Mannheim
Compact Memory
347 pagesSort: relevance · oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
31
184019091978
  1. 1909-01-01 · Heft 5 · p. Seite 114 · Die deutsche Kolonie Haifa in Palästina

    Ministerium des Innern erklärte dieses, es sei gesetzlich unzulässig, denjenigen Kolonisten die Staatsangehörigkeit wiederzugeben, die aus dem Staatsverband ausgetreten und nach Palästina ausgewandert seien. Nur denjenigen Kolonisten, die ihre Staatsangehörigkeit lediglich durch 10jährigen Aufenthalt im Ausland verloren hätten, solle dieselbe wieder verliehen werden. Von diesem letzteren Entscheid wurden in ganz Palästina nur 3 Personen getroffen. Der Mehrzahl der Ansiedler war also nicht geholfen. Das Jahr 1898 wurde zu einer Glanzzeit für die deutschen Kolonien im hl.

  2. 1903-05-08 · Heft 19 (8.5.1903) · page 12

    Wir entnehmen der Neuen Prcussischen (Kreuz-) Zeitung über Palästina folgenden Bericht: ״Aus Palästina. Die aus Württemberg nach Palästina ausgewanderten Templer zählen in ihrer ältesten Kolonie Haifa (gegründet 1860) noch 70 Familien mit 360 Seelen, in Jana 43 mit 234 Seelen, in dem nahe gelegenen Sarona 52 mit 236, in Jerusalem selbst 206 Seelen, also zusammen II16 Seelen. … “ Ucbrigcns werden solche, lügenhaften Berichte mit geschäftstüchtiger Konsequenz rege!־ massig aus Palästina in die europäischen Blätter lniuicrt und wir müssen auch in dieser Hinsicht die weitaus grössere Geschäftstiichtigkeit deutscher Ansiedler in Palästina neidlos auerkennen.

  3. 1931-02-19 · Heft 164 (19.2.1931) · page 4

    William Hechler, einst ein Preund Theodor Herzls und bis zuletzt ein Anhänger der Idee eines jüdischen Staates in Palästina, Professor Hechler war beherrscht von dem Oedanken, daß das Reich des Messias kommen werde, wenn Palästina von Juden besiedelt sein wird. … Ben Gurlon erklärte, nicht bloß die Bildung einer jüdischen Majorität in Palästina sei Ziel des Zionismus, sondern die Möglichkeit, jeden Juden, der die Niederlassung in Palästina wünscht, ins Land zu bringen.

  4. 1932-05-27 · 22 (27.5.1932) · p. Seite 179

    Alles, was wir wollen und um was wir bitten, ist, daß auch uns gestattet werde, zu arbeiten und uns unsere eigene Heimstätte zu bauen. Ja, Palästina ist ein kleines Land, aber als die Politik des Jüdischen Nationalheims erdacht und angenommen wurde, stellten Palästina und Transjordanien eine untrennbare Einheit dar. … Ich freue mich, sagte Weizmann, daß zwei der Führer der südafrikanischen Juden, Gitlin und Braudo, jetzt in Palästina sind und bald Gelegenheit haben werden, den südafrikanischen Juden aus erster Hand Bericht über die jüdischen Leistungen in Palästina zu geben.

  5. 1928-07-22 · Heft 29 (22.7.1928) · page 4

    Es gäbe noch manches andere zu sagen zum interessanten Problem Palästina. Denn das, was angeführt wurde, sind noch lange nicht alle Gründe, warum ein jüdischer Nationalstaat in Palästina unmöglich erscheint. … Daß es aber durch die Gründung eines ganz Palästina umfassenden jüdischen Nationalstaates gelöst werden kann, dürfte unbedingt ausgeschlossen sein. Meyer Amschel Rothschild.

  6. 1928-02-16 · Heft 7 (16.2.1928) · page 2

    Ich weiß, daß Einstein ein Anhänger der zionistischen Idee und des Gedankens eines iüdischen Palästina ist. Im Jahre 1926 war ich in Palästina und habe die Ergebnisse gesehen, welche die zionistische Arbeit im Lande erzielt hat. … Es sollen Juden nach Palästina gehen und dort Wurzel fassen. Selbstverständlich würde ich nicht den reichen Juden Europas oder Amerikas Zureden, hinzugehen und ihr Heim in Palästina aufzuschlagen; doch in Europa gibt es jetzt viele Zehntausende von Juden, die nirgends festen Fuß fassen können, und für sie könnte Palästina eine gute Heimstätte werden.

  7. 1929-12-20 · Heft 51 (20.12.1929) · page 8

    Warum soll es nun verpönt sein, jetzt rein wirtschaftliche und kulturelle Unternehmungen in Palästina zu fördern, nur weil die Balfour- Deklaration eines schönen Tages von einem jüdischen Nationalheim in Palästina sprach? … Es scheint die Meinung vorzuherrschen, daß, wenn im fernen Palästina ein jüdisches Gemeinwesen auf nationaler

  8. 1920-02-10 · Heft 9-10 (10.2.1920) · p. Seite 218 · Mosaisch oder jüdisch?

    ............■ ■!■........■ I II Aus anderen Quellen Vom werdenden Palästina. ^Tatsächlich ist Palästina in viel stärkerem Ausmass, als ich es wusste, ehe ich1 'hinkam, schon jetzt ein jüdisches Land. … Jüdisch-Palästina wird sich bis zur Wüste erstrecken. Es wird haben, was Amerikaner eine bewegliche Grenze nennen. Amerikanische Geschichtsschreiber haben die Geschichte des amerikanischen Fest-

  9. 1903-05-01 · 18 (1.5.1903) · p. 9 · Berlin [Nachricht]

    Nr. 18 .Die Wer Seite 9 Deutschland. Berlin. Der Deutsche Palästina\erein lässt mit Unterstützung der deutschen Orientgesellscliait an der Stätte des Etlten. in der Ebene Jesreel gelegenen IVUeggido Grabungen vornahmen. … Schumacher ia Haifa. Berlin. Die „Kreuz - Zeitung" . schreibt aus Palästina: „Die aus Württemberg nach Palästina ausgewanderten Templer zählen in ihrer ältesten Kolonie Haifa (gegründet 1869) iwch 70 flamilien mit 360 Seelen, in Jaffa 43 mit 234 Seelen, in dfcm nahe gelegenen Sarona 52 mit 23<6, in Jerusalem selbst 20-6 Seelen, also zusammen 1116 Seelen, Eine neue Kolonie ist in Ramie an der Bahn von Jerusalem nach Jaffa im Entstehen.

  10. 1924-05-23 · Heft 41 (23.5.1924) · page 1

    Es ist kein Zweifel, daß eine Zentrale in Palästina’ in einer viel unmittelbareren und lebendigeren Weise auf das Gnluth wirken kann, als eine Zentrale, die etwa in London sitzt. … W e 1 z 111 a n, ein Bankett, bei dem Sir Alfred Mond den Vorsitz führte. Felix M. Warburg über Palästina New York. (J. T, A.) Felix M. Warburg, der kürzlich mit seiner Gattin von einer Reise nach Palästina zurückgekehrt ist, äußerte sidi mit Enthusiasmus über die Schnelligkeit, mit der das Aufbauwerk in Palästina vor sidi geht Herr Warburg, der Vorsitzende des Joint Distribution Committee, sagte: ״Ich bin nach Palästina gegangen, um zu scheu, wie man dort das Geld verwendet hat.

  11. 1924-03-18 · Heft 22 (18.3.1924) · page 2

    • sation Palästinas, Man braucht sich nur der entscheidenden Bcdciitim׳», die die jüdischen Kolonien In Palästina für die zionistischen Forderungen ln London und Paris gehabt haben, zu erinnern; man braucht nur die Schwere des arabischen Problems zu bedenken, das eigentlich nur darin besteht, daß eine halbe Million Araber in Palästina lebt, ohne daß diese Araber bis jetzt sieh als zu besonderen kulturellen und ziviltsatorischen Leistungen fähig erwiesen haben, um die Bcdcu* tung der jüdischen Kolonisation in Palästina gerade als poli• tische Wulfe zu ermessen. … Die Palästina-Kolonisation ist unsere parlamentarische Wahl, sic Ist unser bewaffneter Aufsfand, Andererseits ist aber auch «Jof nationale und der moralische Wert des P.'

  12. 1930-06-27 · Heft 26 (27.6.1930) · page 2

    Die Erklärung ist eine schroffe Absage an die nationalistischjüdische Idee. Wenn die Bildung eines jüdischen Staates in Palästina von England nicht geduldet wird, dann werden die Juden in Palästina ungefähr die gleiche Stellung einnehmen, wie die Juden in der zivilisierten Welt. … Eine rein nationale Politik kann und wird die Errichtung einer Heimstätte in Palästina durch die immer bestehenden Gegensätzlichkeiten zu dem in Palästina bodenständigen Volke unmöglich machen. Nach meinen Ausführungen, die ich in den letzten Nummern der „Wahrheit" über die Ereignisse in Palästina zu machen mir erlaubte, wird es mir auch gestattet sein, ein freies Wort an alle Juden ohne Unterschied ihres politischen Parteibekenntnisses richten zu dürfen.

  13. 1926-05-14 · 20 (14.5.1926) · p. Seite 273

    273 Palästina in öer tvirtschastsliteratur. Bon De. Kurt Zielenziger. Die großen Schwierigkeiten, denen zurzeit das Aufbauwerk in Palästina begegnet und die ihren Widerhall in der Presse der ganzen Welt gesunden haben, lenken unsere Aufmerksamkeit besonders aus die wirtschaftlich e n Pr o b l e m c des Heitigen Lan - d e s, denn sie sind hauptsächlich ökonomisch bedingt. … Bei der Bedeutung, die die arabische Bewegung in der letzten Zeit erhalten hat, dominiert die a r a b i f ch e ü b er die j ü d i s ch e F r a g e. So ist Palästina nur ein Glied in der Kette des englischen Wirschaftsimperiums.' Stehen hinter Sir Herbert Samuels Untersuchungen Probleme, des englischen Imperialismus, so führt uns Feli^ Pinner in seinem feinsinnigen und tiefschürfenden Buche "„Das neue Palästina — Volkswirtschaftliche Studien" (Rudolf Moste, Buchverlag, Berlin 1926) in die rein ökonomischen Probleme der jüdischen " Ansiedlung in Palästina ein.

  14. 1909-01-01 · Editorial · p. None

    Kassel.13 Theodor Ilcrzl nnd die finnischen Juden ... 3 Kmigrantenlciden. 4 Das Jahr 1908. Von Bertram Stern-Wiesbadcn . 16 Deutsche und Juden in Palästina. Von J. Radler• Fcldmann-Kinercth (Palästina).25 ..Came dient ״.•.37 ntn neu entdeckter Antisemit.40 Amerikanischer Briel .40 Kaiser Wilhelm II.. … Vom Präsidium des Kartells zlonls• tischcr Verbindungen.191 Der Fall Bloch..201 Petersburger Brief.202 Reisebriefe aus Palästina. Von Dr. Rudolf Leszynsky. 202, 214, 258 Zur Cyronuiknfragc. Von Faul Walk .... 203 ,,Pharisäer I" Von Rabbiner Dr.

  15. 1933-09-05 · Heft 71 (5.9.1933) · p. Seite 490

    Wir sehen in unserer Arbeit, daß dort, wo die zionistische Bewegung richtig organisiert ist, wo eine lebendige Verbindung mit Palästina besteht, der Keren Hajessod Erfolg hat. Noch andere Störungen hat es gegeben. Man fragt: Wozu die Sammlungen für Palästina, wenn es dort so gut geht, wenn cs dort keine Arbeitslosigkeit gibt, wenn die Regierung . 1. … Ohne die Hilfe des Keren Hajessod hätten wir die Massen der Immigranten nicht nach Palästina bringen, nicht in langen Jahren bei der Arbeitsbeschaffung helfen, für diese die Bedingungen nicht bereiten können.

  16. 1931-12-24 · Heft 207 (24.12.1931) · page 2

    Oer neue Oberstaatsanwalt begibt sich nach Palästina Jerusalem, 16. Dezember. (J. T. A.) Der als Nachfolger von Norman Bentwich zum Oberstaatsanwalt für Palästina ernannte H. … Er tritt in den Dienst des Kolonialamtes, wo er die Aufgabe haben wird, Gesetze und Verordnungen für die Palästina-Regierung zu entwerfen. Die Executive des Waad Leiuni heim High1 Commissloner Jerusalem, 17.Dezember (J. T. A.). Der High Commissloner für Palästina, Sir Arthur Grenfell Verbrüderung zwischen Hitler und Cuza Bukarest, 15.

  17. 1931-07-10 · Heft 199 (10.7.1931) · page 3

    Juli, vormittags, berichtete Dr. Chaim Arlosoroff über Probleme der Finanzierung des Palästina-Aufbaues. Aus dem Keren-Hajessod-Referat Hantkes ist zu ersehen, daß das Jahr 5691 einen Rückgang der Sammlung brachte, der durch die großen Einnahmen des Hilfsfonds für. die Opfer der Palästina-Unruhen noch verdeckt wurde. … Das j ü d isch-arabische Problem soll weder du-rch den Juden staat noch durch einen binationalen Staat, noch auch durch Errichtung eines Kulturzentrums in Palästina gelöst werden, sondern durch Zulassung der jüdischen Einwanderung nach Palästina auf der Basis der Absorptionskraft des Landes.

  18. 1934-02-13 · Heft 340 (13.2.1934) · page 2

    Seite 2 DIE NEUE WELT Nr. 340 Palästina für die deutschen Juden In der „Palcstüie Gazette", dem Jerusalemer Amtsblatt der englischen Regierung, wird eine Liste von weiteren 63 jüdischen Aerzten veröffentlicht, die zur Ausübung der Praxis in Palästina zugelassen wurden. … Mefa GmBmann über aktuelle Fragen Vor seiner Abreise nach Palästina sprach der Vorsitzende der Juder.staatspartei, Meir Großraann, in großen öffentlichen Versammlungen in Warschau und Czernowitz über aktuelle zionistische Probleme.

  19. 1933-09-01 · 11 (1.9.1933) · page 6

    Palästina-Politik erkennen und beschäftigte sich fast ausschlielllich mit dem schon erwähnten French-Bericht. Sehr aufschlußreich waren seine Mitteilungen über die politische Situation der Juden in Palästina. … Was speziell die Juden in Deutschland anlangt, so ist ihr Standpunkt in diesen Blättern oft genug dargelegt worden, und noch heute bleibt die Zahl derjenigen, die aus Deutschland nach Palästina auswandern, weit zurück hinter der Zahl der Juden, die aus den Ostländern nach Palästina übersiedeln. (Dieser Bericht ist abgeschlossen am 25.

  20. 1928-04-04 · Heft 27-28 (4.4.1928) · page 12

    Nadja Stein über ״Frauenarbeit in Palästina", Architekt Erich Mendelsohn über ״Palästina »13 künstlerisches Erlebnis. / Die Vorträge sind von Lichtbildern begleitet. … Februar sprach im hiesigen jüdischen Frauenbund Frau Lenka v. Körbcr über Frauenarbeit, in Palästina. Die Rednerin schildert« in äußerst temperamentvoller Weise die nachhaltigen Eindrücke, dio sie in Palästina empfing.