Mannheim
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  1. 1898-06-20 · Heft 48 (20.6.1898) · page 11

    Es ist Allen bekannt, daß Palästina ein sehr interessantes Land ist, das wir, die wir leider in der Verbannung leben, nicht so leicht sehen können, daher müssen wir es mit Freuden begrüßen, wenn wir es mit Hilfe der Reproduktionsmittel der Gegenwart zu sehen bekommen. Jerusalem, die Hauptstadt des alten Palästina, liegt (Back 1—4) an mehrere» Hügeln am Bache Kidron. Der Kidron ist ein Regenbach, bildet nördlich bei Jerusalem das berühmte Thal Josaphat, wendet sich dann in öder, tiefer Schlucht zum tobten ffleete, zumeist eine wasserlose Rinne.

  2. 1912-06-21 · 25 (21.6.1912) · page 1

    Galizische Selbstbilfe. Steigende Einwanderung Aeminitischer Juden nach Palästina. — Vermischtes. — Feuilleton: Palästina- und Orientreisen „außer Saison" zu bedeutend ermäßigten Preisen. — Literatur. — Briefkasten. — Inserate. … Eine von dem Russen Ussischkin zusammengebrachte Majorität wollte auf dem Kongreß den Ugandaplan .des seligen Herzl mit der Wurzel wieder ausrotten und historisch feststellen, daß nur Palästina und kein anderes Land für den Zionismus in Betracht käme. Zangwill wollte nun einen prinzipiellen Paragraph durchsetzen, daß die Mittel der Palästinabank auch für die Erforschung von Ländern außerhalb Palästinas verwendet werden dürften.

  3. 1883-04-01 · Heft 4 (1.4.1883) · p. Seite 96

    Renan will die zahlreichen Juden Galliens, von denen Gregorius von Tours spricht, uicht für Nachkommen der aus Palästina dorthin verschlagenen Juden, sondern für einheimische Gallier halten, auch die englischen und deutschen Juden leitet Renan von den Galliern ab. … Pithom wurde von den Israeliten für Rameses den Großen gebaut. Suecoth soll die erste Station auf ihrer Route nach Palästina gewesen sein. Pithom- Suecoth findet jetzt seinen Platz auf der Karte und ein fixirter Punkt in der Route der Israeliten ist festgestellt worden.

  4. 1892-06-10 · N° 24. (10.6.1892) · p. Seite 96

    . — In der Königlichen medizinischen Facaltät werden im Laote der Monate Mai and Jani folgende Vorträge gehalten: .Ueber Jerusalem* (Sir Charles Wilson); ,Ueber die Zakantt Palästina*# (Major Conder); ,Ueber die Naturgeschichte Palästina’s“ (Canonicns Tristram); ,Ueber die heutigen Palästina- Beisenden“ (Canonicus Dalton) a. i

  5. 1912-01-01 · Editorial · p. Seite V

    Karl Werth>im. . . . . . . 45 533-535 Stimmungsbilder aus Palästina. Von Dorothea A. G. Schumacher .... 45 537 EinWortvon „antisemitischen" deutschen Zeitschriften. Von Fl. . ...46 545 547 Sabbat in Saloniki.

  6. 1891-08-21 · 33 (21.8.1891) · page 18

    Der Verfasser zieht in der Einleitung seines Schriftchens eine analogische Paralelle zwischen Erodus aus Egypten im Alterthume und der Auswanderung der russischen Juden im 19. Jahrhunderte nach Palästina wo ein Änsiedlungsversuch in der Neuzeit wirk.ich seine Lebens sähigkeit bewährt hat und geht dann zu dem eigentlichen T lema — einem Colonisationsplane von Syrien, eine n Zufluchtsorte der russischen Juden über.

  7. 1902-01-31 · 5 (31.1.1902) · p. Seite 4

    Jahrzehnte-, ja jahrhundertelange nationale Erziehung, das halten wir für die ullbedingte Vormissetzung einer Realisation des Endzieles. Palästina ohne sorgfältige nationale Erziehung erobern, heißt es wieder aufgebcn müssen. Ob nach der sorgfältigsten nationalen Erziehung Palästina erobert werden kanil, daS wissen wir nicht.