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  1. 1938-10-28 · Heft 86 (28.10.1938) · page 4

    Die Juden in Palästina sind mutig und durchaus'fähig, den Kampf za führen. Wir ernten jetzt in Palästina die Folgen der Schwäche, die wir gezeigt haben. … führte u. a. aus, wenn die britische Regierung so viel Geld dafür ausgegeben hätte, Tilden nach Palästina zu überführen, wie sie tatsächlich ausgegeben hat, um sie von Palästina fernzuhalten, dann würden die Dinge in Palästina heute viel besser stehen.

  2. 1931-01-09 · Heft 2 (9.1.1931) · page 2

    Unter den heutigen Umständen kommt es vor allem an auf die Erhaltung und Festigung des Bestehenden in Palästina; schon dies ist heute eine erhebliche Leistung, und es gilt, die Erkenntnis dieser Notwendigkeit dem Bewußtsein des jüdlsehen Volkes einzuhämmern. … In aller Kürze Die Verhandlungen zwischen den Be auffragten der I ewish Agency und Vertretern des englischen Kabinetts über die Grundsätze der künftigen Palästina-Politik wurden Mittwoch, den 7. Januar, wieder aufgenommen. Im November 1930 sind 228 Juden, 115 Christen, darunter 33 britische Polizisten, und 10 Mohammedaner nach Palästina ein gewandert 86 Juden, 46 Christen und 40 Mohammedaner haben Palästina in derselben Zeit verlassen. 31 Personeh wurden im Monat November die Einreise nach Palästina verweigert.

  3. 1931-01-13 · Heft 3 (13.1.1931) · page 3

    Die Mehrheit des jüdischen Volkes scheine sich für den Nationalismus zu entscheiden, während cs andererseits klar geworden sei, daß der Traum, die Mehrheit der Juden nach Palästina zu bringen, unrealisierbar sei. Folglieh verliere der Zionismus einen großen Teil seiner Bedeutung, wenn es nicht gelänge, Palästina mit den Juden im Galuth zu verknüpfen. … Die Einwanderung muß gestoppt werden, wenn die Arbeitslosigkeit der arbeitsfähigen Bevölkerung (18—55 Jahre) in Palästina 8 *v0, in den anderen Staaten 5 «A beträgt. Die Er* reichung dieser Grenze wird, mit Rekursmöglichkeit, für Palästina von der Jewish Agency, in den anderen Staaten von den resp.

  4. 1936-11-20 · Heft 610 (20.11.1936) · page 5

    September 1935 abgegebenen Erklärung ihr Bekenntnis zum Palästina-Aufbau, und zu den Pflichten, die das große Werk jüdischer Erneuerung im Lande der Väter allen jüdischen Gemeinschaften auferlegt. … In Deutschland wird die diesjährige Arbeit des Keren Hajessod für Absiedlung von Juden in Palästina mit dem „Mifal Bizzaron u'Witachon" verbunden." „Die Palästina-Konferenz der Juden in Deutschland ist gewiß, daß die jüdische Gemeinschaft in Deutschland in entscheidungsvoller Stunde einmütig und geschlossen dem an sie ergangenen Rufe folgen wird."

  5. 1930-11-28 · Heft 94 (28.11.1930) · page 5

    Wählt alle Klee Kareski Loewe Der bekannte Pazifist Norman Angell schreibt in den ״Foreign Affairs“: England hätte in Palästina wirkliehe Staatskunst zeigen können, ohne das Dazwischentreten eigennütziger materieller Motive, und hätte Dank und Anerkennung ernten können. … Die Arbeiter• regierung, so schließt er, wünscht, daß die Juden eine volle Chance in Palästina erhalten, und alle gegenteiligen Behauptungen seien völlig unbegründet. Agodah gegen Waad Leumi Jerusalem 25. November.

  6. 1931-04-17 · 16 (17.4.1931) · p. Seite 238

    Die arabische Presse bringt die Meinung zum Ausdruck, daß es für die arabische Sache vorteilhafter wäre, die Verhandlungen mit der Regierung in Palästina statt in London zu führen. Der Überfall auf jüdische Arbeiter bei Haifa Trauer und Bestürzung in ganz Palästina Einzelheiten des Überfalls Jerusalem, 7. … Er wies darauf hin, daß bereits im ganzen Lande intensive Nachforschungen nach den Tätern im Gange sind. Die Leitung des Jüdischen Nationalrats für Palästina (Waad Leumi) hat beim High Commissioner Sir John Chancellor vorgesprochen, um im Hinblick auf den Überfall bei Yadjur die Probleme der öffentlichen Sicherheit in Palästina zu erörtern.

  7. 1936-10-27 · Heft 590 (27.10.1936) · page 2

    Ehrenzeichen für FUegerspenden Für Spenden von S aufwärts wird dieses Ehrenzeichen verliehen, und zwar: in Eisen . . . , von S 5 bis 50 in Silber . . , > » S 50 „ 300 Mä*- ■ ■ * ‘ c tApc' * Franklin Roosevelt, Präsident der U.S.A., sagt: „Ich bewundere das großartige Aufbauwerk der Juden in Palästina . . . ” Hermann Oppenheim, Präsident der Union österreichischer Juden, meint: Palästina sei - ein Blufft Die Universitätsklinik in Jerusalem Jerusalem, 22. … Reuter meldet: Die unter Führung Lord Peels stehende Kommission ftl- Palästina wird sieh am 6. November in Marseille ednsohiffen. Angesichts der unbeugsamen Haltung der Juden und der Araber in Palästina wird die Aufgabe der Kommission, die beiderseitigen Beschwerden auszugleicben, eine

  8. 1930-08-15 · Heft 16 (15.8.1930) · page 1

    Genosse Sabarsky in Wien! Der Führer der jüdischen Genossenschaftsbewegtung in Palästina, Genosse A. Sabarsky, ist zum internationalen Genossenschäftskongreß in Wien bereits eingetroffen. Wir begrüßen Gen. … Man versteht den Sinn dieser allgemeinen Betrachtungen. Die Araber in Palästina berufen: sich in ihrem Kampfe gegen :die Errichtung eines: jüdischen Nationalheimes auf die Prinzipien der Unabhängigkeit und Selbstbestimmung, die das .

  9. 1939-08-11 · 22 (11.8.1939) · p. Seite 6

    B. an das berüchtigte Flüchtlingsschiff „Astir" erinnert, das Juden aus Danzig nach Palästina brachte. Haarsträubende Tatsachen, die auch In der palästinensischen Presse veröffentlicht wurden, zeigen das brutale Verhalten der Veranstalter und Transportkommant'pnten, dio als Revisionisten bezeichnet werden. … <>e der Delegierten. Der Zionismus kann heute nicht mehr aus Palästina heraus und für swel Wochen in eine fremde Umgebung verlegt und dort zum Gegenstände kern- und zielloser Debat'en gemacht werden.

  10. 1930-12-01 · Heft 12 (Dezember 1930) · p. Seite 446 · Das Weissbuch der Regierung [Nachricht]

    Die moslemische Welt ist gegen die Verkürzung der Rechte der Araber in Palästina, das durch die Juden zu einem Sprungbrett des Bolschewismus im Orient gemacht wird. Er ist einverstanden mit der U&berprüfung durch den Haager Gerichtshof, In einem Briefe an dasselbe Blatt bekämpft Col. … shagen, Leiter des politischen Büros in Jerusalem nach dem Kriege, die Ansichten Lloyds und zitiert Balfour, der als Minister ihm die Direktive gab, die Juden müssen die „meistbegünstigte Nation" in Palästina sein. Norman Angell kritisiert in „Foreign Affairs" die englische Regierung sehr heftig und preist die hohe Aufgabe, die England nach dem Mandat durchzuführen habe.

  11. 1931-12-30 · Heft 101-102 (30.12.1931) · page 1

    Chaitn Arlosoroff besuchte den Ex-Khediven von Aegypten, Ab bas Hilrnt Pasha, der für einige Tage nach Palästina gekommen ist Es heißt, daß des Ex>Khed1ven Besuch in Palästina in Zusammenhang steht mit seinem Anspruch auf den Thron Syriens. … Die Exekutive des Weltverbandcs Heclialuz veröffentlicht eine Erklärung, in der gegen die Nichtbewilligung der von der Jewish Agency angeforderten neuen Zertifikate für Einwanderung von Chaluzim nach Palästina seitens der Palästina-Regierung scharf protestiert wird. Dr. Alexander Goldstein , der die letzten Monate in Palästina verbrachte, wird Dr.

  12. 1935-11-19 · Heft 500 (19.11.1935) · page 10

    Lord Snell: Verzweiflung wird Hoffnung Es ist mir eine Freude, anläßlich des 15. Jahrestages des Palästina-Gründungsfonds seinen erfolgreichen Führern, die ihn so klug geleitet und seine Tätigkeit inspiriert haben, Glückwünsche zuzurufen. … Es ist wohl nicht zu viel gesagt, wenn man behauptet, daß seit dem Beginn des Palästina-Gründung sfonds sich das Zukunftsbild für einen großen Teil der jüdischen Bevölkerung aus dunkler Verzweiflung in Hoffnung und Begeisterung gewandelt hat.

  13. 1931-01-01 · 17 (1931) Basel, 30. Juni bis 17. Juli 1931 · p. Seite 87

    Man sprach von einem zweiten Teil der Verhandlungen und es herrschte der Eindruck vor, daß dieselbe Kabinettskommission, welche mit uns verhandelt hatte, nach dem Erscheinen des MacDonald-Briefes wieder mit uns zusammentreten werde, um über die noch offen gebliebenen Fragen, die nicht im MacDonald- Brief erwähnt sind, weiter zu verhandeln, wie z. B. die Frage der Verfassung in Palästina und die große Frage des Entwicklungsplanes, die in sich auch andere Fragen der zionistischen Politik enthält. Diese weitere Zusammenarbeit mit der Kabinettskommission kam aber nicht zustande, und die Regierung hat im Februar beschlossen, eine spezielle Kommission von Vertretern verschiedener Departements zu ernennen, um mit uns über die Frage des Entwicklungsplanes zu verhandeln. … Es entstand nun die Frage, ob wir den Entwicklungsplan sofort diskutieren oder warten sollten, bis Dr. Weizmann Gelegenheit haben würde, Palästina zu besuchen, um dort das Problem mit Vertretern der Juden und der Regierung zu erörtern. Wir entschieden uns dafür, die Rückkehr Weizmanns abzuwarten.

  14. 1932-01-06 · Heft 209 (6.1.1932) · page 4

    Jänner in den Vereinigten Staaten beginnende große Kampagne für das jüdische Aufbauwerk in Palästina zu leiten. Zur Begrüßung der Gäste fanden sich im Hafen von New York die zionistischen Führer Richter Julian W. Mack, Dr. … In weiteren Resolutionen wurden die englische Politik in Palästina, die Politik der Zionistischen Exekutive und die des Zentralkomitees der Zionistischen Organisation Polens verurteitt.

  15. 1936-04-24 · Heft 555 (24.4.1936) · page 5

    T. A. erfährt, ist' dies darauf zurückzuführen, daß die Palästina-Regierung sich geweigert hat, italienische Waren zur Messe zuzulassen und nur die Ausstellung von graphischen Darstellungen und Photographien erlauben will. Italien hat in diese Bedingungen nicht eingewilligt. Die Stellungnahme der Palästina-Regierung ist auf die Beteiligung Palästina* an den am 18. November in Kraft geeetsten Wirtscnaf ts-. s a n k 110 n e n des Völkerbundes gegen Italien aurückzttführen.

  16. 1930-05-09 · Heft 36 (9.5.1930) · page 4

    Jabotiuski vor der Untersuchuagskommiiaion: Es gibt keinen Zionisten, welcher wirklich davon träumt, die gegenwärtig bestehende ländliche Bevölkerung Palästinas zu verdrängen . . . Angenominen, daß praktisch aller verfügbarer Boden in Palästina von Fellachen besetzt ist, die ihn wirklich bearbeiten, würde ich — ungeachtet ob ich sie zu verdrängen wünsche oder nicht — sagen, es ist unmöglich. … Wir haben ein Ideal, das größer und erhabener ist als die Sorge um einige hundert Fellachen . . . Die Araber haben genug Länder, Palästina ist nur ein halbes Prozent des Bodens, der in ihrem Besitz ist. Demgegenüber steht das jüdische Volk, das keinen Boden für seine nationale Existenz hat.

  17. 1931-01-01 · XVII (1931) · p. Seite 131

    In London wurde die Keren Hajessod-Aktion des Jahres 1930 durch die Vorführung des letzten Palästina-Films eingeleitet. Das Keren Hajessod-Komitee hat sich bemüht, eine Gruppe einflußreicher Londoner Juden für unsere Arbeit zu interessieren.

  18. 1930-07-22 · Heft 57 (22.7.1930) · page 2

    Aus dem Unterhaus Der parlamentarische Korrespondent des ״Jewish Chronicle“ berichtet, daß die Bemühungen, die Unterhausdebatte über Palästina noch vor den Parlamentsferien zu haben, von seiten der pro-zionistischen Unterhausmitglieder fortgesetzt werden. Die Entscheidung darüber liegt in der Hand der konservativen Partei, die das Recht hat, von der Regierung einen ״Ergänzungstag“ für eine besonders wichtige Parlamentsdebatte zu fordern. … Der Korrespondent des ״Jewish Chronicle“ will aus Freundeskreisen des Hauses Baldwin erfahren haben, daß Oliver Baldwin während des Krieges mit stark antisemitischen Vorurteilen nach Palästina ging. Dort begegnete er Mrs. Norman Be nt wich, die Gattin des Justizsekretärs der Palästina- Regierung, die ihn zu einer tiefen pro-jüdischen und prozionistischen *Besinnung bekehrte.

  19. 1936-11-20 · Heft 51 (20.11.1936) · page 6

    Erwähnen wir noch den Abschnitt über die Armeniden, da behandelt Lämmel die Juden näher. „Die Armeniden, Orientalen und Mediterranen haben in Palästina einen rassischen Knotenpunkt erzeugt. Dort ist das jüdische Volk entstanden, in dem die drei Rassen zu oft stark harmöniesierenden Kombinationen zusammentreten. Die Rassienmischung war vor der Vertreibung der Juden aus Palästina wahrscheinlich .reiner und ausgeglichener als sie heute ist" „Hundert Generationen sind seit der Zeit vergangen, da Salomo im Hohen Lied die Schönheit der Jüdin besungen hat" Ein Schönheitsideal, das auch heute noch als Vorbild für eine „Schönheitskönigin der Welt" angesehen werden kann.

  20. 1932-01-08 · 2 (8.1.1932) · p. Seite 21

    Januar in den Vereinigten Staaten beginnende große Kampagne für das jüdische Aufbauwerk in Palästina zu leiten. Zur Begrüßung der Gäste fanden sich im Hafen von Neuyork die zionistischen Führer Richter Julian W. Mack, Dr.