-
Martin Rosenblüth einleitend ausführte, die schlummernden Kräfte aktivieren und die eingewanderten Zionisten in nähere Berührung mit den jüdisehen Problemen und der Palästina-Arbeit bringen. Das Hauptreferat des Abends wurde, unter dem Vorsitz der Lady R e a d i n g, von dem aus Palästina im Aufträge des ״Mifde Zioni" kommenden Dr, Alexander Goldstein gehalten. Sein Referat über ״Die politische und wirtschaftliche Situation in ״Palästina“ hat begreifliches Interesse unter den zahlreichen Anwesenden hervorgerufen. Am Ende sprachen noch Lady R e a d i n g und Dr.
-
Der High Commissioner hat die Anordnung getroffen, daß zwei Dampfer mit jüdischem Einwanderern, die in Jaffa und in Haifa eingetroffen waren, einige Tage in außerpalästinensischen Häfen., vor Anker, gehen, ' bis sich die Lage in Palästina geklärt hat. Ana Montag hat der High Commissioner die Erlaubnis erteilt, daß diese jüdischen Einwanderer auf dem Bahnwege die Grenzen Palästinas überschreiten dürfeii. … Eine Havas-Meldung aus Jerusalem verzeichnet die Annahme, daß die Unruhen auf nationälsozialis t i s c h e Elemente zurückzu'führen seien, die in letzter Zeit in Palästina eingetroffen sind. Der High-Commissioner Sir , Arthur Wauchope vollzog am 31. Oktober programmgemäß die Eröffnung des Hafens in Haifa, der einer der bedeutensten Häfen im Nahen Osten sein wird.
-
Es kam zu einem längeren Gefecht, in dem drei be*i waffnete Araber erschossen wurden, (Siehe auch „Erez Israel" auf Seite 9,) Agudas Jisroel im Jahresbericht der Palästina-Regierung an den Völkerbund für 1937. Genf, 21. Juni. Der offizielle Jahresbericht der Palästina- Regierung an den Völkerbundsrat für das Jahr 1937 enthält folgende Stellen, die sich auf Agudas Jisroel beziehen: „Poale Agudas Jisroel, Die Arbeiterorganisation der Agudas Israel hat ihre Tätigkeit erweitert und eröffnete ein Büro zum Abschluß von Verträgen betr. die Uebernahme öffentlicher Arbeiten.
-
Es war Mendel Beilis, dessen Leben in Amerika zu einer athemiosen Jagd nach einem Stück sicheren Brotes geworden war und der da hoffte bei dieser Versammlung einige hilfreiche Freunde zu finden Er klagte mir sein Leid, es war das alte ewig neue Lied der Emigranten in New-York, aber erschütternd aus dem Munde eines Beilis. Raw Kuk, der ihm bei seinem Aufenthalte in Palästina Freund und Beschützer war, versuchte vergebens, ihm in New-York eine Existenz zu schaffen. Vor seiner Abreise aus Amerika richtete Raw Kuk in den jüdischen Tageblättern einen Aufruf zu Gunsten Beilis.
-
. * Laut amtlichem Bericht beläuft sich der Geldumlauf in Palästina jetzt auf 3,634.664 Pfund. Der gesteigerte Geldumlauf ist eine Folge des jüdischen Kapitalszuflusses und der gesteigerten wirtschaftlichen Tätigkeit im Lande. … Der frühere Führer desselben, Generalmajor Sommer, ist aus dem Bund ausgetreten und hat einen ״Bund legitim ist ischer jüdischer Frontkämpfer“ gegründet. — Der Beichsinnemninister der Hitler-Begiernng in Deutschland, Dr. Fri ck, weilte in Palästina. Die Polizei hatte einen speziellen Schutzdienst für ihn eingerichtet. H. Grün, .. II., Taborstraße 8 b, Tel. R-42-3-66, Atelier für feine Herrengarderobe.
-
Im Aufträge der im Elul stattgehabten W i e n e r I n d u st r i e - Konferenz der Palästinazentralen der Agndas Jisroel hat sich Herr Nachum Rosenfeld aus Warschau nach Palästina begeben, um dort die Vorbereitungen zur Ausführung der gefaßten Beschlüsse — handelt sich dabei um die Einrichtung mehrerer spezieller Industriezweige — zu treffen. … Bon den ungeheueren Schwierigkeiten, mit denen Agndas Jsroel dort zu kämpfen hat, als einzige Organisation, die den Gedanken der Souveränität der Thora inmitten eines gänzlich der zionistischen Vorherrschaft verfallenen jüdischen Palästina aufrecht erhält, davon kann nur derjenige eine rechte Vorstellung gewinnen, der mit der traurigen wirtschaftlichen Lage der armen orthodoxen Massen und den au sie herantrcle.nden ungeheueren Versuchungen andererseits, vertrant ist.
-
Im Aufträge der im Elnl stattgehabten Wiener Industrie - Konferenz der Palästinazentralen der Agudas Jisroel hat sich Herr Nachum Rosenfeld aus Warschau nach Palästina begeben, um dort die Vorbereitungen zur Ausführung der gefaßten Beschlüsse — es handelt sich dabei um die Einrichtung mehrerer spezieller Industriezweige — zu treffen. … Von den ungeheueren Schwierigkeiten, mit denen Agudas Jsroel dort zu kämpfen hat, als einzige Organisation, die den Gedanken der Souveränität der Thora inmitten eines gänzlich der zionistischen Vorherrschaft verfallenen jüdischen Palästina aufrecht erhält, davon kann nur derjenige eine rechte Vorstellung gewinnen, der mit der traurigen wirtschaftlichen Lage der armen orthodoxen Massen und den an sie herantretendeu ungeheueren Versuchungen andererseits, vertraut ist.
-
Die Orthodoxie ist nicht gegen den Aufbau Palästinas, jedoch für ein religiöses Palästina, wo die Religion nicht als Privatangelegenheit betrachtet wird. Die Religion war und ist immer das konservierende Mittel des Judentumes. … Die orthodoxen Juden sind deshalb nicht gegen den Wiederaufbau Palästinas, aber sie wollen ein religiöses Palästina, wo das Religionsbekenntnis der jüdischen Bürger nicht eine Privatangeiegenheit jedes Einzelnen wäre. Deshalb dürfen die orthodoxen Juden mit keiner jüdischen Gruppe arbeiten, welche auf einer anderen Grundlage stehen.
-
Der vom Präsidenten der Kommission Teodoli vorgelegte Bericht befaßt sich jedoch nur mit Französisch Kamerun, Französisch Togo, Britisch Tanganjika, Belgisch Ostafrika und Südwestafrika, während auf die Prüfung der Berichte über Palästina und Mesopotamien verzichtet wurde, da der Zustand der Ungewißheit betreffs dieser beiden Länder zurzeit eine Behandlung dieser Angelegenheit nicht als fruchtbringend erscheinen läßt.
-
Aber auch einem dritten Wunsche soll in einem Schlage Genüge geleistet werden. Es gibt viele, die nicht nur selbst Landbesitzer in Palästina sein wollen, sondern auch das Gleiche ihrem Vereine, Bethause, Klaus, Jugendgruppe, Ortsgruppe usw. wünscht. Für diese Fälle wurden Blocks hergestellt, die diesem Vereine über Verlangen zur Verfügung gestellt und mit dessen Stampiglie versehen werden, damit er unter seinen Förderern Spenden sammle, die ihn in die Lage versetzen, heiliges Land anzukaufen.
-
A. meldet aus Jerusalem: Der aschkenasische Oberrabbiner für Palästina, Kook, hat im Zusammenhang mit den Angriffen agudistischer Jugend gegen' die Mitglieder des Warschauer Rabbinats, die‘einen Aufruf für den ״Keren Kajemeth(( unterzeichnet haben, einen Appell an die jüdische Orthodoxie in Polen gesandt, in dem er erklärt, die Arbeit für den ״Jüdischen Nationalfonds“ sei die ״größte Mizwah“ und die Rabbiner seien dazu berufen, die Arbeit für die Auslösung des Bodens m Erez Israel zu fördern.
-
Glücklicherweise entspricht das praktische Verhalten des Berliner Palästina-Amtes nicht der hier zur Schau getragenen Parteilichkeit, die darum um so überflüssiger ist. Die Keren Hathora-Zentrale in Wien, Leopoldsgasse 2 6, läßt die vor zwei Jahren im „Israelit" erschienenen Aufsätze von Oberrabbiner Dr.
-
Zuwendungen werden mitdem Vermerk ״Jacob-Bosen hei m - Siedlung des Keren Ha jis c hu w" auf: das Postscheckkonto D 33406 der Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel, Wien, erbeten. EREZ-JISROEL-ZENTRALE DER AGUDAS JISROEL FÜR ÖSTERREICH. I FEUILLETON ■ Damaskus 1840, (Schluß) Schon verzweifelten Sir Montefiore und Crömieux an dem Erfolg ihrer Sendung.
-
Je offensichtlicher sich der Zionismus — trotz aller inneren Spannungen, mit denen sich die beleidigte Wahrheit an der zweckbestimmten Apparatur rächt — als eine der Zeitkonstellation glänzend angepaßte Maschinerie erweist, desto größer wird natürlich die Gefahr, daß die Welt für die Dauer und nicht bloß während dieser vorübergehenden Zeitkonstellation die Ideenwelt des modernen Nationalismus für jüdisch hält und daß sie den Kündigungsbrief, den dieser Nationalismus der ganzen geschichtlichen Aufgabe des jüdischen Volkes geschrieben hat, als ein authentisches Dokument jüdischen Geistes betrachtet, statt ihn einfach als ein nach Palästina eingeschmuggeltes Falsifikat aus der Hexenküche der modernen Aufklärung zu erkennen. Mit jedem Tausend verfolgter und unglücklicher Golus-Juden, die, dank dem Zionismus, nach dem vom Zionismus beherrschten Erez Jisroel den Weg in die Freiheit finden, mit jeden hunderttausend Pfund Mehr-Investition in palästinensischen Banken, mit jeden hundert Dunam entsumpften oder neubebauten Bodens, wächst die entsetzliche, dem jüdischen Volke ans Leben gehende Gefahr der Verwechslung der Maschine mit dem Geiste, der Apparatur mit der Idee, wächst die Gefahr, daß — חמרא למר א וטיבחא לשקיא — die jüdische Jugend selbst, geblendet von einer auf Pfunden und Dunams aufgebauten Argumentation, um nicht mehr und nicht weniger als ihre jüdische Seele kommt, und daß die falschen zionistisehen Visitenkarten in den Staatskanzleien und Diplomatenzirkeln die Familie dfer Nationen selber ihres köstlichen, zukunftbauenden geistigen Besitzes, der jesajanischen G-ttesnation gänzlich berauben.
-
Dem Zentralrat werden ein ausführlicher Ge* schäftsbericht der politischen Leitung, sowie; Sonder* berichte des Keren Hathora, der Palästina«Zentrale sowie der Internationalen Jugend* und •Frauenorganisationen der Agudas«Jisroel vorliegen. Es sei darauf aufmerksam gemacht, daß nach §10 der Agudo*Verfassung neben den gewählten 100 Mitglie* dem des Zentralrates jede Land^sorganisation weitete Mitglieder in der Anzahl von einem Viertel ihrer Ver« tretung in den Zentralrat hinzuwählen kann, wobei Bruch* teile auf ein volles M.andat erhöht werden.