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186519011938
  1. 1929-09-05 · Heft 90 (5.9.1929) · page 2

    J. erließ der panarabische Kongreß in Mekka einen schicksalsschweren Aufruf an die Islamitische Welt, und wir haderten jahrelang wegen Gemeindeverfassung im und außer des Waad Leumi in Palästina und um die Zulassung der «Notabein» zur erweiterten Jewish Agency. Es ist in diesem Belange gleichgültig, ob der Gegensatz zwischen der Labour-Regierung und kon- Das jüdische Volk hat auf der Grundlage der Balfour-Deklaration und des Palästina-Mandats in den letzten zehn Jahren in Palästina eine friedliche und konstruktive Aufbauarbeit geleistet. … Die verantwortlichen Führer der Jewish Agency haben sofort alle Schritte unternommen, um die Gutmachung des Schadens, die Bestrafung aller Schuldigen, die Entlassung aller Beamten, die den Aufruhr verschuldet oder geduldet haben, eine Erneuerung und Vergrößerung der Einwanderung der Juden nach Palästina, wie eine klare, eindeutige Stellungnahme der Mandatarmacht Palästina gegenüber zu erwirken. Wir rufen alle Jaden auf, sich den Kundgebungen für ein erneuertes Aufbauwerk in Palästina anzusehließen und sieh den Anordnungen der Jewish Agency zu fügen, damit das Jüdische Nationallieim viel rascher und sicherer aufgebaut wird.

  2. 1910-10-17 · 41-42 (17.10.1910) · page 13

    Darum ist das Herz des jüdischen Volkes mit diesem Fonds verbunden, und es gerät in freudige Erregung, wenn es sieht, wie dieser Volksschatz anfängt, sich als ein Segen für unsere Brüder in Palästina zu erweisen. Je mehr die Arbeit der Sammlung fortschreitet und je wirksamer der Fonds seinen Zwecken in Palästina dienen kann, desto größer wird auch die Anteilnahme für denselben im jüdischen Volke heranwachsen, so daß er einmal nicht nur ein Qesamtgut der jüdischen Nation bildet, sondern auch getragen sein wird von der Liebe desselben, als das wohlbehütete Gut eines ganzen Volkes, als der Volksschatz der jüdischen Nation. … Aus den Erschütterungen, in denen die Omajadenherrschaft zusammenbrach, erwuchs Abu- Isas Versuch, einen bewaffneten Vorstoß nach Palästina zu wagen. Auch David Airoys Messiastraum war wohl mehr das phantastische Kind der Wirklichkeit als der Schemen gelehrter Mystik.

  3. 1938-06-14 · Heft 47 (14.6.1938) · page 4

    Bei der Aufschrift empfiehlt sich die Anbringung von Leitvcrmcrken. Palästina (.!!» Anh. Hilf. 22.50, S!21.29 .״; Abgang München ca. 12 'ul. -iu'iii; 15. U,1 linndi-i mil ״( 'null Verde''; 20. … Angesichts der großen Anzahl bereits vorliegender Anträge und um die Gruppe möglichst schnell zusammcnstelien zu können, ist das Palästina-Amt nur bis zum 15. Juni in der Lage, Anträge entgegeiiziinehmen. An■ fragen an das Palästina-Amt Abt. Allgemeine Beratung, Berlin W15, Meinekestr. 10. jCekzle■ SpMie^eifyMste■ Die Zwischenrunde der Makkabi - Meisterschaften hat die erwarteten Ergebnisse gebracht, in Leipzig setzte sich der Bar Kochba Frankfurt gegen den Bar Kochba Leipzig im Handball mit 8:t, im Fußball mit 3:2 Toren durch. 1!

  4. 1865-01-01 · Neue Folge, elfter Jahrgang 5625 (1864/65) (1865) · p. Seite 25

    Aber die Kabbala blieb nichtsdestoweniger zäh in ihren messianischen Verkündigungen, gehoben durch zwei würdige Persönlichkeiten, Joseph Caro und Isaak Lurja. beide in Palästina. Der Erstere machte sich sogar auf ein Märtyrerthum, ähnlich dem des Salomon Molcho. gefaßt; aber er kam nicht dazu,, einen solchen Tod zu kosten.

  5. 1937-03-09 · Heft 19 (9.3.1937) · page 7

    Wegen technischer Schwierigkeiten müaeen die für diese Woche angesetzten Aufführungen des neuen Palästina-Films H ATI KW AH leider verschoben werden. Neue Termine werden in der jOdlachen Presse bekanntgegeben. Gelöste Karten behalten Gültigkeit Liederabend Manja Barkan. … Spandau Mittwoch, dtnlo. Man, 20.30 Uhr Spandau, tindenuter 12 Palästina Im Lichtbild, Die neue Monatsschau. Begleitvortrng' i Frlt» Glaser. _ Südost Mittwoch, den 10. Märt, 20.30 Uhr BZV-Heim, Bn'ickcnttr. 0 Adolf Pollaki Jerusalem — Tel-Aviv, Zwei Typen jüdischer Städte.__ CharlOttanburg Donnerstag, den II.

  6. 1900-03-01 · Heft 3 (1.3.1900) · p. Seite 52

    Er verkündete unter anderem, daß noch vor Ablauf eines Jahres der Messias erscheinen werde. Alle Israeliten würden nach Palästina wandern und eine Feuer- und Wolkensäule werde ihnen vorangehen wie beim Auszug aus Ägypten. Als Zeichen seiner Messianität gab er an, daß an einem bestimmten Tag alle Kirchen einstürzen werden.

  7. 1909-06-04 · Heft 22 (4.6.1909) · page 9

    Nichtsdestoweniger war er kühn, mittig und unerschrocken, lind rühmte sich, daß er schon öfters Gelegenheit gefunden, von seinem Heldeumme entsprechende Proben und Belege zn liefern. Von Palästina, wo man für feine Märchen und Phantastereien kein geneigtes Ohr hatte, reiste er über Alexandrien nach Venedig und Rom. … Von Rom ging Reubeni nach Portugal, wo er vom Könige Juan III., dem er versprach, daß die Juden ihm Beistand leisten werden, damit er mit dem Sultan Krieg führen und Palästina erobern könne, ebenfalls in ehrerbietigster Weise empfangen wurde. Die portugiesischen Juden verehrten ihn über alle Maßen, da sie ihn für den sehnsuchtsvoll erwarteten Messias hielten.

  8. 1881-03-01 · Heft 3 (1.3.1881) · p. Seite 77

    B. einmal in einer Schlacht 40 Mann erschlagen hätte. Von Palästina, wo man für seine Märchen und Phantasterein kein geneigtes Ohr hatte, reiste er über Alexandrien nach Venedig und Rom.

  9. 1925-08-15 · Heft 2329 (15.8.1925) · p. Seite 5

    Dort im Königreich Chabor wird er zwar verstoßen und gequält, faßt aber den gigantischen Plan, das jüdische Volk in sein altes Land Palästina zu führen und es mit Hilfe europäischer Mächte zu erlösen. Um dieses großen Zweckes willen braucht er Macht, Waffen, Beziehungen. … Als David Reubeni, Fürst der Juden, Bruder des Königs Joseph von Chabor und königlicher Ambassadeur, kommt er nach Europa, erreicht des Papstes Hilfe und gewinnt den König von Portugal Ein jüdisches Heer soll, gestützt von Portugals Geschützen und Ingenieuren, gegen die Türken ziehen und Palästina den Juden erobern. Der Kampf mit den großen und kleinen Mächten der Welt, die Beziehungen zu den verschiedensten Männern der Renaissance, so zu Michelangiolo Buonarotti, der einige Gesichtszüge Reubenis für das Moses-Denkmal verwertet, zu Pietro Arentino, dem lasziven Gourmandphilosophen und scharfsinnigen Vorläufer der Psychoanalytiker, zum Theoretiker der Lüge mit ehrlichen Absichten, Macchiavelli, zeigen uns Reubeni, den unnachsichtlichen Tyrannen, gegen sich selbst und andere streng, nüchtern in der Wahl der Mittel, in der Arbeit, begeistert für den Endzweck, für die Aufgabe.

  10. 1929-11-28 · Heft 102 (28.11.1929) · page 10

    Die hebräische Arbeitsgemeinschaft versammelt sich jeden Montag um 8 Uhr im Vereinsheime. Hebräische Zeitungen und Wochenschriften aus Palästina liegen bereits auf. Hebräischsprechende Studenten herzlich willkommen! Montag, den 2. Dezember, findet eine Diskussion über das Thema: «Zionismus und Krimkolondsation» statt. … Arthur Freud im Jüdischen Heim, X., Humboldtgasse 25. Thema: «Die Ereignisse .in Palästina und ihre Konsequenzen». Beginn 8 Uhr. Jüdische ToynbeehaUe (Josef Ine-Mendl-Wohlfahr tshans), XX., Denisgasse 33. Samstag, den 30, November. 19 Uhr, Konzert der Gesangsschule Alice Kreici-Goldberg.

  11. 1908-05-15 · 20 (15.5.1908) · page 9

    Molcho war als Maranne geboren, trat später wieder zum Judentum über, versuchte mit David Reubeni den König von Portugal, den Kaiser Karl V., Franz I. und den Papst zu veranlassen, mit den Juden zusammen Palästina zu erobern, um endlich in Italien auf dem Scheiterhaufen zu sterben (1532). — Aus der Pinkasgasse, die bis 1817 auch Ueberiuhrgasse genannt wurde, weil sich hier an Stelle des jetzigen Kettensteges die Ueberfuhr befand, gelangt man am Kunstgewerbemuseum vorbei zu dem in einer Ecke der Ufergasse gelegenen israelitischen Badhof mit seiner schönen Kanzel und den schattigen Bäumen im Hofe — einem ehemaligen Wirtschaftshofe.

  12. 1918-01-11 · Heft 2 (11.1.1918) · p. Seite 2

    Ausstrahlung — frei entwickeln kann, das ist im Lande der Väter, in Palästina. So schafft der alte Kellal-Jisroel-Gedanke im modernen Organisations-Gewande wieder Ausblicke auf eine zukünftige Blütezeit.

  13. 1930-07-11 · Heft 54 (11.7.1930) · page 6

    Wenn aber die Juden jetzt neu beginnen, in aller Ruhe und ohne große Worte Palästina aufzubauen, dann darf man erwarten, daß sie letzten Endes die Sympathie so gut wie der ganzen Welt für sich haben werden, einscnließ'ich der palästinensischen Araber.