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In diesen Tagen ist eine wichtige Erklärung Ibn Sauds durch die Presse gegangen, daß Palästina außerhalb seiner Interessen liegt. Palästina ist kein arabisches Land, es ist die Stätte dreier Weltreligionen. Palästina ist dem gesamten Islam heilig, und jeder Mensch in Palästina hat das Recht absoluter Freiheit. … Er halte es für notwendig, daß alle viel energischer ihre Kräfte für Palästina einsetzen, als sie es bisher getan haben; er persönlich sei bereit, das äußerste nach dieser Richtung zu tun. Vor allem sei es not• wendig, die Einwanderung nach Palästina zu erhöhen.
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September, wurde im Hause des Jews’ College zu London eine gemeinsame Sitzung des Administrativ-Komitees der Jewish Agency für Palästina und des Aktionskomitees der Zionistischen Organisation eröffnet; die Sitzung ist eine außerordentliche und ist ausschließlich der Beratung über die Lage in Palästina gewidmet. … Harry Sacher, Mitglied der Exekutive, berichtete über die Tätigkeit der Zionistischen Exekutive sowohl in Palästina als auch in London seit Beginn' der Unruhen. Die Exekutive in Palästina, sagte er, hat die Gefahr vorausgesehen und tat alles, was in ihrer Macht steht, um ihr zu begegnen.
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Bialik, Borochow, Reicher, Morris Samuel, Seide Pasman. Palästina im neuen britischen Weißbuch London, 25. Juli. (J. T. A.) Das heute herausgegebene neue Weißbuch der britischen Regierung widmet Palästina einen besonderen Abschnitt. … Zum Schluß wird nochmals unterstrichen, daß die Wirren in den Nachbarländern auf Palästina keine Rückwirkung hatten.
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November 1926 Nr. 2766 Irktömliche Begriffe. Die Ursachen -er wirtschaftliche« Depression ln Palästina. Von M. W. Weiögal (New-Yory. Der nachstehendc Artikel ist der erste einer Serie von' Artikeln über Palästina, die Herr W e i s g a l, Redakteur des „New Palestine", der mm einem vierivöchigen Besuch des Landes zurückgekehrt ist, gc'chricden hat. … Mit anderen Worten, . der Prozeß dort ivar verkehrt. Seitdem die nach Palästina komncenden Immigranten nicht genug verdienen konnten, um die geforderten hohen Mieten zu bezahlen, tvurden sie gezwungen, in Baracken zu wohnen.
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Trotz alledem gibt es eine gefährliche Tendenz, vielleicht unbewußt, jeden Philsschlag des jüdischen Organismus in Palästina unter die Kontrolle der Arbeiterorganisation zu bringen. Ich sage gefährliche Tendenz, weil sie die Zukunft der Zionistischen Organisation und ihre Autorität bedroht.“ Er schließt: ״Aber wenn ich auch einige Bedenken gegen die Motive der Arbeiter habe, so bin ich doch fest überzeugt, daß Palästina nur mit Hilfe der jüdischen Arbeiter erbaut werden kann. … Obwohl selbst nicht Zionist, anerkannte er seit dem Kriege die Verpflichtung aller Juden, am Aufbau der nationalen Heimstätte in Palästina mitzuarbeiten. Bekanntlich hat er dann auf Initiative Dr. Weizmanns im Jahre 1924 die überparteiliche Palästina-Konferenz in New York einberufen, die über die Frage der Erweiterung der Jewish Agency beraten hat.
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Der Völkerbundsrat hat in vertraulicher Sitzung beschlossen, die Prüfung des Berichtes der Ständigen Mandatskommission — der auch den Bericht über Palästina enthält — bis zur nächsten Session des Rates im Januar nächsten Jahres zu vertagen. Dieser Beschluß ist auf Meinungsverschiedenheiten •zwischen der französischen und englischen Regierung bezüglich des künftigen Schicksals des Mandates über Syrien zurückzuführen. — Lausanne. … Amerika New York. Das englische Konsulat in New York hat dem New Yorker Palästina-Amt 650 Zertifikate zur Einwanderung nach Palästina für Personen mit einem Eigenvermögen von mindestens 1000 Pfund zur Verfügung gestellt. — Einem althergebrachten Brauche folgend, 'haben auch in. diesem Jahre der Präsident der Arereinigten Staaten von Amerika, Franklin D.
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Ha Pekidim haiwrim beerez Jisrael (Die jüdischen Beamten in Palästina) von M. Nemirowsky, herausgegeben von der Histadruth. Sonderabdruck von Mischar vre Taasjab, Tel-Aviv 1929, S. 10. … Vereinbarung, enthaltend die Verfassung der J«wish Agency. Herausgegeben von der Exekutive der J. A. für Palästina. London 1929, S. 15. Zeitschriften. Mischar we Taasjab Nr. 12/13. Spezialnummer: Messe in Tel-Aviv. — Nr. 14, Sondernummer: Die jüdischen Beamten in Palästina. — Nr. 15, Spezialnummer: „Das neue Safed", Tel-Aviv.
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Der geheimen Einvernahme durften auch nicht die Anwälte der Palästina-Regierung, der Jewish Agency und der arabischen Exekutive beiwohnen. McLaren sagte aus, er habe am Freitag, dem 23. … Hauptziel der Gruppe ist die Unter- Stützung der Politik des Palästina-Mandates und die Mitwirkung an der Kolonisation Palästinas. Daniel Hopk in, Mitglied der Fraktion der Arbeiterpartei, der während der Unruhen in Palästina geweilt hat, hielt ein Referat über dai Verhältnis der Palästina-Administration zu den Juden.
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Die arabischen Vertreter haben den Wunsch geäußert, daß die Mandatarmacht in Palästina ein parlamentarisches Regierungssystem einführt. Der Oberkommissar hat diesen Vertretern erklärt, daß verschiedene Gründe gegen die Verwirklichung ihres Wunsches sprechen, besonders Englands Verpflichtungen aus dem Völkerbundsvertrag und die Tatsache, daß Palästina die Wiege von drei verschiedenen Religionen ist. … Bezüglich der wirtschaftlichen Lage erklärte der Oberkonimissar, daß sich die wirtschaftliche Depression, die in Palästina sehr schwer gewesen war, zu mildern scheint und daß nach seiner Meinung die kritische Periode vorüber sei, Prot. Brodetsky: ״Die Aufgaben der Zionisti» sehen Organisation in der Zukunft“; Harry Sacher: ״Die Palästina-Arbeit der Z ionistischen Organisation"; Dr.
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Als zweiter Redner sprach das Mitglied der Zionistischen Palästina-Exekutive, Joseph Sprinz a k. Er behandelte die Krisis, in der sich der Zionismus in der Diaspora zur Zeit befindet. … Rabinowitz richtete der hebräische Dichter Chaim Nachmann Bialik eine Begrüßungsrede an die Konferenz. Er führte aus, daß nicht Palästina, sondern das jüdische Volk in der Diaspora eine Krisis durchmache, die zur Folge habe, daß die Arbeiterschaft Palästinas völlig auf ihre eigenen Kräfte angewiesen sei.
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. •" NORMAN BENTWICH UIER DIE FLUCHTLINGSFRAGE r" Dieser Tage Int Norman Bnntwlch 7.» einem kurzen Besuch In Jcru« -.lern eingetroffen. Bentwich, früher Justizsekretür der Palästina-Regierung, ist gegenwärtig als Direktor de» Londoner „Council for German Jewry" führend In der FlürhtWnv■ nrh<it tätig. … Hilfskomitee hat die Möglichkeit, selbst bei der Auswahl von I Einwanderern mitzuwirken, ähnlieh wie die Jewish Agcncy! in Palästina. Es warn natürlich zu wünschen, dass mögj liehst viele Einwanderer nicht In den Städten bleiben, sondern j sich auf dem Umd ansiedeln.
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In der ersten Sitzung des Aktionskomitees erstattete, (wie bereits kurz gemeldet), Kolonel Kisch den Bericht über die politische Lage in Palästina. Er knüpfte an den jüngsten Besuch des Kolonienminlsters Amery in Palästina an und schilderte dann die Beziehungen der Zionistischen Exekutive zu der Palästinaverwaltung. … Die organisierte jüdische Arbeit in Palästina ist auf dem richtigen Wege, indem sie die Vorteile ihrer Organisation auch der arabischen Arbeit zuteil werden läßt.
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Weisl,. ist die allmähliche Bildung eroer -jüdischen Mehrheit in Palästina. Dieses Programm ist auch in einer Ansprache Sir Herbert Samuels vom Jähre 1919 enthalten. Mitsein Worte .^allmählich" ist ein Zeitraum von - 25 bis 30 Jahren gemeint. … Im April, sagte-Weisgnl, kam Herr Shean in unser Bureau, uns empfohlen als der Vertreter der North American Netvpaper Alllance, und stellte an die Zionistische Organisation Amerikas das Ersuchen, ihm 2000 Dollar für eine Reise nach Palästina zur Verfügung zu stellen. Idi machte Herrn Sliean den Vorsdilag, daß ich ihm 500 Dollar als Vorschuß für vier zu liefernde Artikel gebe, wahrend ihm der Rest von 1500 Dollar nach seiner Rückkehr aits Palästina als Honorar fUr zu haltende Palästina-Vortrüge gegeben werden würde.
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Auf Vorschlag Stokers wurde der Bericht der Haycraft-Kommission über die Palästina-Unruhe im Mai 1921 zu Protokoll, genommen. Stoker bemühte sich dann zu beweisen, daß sich bei der arabischen Kundgebung vor der Moschee in Jaffa am 25. … Shean brachte nun zur Sprache, daß Herr Agronsky offizielle Beziehungen mit der Zionistischen Exekutive in Palästina unterhalte, er sei Direktor des Nachrichtendienstes der Exekutive. Daraufhin erklärte Sir Boyd Merriman, däß Herr Agronsky nur im Ehrenamte Presseberater der Exekutive sei.
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Die Ursachen der Depression Eineamerika 11 ischeStim me. fn ״New Palestint“, dem Zentralorgan der amen* kanischen Zionisten, veröffentlicht Meyer W e i s g a I, der Redakteur des Blattes, der gerade aus Palästina zurückgekehrt ist, einen sehr interessanten Artikel über die Ursachen der wirtschaftlichen Depression in Palästina. … Aljah“ waren und — in bestem Glauben — es für Parteilichkeit oder Ab* ncigung gegen den Mittelstand hielten, wenn von anderer Seite die Meinung vertreten wurde, Palästina sei für eine so übermäßige Einwanderung nicht reif. Wenn ein solcher Mann in Palästina selbst zu anderen Anschauungen kommt, so ist dies um so beweiskräftiger.
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Die amerikanische Monatsschrift ״Current Histary", die schon im vorigen Oktober die Unruhen in Palästina in zwei Artikeln vom jüdischen und arabischen Standpunkt aus behandeln ließ, bringt neuerdings wiederum zwei noch ausführlichere und tiefer dringende Aufsätze zum Palästina-Problem: einen von Emin Rihatti, einem arabischen Schriftsteiler, der vor einiger Zeit eine arabische Delegation zum amerikanischen Außenminister Slimson geführt hat, den anderen von Meyer M. … Der Artikel des Arabers enthält, außer einer glorifizierenden Skizze der arabischen Unabhängigkeltsbewegung, folgende Argumentation: Die Balfour-Deklaration spreche sich nur für die Errichtung einer Jüdischen Nationalen Heimstätte •l n Palästina aus, was noch Itigst picht bedeute, daß ganz Palästina zu einer Nationalen Heimstätte für die Juden gemacht werden solle.
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Stephen Wise zu stellvertretenden Vorsitzenden. 3. Überführung der Gebeine Herzls nach Palästina. Das A. C. wählt eine Kommission, die die Vorbereitungen zur Ausführung des Beschlusses wegen der Überführung der Gebeine Theodor Herzls nach Palästina treffen soll.
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Das Actions-Comité stellt fest: Die zionistische Arbeit in Palästina seit der Balfour-Deklaration hat unter großem Aufwand von Energie und Geldmitteln den Aufbau des jüdischen nationalen Heimes in einem Grade gefördert, daß der Mandatarmacht und der öffentlichen Meinung der Welt der Wille und die Fähigkeit des jüdischen Volkes zum Aufbau seines nationalen Heimes in Palästina erwiesen worden ist.
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Das Referat des Mitgliedes der Zionistischen Exekutive in Palästina, Sprinzak, über die Tätigkeit der Zionistischen Organisation in Palästina auf dem Gebiet der Arbeit betont, daß gegenwärtig etwa 10.000 jüdische Arbeiter in Palästina leben. … Wir alle sind daran interessiert, dem jüdischen Arbeiter in Palästina die günstigsten Bedingungen für feine Arbeit zu schaffen. Aber es geht dabei nicht allein um Arbeitszeit und Arbeitslöhne, sondern um den I n h a l t und die Z i e l e der Arbeit.
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Mitteilung des Berliner P&lästina&mtes Da zurzeit kein Schiffsverkehr itac Palästina existiert und vorläufig noch nie! abzuschcn ist, wann er wieder auigenommen wir er-niclten wir alle diejenigen, die sielt auf die Rei! nach Palästina v<>!׳bereiten, unter keinen Un standen ihre Arbeitsstätte zu v e la s se n. Eine Abfertigung der Palästinafahrcr kat vorläufig nicht vorgetiunnncn werden, bis die Nac rieht eintrifft, daß der Schiffsverkehr wieder aufp noinmen i;.t.