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  1. 1930-02-07 · Heft 125 (7.2.1930) · page 3

    Wir haben diese Beschickung trotz unserer gegensätzlichen Einstellung für geboten erachtet, um die nationalen Auswüchse in der Jewish Agency selbst zu bekämpfen. Er erklärte auch, daß Palästina keine nationale Heimstätte werden dürfe und könne, drückte die liebreiche Hoffnung aus, daß die Zionisten, durch die blutigen Ereignisse in Palästina belehrt, nunmehr jeden politischen und nationalen Gedanken aufgeben werden. … Jakob Ornstein befaßte sich hierauf mit der Jewish Agency und betonte, daß man von dieser im Sommer des Jahres 1929 mit so großem Aplomb eingesetzten Körperschaft gerade jetzt nach den traurigen Ereignissen in Palästina nichts mehr höre und daß zum Beispiel diese Körperschaft auch nicht ihr Veto eingelegt hätte, daß von den in der ganzen Welt gesammelten Spenden von rund 18 Millionen Schilling — von dem armen Wien allein kamen S 140.000 — kaum 10 Prozent wirklich nach Palästina geschickt wurden."1 Angenehme Weggenossen!

  2. 1927-08-05 · 31 (5.8.1927) · page 4

    Er schreibt, auf dem Gebiete der ganzen chemischen Industrie gebe es keine Chance gleich der, die sich setzt, ganz im stillen, in Palästina vorbereitet habe. Und nichts könne Palästina daran hindern, in der Lieferung einiger unserer wichtigsten und gebräuchlichsten Chemikalien ein entscheidender Faktor und der Sitz eines Weltmonopols zu werden. … L. aus den obigen Tatsachen die Schlußfolgerung: .,5000 Millionen Mark, das Doppelte des amerikanischen Naiionalvermögens, beträgt der Marktwert der wichtigen Salze, die bis jetzt tot im Meere liegen. Aber -bic Regierung in Palästina wird schon in allernächster Zeit an die Auswertung dieses Mineralienschatzes gehen, der hauptsächlich durch Verdampfung an der Sonne, also mit geringsten Kosten, gewonnen werden kann."

  3. 1862-06-03 · Heft 23 (3.6.1862) · p. [Seite]

    War es doch dem Joseph ha-Kohen, bekannter unter dem Namen Josephus, einem palästinischen Pharisäer, der beim Zerstörungskampf des Titus in Palästina sich mit einer von ihm commandirten Festung den Römern übergab,, als er nach Rom kam, ein Leichtes, sein großes, heute noch als Quelle dienendes Geschichtswerk in griechischer Sprache zu schreiben.

  4. 1919-10-25 · Heft 2-4 (25.10.1919) · p. Seite 63 · Das erste Buch des Chassidismus

    Sie sahen sich gezwungen, das Land zu verlassen, und begaben sich nach Palästina. Die Mithangdim jubelten. Sie dachten, dass die endgültige Auflösung des Chassidismus nahe »bevorstehe, dass er in allerkürzester Zeit aus dem jüdischen Leben völlig verschwinden werde.