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Iweite Beilage M M 85 -es „Israelit". Literarischer Merichi. Literarischer Palästina - Almanach für das Jahr 5657—1896/97. Mit 3 Holzschnitten. Herausgegeben von A. M. L u n c z. Herr A. M. Luncr, der Herausgeber des Jahrbuches „Jerusalem", hat den zweiten Jahrgang seines literarischen Palästina «Almanachs erscheinen lasten. … Ein Jahres-Rückblick endlich führt uns den Fortschritt der Kolonisation und des jüdischen Lebens in Palästina vor Augen. — Das Buch hat sowohl einen praktischen, als auch einen wissenschaftlichen Werth, und kann es dem Laien wie dem Gelehrten von Nutzen sein.
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Im Auftrag des Zentralkomitees der Bewegung reiste er im Frühling 1885 nach Palästina, wo er sich während eines dreimonatigen Aufenthalts über Zustand, Entwicklung und Bedürfnisse der wenigen jüdischen Siedlungen des Landes informierte und um die Einrichtung eines Sitzes der Chowewe Zion in Jaffo bemühte. Seine Erlebnisse schilderte er in Briefen und Berichten, die er aus Palästina an die leitenden Persönlichkeiten der Bewegung schickte, darunter Leon Pinsker und Moses Löb Lilienblum, Briefe, die 1898 unter dem Titel Kwuzat Michtawim in Warschau veröffentlicht wurden.
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Die ״Waadat Haschernot" hat dreizehn jüdische Siedlungen Im Lande neubenannt Von Hermann Swet, Jerusalem Aut dem letzten Kongreß schilderte Abraham Harzfeld, der Fanatiker der Kolonisation in Palästina, in seiner einfachen Art, wie neue Punkte in Palästina entstehen. ״Wir haben“ — sagte er — ״einen jungen Mann namens Schlomo. … '‘ Diese Schilderung, rührend in ihrer Einfachheit, die wie ein Echo aus den ersten heroischen Zeiten des Palästina- Aufbaus zu uns dringt, gibt ein unprätentiöses, aller getreues Bild davon, wie neue Siedlungen in Palästina entstehen.
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Religiöser Zionismus Wenn in unserer Zeit von verschiedenen Seiten versucht wird, dem jüdischen Volk sein Recht auf Palästina streitig zu machen, so ist es zugleich unsere Pflicht an die grossen jüdischen Menschen zu denkeD, die uns diesen Weg zum Zionismus und nach Palästina vorgegangen sind und geebnet haben. Heute weiss jeder, dass sich der Zionismus um die Lösung der materiellen und geistigen Judenfrage müht und dass ihm die Besiedlung Palästinas nur die Vorbedingung und Grundlage hierzu darstellt; denn der Zionismus ist mehr als Palästina-Bewegung. Er will nicht nur das jüdische Land aufbauen, ^sondern auch den jüdischen Menschen, der dieses Land bewohnen soll, umformen und ihm wieder jüdische Werte und Inhalte vermitteln.
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Gleichzeitig aber finden die wiederholten Reisen Moses Montifiores nach Palästina־ statt, die ebenso der sozialen Fürsorge für die dortigen Juden gewidmet sind, wie die Bemühungen seiner Begleiter, des Salomon Munk und Ludwig Loewe ihrer national-kulturellen Hebung gelten. … Zwi Hirsch Kalischer, Rabbiner in Thorn, suchte in seinen Werken דרישת ציון undi־B1£K ישרה die Notwendigkeit einer jüdischen Staatsgründung in Palästina als die Konsequenz des talmudischen Gesetzes zu erweisen. In seinem דרישת ציו befürwortet er die Gründung einer jüdischen Kolonial- Aktien-Gesellschaft für die er Montefiore, Rothschild und noch andere Grossfinanziers vergeblich zu gewinnen hoffte.
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Höhe erreicht haben und stellt diplomatische Schritte in Aussicht, die Cremieux unternehmen will, um den Juden in Palästina das Recht zu erwerben, Grundeigentum nach demselben Recht wie die Muslimin zu erwerben. Albert Cohn, der alte Anhänger der Judenstaatsidee, erklärt sich bereit, in Paiästlna Jüdische Schulen zu gründen und der Grandrabbin von Frankreich erklärt sich in einem offenen Schreiben als Anhänger dieses Ideenkomplexes und dieser Pläne. … Zwi Hirsch Kalischer war nicht der erste gewesen, der versucht hätte, in Palästina selbst Hand aus Werk zu legen. Das war bereits seit dem Jahre 1838 mehrfach durch Moses Montefiore geschehen, der hierin vor!
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Ausruf zur Gründung eines i s r a e li t is ch e n B e r e i n s zur Kolonisation von Palästina. ('2 ,T-0') :7>182L H 1VX Tins DK '3 HDD i6l b'HD *6 „Nicht durch Heeresmacht, nicht durch Gewalt, sondern durch meinen Geist spricht der Ewige der Heerschaaren, (wird es geschehen.)" … Dies, glauben wir mit Zuversicht, ist nur durch Kolonisation von Palästina möglich und auch der Hauptzweck obengenannten Vereines. Sein zweiter Grund wird darin bestehen, um Ihnen endlich Gelegenheit zu bieten, zum Vollzüge einer der höchsten rmat» nämlich der x Die»' mara worüber es unzählige Belegstellen in der schriftlichen und mündlichen Thora gibt.
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Der dritte sefardische Jude, der der Wiederherstellung Israels seine wärmsten Wünsche und seine ganze Lebensarbeit widmete, war Moses Montefiore, der nicht bloß überall für die verfolgten Brüder eintrat, vielmehr seine ganz besondere Aufmerksamkeit und Sorgfalt dem alten Stammeslande und den dortigen Juden zuwandte. Er wollte in Palästina in langsamer stetiger Arbeit die Juden zu einem produktiven Stamme erziehen, um so eine werktätige jüdische Bevölkerung zur Grundlage der spätem Siedelung des jüdischen Volkes im alten Stammeslande zu machen. … Bereits der „Verein für Kultur und Leben der Juden" in Berlin, dem Männer wie Zunz als Gründer und Leiter angehörten, hatte im Jahre 1819 für Berlin die Vertretung der Noahschen nationalen Pläne übernommen, wenn es auch nur bei der Theorie blieb. Ein nationaler Studentenverein in Prag, der Palästina erobern wollte, blieb ohne Bedeutung, und erst das Jahr 1840 ließ in Berlin die Broschüre Neu- Judäa erscheinen, in der ein Plan wie der Noahsche entwickelt wurde, nur daß ein anderes amerikanisches Territorium als der zukünftige Judenstaat, der einer der Vereinigten Staaten sein sollte, in Aussicht genommen wurde.
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Bereits der „Verein für Kultur und Leben der Juden" in Berlin, dem Männer wie Zunz als Gründer und Leiter angehörten, hatte im Jahre 1819 für Berlin die Vertretung der Noahschen nationalen Pläne übernommen, wenn es auch nur bei der Theorie blieb. Ein nationaler Studentenverein in Prag, der Palästina erobern wollte, b'ieh ohne Bedeutung, und erst das Jahr 1840 ließ in Berlin die Broschüre Neu-Judäa erscheinen, in der ein Plan wie der Noahsche entwickelt wurde, nur daß ein anderes amerikanisches Territorium als der zukünftige Judenstaat, der einer der Vereinigten Staaten sein sollte, in Aussicht genommen wurde.
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Die moderne Kultur, die sich auf dem Wege von Aegypten nach Indien über Palästina bewege« wird, die Exponenten der englischen Kultur, die sich Art breitmachen dürften, sind eine schwere Bedrohung des unverfälschten ׳ jüdischen Geistes. … Wir haben schon genug mtt unseren eigenen Kulturexponenten. Wir brauchen keine nichtjüdischen Jude« in Palästina. Die glaubenstreue Judenfchaft mutz sich den Platz unter der Sonne Palästinas sichern, dort eine Heimstätte für Thora schaffen.
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Zur Einleitung: Es scheint mir ein sehr gewagtes Ding, über derartig aktuelle Dinge, die auf das eigentliche Leben Erez-Israels von so einschneidender Wirkung sind, wie unsere Beziehungen zu den Arabern, seine Stellung auf Grund von mehr oder weniger im Auslande assimilierten Wunschideen zu fixieren und aus dieser Stellung heraus, die nichts zu tun hat mit den täglichen Sorgen in Palästina selbst, Forderungen zu stellen und Ideen zu entwickeln, die teilweise sogar an der Weiterexistenz des Judentums zweifeln.
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Natürlich war das Hebräische nicht die einzige Korrespondenzsprache dieser amsterdamer Palästina-Zentrale. Briefe in deutscher, englischer, französischer portugiesischer und holländischer Sprache gingen hinc.us in alle Teile der Diaspora. … Zum Schluss der 200.000 Briefe treten die Narren Zwi Hirsch Kalischer und FJijphu Gutmacher auf. und mit ihnen kündigt sich eine neue Zeit an: die Zeit 'der Cirbfcat Zion-Bew'-c-j -p. d’e zur landwirtschaftlichen Kolonisation in Erez Israel binüfcerführie, dc$ Werk der Palästina - Hilfe auf r ue Grundlagen siePeivL fr.-ilich auch sie noch Vorläufer, c’eg Neue Bücher Essays on Jcwish Life and Thought, Festschrift hcrausgegeben von Joseph Blau, Columbia University Press, New York, 1959.
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Jahrgang Nummer 13 herausgegeben vorn Gruppenverband, der Palästina-Zentrale und der Jugend-Organisation her Agudas-Jisroel für Deutschland. Zur Kenessio Gedaulo. Ga st karten. Der j)reis für die Gastkarten ist folgendermaßen festgesetzt worden: a) für die Dauer der ganzen, Tagung für Mitglie der der Aguda öA. 100000, für Nichtrnitglieder der Aguda öA. 150000; b) für die einzelnen Tagungen für Agudamilglieder öA. 30000, für Nichtmitglieder der Aguda öA. 50000; c) für die Eröffnungs- und Schlußsitzung für Agudamitglieder öA. 40 000, für Nichtmitglieder der Aguda öA. 70000.
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Unter den ausgestellten Resolutionsentwürfen befindet sich auch eine schon damals eingereichte Forderung von sechs Juden aus Breslau nach einem eigenen Staat in Palästina. ALLE NEUERSCHEINUNGEN LIEFERT LANDSBERGER TEL-AVIV, BEN JEHUDASTR. 9. TEL. 65533 0 SPEZIALABTEILUNG FÜR DEUTSCHES ANTIQUARIAT AN- UND VERKAUF ZU GÜNSTIGEN PREISEN 14
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Große Sammlungen für die jüdischen Kriegsopfer sind innerhalb der Juden der Vereinigten Staaten eingeleitet worden und Haben bereits ansehnliche Erfolge gebracht; besonders in der Hilfsarbeit für Palästina haben unsere Brüder in Amerika Großes geleistet, und durch ihre namhaften Geldspenden, vor allem aber durch die vielen Lebensmittel, die sie hinsandten, viele Juden Palästinas vor Elend und Hunger bewahrt.