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Wieder der Generalkonsul Federazzi. Nicht nur die jüdischen Blätter in Palästina, auch nichtjüdische Zeitungen in England und Amerika befassen sich noch immer mit der sonderbaren Haltung der für das Reiseprogramm des italienischen Kronprinzen in Palästina verantwortlichen Stellen. … Jetzt, da er Palästina Wieder verläßt, um in einem' anderen Lande diplomatisch tätig zu sein, holte er gerade während der Anwesenheit des Kronprinzen seine alte antizionistische Gesinnung wieder 'hervor, und so kaim es, daß Kronprinz Umberto vom jüdischen Palästina fast, gar nichts zu Gesichte bekam.
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Im Zusammenhang mit der Pariser Tagung der Gewerkschafts-Internationale findet ein Internationaler Arbeiterinnen-Kongreß statt. Palästina ist durch Frau Rachel Yanait und Fräulein Ada Fishmann von der allgemeinen jüdischen Arbeiterföderation (Histadruth Klalith) vertreten. … Wie „Doar Hayorn“ mitteilt, wird der jetzige Generalinspektor. des Polizei- und Gefängniswesens in Palästina, Colonel Mavrogordato, einen anderen Posten erhalten. An seine Stelle wird Colonel A. J. MacNeill, Kommandant der aufgelösten britischen Gendarmerie in Palästina, zum Chef der Landespolizei ernannt werden.
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Der Kulturausschuß der Jüdischen Arbeiterorganisation in Palästina erstattet in einer besonderen Beilage des «Dawar» (Scheeloth Tarbuth wechinuch) einen ausführlichen Bericht über seine Tätigkeit. … Diese Literatur ist interessant und bringt Neues auch uns, die wir in Palästina leben. Es gibt heute in Palästina auch Schriftsteller, die an dem alten Realismus hängen und den Tisch mit seinen vier Füßen genauest beschreiben; obzwar dieser allen schon zur Genüge bekannt ist.
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Eine stärkere Einwanderungsbewegung von Mittelstandselementen nach Palästina hält das Interesse für Palästina, eine der wichtigsten Grundlagen für die Arbeit unserer zentralen Fonds, wach. Andererseits haben wir die Konkurrenz seitens der kleinen Sammlungen für Palästina zu beklagen. … Ruppin zog einen Vergleich zwischen dem Prozentsatz dubios ge wardener Forderungen aus Verträgen mit Siedlern in Palästina und in anderen Ländern und zeigte, daß dieser Prozentsatz in Palästina niedriger sei, als in irgendeinem anderen Lande.
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«Die Stimme», die vielfach von Gg. wegen einer Gesellschaftsreise nach Palästina angegangen wurde, hat sich entschlossen, zwei Gesellschaftsreisen, davon eine nach Palästina, die andere nach Palästina, Transjordanien, Syrien und Aegypten, im Mal nächsten Jahres durchzuführen. … Obige Preise sind bei einer Mindestbeteiligung von 15 Personen gültig. Programm für eine Reise nach Syrien, Tramfcrdanfen, Palästina und Aegypten. 6. Mai 1931: um 19.10 Uhr ab Wien — an Triest 7. Mai 8.17 Uhr. 7. Mai: um 13 Uhr Abahrt von Triest mit der Palästina Linie des Lloyd Triestino. 8.
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Kleine Nachrichten ans USA Za Ehren der Gattin des amerikanischen Staatspräsidenten Roosevelt veranstaltete die Pro-Palästina -Liga amerika irisch er Frauen ein Bankett, bei dem die Aktion zur Sammlung von 150 000 Dollar für die Errichtung eines Einwandererheims für Mädchen in Palästina eröffnet wurde. … J, Zucker als Vorsitzender, ferner Dr. Ai. Stern, Frau Apotlr, R. Finkler (Arbeitendes Palästina), Dr. Schwabacher, Pr. J. Kratzenstein, Dr. Langsam und Dir. Kady (Allgemeiiic Zionisten), Dr, J. Rom, Dr, Strumpf und M.
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(Reuter/DPD.) Pie britischen Militärbehörden in Palästina erklärten in einer Proklamation, daß die britische Armee bereit sei, ^stärkste Wäffen“ zur Unterdrückung der Kämpfe .Wischen. … In einem Memorandum an den Sicherheitsrat erklärt die Jewish Agency, , daß die Juden, in Palästina bisher ■ nur durch, ihre eigenen "Kräfte vor der; Ausrottung gerettet wurden. Ohne die Bemühungen der'Haganah'wäre die Welt schön längst Zeuge einer Niedennetzelüng von Juden durch die Araber in Palästina gewesen.
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Millionen verschlingen,' Millionen, die ausgereicht hätten, im jüdischen. Palästina ]Unve'rgängliches' zu schaffen.' "";i* ,?';.:'*" Nun, da die Wahrheit'immer stärker vordringt, sucht man Mitverantwortli c h e und E n t- 1 a s t u n g s z eugen. … Weil man-nun schon an die fünf Jahre diese Herren umwirbt und umschmeichelt, in der kleinlichen Hoffnung, daß vom reiohgedeckten Tisch der Krim auch ein paar Brocken für Palästina herunterfallen werden. Statt das. jüdische Volk vor die Entscheidung z-u stellen „Hier Palästina — hier die Krim", ist man der Entscheidung ausgewichen und mitschuldig geworden.
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— Fritz Naphtali: Die Wirtschaftspolitik des sozialistischen Zionismus, Joseph Sprinzak: Begrüßungsworte im Namen der Histadruth (allgemeine jüdische Arbeiterorganisation in Palästina), Josef Baraz: Kwuzah-Probleme, — DavidRemes: Die Arbeiterwirtschaft in Palästina, — Salman Rubaschow: Der Weltkongreß für das arbeitende Palästina und die Aufgaben der Liga in Deutschland. —^ Aus der Reihe der Diskussionsredner erwähnen wir u. a.: S. … Hugo Leichtentritt für das ״Komitee zur Förderung des Musikwesens in Palästina“, dessen Präsident Weißmann bekanntlich war und in dessen Rahmen er einen seiner letzten Vorfrage (über ״Neue jüdische Musik“) gehalten hat Leichtentritt sprach von der Intensität, die Weißmann in den letzten Jahren diesem jungen Gebiet entgegengebracht und aktiv durch Förderung der Musikangelegenhciten in Palästina betätigt hat.
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Karpman, sondern Euch sofort in den aktuellen Aufbau eines jüdischen Staates in Palästina einzugliedern. Nach Skizzierung des Programmes für die aktive Mitarbeit der amerikanischen jüdischen Jugend in Palästina, erklärte Mr. … Ebenso könnten auch alle Kategorien ausgedienter Soldaten dem jüdischen Palästina wichtige Dienste leisten. Chanukah, das „Fest der Lichter” ist in Palästina nicht nur ein religiöses Fest sondern trägt auch den Charakter eines Nationalfeiertages.
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Swanwick, folgende Erklärung im Namen der britischen Regierung ab; „Meine Delegation hat mich beauftragt, der Völkerbundversammlung die Dankbarkeit der britischen Regierung für die Art, in welcher die Versammlung die tragischen, letztens in Palästina vorgekommenen Ereignisse behandelt hat, zum Ausdruck zu bringen. Der Ministerpräsident und der Außenminister meines Landes haben diese Frage bereits zur Sprache gebracht. … Wir sind der Ansicht, daß es unsere Pflicht ist, die Völker, die in diesem Mandatsgebiet leben, einander zu nähern, und wir glauben, daß, solange eine Annäherung und Versöhnung dieser Völker nicht stattgeiunden hat, die Aufgabe, ihnen ei ne Selbstverwaltung zu geben — was einen Teil unserer Bemühungen in Palästina darstellt — auf unbestimmte Zeit hinausgeschoben werden muß. Wir haben so viele arabische und jüdische Freunde in den Grenzen unseres Heimatlandes, daß ich hoffen kann, daß wir uns nicht unfähig erweisen werden, diesen Zwist beizulegen.
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Swanwick, folgende Erklärung im Namen der britischen Regierung ab: „Meine Delegation hat mich beauftragt, der Völkerbundversammlung die Dankbarkeit der britischen Regierung für die Art, in welcher die Versammlung die tragischen, letztens in Palästina vorgekommenen Ereignisse behandelt hat, zum Ausdruck zu bringen. Der Ministerpräsident und der Außenminister ‘meines Landes haben diese Frage bereits zur Sprache gebracht. … Wir sind der Ansicht, daß es unsere Pflicht ist, die Völker, die in diesem Mandatsgebiet leben, einander zu nähern, und wir glauben, daß, solange eine Annäherung und Versöhnung dieser Völker nicht stattgelunden hat, die Aufgabe, ihnen ei ne Selbstverwaltung zu geben — was einen Teil unserer Bemühungen in Palästina darstellt — auf unbestimmte Zeit hinausgeschoben werden muß. Wir haben so viele arabische und jüdische Freunde in den Grenzen unseres Heimatlandes, daß ich hoffen kann, daß wir uns nicht unfähig erweisen werden, diesen Zwist beizulegen.
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Der abgebildefc Henry Horner ist wirklich ein Jude. Die Verwendung der Palästina-Anleihe Jerusalem, 17. Juli. (J.T. A.) In einem offiziellen Cotnmuniqud der Palästina-Regierung wird zur allgemeinen Kenntnis gebracht, daß von der geplanten Zweimillionen- Anleihe, deren Ausgabe in der Unterhaussitzung vom 14. … Ein Teil der englischen Presse unter der Führung von ״Daily Mail“ protestiert dagegen, daß die bcabsichtigte Palästina-Anleihe von der britischen Regierung garantiert werden soll. Palästina sei ein Mandatsland und solle sich um seine Finanzen selbst kümmern.
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Basia Plischuk (Violine) und Adolf Odnoposoff (Cello), zwei ausgezeichnete Mitglieder des Palästina-Orchesters, interpretierten Ravel und Bartok mit viel Stilgefühl, aber ohne bezwingende Kraft der Gliederung und Plastik. … Die Juden konnten den arabischen Ländern in vielem behilflich sein: als Gegenleistungwurden die Araber auf ihre Volksgenossen in Palästina dahin einwirken, daß sie ihre Einstellung zu den Juden ändern. Gastvorlesung an der Hebräischen Universität. Am 29.
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Es wird berichtet, daß der ״G e r e r R e b b e“, der chassidische Rabbi von Gora Kalwarja, sich in etwa 14 Tagen wieder nach Palästina begeben wird. Ein Teil seiner Anbänger habe versucht, ihn von seinem Entschluß, sich dauernd in Palästina niederzulassen, abzubringen, jedoch •ohne Erfolg. … Co pe land, einer der drei amerikanischen Senatoren, die vor kurzem in Palästina Erhebungen über die Lage angestellt haben, England habe seine Mandatsverpflichtungerl in Palästina nicht erfüllt. Insbeson- Martin Buber: Verlag 1936.
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Schocken legte damals den Fing«■ auf eine entscheidende Wunde der Palästina-Arbeit, indem er eine Trennung in der Leitung von Politik, Verwaliung und Wirtschaft forderte. Für dieses Prinzip hat er auch bei den darauffolgenden Kongressen gekämpft. … Die Glückwünsche, die Salmann Schocken heute mit Recht zuteil werden, sind verbunden mit Wünschen für ein glückliches und produktives Leben in Erez Israel. ...........ui.............. Kein Kriegsrecht in Palästina Die Unterhaus -Erklärungen Auf die Frage des Abgeordneten W e d g w o od, warum in Palästina nicht das Kriegsrecht verkündet worden sei, und ob der Kolonicmninister die britischen Truppen in Palästina benutzen werde, um weitere Morde und Brandstiftungen zu verhüten, hat Minister Ormsby-Gore folgende schrittliehe Antwort erteilt: Der Abgeordnete nimmt zweifellos auf die Uebertragung von Vollmachten an den kommandierenden General Bezug, wie Eine neue Arbeit von Jacob Epstein ln der Leicester Galleries in London wurde vor einigen Ta• gen eine Ausstellung eröffnet, bei der u. a. zwei neue Arbeiten des Bildhauers Jacob Epstein ausgestellt wurden.
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Seite 6 DIE WAHRHEIT Wo bleibt die Gleichberechtigung der Juden in Palästina? Für Araber Siedlungshilfe, für Juden aber nur Niederlassungsrecht. Lebensversidierungg-Gesellsdiaft PHÖNIX Aus dem Jahresberichte 1931: Versicherungsbestand . . . … Der jüngst veröffentliche Bericht des Landentwicklungsdirektors für Palästina, Lewis French, der, wie in der letzten Nummer unseres Blattes berichtet, in allen zionistischen Kreisen begreifliche Enttäuschung und Erbitterung hervorgerufen hat, schlägt für die Ansiedlung von „Staatspächtern" zweierlei Methoden, je nachdem es sich um „dislozierte" Araber oder um „Juden handelt, vor.
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Aber ohne große Proplictengabe läßt sich Voraussagen, daß die Route der ,,Polonia“ noch eine große Roiie zu spielen haben wird — der Verkehr und die Verbindung dieses Hinterlandes mit Palästina wird sich gewiß verstärken. Man wünscht den Emissären, die aus Palästina hinfahren, guten Erfolg, möge es ihnen gelingen, diese jüdischen Massen für Palästina zu interessieren, es wird ihnen mehr geben als sie ihm. Denn Palästina hat den Juden etwas zu geben! Der erste Atemzug im Lande überzeugt. Es liegt in seiner unvorstellbaren Friihlingspracht da, es tut sich auf, es packt die Seele.
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Professor Couchoud, der Inhaber des Lehrstuhles für alte Geschichte an der Sorbonne, erstattete nach seiner Rückkehr, von einem Besuch in Palästina einen begeisterten Bericht über das jüdische Aufbauwerk in Palästina. Die Wiener Israelitische Kultusgcmcindc beschloß, die wertvollen Handschriften der Jüdischen theologischen Lehranstalt um den Betrag von 50 000 Schilling anzukaufen. … Jugend, Hechaluz und Alijah; Genosse Georg Lu b i n s k i, Berlin. 3. Die Arbeiterbewegung in Palästina; Genossin Else Ester Eisemann, Frankfurt a. M. 4. Verbände für das arbeitende Palästina; Genosse M. Neustadt, Berlin. 5.
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Auf diesem Umwege ist es ihm möglich geworden, im Kampfe gegen den jüdischen Liberalismus auf rituellem und kulturrellem Gebiete ebenso nachdrücklich für die Aufrechterhaltung der alten Formen einzutreten, wie dies von seiten der Orthodoxie geschieht Das Bedeutsame der vorstehend geschilderten Ereignisse in Palästina liegt darin, daß sie dies Doppelspiel für die Zukunft unmöglich machen. Mögen auch auf dem bevorstehenden Zionistenkongreß, wie in Palästina selbst, durch einen von uns schon als wahrscheinlich bezeichneten Kompromiß die gegenwärtigen Differenzen aus der Welt geschaffen werden, so liegt es doch in der Natur der Sache, daß sie bald wieder um so stärker auftreten müssen. In Palästina handelt es sich eben nicht nur um synagogale und Kultfragen, sondern um die Kardinalfrage: Soll innerhalb der der jüdischen Gesamtheit gewährten Autonomie das moderne Recht oder das jüdische Gesetz zur Geltung gelangen?