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Die Entwicklung Palästinas behandelten: Professor Calvary, „Das jüdische Palästina vor dem Kriege": Carl Ballod, „Palästina"; Ernst Sellin, Kiel, „Ueber den Fortgang der Ausgrabungen in Palästina"; Friedemann, „Palästina, Land und Leute".
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Gar manches Land ist namhaft gemacht worden, aber nur zwei können ernstlich in Betracht kommen : Argentinien und Palästina. Ich bin weit entfernt, das hochherzige Projekt des Baron Hirsch tadeln zu wollen, im Gegentheil, ich wünsche, daß es recht vielen unserer bedrängten Brüder zum Heile gereichen möge; aber ich möchte, daß der großen Zahl der Auswanderer, die nach Palästina streben, keine unnützen Schwierigkeiten von Seiten des Centralkomitees gemacht werden. … Wenn wir denn schon durchaus politisiren wollen und die Erbschaft des kranken Mannes, der eine so zähe Gesundheit hat, durchaus vertheilen müssen, läßt es sich denken, daß England oder Italien, ja selbst Frankreich zugeben sollten, daß sich Rußland in nächster Nähe des Suez-Kanals festsetzt, der den Seeweg nach Indien, China und Japan beherrscht? Palästina gehört in die englische und nicht in die russische Interessensphäre. Sind aber die Einwürfe gegen Palästina widerlegt, die Gründe als stichhaltig erkannt, wäre es da nicht um so viel mehr unsere Pflicht, diejenigen unserer Brüder, die nach Palästina wollen, nachKräften zu unterstützen, als sie zur Auswanderung nach Ländern zu zwingen, wohin sie nicht wollen?
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Zweig (Jerusalem) und Adolf Böhm: Die gegenwärtige Lage in Palästina. Eintritt frei. Gäste willkommen. Zionistische Bezirkssektion Floridsdorf: Montag, den 6. Februar findet im Cafe am Spitz um 7 Uhr der erste Vortrag der Sektion statt. … Wir wissen nun, was wir davon zu halten haben werden.« # Palästina-Anleihe und Zehent. »Palesline and ncar east« erörtert im Leitartikel seines letzten Heftes die Verwendungszwecke der Palästina-Anleihe, von der bekanntlich nur ein Drittel, zirka 1A Millionen Pfd.
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Es sprach sodann Herr Dr. med. et phil. Adolf Sind ler, Düsseldorf, der Arrangeur der Palästina-Abteilung der Ausstellung, und Dr. Nenstättcr, der die technische Leitung innc hat. Ein Rundgang durch dia Abteilung. … Exekutive“). Bisher gab es in Palästina nur ein- bis zweimal wöchentlich erscheinende arabische Zeitungen. Itn Juli 19® wurden in der Ukraine die Repräsentanten des amerikanisch-jüdischen Joint Kstribution Committee, Prof.
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. — Mein „Jahrbuch" ist wahrend der Messe in Frankfurt a/O. zu bekommen bei Louis ZWeyl, Breitestraßc l0 daselbst. I. K Büchner, Leipzig, Brühl 75. 2 Thlr. Karte von Palästina, hebräisch und deutsch, von Rabbiner vr. E. I. Blücher. baar 2 Tbaler preußisch, bei Baumgärtners Buchhandlung in Leipzig. … I. — Neu! Halbsturrrme Landkarte, und zwar: Palästina der ältern biblischen Zeit, vom Rabbiner vr. E. 2. Blücher dargestellt? Der csterr. Schulbote, die österr. Schulzeitung, die Wiener Mitthcilnngen und viele süddeutsche pädagogische Zeirschristen haben diese halbstnmme Karte in jüngster Zerr sehr oft gründlich besprochen und zur Einführung in Schulen überaus warm empfohlen. 2» Erempl. für ein und zwei Drittel Thaler preußisch, oder 2 st. 50 Neukrenzer öfter.
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Herr Herrmann illustrierte dann seinen Vortrag durch Vorführung einer Reihe von schönen Palästina-Lichtbildern, die ad oculus demonstrierten, daß Palästina nicht nur das Land unserer Träume, sondern auch unserer Gegenwart und nächsten Zukunft sei. … Bez., Türkenstraße 9, eine große statt. TAGESORDNUNG: Frau S. Weismann aus Palästina: Wir und Palästina. Herr Dr. O. Abeies und Herr Sal. Kaplan s k i: Probleme und Aufgaben des. bevorstehenden IX. Kongresses.
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So empfangen auch andere Bemerkungen des Midrasch, die mit Unrecht der Enge des jüdischen Geistes jener Zeit zugeschrieben wurden, ihre Erklärung aus den politischen und kulturellen Verhältnissen des späteren römischen, wie des byzantinischen Reiches, dem Palästina angehörte4). Und ebenso wirft diese Vergleichung von Äußerungen jüdischer Werke mit anderweitigen Zeugnissen Licht auch auf den im allgemeinen herrschenden Zug und Geist jener Zeit, auf ihren Gesichtskreis; ihr Wissen und Nichtwissen und eine Reihe von Vorstellungen, die in ihr die geläufigen und herrschenden waren. . Eine Arbeit von eigenem, wie auch von weiter wirkendem Werte hat Sachs mit diesem Versuche einer Einordnung des jüdischen Palästina in den Zusammenhang der großen griechisch-römischen Kulturwelt geliefert. An ihn haben sodann Josef Per 1 es, Julius Für st, Samuel K r a u ß u. a. sich 1) I, S. 42 ff., II, 91 ff. 2) II, 67 ff., 102, 123. 3) II, 123 ff. . *) I, 37, II, 144.
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In Gustaf Da! in ans großangelegtem Werke ״Arbeit und Sitte in Palästina“ tritt uns ein drittes Palästina entgegen: das Land der mohammedanischen und christlichen Araber, der Fellachen, die auch heute noch nicht so sehr viel anders leben als vor Jahrtausenden. … Und warn wir uns näher in den Inhalt des Werkes vertiefen, dann zeigt sich, daß dag uns zuerst so fremd animitemle andere Palästina in vielem unser eigenes Palästina ist, unser altes gelobtes Land. Noch heute wird kein fruchttragender Baum umgehauen und die Frucht ist dem vorbeigeheiuieii Wanderer nicht versagt.
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Willst ä d t e r aus dem Jahr 1855. Niederschlag Verhältnisse in Palästina. (Hild ersehe id.) 15. J e h u d a h Hai f L c v i ein Nationaldichter (Michael Sachs.) 23. Isaak Zariati fordert die Juden auf nach dem Orient zu gehen 31. … Ausstellung der Kunstakademie zu Odessa 28$. Vorgesciiichtliche Ausgrabungen in Palästina 294, 295. Der Haschisch Wahnsinn im Alt. Test. 295, 296. Israel Eriedländer 307. Sellins Ausgrabungen iu Palästina 307.
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B. in Großbritannien in der Zeit von 11X11 bis 193-1, 11)31 — IIHJ gesetzt, auf EH gestiegen ist, in Palästina dagegen in der gleichen Zeil von WO auf 573. Interessante Schätzungen sind von sachverständiger Seite über daj E i n k o in in e u aus jüdischer Arbeit in Palästina gemacht worden. … Roth, Haifa, über: -;Di« Au«-- siefiien der chemischen Industrie in Palästina". In den »cschäftlicbeu Verhandlungen wurden Berichte über die Tätigkeit der einzelnen Ortsgruppen erstattet und die Lage der Chemiker in Palästina erörtert, die leider sehr trühe ist.
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Jeremias und Moritz'Nenmark gegeben. Herr Auerbach gab in fast allen Sitzungen eingehende Palästina-Referate. An größeren Veranstaltungen waren 2 öffentliche Versammlungen, in denen Herr Kantor Blitz- Dcssau über „Türkische Reform und zionistische Aussichten" sprach. … Die Abiturienten geloben mit allem jugendlichen Eifer, sich der Palästina-Arbeit hinzugeben, während ihrer akademischen Studienzeit wenigstens ein M a l Palästina zu besuchen und bei der Wahl ihres Berufes die M ö g l i ch k e i t einer stabilen A n s i e d - l »n g in Palästina zu berücksichtige».
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Das Leben außerhalb Palästinas ist widerspruchsvoll, und insbesondere in religiöser Beziehung sind die Auswirkungen dieses Widerspruches nicht ausgeblieben. Der lOOprozentige Jude kann sich auch religiös nur in Palästina, und zwar nur in einem schaffenden Palästina, ganz ausleben. Die Wechselbeziehung zwischen Arbeit und Religion ist nur in Palästina gegeben, dort gewinnt die Arbeit durch die Religion, und die Religion gewinnt durch die Arbeit. … Alles ist ihm gleichmäßig heilig: die Lehre, die Scholle, die Arbeit, das Volk. Palästina ist der Ort, wo die ringende, religiöse Seele gesunden kann. Beziehung. Diesen hat er im Gedicht «auf Miedings Tod» sogar verewigt.
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SM it # im dem Gesichtspunkte betrachten, der Kolonisation ein hohes geistiges Niveau zu verleihen und zu erhalten. Dadurch unterscheidet sich die Kolonisation in Palästina von jeder anderen. Wie stellen nun wir Nichtzionisten. hierzu? Den Begriff eines Jüdischen Volkes", soweit damit Irgendwelche nationalen und politischen Vorstellungen verbunden sind, lehnen wir ab, ebenso wie die Folgerung, daß Palästina für andere als dort ansässige Juden eine nationale Heimstätte sein könnte. Wie weit die Geistigkeit Palästinas unsere Kultur, dann aber wohl auch die Kultur unserer Umgebung und der ganzen Welt beeinflussen wird, hängt ganz von der Leistung ab. Als das Kulturzentrum können wir Palästina jedenfalls nicht anerkenn e.n, behalten vielmehr die Pflicht, unsere Kulturgüter, jüdische und nichtjüdische, zu pflegen und "zu mehren, als ob Palästina nicht existierte.
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Für das rege Interesse, das sich allenthalben für jüdische Angelegenheiten kundgiebt, zeugt auch der vor kurzem hier gegründete Verein zu Gunsten unserer Glaubensgenossen in Palästina. Hoffen wir, daß die im Reglement ü?s Auge gefaßte Verbesserung der moralischen Verhältnisse, nicht unter dem Vorwände der sog. … Die Gesellschaft hat die Verbesserung der materiellen Lage der Israeliten in Palästina zum Zwecke.
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David , Cassel, Geschichte der jüdischen Literatur. Band I. S. Munk, Palästina, übersetzt von Prof. vr. A. M. Levy. Band II. Bibliothek griechischer und römischer Autoren über Iudenthum und Juden. … Jeder Band — 15 Kayserling, Geschichte der Juden in Portugal . . — 20 Levy, Geschichte der jüdischen Münzen .... — 15 Löw, Beiträge, zur jüdischen Alterthumskunde. Band l und II . .1 — Munk, Palästina, übersetzt von Prof. l)r. A. M. Levy. Band 1 und II . . .. . . . . . 1' — Neubauer, Beiträge und Dokumente zur Geschichte des Karäerthums und der karäischen Literatur . — 15 Philippson, Ph., Biographische Skizzen.
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Gleichzeitig aber finden die wiederholten Reisen Moses Montifiores nach Palästina־ statt, die ebenso der sozialen Fürsorge für die dortigen Juden gewidmet sind, wie die Bemühungen seiner Begleiter, des Salomon Munk und Ludwig Loewe ihrer national-kulturellen Hebung gelten. … Zwi Hirsch Kalischer, Rabbiner in Thorn, suchte in seinen Werken דרישת ציון undi־B1£K ישרה die Notwendigkeit einer jüdischen Staatsgründung in Palästina als die Konsequenz des talmudischen Gesetzes zu erweisen. In seinem דרישת ציו befürwortet er die Gründung einer jüdischen Kolonial- Aktien-Gesellschaft für die er Montefiore, Rothschild und noch andere Grossfinanziers vergeblich zu gewinnen hoffte.
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Seite 2 DIE STIMME Nr. 14/15 lOriginal Palästina>Weine nDB W „ aus den Baron Rothschild’schen Kellereien R I C H d N LI I I O I / PALÄSTINA ln nilnn •IfischlSglgen <Us<li8ft«a afhllllich I *%g '*mmajssauu:mmm Gustav wilder t*"ä»*• * Die vorzttgL Qualität und Beliebtheit der Weine aus den Baron Rothschild’schen Kellereien in Rlchon le Zion hat vielfach zu Nachahmungen der Etiketten und Markenbezeichnungen geführt. … In den Sechzigerjahren des vorigen Jahrhunderts wurde in der jüdischen wie auch in der allgemeinen Publizistik die Frage der Rückkehr der Juden nach Palästina und die damit im Zusammenhang stehende Wiederherstellung der politisch-nationalen Selbständigkeit auf einem eigenen Territorium lebhaft behandelt.
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Februar c. der Schlußtermin eintritt. Die Schriften werden bestehen in: Mnnk's Palästina, übers, und bearbeitet von Prof. Dr. A. M. Levy, Dr. David Cassel, jüdische Literaturgeschichte Bd. I, Philo's sämmtl. … Ein dem frühern ganz entgegengesetztes Verhältniß trat mit der Rückkehr der Exulanten nach Palästina ein. Es war nicht mehr ein selbstständiger , abgeschlossener Staat, der sich zuerst gegen viele kleine Nachbarvölker, dann gegen große Dynastien zu wehren hatte; ein großer Theil der Nation war vielmehr in Colonien, in Jnnerasien, bald auch in Vorderasien, in Aegypten und endlich auch 1h Europa zerstreut, ein anderer zwar zu einem lebendigen Volksdasein im heiligen Lande concentrirt, jedoch unter der Obherrschaft bald der einen, bald der andern in Vorderasien überwiegenden Macht, von deren Landpflegern beherrscht, zu Soldaten gepreßt, und doch auch von ihren Heeren oft mit Krieg überzogen, ausgenommen die kurze Periode der hasmonäischen Fürsten.
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III. 1938 Budapester Notizen Von unserem Korrespondenten Budapest, Ende März Von der Pro Palästina-Vereinigung Im Herzl-Saal hielt die Pro-Palästina-Vereinigung unter Vorsitz Dr. Josef Patais ihre Generalversammlung ah. … Leopold Löw, der Salm des Szegediner Oberrabbiners, dem jüngst .verstorbenen stellvertretenden Vorsitzenden der Pro-Palästina-!Vereinigung, I)r. Samuel B i e d I, eine Gedenkrede, während der Oberrabbmer von G y ö r, Dr. Emil Roth, die Jugend zum Selbstvertrauen und zur Fortsetzung der Palästina-Arbeit aufrief.
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Dann sagte er mit peinlichen! Tone: ״Ja, Mama, sie kamen aus Palästina, und Vater hatte sie so gern, er schützte sie so zärtlich, so lieb, wie er nur Palästina selbst so sehr liebte! Doch, was n! … *״ ־Nein, Kind, es flog dorthin, woher es gekommen ist." ״Nach Palästina gar, Mutter, was sollte es denn dort?!" ״Auf der Weißen Erde streute es Pie roten Tröpfchen aus." ״Mama!" rief das Kind begeistert aus, ״wenn n!