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  1. 1871-01-01 · 2 (1871) · p. Seite 99

    Dort heißt es: beachtet denn Gott andre Länder nicht, heißt es doch, daß er den Regen sende selbst auf unbewohntes Land (Hiob 38, 26)? Doch das will aussagen, als wenn Gott nur auf Palästina Acht habe (כביכול אינו דורטו אלא אותה), und nur vermöge dieser Aufmerksamkeit auf Palästina wird sie nebenbei auch andern Ländern zugewendet. Demnach soll gerade — indem von der verschiedenen Bodenbeschaffenheit Aegyptens und Palästina's abgesehen wird — der etwa möglichen Auffassung vorgebeugt werden, als wenn Gott Palästina zwar allezeit, andere Länder aber doch hier und da beachte, es soll vielmehr betont werden, daß Gott ausschließlich Palästina beachte, andere Länder eigentlich gar nicht und ihnen nur wie zufällig die Beachtung Palästina's auch zu Gute kommt.

  2. 1924-01-01 · Heft 2 · p. Seite 147 · Probleme der talmudischen Dialektik

    Eine solche Wandlung vollzog sich an Seira, der um das Jahr 200 n. Chr. nach Palästina auswanderte. ״Als Seira nach dem Lande Israel kam, verbrachte er hundert Tage im Fasten, damit er den babylonischen Talmüd vergesse, damit er ihn nicht störe“ (B. … Und der Leidenschaftliehe Unmut, mit der er der Dialektik in den babylonischen Jeschiboth gedachte, verrät sich noch in dem Worte, das er aussprach, als er nach seiner Uebersiedelung nach Palästina die Meinung änderte, die er in seiner Heimat zu einer halachischen Frage eingenommen hatte, und eine neue sich bildete.

  3. 1938-04-26 · Heft 33 (26.4.1938) · page 8

    Alcxander Besser, Berlin, über Siedlungsfragen an. Einladungen durch die Zweigstelle Hamburg des Palästina-Amtes Berlin, in Hamburg 13, Isestraße 17. Arbeitstagung des Palästina-Amtes in Düsseldorf. Am Sonntag, dem 8. Mai, findet eine Tagung des Palästina-Amtes Berlin in Düsseldorf statt. Der Vormittag ist Zertifikatsfragen und Siedlungsangclegenheiten gewidmet, der Nachmittag Fragen der palästinensischen Wirtschaft und des Kapitaltransfers. Referenten sind Dr. Ernst Marcus (Palästina- Treuhand-Stelle) und Dr. Alexander Besser (Palästina-Amt Berlin). Näheres beim Palästina-Amt Berlin oder seiner Zweigstelle in Düsseldorf.

  4. 1936-11-01 · 21 (1.11.1936) · p. Seite 461

    . * Zionistische Ortsgruppe MÜllChen Sdilo*serstr.2/l Tel. 53 052 Zweigstelle des Palästina-Amtes München Während der Abwesenheit des Leiters der Zweigstelle, Herrn Paul Grünbaum, der sich zu einem mehrwöchigen Aufenthalt in Palästina befindet, finden die Sprechstunden im Büro der Zionistischen Ortsgruppe, Schlosserstraße 2/1 statt. … Karten sind noch bei den Vorverkaufsstellen: Zionistische Ortsgruppe Schlosserstr. 2, und Ewer- Buchhandlung erhältlich. ItCiSCIl nach Nordamerika Sudamerika Südafrika Palästina etc. durch PnlesfiiieExiircssCo. Vertretung: Reisebüro Carl Bierschenk Nachf. München, Karlsplatz 3 Telefon 13377 Besorgung von Visen, Kreditbriefen, Bahnkarten, Hotelgutschelnen.

  5. 1911-12-22 · 51 (22.12.1911) · p. Seite 6

    Wien; Artikel veröffentlicht in „Welt“, „Jüdische Zeitung“, ,,Selbstwehr“, „Palästina“, Festschrift „Jeschurun“: Almanach in polnischer Sprache. Broschüren verfasst: „Der jüdische Nationalfond“. Dr. Emil Margulies. … Namentlich ist das Interesse der nichtzionistischen Kreise für Palästina ganz besonders gestiegen, so daß in der Berichtszeit eine ganze Reihe größerer Zuwendungen aus solchen Kreisen für unsere palästinensischen Institutionen zu verzeichnen sind.

  6. 1924-01-01 · Heft 2 · p. Seite 129 · Probleme der talmudischen Dialektik

    Zu Entscheidungen in diesem Sinne waren ganz besonders die palästinischen Rabbinen in dem schweren vierten nachchristlichen Jahrhundert genötigt, in der Zeit nach Konstantin dem Großen, in den Jahrzehnten der ewigen Kriege gegen die Perser. Palästina war damals mit römischen Heeren überschwemmt. Die Cäsaren und ihre Feldherren forderten rücksichtslos Steuern, Auflagen und Naturalleistungen, die Juden aber ״hatten nichts, .um zu bezahlen, und hätten im Kerker sterben können“.

  7. 1924-01-01 · Heft 2 · p. Seite 146 · Probleme der talmudischen Dialektik

    Seine Träger waren palästinische Lehrer, noch mehr aber jene babylonischen Amoräer, die ihr Heimatland verlassen hatten und nach dem heiligen Lande übergesiedelt waren. In Palästina herrschte stellenweise von Alters her eine starke Ab neigung gegen die r a b b i n i s c h e n Disk 1! s s i o n e n überhaupt, und Spuren davon haben sich auch im Talmud erhalten.

  8. 1934-09-21 · Heft 38-39 (21.9.1934) · page 18

    Und das ist auch unsere Prognose für das Neuhebräische im heutigen Palästina. Aeußere Zufälle mögen es wohl gewesen sein, welche das Neuhebräische oder Palästinahebräische, eine dem Sefardischen ähnliche, aber mit keinem der Zweige des heutigen Sefardisch übereinstimmende Aussprache zum Siege gebracht haben. … Der ungeeignetste Weg also zur aussprachlichen Einigung Palästinas, den man sich denken kann, wäre die Palästina-Hebräisierung der Liturgie Palästinas oder erstrecht des Religionsunterrichts und G'ttesdienstes europäischer Gemeinden.

  9. 1850-06-29 · 26 (29.6.1850) · p. Spalte 411-412

    Er lebte in Pumbadita, zwischen 748—768 (4508—4528) wandecte er nach Palästina aus, aus Kummer und verletztem 1) Asulai in Waad la-Chechamim S. 1. 2 (ed. Franks, a. M. 1844) hat schon evident nachgewiesen, daß der Name unseres Gaon nicht Achai (itfruv), sondern Acha war, wie auch in der That der kompetente Scherira in seinem Gutachten, das auch in Iuchasin sich findet (ed.

  10. 1866-08-23 · 16 (23.8.1866) · p. Seite 128

    Hiemit hängt wohl auch die leichtfertige Verstoßungstheorie Hillels zusammen. In die Amoräerzeit, namentlich in Palästina dagegen, brachten es die Drangsalen der Zeit mit sich, daß man nur Ein Weib heirathete, daher sagte R. Jochanan: „Wer sein Weib verstößt, über den vergießt der Altar selbst Thränen".

  11. 1882-10-16 · 19 (16.10.1882) · p. Seite 228

    Schilderungen aus dem inneren Leben derJuden in Mähren in vormärzlichen Zeiten, v demselben. Brünn 1878 ....... 1.---50 Aus Palästina und Babylon. Eine Sammlung vor Sagen, Legenden, Allegorien, Fabeln u. s. w. aus Talmud und Miclrasch. Mit wissenschaftliche Anmerkungen, von D.

  12. 1914-04-17 · 16 (17.4.1914) · p. 386 · Jerusalemer Chronik

    386 DIE^ELT Nr. 16 PALÄSTINA-RUNDSCHAU Jerusalemer Chronik (Vonunserem Berichterstatter) Wir haben hier jetzt eine „ Fleischfrage4 *, die nicht uninteressant ist.

  13. 1861-05-31 · 22 (31.5.1861) · p. Seite 195

    195 ti) Ei) erinnert dieses an den thalnt.idischcn Ausspruch: אוירא ״ רארץ ישראל החכושdie Lust von Palästina macht klug." ') Es mag bei dieser Gelegenheit bemerkt werden, daß Philo glaubt, daß Hera kl it sein Buch ״über die Gegensätze" dem Pcntatench entnommen hat.

  14. 1937-02-01 · 2 (1.2.1937) · page 10

    Reichsvertretung der Juden in Deutschland. Tafel XII 2 Sp. 8 Palästina 1933 Starke Einwanderung, deutsche Alijah. Tafel XIII 1 Sp. 8. Jüdische Wanderbewegung; 1932 14 000 Seelen, 1933 43 000 Seelen, 1934 50 000 Seelen.

  15. 1911-12-15 · Heft 49 (15.12.1911) · p. Seite 4

    Jüdische A ck e r b a u k o l o n i e n, wie sie z. B. in Palästina, Südrußland und Argentinien bestehen, gibt es in Nordamerika nur in kleiner Anzahl. Sie befinden sich meist im Staate New Jersey, und die bekanntesten unter ihnen sind die Kolonien Woodbine, Alliance, Rosenhain und Karmel.