstück als Handelsartikel. — Die Vorfahren Mayer Mandl…

  16. 1931-01-01 · 3 (1931) · page 396

    Die Stadt Proßnitz hat sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts schnell entwickelt. Trotzdem sie am Ende des achtzehnten noch nicht …

  17. 1931-01-01 · 3 (1931) · page 397

    …gegenüberstanden, haben wir Urteile über dessen Tätigkeit auf dem Gebiet des Handels. So heißt es z. B. im Jahre 1812: „Proßnitz hat eine der stärksten Judengemeinden im Lande. Ihr weiter, als auf den kleinen Schacher gehender Spekulationsgeist ist…

  18. 1931-01-01 · 3 (1931) · page 416

    …ren, und verkauften sie an arme Bewohner der Städte und des Landes. So kamen Trödler aus Nikolsburg zu den Märkton nach Proßnitz und kauften von den Proßnitzer Altkleiderhändlern „Hirsch lederne Beinkleider, die zwar gut, aber nicht neu waren, um 2…

  19. 1931-01-01 · 3 (1931) · page 424

    …cher im Proßnitzer Bürgerhause zum Lamm ein bedeutendes Depot solcher Waren haben soll. Ferner sollen diese Kleider von Proßnitz aus allwöchentlich wägenweis durch pohlnische Juden weggeführt und auch nach Ungarn abgesetzt werden. Ob nun dieser Ver…

  20. 1931-01-01 · 3 (1931) · page 431

    …ajetkove pomery Prost,, S. 36. 13) Derselbe, Financni stäv mesta Prost, v dobe predbSlohorske, S. 83; vgl. auch Mathon, Prostejov a okoli, S. 74. 14) Kühndel, Nejstarsi mSstskä kniha prost., S. 23, 26. lö) Heilig, Urkundliches zur Wirtschaftsgeschic…