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Die Kirche aber brauchte keine Staatsaffaire daraus zu machen. — Amu. d. Red. ״J. R.“) Dänische Ausgrabungen ln Palästina. Ein Komitee von dänischen Gelehrten hat von der englischen Regierung die Konzession bekommen, Ausgrabungen in der alten Residenzstadt des Königs Saul in Silo in Palästina ausztifiilircn. … Eine große Zahl gelernter und ungelernter Arbeiter in Litauen, überzeugt, in Palästina zum Vorteil des Landes ihren Lebensunterhalt zu finden, haben sieh kürzlich an das zionistische Büro in Kowno 11m Erteilung von Einreisebewilligungen nach Palästina gewandt.
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In der Zeit vom 14.—18. Dezember findet zu Gunsten de« Hilfswerks für Palästina eine Palistiuawoch« statt. Folgende Veranstaltungen sind vorgesehen: 1. Palästina-Ausstellung im Kunstsalon BktuayruS täglich von 9 bi» 12 und 3—6 Uhr: Jüdische Kunst, Palästina im Bild, Palästinaliteratur (mit Führungen). 2. … Dezember, abend» S'/, Uhr, ln der Aula des Lyzeum» am Schloßplatz. 3. Lichtbildervortrag „Palästina" am 10. Dezember, abends 7 Uhr, im gleichen Lokal. — Nähere» in den Tageszeitungen. iKottesdienst in Monn und Mer,ei'.
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Jugend . Jüdische Turnerschaft , Jagend-Ausschuß Königsborg II. Palästina 1. PnUistina-Amt.. 2. Chaluzfonda t Jüdischer Handwerker-Bund . 3 005, Breslauer Jugendgarten . , 2 000, Landwirtseh. … Redner erklärt namens der Bevölkerung Palästinas, daß die Aufnahme eines Mannes wie Rothschild, der so viel für Palästina getan hat, in die Jewish Agency in Palästina mit Freude begrüßt werden würde. Doch Warnte er davor, Ehrcnstcllcn an Leute zu vergebe«( di« nicht wirklich für Palästina arbeiten.
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Eine ganz besondere Bedeutung hat natürlich die Frage des Hebräischen in Palästina nicht nur für Palästina, sondern für das ganze jüdische Volk. Es ist bekannt, daß wir dort vielleicht bald vor der Aufgabe stehen werden, die englische Assimilation bekämpfen zu müssen. Man müßte vielleicht in Palästina etwas Radikales in dieser Hinsicht unternehmen. Es gibt in Palästina Gruppen, die das tun und die uns nahestehen, z.
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Diese von der Zionistischen Vereinigung für Deutschland gemeinsam mit dem Keren Kajemeth Lejisrael und dem Keren Hajessod neu zusammengestellte Palästina- Ausstellung bringt, auf knappstem Raum konzentriert, eine Fülle von informativem Zahlen- und Bildmaterial über das werdende Palästina. … Michael Traub im überfüllten Saal des Künstlerhauses über „Palästina — Erstrebtes und Erreichtes". Die Ausführungen Dr. Traubs, deren reiches statistisches Material eine wirksame Ergänzung der Palästina- Schau brachten, zielten darauf ab, ein wirkliches Bild von der Entwicklung des jüdischen Nationalheims zu geben.
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Deshalb sollte die Verwaltung baldigst mit einer klaren Erklärung hervortreten, um die Besitzer vor unnötigen Verlusten zu schützen. Ernst Kahn Oberkommando nach Palästina? Einer Meldung der Londoner „Sunday Dispatch" zufolge soll das H a u p t k o m m a n d o der britischen Truppen im Nahen Osten in nächster Zeit aus Aegypten nach Palästina verlegt werden. … Die Bewachung des Suezkanals wird dann dem Militäroberkommando in Palästina unterstellt sein. Auch die Bewachung der Erdölleitung von Mossui nach Haifa soll bei dieser Verlegung eine grofie Rolle spielen.
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Herbert Samuel in München Von der Möglichkeit Anläßlich eines kurzen Aufenthaltes des ehemaligen High Commissioner von Palästina, Sir Herbert Samuel und seiner Gattin Lady Samuel, während der jüdischen Feiertage in München,, wurde Donnerstag, den 16. … Besonders tiefen Eindruck machte Sir Herbert Samuels Erklärung auf die anfangs von Herrn Blumenfeld und später auch von anderen gestellte Frage, die von ihm als letzte beantwortet wurde, ob er an die Möglichkeit des jüdischen Aufbauwerkes in Palästina glaube. Darauf erklärte Sir Samuel: .,Als ich zum erstenmal nach Palästina kam, war ich hoffnungsvoll, als ich das Land verließ, war ich überzeugt davon.“ Dieses Wort Samuels wurde durch spontanen Beifall begeistert aufgenommen.
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Er soll auch auf die nichtzionistischen Juden suggestiv wirken, Sympathien und Mittel für Palästina werben. Es sei daher bei aller Notwendigkeit einer Kritik eine geschlossene Majorität, die hinter der Leitung steht, nötig. … Am 17. Mai hielt Mr. S. B. Rubenstein, der kürzlich aus Palästina zurückkehrte, einen interessanten Vortrag, worin er auf die Fortschritte der jüdischen Kolonisation in Palästina hinwies.
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„Hilfskommission 1915" und „Oesterreichisches Landes- Komitee" für Palästina. Wien, 4. Bez., Frankenberggasse 14. Mährisches Landeskomitee für Palästina, Brünn K. 1000.—; Rabbiner S. Fritz; Riedau 50.—; Israel. … Weiß beide in Wien, je 1.—. Spenden für die Evakuierten in Palästina erbitten wir an das Bankhaus M. jo. -Rothschi I d, Wien, 1. Vezii^, Renngasse 3. auf Konto „Hilfskommission 1915" für Palästina <mit dem Vermerk: „Für die Evakuierten").
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Palästina". -.Hi'fMmnmission 1915" und „OesterreichischeS LandeS- . Komitee"- für Palästina. Wien, 4: Bez„Frankenberggasse 14. … Familie des ermordeten Petachja Meller 10 K.; van »Frau Fanni Gold aus Radworna für notleidende Juden in Palästina' 4 K.; von Frau Cecylie Stein, III., für . die Opfer der Kracauer Erzesse 15 K.; Leutnant Oskar Nassau, ^ohrlitz, für Palästina Hilfscommission >1915 und Verein zur Retruug verlassener Kinder Galiziens »und der Bucowinaj je 5 K.
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Die Judenschaft der westösterreichischen Länder hat aber Gelegenheit gehabt, das Elend der galizischen Flüchtlinge zu sehen und zu lindem, sie wird für den Notruf aus Palästina Hand und Herz offen haben. Hilfe ist dringend nötig! Unsere Vertrauensmänner werden ihre Pflicht tun und alle Hebel in Bewegung setzen. … Agr. J. Oettinger „Die ländliche Arbeitergenossenschaft in Palästina“, Hugo Schächter „Ein Vorschlag", Julius Simon „Kapital, Erbpacht und Nationalfonds“, Agronom Wifkansky „Der Großbetrieb“..
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General D e e d e s dankte in seiner Ansprache den polnischen Staatsmännern für ihr Erscheinen und sagte, frle Frage des Jüdischen Nationalheims in Palästina geht nicht allein die Juden, sonder« auch die übrigen Völker an. Palästina ist das Heilige Lapp für Christen und Mohammedaner, esista-bar auch - das geistige Vaterland von; 18 Millionen Juden in der ganzen Wett. … Im Gespräch mit einem Vertreter des „Moment" erklärte ' . r Minister Zaseski:; Das jüdische Volk hat eine dankbare, aber auch in praktischer wie theoretischer Hinsicht schwere Aufgabe. .Palästina kann nicht ein Vaterland für das ganze jüdische Volk werden. Das Judentum müsse auf weltanschaulicher Basis eine Uebereinstimmung zwischen der Liebe zu Palästina und der Anhänglichkeit und Loyalität für das Land, in dem sie als.Bürger leben, herbeiführen.
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Rechtsanwalt Dr. Aron, Stolp, sprach über das Thema: ״Was geht beute in Palästina vor? Zukunft der Kinder‘‘. — Am 24. November *prach Bezirksrabbiner Karl Rieittcr, Schicvelbein, zum Thema: *Palästina — Trennendes und Einendes im Judentum“. … November sprach Georg Kopydlowski, Stettin, ülser das Thema: ,.Zur jüdischen, Situation“. Ulm. Am 20. November sprach Dr. Kurt Licht über ״Palästina — ein werdender Staat?“ und nachmittags vor der Wizo über ״Palästina- Reise 1935". WeiBenfels, Am 9. November sprach Walter Tempel, Berlin, über ,.Probleme des Palästina-Aufbaues“.
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Machover in Alexandrien. Am 16. d. M. traf Herr Großman in Palästina ein, wo er cirit-ro Wochen im Auftrag des Exekutivkomitees weilen wird. Auf seiner Bückreise wird. Herr Großman Syrien, Aegypten und Italien besuchen. … Das palästinensische Zentralkomitee berichtet dem Zentralbüro, daß die Gründung des Sonderverbandes in Palästina bis zur Ankunft Herrn Großmans verschoben worden ist und im Laufe dieser Woche vorgenommen werden dürfte. In einigen Ländern wurden bereits die Zertifikate für Palästina-Wanderer zur Verteilung gebracht.
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Seite 12 JODISCHE RUNDSCHAU Nr. 64, 12. VIII■ 1938 Rund um das Palästina-Orchester Vor einigen Wochen hörten wir das letzte Winterkotizert des Palästina-Orchesters. Die Sonirnerkonzerte — dirigiert von Jascha Horenstein — sind im Gange, und nur kurze Zeit trennt uns noch von dem Abschluß des zweiten Konzert - J a h r e s und dem Beginn des dritten Musik-Winters. … Die beiden Eröffmmgskonzertc werden unter Führung eines für Palästina neuen Mannes stehen, Pierre Monfeux, ein berühmter französischer (jüdischer) Dirigent, der u. a. einige Jahre das Boston er Symphonie- Orchester leitete. l.wiy!)
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Die Aktivisten und die mit den Palästina-Arabern sympathisierenden Beduinen, die durch den englandtreuen Emir Abdullah und durch britische Truppen Verstärkungen niedergehalten wurden, und die für ein direktes Eingreifen in die Palästina- Kämpfe eintreten, sind wieder sehr rührig. … Der Kolonierat von Ri sc hon I c Zion hat in den arabischen Dörfern der Umgebung Flugblätter in a r a bischer Sprache verteilen lassen, in denen die Muehtars unter Berufung auf die fünfzig Jahre friedlichen Zusammenleben« zwischen den Kolonisten und ihren arabischen Nachbarn aufgefordert werden, auf die Einstellung des von den arabischen Jugendlichen geübten Terrors hinzuwirken. Presseschau ln einem Ueberblick über die Lage in Palästina übt die ״T litits" in Ihrer Nummer vom 3. Juli Kritik daran, daß die Palästina-Regierung nicht früher gegen die Unruhestifter hart vorgegangen sei.
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Max 6tränt 1 ״Sprloli* Art Tiitor.“ Gc5eIhcIicHsrei.sc nach Palästina Die von dem Paläsiiiia-Amt Berlin geplante Gesellschaft!- reise beginnt nunmehr endgültig am Mittwoch, den 12. März ab Berlin. … Februar sprach Frau Anitta Müllcr-Colien als Gast des Verbandes jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina, des zionistischen Frauenblindes und des Jüdischen Frauenvercines über ihre Reiseeindrücke in Palästina. Die Vortragende erzählte in ungemein wirkungsvoller Weise ihrem an 'die tausend Köpfe zählenden Auditorium von Ercz-Israel.
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Die Ergebnisse der Arbeiten in dieser Kommission und ihrer Verhandlungen sind abzuwarten. Rekrutierung der jüdischen Bevölkerung in Palästina. Reuter teilt in einer längeren Meldung mit, daß in Palästina mit der Rekrutierung unter der jüdischen Bevölkerung begonnen worden ist. … Das Hilfskomitee für die Flüchtlinge in Galiläa gibt hierüber seiner besonderen Anerkennung Ausdruck und hebt hervor, daß die großen Vorräte und die Hilfsbereitschaft der Nationalfonds-Farmen es dem Flüchtlingskomitee in erster Linie ermöglicht, die notleidenden Juden in Palästina mit Getreide zu versorgen. Es hat sich gerade in dieser schweren Zeit gezeigt, daß die Nationalfondsfarmen die festeste Stütze des Jischuw sind.
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In Londoner informierten Kreisen erwartet man, daß die Regierung bereits 'in der nächsten Zeit eine offizielle Erklärung über ihre Palästina-Politik veröffentlichen wird. Durch die Erklärung würden auch die in letzter Zeit aufgetauchten Zweifel, ob die Regierung am Peel-Plan festhält, geklärt werden. Wie „Daily Telegraph" mitteilt, wird die Regierung Mitte nächster Woche ein Weißbuch veröffentlichen, das die Instruktionen enthält, die der neuen, nach Palästina zu entsendenden Kommisision als Richtschnur dienen sollen. Die zur Kommission gehörenden Personen seien noch nicht bekannt.
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I n dem jetzigen Streit um Palästina erklären viele, im Namen der Juden zu sprechen, a b ernte m a n d hat das Recht, i m Namen aller I u d e n zu sprechen. Es ist ein Mißbrauch, den jüdischen Namen in die politische K a m p f a r e n a zu zerre n. Es besteht jetzt die Möglichkeit, Palästina aus der Sphäre politischen Streites herauszuhebeu. Durch ihre Erklärung über ihre künftige Politik hat die Regierung die Ungewißheit, die wie eine schwere Wolke über Palästina hing und Verdächtigung und Haß erzeugte, beseitigt.