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Daranergibt sich auch unsere Stellungnahme zum Palästinaproblem. Es kann kein Zweifel darüber bestehen, datz Palästina nun einmal eine Rettung für viele unserer Brüder aus geistiger und leiblicher Not bedeutet, und insofern müsten wir dir Aufbauarbeit als Erfüllung des Gebotes der Wohltätigkeit fördern. Und noch ein anderer Grund muß dafür maßgebend fein. Palästina wird der Sammelplatz vieler Juden, die sich naturgemäß mit geistigen und lÄigiösen Dingen beschäftigen. So ist von dort auS ein starker religiöser Impuls zu erwarten, und zugleich für den Liberalismus er» Boden vorhanden, auf dem er segensreiche Arbeit verrichten kann.
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Hotel" die erste ordentliche Generalversammlung des vor etwa Jahresfrist begründeten „Palästina". Verein zur Unterstützung jüdischer Bauern", stattgefunden, in welcher der Vorsitzende, Herr Wilhelm Goldschmidt, über das Resultat des verflossenen Jahres Bericht erstattete.
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Hier sei nur noch erwähnt, daß Alfred Wieners Studie über „Juden und Araber in Palästina", die mit außerordentlichem Beifall ausgenommen worden ist, zuerst im fünften Heft des „Morgen" w Zedergegeben wurde.
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Bruno Weil hier in Berlin einen auisehenerregenden Vortrag über die .Gefahren der zionistischen Palästina-Arbeit gehalten hatte, veröffentlichte er, wiederum gemeinsam mit Dr. Weil, diese Arbeit in der „Jüdisch-liberalen Zeitung": sie ist dann später als Broschüre im Philo-Verlag erschienen. —■ Unvergeßlich ist die große Rolle, die er bej der von der Anlialtischen Regierung, von der Stadt Dessau und von der Jüdischen Gemeinde Dessau gemeinsam veranstalteten mehrtägigen Moses Mendelssohn-, Zweihundertjahrfeier spielte.