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Ffr. 25 4. Beiblatt Palästina-Umschau der C-V.-Zeit teil g Seite 13 23. Juni 1938 Palästina steht zur Debatte in London Die Etatdebatte über das Kolonialamt 5m britischen Unterhaus "war der Anlass zu einer ausführlichen Erörterung auch der schwebenden Palästinaprobleme. … Mit starken Worten legte er die Regierung auf ihr Versprechen fest, das sie mit dem Mandat gegeben habe, und das sie nicht nur in Palästina, sondern auch'"in Transjordanien einzulösen verpflichtet sei. Auch der letzte Redner. Abgeordneter Denman, betonte Englands unwiderrufliche Verpflichtung, an der Schaffung des jüdischen Nationalheims in Palästina mitzuhelfen.
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Toybee hob hervor, dass die Syrer aus der Türkei auswandern, wogegen die Juden — ,,deren Geburtsrechc in Westasien genau so alt ist wie das der Syrer“ — nach Palästina zurückkehren und ,,ihre Zahl zwischen den Jahren 1881—1914 von 25.000 auf 120.000 gestiegen ist.“ Er schilderte die Gründung von „blühenden landwirtschaftlichen Kolonien“ und meinte, dass es in Palästina „riesige unkultivierte Landstrecken gibt, die die Juden kultivieren können und werden“. … Tynbee stellte die Frage: „Was für Aussichten existieren für Palästina nach dem Krieg?“ Wenp die Türken und die Deutschen Palästina räumen werden, antwortete Toynbee, dann „sind die Zionisten da, die Palästina als ein britisches Protektorat haben wollen, mit der Aussicht auf Palästina als britisches Dominion“.
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Taboratr. SO VI. Marlahilfaratr. 105 X. Favorltanatr. 101 Kurze Palästina-Nachrichten Präsident Weizmann ist am 19. November in Haifa eingetroffen. * Der ehemalige Khedive Abbas Hilmi soll der nächsten Zeit wieder nach Palästina kommen. … Es erklingen gleichzeitig die Fanfaren und das Lied der Arbeit (Emek-Lied), die die Größe des jüdischen Volkes preist... Uraltes, heilig esV olk voll ewig et Jugend. Die Palästina-Philharmoniker Wie wir erfahren, begibt sich Bronislaw Huberman demnächst nach Palästina, um die letzten Vorbereitungen zu den ersten Konzerten der von ihm gegründeten Orchestervereinigimg zu treffen.
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Die Zaunbestaridteile wurden verschleppt, als sie vor ihrer Zusammensetzung auf dem Boden lagen. Vor der Palästina-Teilungskommission sagten in geschlossener Sitzung der Kommandant der Palästina-Polizei Saun der und der Direktor des Erzichungsdcpartemcnts W. … Juli gehenden Woche sind Aufführungen des Matatö, des Ohcl-Tlieaters und der (zur Zeit noch kt Europa befindlichen) Habima genannt, ferner Konzerte des Palästina-Orchesters, Tanzdarbietungen, das nun schon traditianelle Bibelspiel in Achusa, Aufführungen von Palästina- Filmen, Vorträge prominenter Wirtschaftler usw.
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Die einzige jüdische Ein- Wanderung, die nicht in der Form individueller Infiltration .vor sich geht, ist die nach Palästina. Es hat in jiidisehen Kmsi.11 eini״cs IKtrnmkm erregt, daß der Vertreter Herrenkleidung Knabenkfeidung LUDWIG U־ Englands, das ziigicirh Maml.1tarm.1d1t Palästinas ist, in seiner «rstei'1 Rede nur von den Britischen Inseln und den afrikani- •chen Kolonien sprach, Palästina dagegen mit keinem Wort erwähnte. Mag sei״, daß Lord Winter!״״ mit Rücksicht auf die liberal״ delikate läge in Palästina Instruktionen hatte, darüber zu schweigen, um alles zu vermeiden, was da oder dort zu Mißverständnissen Anlaß gehen oder aber die Widerstände in Palästina verschärfen könnte; immerhin wäre es naheliegend gevesen. hei einer Würdigung der Auswanderung legen, welche Fähigkeit zur Arbeit und zum ökonomischen Aufbau die au«£rcw änderten Juden bewiesen haben.
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Ehemals Arbeiterführer in Bulgarien. kehrte er dem Land« und der Part«i den Rucken, getriobeir durch die Erkenntnis, daß der Internationalismus der sozialistischen Partei vor den Juden halt-inache. Cr wandte sich aus gut Muck nach Palästina und gehört heute zu jenen Männern. welche ihren Zionismus in Palästina erwerben und sein« Botschaft Von dort zu uns vringen. Das aMlühcnide jüdische Leben, die Atmosphäre echter Freiheit in Palästina haben sein« Beaeisterun-g entfacht. Der stärkste Agitator s-ür Palästina sei daS Land selbst. DeShälb sollten die Juden bei allen Gelegenheiten Palästina zum Reiseziel wählen, und Iver nicht schon als Zionist hinkäme, würde zweifeMoS als Zionist heintkehren.
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Falls die Amerikaner diese Ansicht teilen, dann freilich müssen sich unsere Wege trennen. Für die Amerikaner ist Palästina vielleicht nur ein Kolonisationszentrum, wie etwa Biro-Bidschan, für uns ist Palästina die nationale Heimat. Sollte die vom Council einzusetzende politische Kommission finden, daß die Exekutive nicht alles getan habe, was in ihrer Möglichkeit stand, insbesondere Gelegenheiten zu Verhandlungen mit den Arabern versäumt habe, dann sei die Exekutive bereit, zürückzutreten. … Aber uns beiden ist — wenn auch bei jedem der Partner aus anderen Motiven heraus — gemeinsam die absolut negative Einstellung zu jeder Teilung von Erez Israel sowie der Kampf um die Schaffung der vom Volke autorisierten, Repräsentanz des Judentums, welche bis heute noch nicht besteht." , ' z/Liga des religiösen arbeitenden Palästina" Aus Marienbad: Die agudistische Arbeiter-* schaft plant die Schaffung einer „Liga für das religiöse arbeitende Palästina".
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O. zu Fall gebracht, nicht — wie manche behaupten — durch die Araber. * In der fünften Sitzung wurde die Generaldehftt&terttfeet, Franko (Sephardi, Palästina): Er erklärte, die öffentliche Meinung in Palästina sei der Ansicht, daß England eine anti^üdische Politik führt. Die jüdische Jugend im Lande will kämpfen, sie will, daß die Juden ein politischer Faktor werden. … Beneä über die Nachteile und Gefahren des bereits glücklich überwundenen Teilungsplanes, über den Zehnjahrplan und über die Notwendigkeit der Jewish Agency. OriiBsbyflGore über die Lage in Palästina Im englischen Unterhaus fragte Abg. Thonaas Williams den Kolonienminister Ormsby-Gore, ob er dem Unterhaus MitteUungen über die Lage in Palästina machen könne.
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Vom Palästina-Film. Die ״Karmel-Film״, Tel Awiw, hat soeben die Produktion ihres ersten abendfüllenden hebräi.schen Tonfilms beendet. … Bis jetzt hat sie nicht die nötigen Vollmachten dazu, aber wenn man die dringende Notwendigkeit für eine Aenderung dieser Zustände erkennt, wird man sie auch erreichen. (Schluß des Palästina-Teils)
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Die Tagung des Zionistischen Aktionskomitees. Die Jewsekzia auf dem Scheidewege. Aus Palästina. Gisela Webezirk. (Ein Gespräch mit der Künstlerin.) Alfred Polgar liest in Preßburg über Weihnachten. Wie ein Rabbiner Geheimpolizist wurde. … Es ist a'ber noch sehr weit von einem „Kolonisationsregimc" in Palästina und die Aufklärung des zionistischen Gewissens wird durch das Projekt einer „erweiterten'4 Jewish Agency gefährdet — ein Projekt, laut welchem 50 Prozent der Mitglieder dieser Körperschaft, die den Zionismus der britischen Regierung gegenüber zu vertreten hat, aus Nichtzionisten bestehen.
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Der neue Kolonienminister hat, worauf in' der Presse hingewiesen wird, in einer, Rede im Oktober 1935 sich zum Palästina-Problem im Sinne der unbedingten Notwendigkeit einer arabisch-jüdischen Verständigung geäußert. Allerdings besagt diese Tätsache an und für sich noch nicht, daß das Projekt der . … Immerhin darf die symptomatische Bedeutung auch dieses Ministerwechsels im Zusammenhang mit dem Partition-Problem nicht übersehen werden. - Militärische Campagne in Palästina, Jerusalem, 13, Mai, Eine intensive militärische Kampagne wurde gestern begonnen,., um Samaria von Terroristen zu säubern.
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Es wurden mit Genugtuung Berichte über die Fortschritte der Bewegung in Südafrika und Australien entgegengenommen. Auch aus Palästina lag ein Bericht über das Wachstum der religiös-liberalen Gemeinden vor; gemäß den lokalen Bedingungen und Bedürfnissen wurde dort eine religiösliberale Tätigkeit mit entsprechendem Gottesdienst entwickelt. … BÜCHER jeder Art (auch alt) im Antiquariat Hermann TUCHNER, Ecke TnDorstraßß 52. Tel. R-41-4-20 wird, gerade in Palästina reformistische Neubüdungen entstehen konnten. Es handelt sich wohl um Versuche, die auf kleine Gruppen aus Deutschland Eingewanderter beschränkt bleiben dürften.
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Der Verlust so vieler junger .Menschen, den wir in den letzten Jahren in Palästina zu beklagen hatten, ist .-׳. luv r ז genug, um wieviel schwerer diesmal, wo ein Mensch .Maschen eßies Gc-ct/cs geriet, das von uns selbst gefor• du. rt wurde. … Es ist eine der erstaunlichsten Tatsachen des Lebens in Palästina, daß nur so wenige Jugendliche der Vcrlockung unterlegen sind, und daß die große Masse der Mahnung zur Zurückhaltung gefolgt ist, die von den verantwortlichen Stellen des Jiscliuw ausging.
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I abotinsky zitiert englische Blätter, die die Verewigung der arabischen Majorität in! Palästina fordern — die Leitung schweigt. Der offizielle „Haokam" (vom 3. Juni) meldet als ein Glied in der langen Reihe der .am letzten Kongreß von Glücksohn angeführten politischen Knriosa in Palästina, daß der Jerusalemer Gemeinderat auf die Forderung, einen hebräischsprachigen Sekretär anzustellen, überhaupt nicht geantwortet habe — die Leitung schweigt. … Die realpolitische Formel hiefür verdanken wir aber einem großen jüdischen und englischen Staatsmann, Sir Herbert Samuel, aus einer Schrift vom Jahre I960. Dias jüdische Palästina stellt er sich vor, und wir mit ihm, „... a Commonwealth... uncter the ausjwces of A jewish majority.“ Die Aufforstung der Landes.
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Die Agudas Jisroel sei bestrebt, durch Wiederherstellung der jüdischen Volkseinheit das Parteimonopol der Zionisten auf Palästina zu brechen. In der Generaldebatte waren jedoch die Meinungen geteilt. Ebenso entspann sich im Rabbinischen Rat eine lebhafte Diskussion, die nicht zur Fixierung eines einheitlichen Standpunktes führte. … Diese warfen der Exekutive vor, sich in Verhandlungen mit Jabotinsky eingelassen zu haben, den in Palästina niemand ernst nehme.' Die Revisionisten legten nur ein Lippenbekenntnis zur Tora ab. Darüber hinaus richteten sie scharfe Angriffe gegen die Exekutive wegen ihrer lässigen sozialpolitischen Haltung in Palästina.
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Jeder Verstoß gegen das Prinzip des nationalen Kompromisses ist Nationalverrat. In Palästina soll daher das Regime der nationalen Arbitrage proklamiert und in folgenden gesellschaftlichen Formen verwirklicht werden: 1. … Jabotinsky machte sich mit aller Wärme seines .Temperaments zum Anwalt des jüdischen Palästina, das dank der absoluten politischen Passivität der Exekutive - in einen Zustand der Rechtsunsicherheit geraten sei, der auf wirtschaftlichem Gebiete jede initiative Betätigung aussichtslos mache und geradezu die Sorge um die physlsohc Sicherheit von Frau und Kind täglich aufs neue akut mache.
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Verlobung Gerntid Haase -Erich Dresel 2.—, derselbe dankt Dr. Chwolles f. Karte aus Palästina —,50, Lina Strumpf, Halberstadt, Erlös f. Rabattmarken 5,—, durch 1, Berlin, 5,—.._ 26,05 Zusammen 469,47 Goldenes Buch Stammtisch im K.Z. … Namen v Jacob Reich, Teilnehmer d. ersten Studenten fahrt n. Palästina.. Nr. 20 471. Durch J. L. O oft ein: W. St Frankfurt a. M., anl. d. Johrzcitstage* s, sei Vaters . Nr. 20472. Frau Bertha Michelsohn geb Wittenberg z.
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Herr Benjamin Algin besprach zunächst kurz das Hauptpostulat des revisionistischen Programms: aus einer Minorität in alter Welt müsse das Mische Voll eine Majorität in Palästina weiden. Diese konsequente Forderung, die Bchäbung der Iudeimot durch den Judenstaat, könne in einer Welt, die immerhin auf rechtliche Prinzipien aiMbaut ist, mit rechtlichen Mitteln durchgeführt werden. … Kolonisationsmodelle können beweisen, daß die Juden zur Kolonisation fähig seien. Mer dazu brauche man nicht Palästina, das hübe man in Odessa und Argentinien bewiesen. Es wird Kleinarbeit geleistet, die zwar sehr nötig fei, aber ohne die politischen Vorbedingungen zur Katastrophe führen müsse.
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K 1 i n g e r aus London einen umfangreichen Bericht über den Zehnjahresplan der Revisionisten zur Entwicklung von Palästina vor. Der Plan, sieht die. An- Siedlung von 80 000 jüdischer Familien auf dem Lande vor, mit einem. Kostenaufwand von 30 Millionen Pfund. … ... der Partei nicht nur gegen Partition aus', Jsjonaern'o auch gegen den Plan der zionistischen F^derafi^rf Englands, Palästina dem British Empire einzuverleiben. Es gebe gegenüber dem Teilnngs^tan"'!nür>;' einen Alternätivvorschlag: Aufrechterhältung ''des"1 Mandates bis zur Errichtung eines1 jüdischen^ Staalteä auf beiden Seiten des Jordan,. n Eine Abordnung des* Kongresses wurde vom tschechischen - Außenminister ' und vom Präsidenfett Benesch empfanden. - jY .
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Aber auch dies wäre «Ln Irrtum, denn auch die anderen hebräischen Zeitschriften, die in der letzten Zeit zu erscheinen begonnen hatten und rum Ten ausgezeichnet waren, darunter die in Palästina von Achduth haawoda unter der Redaktion von Brenner erscheinende ״Adamah" und die vom HapoeMTazaTr unter der Redaktion von Jakob Fichman herausgegebene Zeitschrift ״Maabaroth“ haben mit großen Sdtwicrigkeiten zu kämpfen und erscheinen nur unregelmäßig oder überhaupt nicht mehr. … Auf dieser Tagung vertrat Sar den Standpunkt, daß die linke Poalc-Zion-Partei ihre Verbindung mit der Aufbauarbeit in Palästina nicht lösen und ihren Namen nicht ändern solle, wogegen die Exekutive der kommunistischen internationale ejen Wcttvcrbnnd Poale• Zion aufgefordert hatte, seine zionistisch« Tätigkeit au(• zugeben und sich zu einer rcimsp kommunistischen Par• tei zu gestalten, Keren!)