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Die Wirklichkeit „Palästina" aber, von welcher der altjüdische Sendbote erzähle« konnte, war eine solche der Vergangenheit, weil es eine wirkliche jüdische Gegenwart in Palästina damals »och nicht gab. … Niemals wird das ganze Volk nach Palästina g^hen, immer wird es eine jüdische Diaspora geben< das normale Bild des jüdischen Daseins ist das jüdische Zen-, trum kü Palästina, umgebm von der Peripherie des Diaspora,- Jndentums.
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Während der Berichtsperiode nahm das britische Parlament das ״Gesetz über die Garantie für die Palästina- und Ostafrika-Anleihe“ an, welches unter anderem vorsieht, daß das Reich eine Garantie mit Bezug auf eine Anleihe von 4 500 000 Pfund für Palästina gibt. … Besonders sollte ferner der Besuch erwähnt werden, den der hochverdiente englische Publizist und Freund des Zionismus, Mr. H. W. Ncvinson, in Palästina machte, der nach seiner Rückkehr eine lebhafte Schilderung des neuen Palästina vor verschiedenen Vcrsammlungen in London gab.
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Wir werden über diese Vorgänge in der nächsten Nummer ausführlich berichten. Zeitschriften und Bücherschau. Die Zeitschrift „Palästina“. Das neueste Heft der vom Zionistischen Zentralkomitee herausgegebenen Monatschrift „Palästina“ ist außerordentlich reichhaltig. … In einem ausführlichen und interessanten Aufsatz plaidiert Davis Tri etsch, Berlin, für die Einführung einer Spitzenindustrie für Palästina, Dr. Alex. Hausmann, Lemberg, setzt seinen *) Die Leitung von „Palästina“ ist gerne bereit, auf jede Art von Anfragen Auskünfte zu übermitteln.
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November abends 8>/1 Uhr Berliner Zionistische Vereinigung ®und Zionistischer Frauen im Logenhaus, Kleiststr. 10. Frau Gerda Arlosoroff (Palästina): ״Frauenprobleme in Palästina“. Abends 8>A Uhr Gruppe des XII. Bezirks, im Cafd Bohne, Steglitz, Albrechtstriße 127. … Abends S*/3 Uhr Berliner Zionistische Vereinigung, im Sitzungssaal, Meinekestr. 10. Herr Dr. Ludwig Pinner, Palästina: ״Eine konkrete Siedlungsaufgabe für deutsche Zionisten in Palästina“. Sonnabend, den 5. November abends 8 Uhr Poale Zion, im Sitzungssaal der Jüd.
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Diese Besorgnis um das Schicksal der englischen Herrschaft in Palästina ist nicht nur nicht echt, sondern völlig unbegründet. Die englische Regierung weiss zweifelsohne sehr genau, was sie tut. Angesichts der Entwicklung in Aegypten ist England bestrebt, seine Stellung in Palästina weiter auszubauen. Und dazu braucht es viel mehr den guten Willen der Araber als den der Juden. Die Durchführung des Gedankens eines jüdischen Nationalstaates aber würde eine Zurücksetzung der Araber bedeuten, und zwar nicht nur der Araber in Palästina selbst, sondern der Araber im . ganzen Nahen Osten.
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Wir dürfen uns daher heute auch das Recht vorbehalten, die äußerliche Wendung zum Guten in bezug auf Palästina nicht als Argument gegen die Berechtigung unserer Bedenken gegen die jüdischnationale Politik gelten zu lassen. Beweist sie doch im Gegenteil gerade, wie recht wir hatten! … Leon P i n s k e r, 1882) an Argentinien und Uganda (Theodor Herzl, 1896 und 1903). weil „Palästina nur die Wiege des Volkes" sei und „die Gottesidee und die Bibel das alte Vaterland zum heiligen Land gemacht hätten und nicht etwa Jerusalem oder der Jordan" (Dr.
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Einmal deshalb, weil Tel-Aviv das stärkste Gebilde jüdischer Selbstverwaltung in Palästina darstellt und die Auseinandersetzungen innerhalb der Tel-Aviver Stadtverwaltung in mancher Beziehung symptomatisch sind für die Probleme und Gruppierungen im ganzen jüdischen Palästina. … In Erfüllung eines besonderen Wunsches des Verstorbenen, den er kurz vor seinem Tode äusserte, wurden keine Grabreden gehalten. Die Palästina-Ccntrale der Agudas Jisroel fordert in einem Aufruf die Unterstützung der Sabbat- Beobachtung in Palästina durch Zeichnungen für den sog.
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Für uns kannes nur eine Emigrationsfrage geben, nur eine Jmmigrationsfrage: nach Palästina! Die Auswanderung der Juden aus Rußland geschiehtnicht lediglich aus ökonomischen Gründen, vielmehr hat sie ihre Ursache in den politischen Verfolgungen. … Sammlung informativer Materialien über alle Möglichkeiten jüdischer Einwanderung nach Palästina und andere,: (vorzugsweise den nächstgelcgenen) Gebieten des Osmanischen Reiches; 2. Verbreitung dieser Information.
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Moses, Vorbereitung auf Palästina 123 ienskraft eingewirkt. Jakob Wassermann und nach ihm Buber haben geglaubt, daß mit dem Wiederbewußtwerden der Zugehörigkeit zum jüdischen Volke und zum orientalischen Menschen der Jude wahrhaft produktiv werden müßte, und daß seine Wurzellosigkeit durch die neue geistige Verknüpfung mit seinem Volke aufhören würde, Wassermann hat uns in seinem Buche „Der Literat" gesagt, daß der wirklich schaffende Künstler den Mythos seines Volkes nicht entbehren kann und daß dieser wiederbelebte Mythos auch für den Juden Voraussetzung seines Künstlerwerdens sein muß. … Die Bebauung der Erde ist die engste körperliche Verschmelzung von Mensch und Welt, und nur durch sie gewinnt der Mensch jene nahe Fühlung, die ein wahrhaftes Gestalten der Welt ermöglicht. Auf diese Entwicklung . können wir in Palästina nicht vernichten. Von ihr ist die Kultur des jüdischen Volkes' abhängig. Und so hat die Begründung der landwirtschaftlichen Entwicklung auch eine tiefere geistige Bedeutung.
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Daß die in der Sitzung angegebenen Ziffern (man sprach von 70 000 augenblicklich in Berlin befindlichen russischen Juden) unsinnig übertrieben sind, braucht wohl nicht noch betont zu werden. Erste Palästina-Aufbauwoche Palästina im Bilde 15. bis 23. Dezember 1919 Montag, den 15. Dezember, 8 Uhr: Feierliche Er- Öffnung der Vorwoche. Ansprache von Kurt BI u - menfeld. Neue Lichtbilder aus Palästina• Vortrag Davis Trietsch. Stadthalle, Stralauer Straße. Karten ä M. 2~ an der Abendkasse. Mittwoch, den 17. Dezember, 8 Uhr: Vortrag mit Lichtbildern über Paläs: .
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Während der Unterhaltung teilte Schwarzbart mit, daß es sein sehnlichster Wunsch sei, nach Palästina zu übersiedeln. Er sagte: ״Ich will nach Palästina gehen, wo neues jüdisches Leben entsteht Dorf will ich ein ,Behelfer׳ bei einem ,Melamed‘ werden und die jüdischen Kinder lehren, physisch und geistig gesund zu werden und sich nicht mehr widerstandslos wie Schafe abschlachten zu lassen.“ Der Zusammenschluß der palästinensischen Arbeiterschaft Die J. … Außerdem werden im Aufträge des Berliner Stybel-Unternehmens in Palästina eine Reihe von neueren Werken aus der schönen Literatur in Palästina gedruckt. Alle Freunde der hebräischen Kulturrenaissance werden zu würdigen verstehen, was das Stybel-Programm für unsere hebräische Literatur bedeutet.
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Die nici: ti n von uns hatten keine W;' ' Man ging dorthin, wo man zafäll'~ legal oder anderswie, hinkonnte. Wer die Wahl hatte, ging gewöhnlich nicht nach Palästina; denn wenn einer mehrere Einreisen hatte, war er schon sehr tüeh- :iger Geschäftsmann, und für den sind anderwo die Auiik hten besser. … Herausgegeben wurde dieses auch rein äusserMch «ehr ansprechende Werk von dem aus Berlin her bekannten Verjag Joachim Goldstein & Co. der damit nach seiner Übersiedlung nach Palästina in einen neuen Abschnitt seiner Tätigkeit tritt. 5
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״Unsere Urahnen, unsere Ahnen, reichen moiiograpliiseheii Arbeiten abgesehen, drei Bücher wie das ״Palästina•!latidluich“, (las ״Levante• Handbuch" und die ״Bilder aus Palästina“ geliefert hat, mehr als Lob, er verdient ehrlichen zionistischen Dank. … Dabei ist das Buch von so markantem jüdischem Stammesstolz getragen, der sich als unaufdringliche Moral bald in ironischer Abwehr der ״Andern"; bald in über• zetigter Verherrlichung des Vergangenen, bald in schlicht-pathetischer Gläubigkeit in unsere Bestimmung äußert, daß ich diese ״Bilder, aus Palästina" als ein ״Lehr- und Lesebuch" mit an die erste Stelle unserer zionistischen Literatur setzen möchte, Vor allein aber sollten sie in die I lande vieler junger Menschen kommen.
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Der Reinertrag aus dieser Versammlung wurde zur Errichtung eines Jemenitenhauses in Palästina bestimmt. Boston. Herr Nahum Sokolow traf am Vormittag des 28. März in Boston ein und wurde am Bahnhof von einem größeren Komitee empfangen. … Ein kurzes Vorwort orientiert über die Bedeutung des Zionismus speziell für das ungarische Judentum. — Als zweite Nummer der „Bibliothek Makkabäa“ wird demnächst die ungarische Uebersetzung von Elias Auerbachs „Palästina als Judenland“ erscheinen. Dr. Hub. Lindemann: Florilegium hebraicum. Freiburg I. B. 1912, Herder. Dieses Buch verdankt sein Dasein einer Einsicht, die jetzt in die Kreise der Gebildeten dringt: daß es für den modernen Menschen ebenso notwendig sei, die hebräische Bibel in ihrer Ursprache zu kennen wie den Homer, Plato und Tadtus.
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Kalman Schulmann verfaßte eine neunbändige „Allgemeine Weltgeschichte“, geographische Arbeiten über Palästina und Rufiland, eine Geschichte Petersburgs, eine Biographie Meyer Amschel Rothschilds und andere umfangreiche Arbeiten naturkundlichen und archäologischen Inhalts, sämtlich in hebräischer Sprache; von Schillers „Spaziergang“, Sues „Geheimnissen von Paris“ und dem ersten Bande von Graetz’ „Flavius Josephus“ schuf derselbe Schulmann hebräische Übersetzungen. … Seine Kulturpolitik ging dahin, daß die jüdische Literatur aus anderen Sprachen ins Hebräische übersetzt werden müßte, um für das „Gesamtarchiv des jüdischen Schrifttums“ reif zu sein. Aber er machte auch die hebräische Wirklichkeit Palästina zu einer gesamtjüdischen Verpflichtung. So steht — wiederum — eine originale Schöpfung der hebräischen Literatur im Schütten der Berührung des Judentums mit einer der großen nichtjüdischen Kulturen der Welt.
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Februar 1909) Die türkische Dcputlcrtcnkammer votierte dem Zionistischen Aktionskomitee seinen Dank dafür, dass das A.*K. sich bereit erklärt hat, Palästina auch weiterhin unter der Oberhoheit der ottomanischen Regierung zu belassen. _ Eine grosse allgemein dl sc he Organisations •Kolonisation sucht einen eraten Vorsitzenden. … Daran soll sich anschlicsscn eine Gcscllschaft mit beschränkter Haftung zur Ver• arbeitung der Baumwolle (G.M. B. HZ. V. I). B.). Mit der Palästina -De velopcmcnt Company (i1. D C.1 und dem Palästina- Industrie-Syndikat P. I. S.) soll eine Tiefbau* Abteilung für Chaussee und Wegebau verbunden werden (T.
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Lewy: Traktate, .moa* nsrca ed." Venedig 1522. Atlas zu Robinsons Palästina. Halle 1841. Vou der Alliance hr. univ.fr.: S. D. Luzatto, Hebräische Briefe. Bd. 3—5. Przenrysl 1882. Von Herrn stud. phil.
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. — Die Entwicklung des Landes. — Die jüdische Siedlung in Palästina. — Die Entwickelung der jüdischen Siedlung in Palästina. — Zionistische Palästinaarbeit: A) Gemeinnützige Institutionen, B) Geschäftliche Unternehmungen. — Die planmäßige Weiterführung der jüdischen Kolonisation Palästinäs. — Die Organisation der zionistischen Arbeit. — Schlußwort. … Karafist als Erlös für Marken 1.64, Reinertreg vom Vortrage Fr. B. Pewzner aus Palästina 2.20 K 3.84 Dolina, S. G.: Per Philipp: Frl. Reg. Hoffmann u. S. Eckstein ges. a. Hochz. Ziring-Bricks ab Porto 0.20 Max Eckstein K 5.60 Dubniany, W.
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Oktober d. bei der Unterzeichneten Stelle einzureichen. vei Oberrat der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs, Stuttgart. 2öir suchen für Palästina einen ßackraeisfer welcher vollkommen selbständig eine Mazzoihfabrik leiten kann und mit den modernsten Einrichtungen vertraut ist.
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Wir hätten England deutlich erklären räüssen, wir brauchen Palästina diesseits und jen< seits des Jordans. Man sehe endlich ein, daß Ge* tfeidebau kein Fundament der Kolonisation sein kann, aber auch Milchwirtschaft könne das nicht sein, denn in «Mtem Land, wo die Ernährung des Viehs notwendig so höhe Kosten verursacht, kann man keine Milchprodukte für den Export erzeugen. … Der Vorschlag Großmanns, die Kolo* nisationstätigkeit in Palästina zum Zeichen des Protestes und als politisches Pressionsmittel gegen die Mandatar» macht zu sistieren, kam nicht zur Abstimmung, eben* sowenig wie der Antrag Lichtheims, die revisio* nistische Organisation als Sondc.rverband zu er* klären. ....