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  1. 1921-01-01 · 1-4 (1921) · p. Seite 15

    Methoden und Kapitalbedarf der jüdischen Kolonisation in Palästina. Von Ing. Agron. Jakob O. Münzer. Alfons Paquet, In Palästina, Verl. Diedrichs 1915. Schalom Asch, Im Lande der Väter, Jüd. … Das zionistische Pres*e,büro (Ziko) gibt jetzt ein Nachrichtenblatt »Das Neue Palästina" heraus, das dazu dienen soll, solche Persönlichkeiten laufend mit Material über Palästina zu versorgen, welche dem Palästinagedanken bisher flernerstanden, jedoch für ihn zu interessieren sind.

  2. 1930-04-01 · 8 (4.1930) · p. Seite 344

    Das Königreich Mesene u. seine jüdische Bevölkerung. Breslau 1879. C 1298 Palästina. Bambus, W(illy). Die jüdischen Dörfer in Palästina. Ihre Entstehung u. Entwicklung bis auf d. Gegenwart. Hamburg 1897. … Hannover 1925. G 2295 Trietsch, Davis. Palästina-Handbuch. 5. Aufl. Berlin 1912. G 2487 Trietsch, DaAris. Palästina u. die Juden. Tatsachen u. Ziffern. Berlin 1919.

  3. 1924-10-10 · 41 (10.10.1924) · p. Seite 320

    Es ist zweifellos interessant, festzusteilen, wie Paquet, der Nichtjude, der die Verhältnisse in Palästina ebenfalls aus eigener Anschauung kennt, zu dem auf Palästina bezüglichen Teil des Buches von Weiß Stellung nimmt, interessant ebenso sehr als beschämend. … Er erzählt einiges auch von der harten Arbeitswelt der kleinen SiedlergrupDen in Palästina. Warum aber gerade von diesen so wenig, die ihm doch am tiefsten zugänglich sein müßten? Sind hier nicht stille, wachsende Dinge, voll innerer Bedeutung für viele Menschen im Abendlande?

  4. 1914-04-17 · 16 (17.4.1914) · p. 388 · [Kommentar] / Bahr, Hermann

    Ueberblickt man, was seine Werbeafbeiter bisher für die Durchknetung des in Palästina neu gesammelten und des gesamten draußen verstreuten Judentums geleistet haben, und was im Lande geschieht, so muß man zugeben, daß schon vieles erreicht worden ist. Von Jahr zu Jahr tritt Palästina deutlicher als Wirtschaftsgebiet von ausgesprochener Eigenart auf dem Weltmarkt hervor.“ Besonders interessant ist, daß dieser deutsche Dichter gerade durch das Leben in Palästina dazu gebracht wird, im Zionismus eine geistige Bewegung zu sehen, die es „auch für den Christen der Mühe wohl wert macht, die Entscheidung mit der geduldigen Spannung des nicht ganz Unbeteiligten zu erwarten“.

  5. 1917-01-25 · Heft 8 (25.1.1917) · p. Seite 236 · Zur Siedlungsfrage in der Türkei [Rezension]

    Mit Recht hebt der Verfasser zum Schlüsse hervor, daß die jüdischen Zukunftshoffnungen sich-nur dann erfüllen können, wenn die Türkei Palästina behält. Ein französisches Palästina würde ebenso wie ein englisches die jüdischen Kulturhoffnungen vernichten, weil beide Staaten ihre Landessprache mit Zwang oder auf dem Handelswege zur Umgangssprache machen würden. Die Engländer würden die kolonisatorischen Aussichten vernichtend durchkreuzen, weil sie, wie in Ägypten, so auch in Palästina, den besten und ertragreichsten Boden sich selbst sichern und so eine großzügige jüdische Besiedclung vereiteln würden.

  6. 1937-12-13 · Heft 705 (13.12.1937) · page 1

    Broadburst sagte, er halte den Palästina-Teilungsplan bereits für tot. Teilung bedeute Untergang. Wie könnten Juden, die den Boden Palästinas um 500 Prozent überzahlt haben, auf diesen verzichten? … Sir Charles Tegart in Palästina Sir Charles Tegart, der mit einer vorübergehenden Mission betraut wurde, die Palästina-Regierung in Angelegenheiten bezüglich der Organisierung von Polizei zu beraten, traf heute in Palästina ein.

  7. 1925-12-18 · Heft 99 (18.12.1925) · p. [Seite]

    Wir haben stets betont, daß Palästina eine Sondcrstcllung hat und daher auch in gewissem Sinne unabhängig sein muß von den! Schicksal seiner Nachbar- Iändcr und der übrigen Mandatsgebiete. … Das jüdische Volk, das genau weiß, was von dein Gelingen des Palästina-Werks abhängt, muß auf diese Bemerkung der Mandatskommis• sion durch erhöhte Aktivität für den Keren Hajessod reagieren.

  8. 1912-06-21 · 25 (21.6.1912) · page 14

    Es ist darum auch gar nicht zu verwundern, sondern sehr wohl verständlich und einleuchtend, daß heutzutage, als Pendant zu den Schweizerreisen im Winter, die Palästina- und Orientreisen im Sommer immer mehr in Aufnahme und „in Mode“ kommen. Bezüglich des von dem Jerusalemer Bureau vorgeschlagenen Reisemodus wäre nach dem Gesagten in her Hauptsache noch Folgendes zu bemerken: Die Reiseteilnehmer melden zunächst ihre Namen und Adressen an das Bureau in Jerusalem, von wo aus dann zwischen denselben eine gegenseitige schriftliche oder persönliche Verl indung hergesteilt wird. … Jafia werden dann die Reisenden von den Direktoren und Angestellten des Jerusalemer Bureaus auf dem Schiff in Empfang genommen und auf ausschließliche Rechnung und Verantwortung desselben für die Dauer des vorher einzeln festgestellten und vereinbarten Reiseprogramms durch das Land geleitet. Für diese Sommer¬ und Herbsttouren in Palästina und Egypten sind bei einer Teilnehmerzahl von mindestens 5 Personen und höher für zweite Klasse ä Person folgende Preistarife festgesetzt: 1) Für eine annähernd dreiwöchige Reise durch ganz Palästina und Syrien (Jaffa, Jerusalem, Bethlehem, Jericho, Totes Meer, Nazaret, Tiberias, Damaskus, Baalbek, Beirut) 500 Mark. 2) Für einen etwa achttägigen Aufenthalt in Jerusalem und Umgebung 140 Mark. 3) Für einen viertägigen Aufenthalt in Egypten 120 Mark.

  9. 1915-03-05 · Heft 10 (5.3.1915) · page 3

    Alles Große, was das Judentum geschaffen hatte, war in Palästina oder im Streben nach diesem Lande entstanden. Auf dem Boden Palästinas allein kann die neue jüdische Kultur erwachsen. … Durch die Einwirkung Palästinas ist eine neue hebräische Literatur entstanden; in der 111 Palästina fort entwickelten neiiliebräischeii Sprache sind Werke {geschaffen worden, deren Bedeutung von Kennern gewürdigt wird.

  10. 1928-05-11 · Heft 37 (11.5.1928) · page 4

    Der Vollständigkeit halber sei auch noch auf die als ״Bemerkungen und Dokumente“ rubrizierten kleineren, aber fast durchweg sehr bemerkenswerten Beiträge von Leo Herr- Die Frauen-Werbewochen Erfreuliches bisheriges Ergebnis Die Frauenwerbewochcn für Palästina haben am 15. März eingesetzt. In 18 Zirkelversammlungen wurde der Sinn und Zweck des Zusammenschlusses von Bund zionistischer Frauen, Kulturverband und Keren Kajemeth zur Frauenarbeitsgemeinschaft erörtert und die Dringlichkeit erhöhten Mitgliederbestandes der beiden für Palästina organisierten Frauenverbände und intensivierter Keren Kajemeth- Arbeit dargestellt. … Dal man (Greifswald) bespricht das Wienersche Palästina-Buch. In der Besprechung heißt es: ״Es ist hocherfreulich, daß nun auch von jüdischer Seite auf Schäden in dem zionistischen Palästina-Werk aufmerksam gemacht wird, nicht, um es zu stören, sondern um dazu beizutragen, daß es auf solidere Grundlagen gestellt werde.

  11. 1937-02-09 · Heft 630 (9.2.1937) · page 2

    Wer vom Juden frißt, der stirbt daran...!" Skandal ohne Ende Das Warschauer Palästina-Amt gestürmt Aus Warschau wird gemeldet: Dreihundert Mitglieder des revisionistischen Brit Trumpeldor und ariderer der „Neuen Zionistischen Organisation" (N. … Ursache der Unruhen ist der bekannte Konflikt um die Eihwanderungsrechte des Betar. Das Palästina-Amt erkennt dem Betar, seitdem er aus der Zionistischen Organisation ausgetreten ist, nicht mehr Einwanderungsrechte zu, sondern will einzelnen Betarim auf Grund des Hachschara-Schlüssels Zertifikate geben, während die Betar-Leitung auf dem Standpunkt steht, daß diese Praxis einer Verweigerung der Alijarechte überhaupt gleichkommt, weil ja das Palästina-Amt keine Kontrolle über den Betar kaben kann.

  12. 1915-06-18 · Heft 23 (18.6.1915) · page 1

    Was uns Juden an diesem Buche interessiert, sind die Stellen in ihm, die den jüdischen Bestrebungen in Palästina gewidmet ssind und daneben auch die Gedanken des Verfassers über die Zukunft des Orients überhaupt. Diesen jüdischen Interessen und Bestrebungen in Palästina widmet Paquet einen beträchtlichen Teil seines Buches; außer vielen kleineren Stellen ein ganzes, größeres Kapitel: Zion. … Ueberblickt man, was seine Werbearbeiten für die Durchknetung der in Palästina versammelten und beä gesamten draußen verstreuten Judentums geleistet haben und was im Lande geschieht, so muß man zugeben, daß schon vieles erreicht worden ist.

  13. 1932-10-01 · 19 (1.10.1932) · p. Seite 298

    Auch er kommt zum Schluß, daß es eine endgültige Lösung der Judenfrage nur im Zionismus und in Palästina gibt, zu dem auch der jüdische Liberalismus, den er nicht verloren gibt, aus dem Assimilationsgedanken herauskommen müsse. … Den Standpunkt des Misrachi vertritt Dr. R a b i n, Breslau. Die Misrachisten, besonders die in Palästina, sind auf die zionistische Organisation und ihre Führung sehr schlecht zu sprechen. Sonntag abend sprach Prof. Dr.

  14. 1921-09-30 · 39 (30.9.1921) · p. Seite 486

    486 Das Jüdische Echo Nr. 39 aller Diskussion der Wille steht Palästina zu geben was Palästinas ist: Geld und Menschen. Unverantwortlich aber handelt, wer sich solcher Hingabe in den Weg stellt, oder ihr gegenüber gleichgültig bleibt. … Die neue Grenzlinie hat Palästina die fruchtbaren Böden des Merdsch

  15. 1915-04-09 · Heft 13 (9.4.1915) · page 1

    B. in dem für die Förderung kunstgewerblicher Hausindustrie geschaffenen Bezalel, ein System von äußerst zweckentsprechenden Instituten geschaffen hat. Der jüdischen Kolonisation in Palästina ist sicherlich eine reiche Zukunft Vorbehalten; freilich sind die Leiden des Krieges auch für Palästina, wie für die ganze Türkei nicht gering. … Rußland und England haben in den letzten Jahren große Anstrengungen gemacht, um Palästina in ihre Interessensphären einzuziehen; .aber nur durch Deutschland und durch die zionistische Kolonisationsbewegung sind wirklich positive Werte geschaffen worden.

  16. 1919-05-02 · 18 (2.5.1919) · p. Seite 3

    II. ' Die Beschaffung von Land, iür die jüdische Siedlung^ wird in Palästina-sehr schwierig sein. Kauf kommt aus mehreren Gründen mir In beschränktem Maße in Frage. Palästina ist zwar nach europäischen Begriffen sehr dünn besiedelt, nach orientalischen Begriffen aber im Verhältnis zu seiner natürlichen Beschaffenheit keineswegs. … Wenn man dem Land, das Ihnen gehört überhaupt zu Leibe gehen will, ohne das jüdische Staatswesen in Palästina mit Verpflichtungen zur Zahlung von Geldrenten zu belasten, die niemals herausgewirtschaftet werden können, solange man überhaupt mit Geld wirtschaftet wird man eben von der Geldwirtschäft überhaupt absehen müssen.

  17. 1916-05-01 · Heft 2 (Mai 1916) · p. 129 · Probleme des Ostens

    Zum ersten: ihm, der mit Auge und Geist den Orient in seiner Wahrheit erfaßt hat (man lese seine Schilderung j,Li" und seine Dichtung „Limo"), hat sein heller und tiefer BHck das Werden eines neuen, zum Orient heimgekehrten Judentums in Palästina gezeigt, und auch das Innerste daran, das Streben nach einer sieghaften Erneuerung des Am- Haarez, des „Landvolkes", ist ihm nicht verborgen geblieben; was er sah, hat er redlich und beredt ausgesprochen. Zum zweiten: da er mit der Kraft seines Herzens, in der die parakletsgewärtige Gläubigkeit der Ahnengeschlechter fortlebt, erkannt hatte, daß jetzt und hier die Frage ♦) In Palästina, Verlag von Eugen Diederichs, Jena 1915; Der Kaisergedanke, Rütten & Loeßing, Frankfurt a. M. 19x5; Die jüdischen Kolonien in Palästina, Gustav Kiepenheuer, Weimar 29x5.

  18. 1928-04-17 · Heft 29-30 (17.4.1928) · page 7

    Referat des Vertreters der Exekutive über: ״Die Lage in Palästina und im Gesamtzionismus.“ 2. Aussprache. V. Sitzung: Anträge und Wahlen. * Die Wahlen zum Delegiertentag W ahlvorschriften 1. … Ueberdies enthält das Heft mehrere Briefe des Präsidenten der Zionistischen Organisation, Ch. Weizmann, aus dem Jahre 1900. Ankunft der Habbnah In Palästina Das Ensemble der Habimah auf Berlin ist in Palästina eingetroffen und hat bereits seine erste Vorstellung in Tel-Awiw gegeben, den ״Golem" von Lewik.

  19. 1915-04-09 · Heft 14-15 (9.4.1915) · page 5

    B. im Bezalel, ein System von äußerst zweckentsprechenden Instituten geschaffen hat. Der jüdischen Kolonisation in Palästina sei sicherlich eine reiche Zukunft Vorbehalten; freilich sind die Leiden des Krieges auch für Palästina, wie für die ganze Türkei nicht gering. … stoßen sollte, so denke daran, daß meine Bibliothek der zionistischen Bewegung in Palästina gehört.‘‘ Nun fiel er als ein Opfer seiner Pflichterfüllung, er starb an einer Tvplnisinfektioii. Ich kannte!111! mir wenige läge, und doeli werde ich um diesen seltenen;Menschen mein l eben lang trauern.

  20. 1913-12-05 · 49 (5.12.1913) · p. Seite 2

    Man brauchte nur während des Kongresses in das Kino zu gehen, um sich zu überzeugen, wie Landwirtschaft und Palästina, Zionismus und Kolonisation fast identische Begriffe sind. Am besten ist noch der große einleitende Abschnitt über die Assimilation. … Alfons Paquet spricht in der „Neuen deutschen Rundschau“ über Palästina. Wenn er uns Zionisten auch nichts Neues sagt, so ist es doch überaus interessant zu lesen, Wie die Erneuerung des jüdischen Lebens, wie die sich entwickelnde Wirtschaft in den Kolonien auf einem Mann wirkt, der sich nicht in unseren Reihen betätigt hat.