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Der Konstituierung des Komitees werden u. a. der Präsident des deutschen Pro-Palästina-Komitees Botschafter Graf Bernstorff und Nahum Soko- I o w, der Präsident der zionistischen Exekutive beiwohnen. „Palästina“ Monatsschrift für die Erschließung Palästinas Das einzige Organ, das alle den Ausbau des jüdischen Palästina betreffenden Fragen behandelt und das ganze sonst weithin zerstreute darauf bezügliche Material konzentriert. Redaktion: Adolf Böhm / Zu beziehen durch die Administration: Wien I, Kärntnerstraße 28 Bezugspreise für Österreich S 10*—, für Ausland S 12*— Ein Jahr Monatsschrift »Palästina« Es ist im ganzen ein Jahr, seit dank der Initiative des zionistischen Landeskomitees für Oesterreich, die Monatsschrift »Palästina« nach der langjährigen Unterbrechung wieder unter der Leitung von Adolf Böhm erscheint.
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Die Palästina Debatte im englischen Unterhaus Wie erinnerlich, hat vor einigen Wochen die lange erwartete Palästina-Aussprache im englischen Unterhaus stattefunden. … Preis: Rm. 0.50. Die Entwicklung des Jüdischen Nationalheims in Palästina. — Memorandum der Britischen Regierung im Mai 1930, überreicht von der Jewish Agency für Palästina. Preis: Rm. 1.50.
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Franz Oppenheimer begibt sich im kommenden Monat für längere Zeit nach Palästina. [4er in Berlin bekannte Theaterdirektor und Regisseur Victor B a r n o w s k y hat in Paris eine Scliauspieltruppe zusammeugcsfellt, die am 12. … V. — Pal.’istlnarclsc. Unsere Ocsrll• sdiaflsreisc nach Palästina beginnt am 16. Gkt. in Berlin. Fw die Hinfahrt ist eine neuntägige Seereise mit dem Dampf״ ״Tevcre“ vorgesehen, die am 18.
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Oktober: Führung durch das „Jl udisc.he Museum", II., Malzgasse 16. Leitimg: Kustos Prof. Dr. J. Bronn er. Palästina-Nachrichten. Gemäß einer vom High Commissioner Sir Arthur Wauchope vor seiner Abreise erteilten Order hat die Palästina-Regierung 130.000 Pfund von den insgesamt fälligen 245.000 Pfund Zehent-Steuer den Landwirten für die Winter- und Sommerernte erlassen. Dieser Steuernachlaß kommt im wesentlichen arabischen Landwirten zugute, die infolge der Mißernte in eine besondere Notlage geraten sind. » Die vor kurzem wegen illegaler Einwanderung nach Palästina zu einer Gefängnisstrafe verurteilten jüdischen Flüchtlinge aus SowjetruBland mußten mit dem griechischen Schiff „Kerkyra" Palästina verlassen.
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M., findet In den «Jüdischen Künstlerspielen» eine Vorstellung «Gott, Mensch und Teufel» von Gadin statt, deren Reinertrag der neuen Zeitung gewidmet Ist «Palästina», Monatsschrift für den Aufbau Palästinas. Soeben erschien Heft 12. — Aus dem Inhalt: Dr. A. Rujxln: Die Bedeutung Palästina? für die Juden. H. H. Thon: Soziale Frauenarbeit ln Palästina. — Dir. Harry Viteles- Die kooperative Bewegung unter den Juden in Palästina. — Dr. Ernst Simon: Politische Rundschau. — Dr.
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Nr. 47 Das Jüdische Echo 587 BERNHARD BAUCH Schäffierstr. 3/5 Briennerstr. 8 Telephon 31540 Telephon 31541 ELEGANTE PELZE Ussischkin und Schemarjahu Lewin in Amerika, um dort durch seine Persönlichkeit für den Palästina-Aufbaufonds zu wirken. Seine Vorträge in London und in Paris trugen mehr als das alldeutsche Geheul seiner neidischen Konkurrenten zur Wiederherstellung der Internationalität in der Wissenschaft bei. … Er ist von der japanischen Regierung eingeladen worden, an den Universitäten von Tokio und Osaka zu lesen und hat diesen Ruf angenommen. Auf der Rückreise will er Palästina, das Land seiner Sehnsucht, besuchen. — Die beste Darstellung Einsteins als Gelehrten und Menschen hat Alexander Moszkowski in seinem Buch „Einstein“ geliefert.
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Ernst Mechner, verläßt nach siebenjähriger Tätigkeit in Berlin seinen Posten, um seinen dauernden Wohnsitz in Palästina zu nehmen. — Professor C. W e i n e r, der ehemalige Leiter der Kunstabteilung an der Humboldt-Hochschule in Berlin ist an die Universität in Bombay berufen worden. — Im Rahmen des Schmini Azereth-Gottesdienstes fand in der Berliner* Synagoge Pestalozzistraße eine Abschiedsfeier für den bekannten Berliner Rabbiner Dr. Emil Levy statt, der nach löjähriger Tätigkeit an der Synagoge Pestalozzistraße demnächst nach Palästina übersiedelt. — Im Alter von 85 Jahren ist in Berlin der bekannte Humorist, Kunstschriftsteller und Dramatiker Alexander Moszkowski gestorben. — Im 75.
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Das Naüonaljudentum will letzten Endes die Zerstreuung der Juden geistig, wirtschaftlich, politisch beseitigen durch die Errichtung der nationalen Heimstätte in Palästina. Hierbei ist es von untergeordneter Bedeutung, ob die Heimstätte nur einen lleinen Teil der Judenheit zu fassen vermag. … Die überwiegende Mehrheit der Zionisten jedoch, selbst derer, die äußerlich nach alten Bräuchen leben, anerkennen diese Bräuche doch nur als nationalen Kitt und tverfen sie von sich, sobald sie in Palästina angelangt sind. Dieselben Zionisten, die hier für jede noch so skrupulöse Wahrung der Sabbatvorschristen eintreten, erregen in Palästina den Zorn der Otthodoxie durch ganz öffentliche Verletzung (Fahren am Sabbat usw.).
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Die Stimme des Blutes wird vernehmbar, wenn er für eine Staatsgründung in Palästina eintritt, in der er das einzige Mittel erblickt, unter Wahrung individueller Freiheit der nationalen Eigenart des Stammes Dauer zu gewähren." … Presseschau ExminKter Gothcin veröffentlich im ״Bcri.:!a Tageblatt" vom 21. cs. Mts. einen Artikel ״Palästina als Absatzgebiet'1, in weichem er darauf lunweist, daß Palästina infolge der zu erwartenden Einwanderung und infolge der geplanter• grollen Unternehmungen de!
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In diesen: Zusaunnenhang sprach Reinhardt mit großem Interesse von Palästina. „Ich hoffe", sagte Rein- Hardt. „Palästina mit eigenen Augen ''den zu können. Ich glaube bestimmt. das Libelspw- „Der Weg der Verheißung", das ich im Winter in Ncm-?)ork inszenieren werde, auch in Palästina auf die Bühne bringen zu können." Eine Stellungnahme zn europäisch-politischen Problemen lehnte Professor Reinhardt ab.'
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Und er erkennt sehr wohl, daß diese geistige Renaissance des Volkes nur möglich ist, auf der Grundlage einer wirtschaftlichen und sozialen Regeneration; daher nimmt er am Aufbau des jüdischen Palästina nicht nur distanziert mitfühlend, sondern aktiv anteil. Eine Persönlichkeit von seltener harmonischer Art, ein Mensch von bescheidenem Wesen, ein Denker von größtem menschlichen Format, das ist Einstein, ein großer Sohn des jüdischen Volkes, den es mit um so stolzerer Freude heute feiert, weil er zu ihm steht.
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So weist ihn «ler Wunsch nach Erhaltung und individuelle Pflege der Besonderheit auf das Nebenziel des Zionismus, die Stimme des Blutes wird vernehmbar, wenn er für Staatsgründung in Palästina eintritt, unter Wahrung individueller Freiheit der nationalen Eigenart des Stammes Daner zu gewähren." Von dem Menschen Einstein heißt es: .Ich blicke empor zu seinem Idealismus, dessen Niveau vielleicht einmal von einer erhöhten Gesittung, nicht aber vom paragraphierten Gesetz erreicht, werden kann . . ." … Kommet (Baden) 2000, Josef Braun 1000, Adolf Pollak 125, Wolf Hirsch Denemark (Brünn) Kc 50; zusammen K 17.345 und Kc 50. Palästina-Sektion: Gesammelt durch Herrn Nathan Adler: Jakob Perlberg (Hochzeit) K 2000, Osias Altmann 500, Adolf Strich 100; zusammen K 2600.
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Ter Sammelband enthält die „Mitteilungen des Daniel-Bundes" für das erste Halbjahr 1920, ferner „Ter'Jüdische Arbeitsmarkt" von Mai bis Dezember 1920, schließlich noch 32 Grundsätze für die Duuiellteukolouieu in Palästina und Flugblätter und Ausrufe des Daniel-Bundes. Tie Vereinigung will iru Interesse der moralischen und Physischen Gesundung der Juden die Verbreitung produktiver, körperlicher Betätigung unter den jungen Juden fördern, sie will das religiöse Bewußtsein stärken, sie will die JndmheiL zu edler Menschlichkeit erziehen und sie zur Teilnahme an allen völkerverbindenden Bestrebungen auregen.
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I. fand unter dem Vorsitz des Grafen Bernstorff die 4. Jahresversammlung des Deutschen Komitees ..Pro Palästina" statt. — In der Sitzung des Direktoriums des ,,Jüdsehen Wiederaufbaufonds" gab der Vorsitzende der Zentralverwaltung des „ORT", Dr.
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. — Die jüdisch-liberale Jugcnd lehnt es ab, in Palä- Sna ein kulturelles Zentrum für die Gesamtjudenheit zu «ffen, Palästina, mit dem sie sich wie jeder Jude duru. religiös-historische Bande verlnüpst fühlt, hat in der Ge- Senwart für sie praktische Bedeutung nur als Kolorits«, ansland neben anderen, für Juden, die sich in ihren jetzigen Heimatländern nicht afftmilteren wollen oder kön- »en.
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Wrie unter den Juden zunächst der jüdische Volksgeist, das jüdische Naiionalbewußtsein, die nationale Ethik erwachen und Lebendig werden muß, ehe eine politische Verselbständigung, eine auf äußerlichem Weg anzustrebende Erlösung der einzelnen jüdischen Menschen und der jüdischen Gesamtheit möglich ist, Erneuerung der hebräischen Sprache und Volkr’ileratur wird gefordert als erstes Mittel auf dem Wege zur neuen jüdischen Zukunft, Ansiedlung in Palästina nicht im Wege des Experiments und der trügerischen Zukunftshoffnung, sondern auf wirtschaftlich genau geprüfter und gesicherter Grundlage, auf daß aus den aufblühenden Siedlungen der jüdische Volksgeist befruchtend in die Länder und zu den Juden der Diaspora dringe.