Mannheim
Compact Memory
37 pagesSort: relevance · oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
8
191419251937
  1. 1925-05-28 · Heft 42-43 (28.5.1925) · page 7

    „Was," sagte mir einer vor» Ihnen, „Ich «oTt helfen, ein Palästina aufbauen, das nicht ucsscr und nicht schlechter ist als die Diaspora? Ein kapitalistisches und meinetwegen ein gemäßigt kapitalistisches Palästina? … Bestimmte Teile der Zionistischen Organisation, haben Ihre Anschauungen darüber, was der Jude in Palästina zu sein hat; und wenn der Jude in Palästina dies nicht sein will, wird kein Geld da sein, um ihm zu helfen, etwa« andereszu werden.

  2. 1927-11-18 · Heft 92 (18.11.1927) · page 5

    Sieff aus London, die Leitung dafür zu übernehmen. Die Frage der Organisation in Palästina ist dadurch autgetaucht, dal von Palästina aus der Wunsch geäußert wurde, daß man erstens zur Vermeidung einer Zersplitterung der Frauenarbeit in Palästina und zweitens zur Orientierung der im Galuth lebenden Frauen der Wizo eine Moazah, eine beratende Körperschaft einsetze, welche die Verbindung zwischen Palästina und London hersteilen sollte. … Die Nominierung der Palästina- Exekutive wurde der Exekutive der Wizo übertragen. Frau Dr. Persilz■, Tcl-Awiw, konnte zur Leitung dieser neuen Palästina-Exekutive gewonnen werden.

  3. 1927-01-01 · 15 (1927) Basel, 30. August bis 11. September 1927 · p. Seite XI

    C. (nicht anwesend) Salman Rubaschow, Mitglied des A. C. (Palästina, Poale Zion) Rabb. Jizchak Rubinstein, Mitglied des A. C. (Polen, Misrachi) Dr. Josef Ruf eisen, Mitglied des A. C. … (Österreich, Radikal) Jehasehua Suprasky, Mitglied des A. C. (Palästina, Allg. Zionisten) Jehuda Szczeranski, Polen (Misraehi) Miss Henrietta Szold, Mitglied des A. C. (Amerika, Allgem. Zionisten) Dr.

  4. 1930-02-07 · Heft 11 (7.2.1930) · page 2

    Der bei der Konferenz anwesende Vertreter des ״Hapoel Hamisrachi“ aus Palästina Bernstein polemisierte mit Färbstein, erklärte, daß für Palästina jetzt weniger theoretische Diskussionen, dagegen aber erhöhte praktische Arbeit von Nutzen seien. … Hopkin, der im Herbst Palästina besuchte und jetzt in Amerika weilt, ist ein Freund des Zionismus, der während des Krieges in der jüdischen Legion Dienst tat.

  5. 1925-12-04 · Heft 95 (4.12.1925) · p. [Seite]

    Er führte aus, das Joint Distribution Committee ';•$1 ' seine Ansichten und Pläne nicht geändert Schon die ׳»«* . rideip. ׳,n':renz hat sich entschieden für die Ar- ן :it in Palästina ausgesprochen und hat cs allen Juden * ז י Vereinigten Staaten, Zionisten wie Nichtzionisten, zur n*,j. kht gemacht, die Arbeit in Palästina materiell zu unter- . üen. … Offenbar wissen die geschäftskundigen Amerikaner, daß die Juden denjeni״cn Teil ihres Geldes, den sic geschäftlich verwerten wollen, anderswo nnlcgcn als in Palästina. Geschäftlich bietet Palästina ihnen keinen Anreiz, wohl aber ist cs eine ideelle Macht, die sic zum Geben für Volkszweckc veranlaßt.

  6. 1930-02-06 · Heft 112 (6.2.1930) · page 8

    Dazu sei notwendig, daß w i r mit .der Forderung nach Self-government in Palästina auf den Plan treten und dies nicht der britischen Regierung oder dem Völkerbund überlassen. Das bedeutet aber nicht, daß wir schon heute oder in einem Monat in Palästina ein parlamentarisches Regime errichtet sehen wollen, aber diese Forderung muß einen Teil des jüdischen Programms für die nahe Zukunft aufmachen. … Er glaubt, daß es irrtümlich sei, anzunehmen, daß die britische Politik in Palästina von einem rein nationalen Gesichtspunkt aus geführt werde. Kraft des Mandats wurde der ursprünglich auf einem britischen Versprechen der Zusammenarbeit mit den Zionisten beruhende Beschluß, in Palästina ein Nationalheim für das jüdische Volk zu errichten, atrf die Basis eines internationalen Gelöbnisses gestellt.

  7. 1928-07-10 · Heft 54 (10.7.1928) · page 2

    In manchen Beschlüssen kommt zum erstenmal eine Serge um den arabischen Arbeiter in Palästina zum Ausdruck. Die anderen Beschlüsse, die politischer Natur sind, zentrieren alle um die Forderung nach der Einführung einer Volksvertretung in Palästina. … Von hier ist freilich noch ein bedeutender Schritt zurückzulegen bis zu der Erkenntnis und Anerkennung, daß Palästina durch seine geschichtliche Bestimmung und durch das eigenartige Schicksal des jüdischen Volkes das Heim zweier Völker sein muß, der in Palästina lebenden Araber und des jüdischen Volkes.

  8. 1928-07-12 · Heft 28 (12.7.1928) · page 4

    Aus diesem Grunde erreichte er die höchste Achtung und das höchste Ansehen: unsere Liebe, die Liebe aller jener, die im jüdischen Palästina und für das jüdische Palästina arbeiten, das ist unser herrlichster Tribut. Es ist erhebend, zu sehen, wie der Expräsident unserer Organisation gegenwärtig an der Versuchsstation in Palästina arbeitet. … Dieser jüngste Märtyrer im Kampfe um die Aufrichtung des jüdischen Nationalheims in Palästina war eine äußerst interessante Figur im Leben des jungen Palästina, Er war der Sohn russischer Bauern, die noch vor dem Kriege mit anderen russischen Familien von der russisch-orthodoxen Kirche zum Judentum übertraten und nach Liquidierung ihrer kleinen Habe in Rußland nach Palästina übersiedelten und dort als ehrliche jüdische Bauern und überzeugte gute Juden an dem Aufbau des Landes niitarbeiteten.

  9. 1932-11-25 · Heft 94 (25.11.1932) · page 2

    Ein gleiches Werk am Tigris soll im nächsten Jahr ausgeschrieben werden. Zn den Arbeiterkonflikten in Palästina Revisionisten gegen Histadruth Die Berliner Revisionisten haben dieser Tage 1n Berlin eine Versammlung abgehalten, die durch Flugzettel unter dem schreienden Titel ״Protestkundgebung gegen die Terrorakte in Palästina“ angekündigt war. … Das Buch enthält bekanntlich eine Reihe von Erinnerungen und Schilderungen, Tagebuchblätter usw. aus 30 Jahren jüdischen Arbeiteriebens in Palästina. Es gibt ein Bild von dem ungeheuren Elan, der Kraft und der Leistung der jüdischen Frau beim Autbau des arbeitenden Palästina.

  10. 1926-01-19 · Heft 5 (19.1.1926) · page 3

    Frau Irma Lindheim, einer Frau aus der ersten Gesellschaft New Yorks, die vor acht Jahren aus ihrer Assimilantenideologie erweckt, in jäh auflodernder Liebe für jüdisches Wissen systematische rabbinisehe Studien aufnahm, obwohl eine Mutter von 5 Kindern. Aber erst ihr dreimonatlicher Studienritt durch Palästina in diesem Sommer hat sie zum ergriffenen Verkünder des arbeitenden Palästina gemacht. Wie wenigen ist es ihr gegeben, die Romantik und den Geist der Chaluzfat ihren Landsleuten nahezubringen und sie mit Heimweh und Dienstbereitschaft für ihr Heiligtum Palästina zu erfüllen. … Es ist das erste Mal, daß die Zionisten dieses Landes ihre Forderung für Palästina in eine so hohe Ziffer zu kleiden wagen. Gewiß steht sie in keinem Verhältnis zu dem, was die Judenschaft Amerikas für Palästina zu geben imstande wäre, und zu dem was die Aufbauprobleme so dringend verlangen.

  11. 1926-07-06 · Heft 52 (6.7.1926) · page 1

    ,׳ft Vcirinigten Staaten zu kommen, um hier eine neue (‘זןf i 11 i g t e K a m p a g n c / u gunstei» des A u f b a u - ,, fflrs in Palästina c i n / u I c i l c n. Auf Vorschlag ',<(i Leiters des jetzigen Palästina-Drives, Mr. Emanuci Neu-!)jn, wurde beschlossen, das Ziel der vereinigten Palästina- };.imiwgiir ries uiiclisleii Jahres auf eine Summe von sichenfiniiTlb Millionen Dollar zu fixieren. … Ich darf vielleicht ein paar Sätze daraus anfiihrcn: ״Die Araber werden in Palästina immer einen sehr beträchtlichen Teil der Bevölkerung, bilden. Wir sind daher auf ein friedliches und freundschaftliches Verhält• uis zu ihnen angewiesen, Palästina wird ein Zwein a t i o n a 1 i t ä t c n s t a a t sein.

  12. 1927-07-22 · 29 (22.7.1927) · p. Seite 466

    Als zweiter Redner sprach das Mitglied der Zionistischen Palästina-Exekutive, Joseph Sprinz a k. Er behandelte die Krisis, in der sich der Zionismus in der Diaspora zur Zeit befindet. … Rabinowitz richtete der hebräische Dichter Chaim Nachmann Bialik eine Begrüßungsrede an die Konferenz. Er führte aus, daß nicht Palästina, sondern das jüdische Volk in der Diaspora eine Krisis durchmache, die zur Folge habe, daß die Arbeiterschaft Palästinas völlig auf ihre eigenen Kräfte angewiesen sei.

  13. 1925-09-18 · Heft 74-75 (18.9.1925) · page 4

    Der gewesene KolonialministerThörn as sprach sich gegen den Resolutionsantrag Purcells aus und meinte, daß es aas wichtigste wäre, an der Verständigung zwischen Juden und Arabern mitzuwirken, wodurch die einzigen Schwierigkeiten In Palästina behoben wären. * London (J.T.A.) Das Blatt der Arbeiterpartei „Daily Herald" veröffentlicht einen scharfen Artikel ihres nach Palästina entsandten Korrespondenten, Ewer, gegen die Palästina-Regierung, die es zuläßt, daß die untergeordneten Behörden „eine allgemeine Attacke gegen die Arbeiterorganisationen Palästinas führen." … W3ibUrJ übergab der Presse einen Bericht über die Arbeit des Joint':.*' Palästina, aus welchem hervorgeht, daß Joint in den \vl''Jzehn Jahren für Auf bau zw ecke in Palästina V* schließlich Unterrichts- und Gesundheitswesen, sieb- Millionen Dollar ausgegeben hat.

  14. 1927-08-19 · Heft 66 (19.8.1927) · page 2

    Und außer diesen Erklärungen, Goldberg müsse die Leitung aus Gründen der ״Harmonie" verlassen, gab es noch einen anderen Beweggrund, ״man müsse eine Leitung schaffen, d(e imstande sei, aas Vertrauen in die Zionistische Organisation wieder herzustellen"• Doch nicht die Frage des Vertrauens zur Leitung bildete die wahre Stimmung der Konvention; vielmehr war es die Krisis in Palästina, die die Gemüter beherrschte. Es wurden Stimmen laut, die darüber klagten, diese Krisis habe das öffentliche Vertrauen untergraben• Andere meinten, die amenkanfsche Leitung wäre verantwortlich; wieder andere führten aus, daß nur Amerika die Lage in Palästina?um Bessern wenden könne, daß Amerika, da es doch das Zentrum für die Palästina-Arbeit bildet, in der Palästina-Arbeit auch eine beherrschende Stellung einnehmen müsse, jedenfalls schien absurderweise die Eliminierung des Herrn Ooldberg das Symbol der neuen Ordnung zu werden.

  15. 1925-12-05 · Heft 2438 (5.12.1925) · page 1

    Schon die' Philadelphiakonsevenz hat sich entschieden für die Arbeit in Palastiria ausgespvocheir und hat es allen Juden der Vereinigten Staaten, Zionisten wie Nichtzionisten, zur P'licht gentacht, die ArM' in Palästina materiell^zu unterstützen. Der Redner warf Dr. Wise vor^daß er durch-mancherlei in der OefftMichkeit gemachten Andeutungen zu Mißverständnissen Anlaß gab, so ldaß -die Gicighr - eines Bruches der Kompromißresolution -der PhilaMphiakonferenz in die Mhe geruckt «war..Das Joint Distribution Committee 'hat immer die Palästina-. arbe'it gestützt und für diese Zwecke viel Geld ausgegebm. … M o r r i s o n 100M) Dollar^ Benjamin Winter. 50.000'Doar. . Cs'wurden hieraus zahlreiche' aus Europa und Palästina eingelaufene, BegrüßungsHegramme verlesen. - Lord Balsonr telegraphierte: ,^Jch erfahre, mit Freude von dem Statt» finden der Konferenz , in Baltimore, die dis Aufgabe hat, fünf Millionen Dollar M Aufbauarbeit in Palästina zu schassm.

  16. 1935-07-05 · Heft 54 (5.7.1935) · page 2

    Denn die Territorialisten hatten ein anderes Objekt als Palästina, und infolgedessen führte die Spaltung vielleicht zu Meinungskämpfen im jüdischen Lager, nicht aber zu direkten Kollisionen. … Es wäre zu hoffen, daß der Kongreß sich nicht auch durch derartige Don-Quichottericn belastet. Die Frage, die für Palästina eine Schicksalsfrage ist, geht dahin, oh der Kongreß etwas tun kann, um dem Problem wirklich an den Leib zu rücken.

  17. 1928-06-08 · Heft 45 (8.6.1928) · page 2

    Jerusalem, Die Welle des Protestes gegen das departement der Regierung, Wochen in Palästina geregt 28. Mai 192S. Einwanderung»- die sich im Laufe der letzten hatte, fand ihren Höhepunkt in großen öffentlichen Versammlungen in Jerusalem, Haifa und Tcl-Awiw. Den Inhalt bildete der Protest der Bevölkerung gegen Ausweisung einer Anzahl jüdischer Familien aus Palästina, die als Touristen ins Land gekommen waren und später um die Erlaubnis nachgesucht hatten, sich ansässig zu machen.

  18. 1928-07-03 · Heft 52 (3.7.1928) · page 1

    S i e ist der Kontrahent, der mit den Siedlern die Siedlungsverträge abschließt (§ 3, 14); sie errichtet Informationsbüros (§ 2, 4), Immigrations- (§ II, 6) und Kolonisations- (§ HI, 9) Departements in Palästina; sie beschränkt nicht ihre Tätigkeit auf Palästina allein, sondern neben ihrem Palästinabüro (§ II, 4) sollen auch in den Ländern der Emigration Palästinaämter (§ II, 6) ins Leben gerufen werden, die dem Immigrationsdepartement der Jewish Agency subordiniert sind. … Daß hiermit die Ausschaltung der notwendigerweise politisch orientierten zionistischen Parteien angestrebt wird und daß eine solche Struktur der Palästina-Aemter eine Kluft zwischen dem Palästina-Aufbau und der Chaluz- und jeglicher Jugendbewegung aufreißen würde, ist jedem, der die Dinge kennt, ohne weiteres klar. 2.

  19. 1926-12-17 · Heft 99 (17.12.1926) · page 5

    An dieser Lösung beteiligen sich deutsche Juden, die die gleiche Lösung für andere Juden iu Palästina nicht nur ablehnen, sondern bekämpfen. Dieser Widerspruch ist so unlösbar, so in die Augen springend, daß er über kurz oder lang von allen bemerkt werden muß. … —■ die Welt hat nicht das Recht, zu verlangen, daß ein jüdisches Palästina als Bedingung seiner Wiederaufrichtung eine Tugend ausübt, die allen anderen Völkern fremd ist. Vielleicht — der Gedanke macht einen zi'.tern — muß diese Welt, solange sie besteht, auch ihre Kriege haben.

  20. 1930-02-28 · Heft 17 (28.2.1930) · page 2

    D., Berlin W15, Meinekestr. 10, zu richten Die Reorganisation der Palästina-Polizei Der zur Reorganisation der palästinensischen Polizeikräfte in Palästina weilende Generalinspektor Dowbiggin hatte am 14. … Shiels die Frage, ob er Informationen habe bezüglich eines geplanten Ankaufs von 9000 Dunam Boden in Palästina zum Zwecke der Begründung einer Kolonie von Armeniern, die gegenwärtig in Französisch-Syrien leben; ob diese Transaktion unter der Kontrolle der Palästina-Regierung stehe; ob der Plan von der Flücht'ingskommission des Völkerbundes unterstützt werde und ob die Begründung einer solchen Kolonie in Paläs'ina mit den Artikeln des Palästina-Mandates vereinbar-!