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19631964
  1. 1964-05-01 · Heft 122 (Mai 1964) · page 3

    Wir Deutschen können über das Verhältnis zwischen Israel und den arabischen Staaten nicht nachdenken, ohne ausdrücklich zu fragen, was wir dazu heute beilragen und was wir dazu beitragen sollen, Denn wir stehen nicht außerhalb dieses Verhältnisses, sondern sind in den Konflikt hineinvcrflochten auf mehrfache Weise: Einmal dadurch, daß wir mitschuldig sind an der Entstehung des Staates Israel, an dem Einwandererstrom, der vor und nach 1945 sich nach Palästina ergossen und die Frage der Staatsgründung unausweichlich gemacht hat, zum anderen deshalb, weil wir wegen der im Namen des deutschen Volkes betriebenen Judenausrottung verantwortlich sind für das Geschick der überlebenden Juden, wenn anders unsere Abwendung vom Hitlerismus glaubwürdig sein soll, und zum dritten deswegen, weil wir mit den beiden verfeindeten Lagern in ein und derselben Welt leben, mit ihnen Handel treiben und vielfältige persönliche, politische und kulturelle Beziehungen haben und weil deshalb die Art, wie diese Beziehungen von uns gestaltet werden, positiv oder negativ auf den Konflikt zwischen den beiden verfeindeten Lagern, dem israelischen und dem arabischen, einwirkt.

  2. 1963-11-01 · 2036 (1.11.1963) · p. [Seite 7]

    Seine Werke wurden in viele Sprachen übersetzt, und einige seiner Stücke sind von der Comédie Fran¬ çaise aufgeführt worden, U. a. schrieb er „Höre Israel“, „L'enfant Prophète“, „Moses“, „Salomon“, „Warum ich Juden bin“, „Mein Palästina“. (ITA) Von der Hebraeischen Universitaet Jerusalem. — Zu ordentlichen Professoren an der Hebräischen Universität wurden ernannt: Dr.