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Zu solchen Thorheiten ver leitet einen sonst so einsichtsvollen Mann die Eitelkeit, mit Citaten aus aller Herren Länder *) Isaak Oen Scheschet kann unmöglich in Palästina gewesen sein, da wir wissen, daß er zuerst in Spanien lebte und non da nach der Versalgung nach Afrika auswanderte, uw er auch starb.
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Immanuel Aboab beabsichtigte auch, einen immerwährenden Kalender nebst einem geographischen Werke herauszugeben (p. 105): ebenso dachte er daran, sich nach Palästina zu begeben und daselbst ein Fortalitium vel propugnaculum veritatis (Verteidigung der Wahrheit) zu schreiben, in welchem er die Grundlosigkeit aller Angriffe gegen den Talmud und die Unwissenheit oder Bosheit der Angreifer beweisen wollte1) (p. 263).
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. — Prinz Ludwig von Bayern hat am 1. d. M. in' Kairo Hie Ausstellung der jüdischen Dörfer in Palästina" mit seinem Besuche beehrt und seinen Beifall über das Gesehene. ausgesprochen. — Am letzten Montag fand im Rathhause unter Vorsitz des Stadlraths Borchardt die Vergebung der Zinsen aus der Leßmann'schen Stiftung statt.
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Es stehen aber diesem Berg von gefahrvollen Problemen nicht wenig gewaltige Vorteile gegenüber, . die die Bewegung der Palästina-Pioniere in ihrem Gefolge mitführt, und ein Tell von ihnen ist direkt geeignet, der einen oder der anderen oben skizzierten Gefahr zu begegnen: der allen, durch Leiden und enttäuschten Idealismus erschlafften, durch die Kolonisatton-Chaluka, d. h. gewohnheitsmäßige Unterstützung, demoralisierten palästinischen Bauernschaft wird ein Strom jugendfrischen, arbetts- und hofsnungsfteudigen, selbst bewußten, Wohlätttgkeit und Bevormundung hassenden Blutes zugeführt; ' unproduktive, sozial zersetzende Elemente werden durch die Verpflanzung in ftiedliche produkttve umgewandelt; die Abhängigkeit der palästinischen Bauern vom tagelöhnernden arabischen Landarbeiter wird aufgehoben; die Schaffung eines jüdischen Landarbeiterstan des, ein wichtiger Schritt zur physischen Regeneration, wird durch Ueberführung weiterer Schichten von jungen Juden zur wirklich persönlichen Boden bearbeitung die ganze bisherige Kolonisation zu einer normalen machen, was sie bis heute nicht war; die Leistungsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe wird durch das größere Interesse und die besseren Anlagen und Kenntnisse des jüdischen Au Leiters erhöht; ‘ die Schaffung von Jndustrieen wird ermöglicht und beschleunigt, wodurch auch bisher unprodukttve einheimisch jüdische Arbeitskräfte Verwendung finden und das städtische Bettelproletariat perlleinern; die Absatzmöglichkeiten der landwirtschaftlichen Produtte werden durch die sie verwertende Industrie gesteigert, die Ausfuhr und der allgemeine Wohlstand gehoben, insbesondere die Unabhängigkett vom philanthropischen Kapttal beschleunigt; die physische und invralische Stärke des Jüdischen Elements gegenüber dem eingeborenen wird vermehrt; ' ' die Steuerfähigkett der Juden wttd erhöht und dadurch ihre .Position der Beamtenschaft und den hohen Landesbehörden gegenüber verbessert; die diplomattschen Aufgaben der zionisttschen Leitung werden durch Hinweis auf unsere wachsenden Interessen im Lande, ganz besonders aber durch den Nachweis unserer Befähigung zur Erschließungsarbett und zur Schaffung ökonomischer Werte für den türkischen Staat wesentlich erleichtert; die jüdische Kulturarbeit im Lande erhält hervorragenden 'Zuwachs.
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David Nieto, der Rabbiner der Gemeinde bei der Errichtung der noch heute bestehenden Synagoge im Jahre 1702, Talmudist und Arzt zugleich, der bedeutendste jüdische Gelehrte Westeuropas zu seiner Zeit, der aus Venedig stammte, stellte die geistige Verbindung mit den Gemeinden Italiens und besonders mit Leghorn her, das damals ein Mittelpunkt jüdischer Wissenschaft und jüdischer Wohltätigkeit war, und dessen Name für das Judentum der gesamten Welt später deswegen einen besonderen Klang erhielt, weil es Geburtsort eines der grössten jüdischen Männer der Neuzeit wurde: Moses Montefiores. Heute, da wir mit innerer Anteilnahme auf Palästina blicken, lesen wir mit mehr als nur geschichtlichem ' Interesse die vielfachen Bindungen, die sich durch Menschen und Ein richtungen zwischen der Londoner Gemeinde und dem „heiligen Lande" bis auf unsere Tag erhalten haben.
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Sein Sohn Abraham ben Moses Maimonides (1185—1254) folgte ihm nn Beruf und Amte, sein Lieblingsschüler Joseph ben Yehuda ibn Akin (1160—1226) war Leibarzt des SiU- Azzahir von Damaskus. Als Jehuda Halevy nach Palästina auswanderte, fand er drei Monate gastliche Aus- Wf.Abu Mansur Samuel, dem Leibarzt des ägyptischen Ehalifen. . Abraham ben Meir ibn Esra der große Re- Ugionsphilchoph, Bibelerklärer und Dichter, lebte 1088—1167.