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Da hat ihn, der als Landwirt im besonderen Maße praktische Erfahrungen und theoretisches Verständnis in sich vereinigt, auch das neue Werden in Palästina mächtig angezogen. In intensivem Studium hat er die neuartigen Probleme, die der Aufbau mit sich brachte, zu klären versucht, mit offenen Augen hat er das Bild des Juden im eigenen Lande und auf eigener Scholle in sich aufgenommen. … Das gut ausgestattete Büchlein wird viele Freunde finden. Z’bi Das jüdische Palästina von Dr.. Fritz Loewenstein, herausgegeben von der Direktion des Keren Kajemeth Lejisrael und des Vereins Hajessod, Jerusalem.
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Nach Abschluss seiner medizinischen Ausbildung ging er schon 1909 nach Palästina. liess sich frühzeitig als Frauenarzt in Haifa, der Karmelstadt, nieder, deren Ehrenbürger er heute ist. und fand neben seiner aus gedehnten ärztlichen Praxis Zeit zu ernster Forschung. … Er schrieb noch in Deutschland: „Die jüdische Rassenfrage“ (Ar-' chiv für Rassen - Gesellschafts-Biologie 1907) und 1912 nach dreijährigem Aufenthalt in Palästina: „Palästina als Judenland“. Während des Ersten Weltkrieges verfasste er 1916 eine Abhandlung: „Judenvolk und Weltkrieg.“ Erst nachher begann er mit den bibelwissenschaftlichen Arbeiten. 1920 erschien eine grundle gende Arbeit über „Die Prophetie“ und im selben Jahr: „Joab. ein HeldenlebenV 1930 lehrte er ein Semester an der Berliner Hochschule für die Wissenschaft des Judentums.
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Anschließend schilderte Professor Gotthold Weil, der kürzlich aus Palästina zurückgekehrt ist, die unvergeßliehen, tiefen Eindrücke, die er bei einer Vorstellung des Ohel in Tel-Awiw erhalten hat. … Mai Alexander Rappaport, der1 Begründer der ersten jiddischen Tageszeitung, aer Zeitung ״Frajnd“ in Petrograd, im Alter von 66 Jahren. Er war ein bekannter Zionist. Nach Palästina kam er 1921.
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Seite 502 1UEDISCHF. RUNDSCHAU Nr. 102 Ansprache wt 6111811 Palästina-Film Von Arnold Zweig, , Meine Damen und Herren! Gekommen um zu sehen sind wir, und die Worte, die ich im Aufträge der Zionistischen Vereinigung für Deutschland und der Nalk>11:>lfondf,!. … Die Grundlage dieser ganzen Arbeit geschaffen hat die Institution, die Sie, meine Damen und Herren, heute als ihre Gäste zu begrüßen die Ehre hat, der Jüdische Nationalfonds, Keren Kajemcth Lcjisracl, besser Jüdischer Landschatz genannt, der aus den Mitteln, leidet noch viel zu geringen Mitteln, die seine Werbearbeit in der ganzen Judcnhcit sammelte, einen großen Teil des Bodens kaufte, auf dem dieses Siedlungswerk des neuen Palästina sich vollziehen konnte. Nationalfondsbodcn ge• hört dem jüdischen Volke, er ist jeder Spekulation, jeder priVaten Ausbeutung entzogen.
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Aber inzwischen stellten Freunde von ihm und Freunde des Heiligen Landes Mittel zur Erziehung von Waisenkindern aus den Geldern des neugegründeten „Vereins zur Erziehung jüdischer Waisen in Palästina" ihm zur Verfügung. Er siedelte mit seiner Familie nach Jerusalem über. .Herzbergs Reise im Jahre 1336'87 nach Europa hatte den Erfolg, daß die Zahl der Zöglinge im Waisenhaus, in welchem auch seine Frau hingebungsvoll wirkte, erhöht werden konnte. … Die Lämel-Schule sollte ihre Wiederauferstehung feiern. Herzbergs Abreise aus Palästina im April 1891 hinterließ eine Lücke, denn wir alle standen dem seinsinnigen Denker, Dichter und Gelehrten, nahe. Der Kreis der Intellektuellen, welche sich um ihn scharten, umfaßte Adelmann, Pines, Frumkin, Luucz, Ben Jchuda.
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Noch mehr vielleicht in ihrer kühlen Abwehr der nordisch-unjüdischen Art ihrer Mutter und am allermeisten in ihrer ironischen Entlarvung des christlichen Missionswesens in Palästina. Die Tragödie der inneren Vereinsamung, des leidenschaftlichen biblischen'Forschungsdranges und des Zu-' sammenbruchs des „Pusche Jisroel“, ihres Vaters, muß ergreifen.
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Am' ehesten hätte sich manche biblische Erzählung zur Behandlung als Schäferroman geeignet, aber das gelobte Land des Schäflerromans war Madien, nicht Palästina. So sind denn auch die meisten biblischen Romane, von älterer Zeit bis auf unsere nächste Vergangenheit, mehr biblisch frisierte erdichtete Erzählungen, als dichterisch ausgeschmnckte Geschichten der Bibel.
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-Nürnberg, betrauern tief sein Hinscheiden und gründen auf seinen Namen in Palästina einen Garten. Es spenden: Dr. Albert Lob u. Frau 6 B., Siegmund Neumark u. Frau 4 B., Dir. W. Grünbaum, Dr. Emil Tnaimann u.