-
Auch hat die Zionistische Organisation eine große Ausgabe zu erfüllen. Kanu man die Juden noch nicht nach Palästina bringen, so muß man Palästina zu den Juden bringen: auf dem Doppelwege der Verbreitung unserer Lchre und der Mitteilung unserer Arbeit in Erez -Israel. _ Sin Interview mit Henriette Szold. … Wer ist diese Frau, deren Arbeit nicht nur in Mischen Kressen Begeisterung auslöst, deren Wirken auch von Arabern und von der englischen Regierung in Palästina bewundert und Hoch eingeschätzt wird, die den ersten Grundstein zu freundlicheren Beziehungen zwischen Juden und Arabern in Palästina legte?
-
Landau: Zur Abwehr O. Lehmann: Die־ neue Jugend Lehrerverband in Palästina: Aufruf Schein. Levin: Prophezeiungen L. H.: Brot und Spiele L. H,; Reichstagsdebatte; Bemerkungen über jüdische Politik L. … Täublcr: Die Befreiung I). Trictseh: Informationen über Palästina T. ZI.: David Wolffsohn - tot Henry Unna: Erzielniitgsprobleme Robert Wcftsch: Vom Wesen des Nationalismus W. Wollsteiner: Zionismus und Religion Dr.
-
Jubelnde Hedadrut'e belohnten die kräftigen Worte des immer jugendfrischen Redners, der, zufällig als Gast zugegen, sich zu einer Ansprache hatte erbitten lassen. * Eine deutsch-jüdische Gesellschaft zum Bodenkauf in Palästina. Eydtkuhnen. Eine Gruppe angesehener hiesiger jüdischer Kaufleute hat sich zu einer Gesellschaft zusammengeschlossen, die den Ankauf von Boden in Palästina bezweckt. … Juni stattgefundenen Versammlung gaben Herr Simon Goldberg und Herr Moses Trotzky, welche vor einigen Tagen aus Palästina zurückgekehrt sind, ausführliche Berichte über ihre Unterhandlungen, die sie mit den maßgebenden Behörden geführt haben.
-
S a n d 1 e r einen Vortrag mit Lichtbildern über „Jüdische Kulturarbeit in Palästina". Brumath i. Eis. Am 3. d. M. hielt Herr Prof. Dr. D r e y t u ß einen Vortrag über „Das Jüdische Problem". Schweiz Zürich. … Der Mount Horeb Beacon, Nr. 9 des Order of Ancient Maccabeans veranstaltete eine SpezialVersammlung am Purimabend. Br. N. I. Adler hielt eine Rede über „Palästina und seine Produkte". Liverpool. Am 3. März fand ein literarischer Abend der „Ivriah" Hebrew Speaking Society statt.
-
Aus dem Bericht des Exekutiv-Komitees sei als wesentliches Moment von allgemeiner Bedeutung hervorgehoben, daß die Federation auf dem Wege ist, ein Rundschreiben an die Einzelgesellschaften zu senden (nachdem in den Tageszeitungen bereits ein Aufruf erschienen ist) und zur Aufbringung des Fonds für die Jemeniten-Häuser in Palästina, dessen Sammlung vom Jahreskonvent beschlossen wurde, aufzufordern. Gelegentlich dieser Debatte wurde beschlossen, in der nächsten Zeit die Haupttätigkeit aller Vereine auf die Arbeit für den Jemenitenfonds zu lenken, selbst wenn die anderen Fonds temporär darunter leiden sollten, da es für die Propaganda in Amerika unerläßlich ist, daß man auf irgendein von amerikanischen Zionisten geschaffenes, b e d e u t e n d e s Werk in Palästina Hinweisen kann.
-
Selbstverständlich kann er nur so an der Entwicklung Palästinas teilnehmen, wohin ihn die Liebe zur Sprache mehr als einmal in seinem Leben führen wird. Es muß nichts Bedrückenderes für unsere Tumfahrer in Palästina gegeben haben als das ewige Schweigenmüssen, nichts Beschämenderes als die Bestürzung von Tel Awiw bei ihrem Einzüge mit dem deutschen Lied: „Wohlan, laßt das Sinnen und Sorgen“. — Ehe ich zu den letzten Schlußfolgerungen und meinen positiven Vorschlägen übergehe, will ich erst noch einen ganz kurzen Blick auf die Entwicklung des deutschen Zionismus in seiner Gesamtheit werfen. … Die Kongresse sind mittlerweile zu hebräischen geworden, alle Errungenschaften in Palästina, seien es kolonisatorische, seien es kulturelle, rühren — von einigen westlichen Pionieren vielleicht abgesehen — von den Juden des Ostens her.
-
Die kulturelle Bedeutung des „Dvir“-Verlages Es unterliegt keinem Zweifel, daß der hebräische Verlag „Dvir“ in Palästina neben den Erziehungsanstalten und der Universität mit ihren Forschungsinstituten der wichtigste Kulturfaktor nicht nur in Palästina, sondern im jüdischen Leben überhaupt geworden ist.
-
Während des Krieges entfaltete. er in Amerika eine großzügige Propaganda für den Zionismus, seit 1920 stand er im Dienste des Kercn Hajessod. 1924 übersiedelte er nach Palästina, wo er mit Bialik den hebräischen Verlag „D w i r" leitete. Schemarjahu Levin ist auch in der nichtjüdischen Oeffentlichkeit durch seine publizistische Tätigkeit bekannt.