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  1. 1936-08-01 · Heft 5 (August 1936) · p. 216 · Palästina 1936

    M. Y. Ben-Gavriel: Palästina 1936 Elegie auf den Tod der Bäume Denkt ihr daran, wie wir die Steine hoben Und Löcher gruben in den harten Karst Des kahlen Berges?

  2. 1937-08-01 · Heft 5 (August 1937) · p. 182 · Drama: Palästina

    Drama Palästina Presse zwischen links und rechts, Italien, Amerika, Polen, der Mufti von Jerusalem, der Emir Abdulla von Transjordanien, und schließlich die Juden selbst, Zionisten und Nichtzionisten, ihre Presse und ihre führenden Männer — sie alle hatten wieder die Wahl zwischen Gut und Böse wie am ersten Menschheitstag.

  3. 1855-10-01 · Heft 1 (Oktober 1855) · p. 78 · Palästina : Jerusalem [Nachricht]

  4. 1863-06-01 · Heft 9 (Juni 1863) · p. 430 · Palästina : Jerusalem [Nachricht]

    Chaim David Chasan, in Folge Dekretes des Sultans zum Oberrabbiner aller jüdischen Unterthanen der Pforte in Palästina erhoben. Der Pascha der Stadt schickte ihm das Pferd, das er selbst am Tage seiner Erhebung bestiegen hatte, durch einen -Anführer in Begleitung von fünfzig Kawassen. … Selbst muhamedanische Beduinen und Landlcute versammeln sich zu Tausenden von der Umgegend Jerusalems mit Musik und fliegenden Fahnen, um von dort zum Grabe Moses zu wandern, das sie irrthümlich diesseits dcs Jordans wähnen. Nachdem nämlich Palästina türkische Provinz gcworden und um Ostern Christen in großer Menge nach Jerusalem, wie noch heute zogen, fürchtete der damalige Pascha, cs könnten einmal die Christen auf ihre Menge vertrauend sich der Stadt bemächtigen, und gebrauchte die List, in allen Dörfern bekannt zu machen, es sei ihm Moses im Traume erschienen und habe ihm den Ort seines Grabes gezeigt und zugleich von ihm gefordert, die Jsmaeliten sollten jedes Jahr im Frühlingsmonat zu seinem Grabe wallfahrten.

  5. 1917-12-10 · Heft 5 (10.12.1917) · p. Seite 122 · In Palästina [Rezension]

    122 LiferaturblaS EOISSI^OIJEOinJOB In Palästina*) PaquetB Buch über Palästina dürfte durch die jüngsten politischen Ereignisse auf dem syrischen Kriegsschauplatz erneut an Interesse gewinnen. … Die Schrift ist zugleich ein wichtiger Beitrag zum Tatsachenmaterial über die jüdische Jugendbewegung in Deutschland, das freilich von anderen Standpunkten aus wichtiger Ergänzungen bedarf. H. L. *) Alfons Paquets „In Palästina", Gustav Kiepenheuer Verlag, Weimar 1915. Preis geh. Mk. 8.—. Verantwortlich lür dio SchrlfUeltuap: Martin Goetz, Berlin-Charlottenburg.

  6. 1924-12-01 · Heft 12 (Dezember 1924) · p. Seite 14 · Elektrizität in Palästina

    Das ist ein Moment, das nicht nur die Aktionäre der Gesellschaft angeht. Kolonialländer wie Palästina bedürfen zu ihrem Aufbau der weitgehenden Mitwirkung des europäischen und amerikanischen Kapitals. Eine Finanzierung ist aber bekanntlich nur durchführbar, wenn eine ausreichende Verzinsung zu erwarten steht. … Es ist das schrecklich, ganz schrecklich bedauerlich — in den Augen aller europäischer Zionisten, die nicht nach Palästina auswandern wollen, aber es ist Tatsache: der palästinensische Jude steht „seiner" Regierung genau so gegenüber, wie etwa der zaristischen.

  7. 1926-08-01 · Heft 8 (August 1926) · p. Seite 463 · Musik in Palästina

    MUSIK IN PALÄSTINA 4fi3 der jüdischen Musiker der Welt, verbunden mit einem jüdischen Musikfest in Jerusalem. Kongreß und Mnsikfest waren ursprünglich für Pessach 1926 beabsichtigt; da die Vorbereitungen nur langsam vorwärtskamen, sind sie für 1927 verschoben. … Das Wiener Streichquartett hat seine Mitwirkung (bei Verzicht auf Honorar) in Aussicht gestellt. Von den in Palästina lebenden jüdischen Komponisten habe ich außer Sandberg Engels und Rosovsky bereits erwähnt. Die historische Bedeutung Engels ist bekannt.

  8. 1929-04-01 · Heft 4-5 (April 1929) · p. Seite 62 · Bericht aus Palästina

    Rundschau Politik. Bericht aus Palästina, Von Dr. Ernst Simon, Jerusalem. Die dauernd problematischen Beziehungen zwischen der Palästinaregierung und den Organen des Jischuw haben im Berichtsmonat wieder einige symptomatische Ergebnisse gezeigt.

  9. 1926-02-01 · Heft 2 (Februar 1926) · p. Seite 122 · Drei Palästina-Bildwerke [Rezension]

    DREI PALÄSTINA-BILDWERKE. Palästina, 300 Bilder, Einleitung von Sven H e d i 11. Herausgegeben von Georg Landauer. Verlag Mayer & Jessen, München 1925. Preiß und Rohrbach, Palästina und das Ostjordanland, mit 210 Tiefdrucklafeln und 21 farbigen Bildern. Verlag Julius Hoffmann, Stuttgart 1925 Karl Gröber, Palästina, Arabien und Syrien, die Länder der heiligen Schrift, mit über 300 Abbildungen in Kupfertiefdruck.

  10. 1929-06-01 · Heft 6 (Juni 1929) · p. Seite 31 · Das Pressewesen in Palästina

    Außer den oben angeführten palästinensischen Zeitungen erhält die Preßsektion auch auswärtige Zeitungen, so unter andern: „Haint" (Warschau), „Jüdische Rundschau" (Berlin) und — last, not least — „Palästina". Rundschau*) Politik. Von Dr. Ernst Simon, Jerusalem. Internationale Zusammenhänge: Die hier allzu leicht vergessene Tatsache, daß Erez Israel mitten in den Zusammenhängen der großen Weltpolitik steht, kommt dem palästinensischen Juden manchmal gerade bei kleinen, gleichsam anekdotischen Anlässen wieder ins Bewußtsein. … Es bleibt der unzweifelhafte Eindruck einer erhöhten italienisch-katholischen Aktivität im nahen Orient, insbesondere in Palästina und Jerusalem. Schon vor dem weltgeschichtlichen Friedensschluß zwischen dem weltlichen und dem geistigen Schwert, zwischen Mussolini und dem Papst, hat sich jene Aktivität durch den Besuch des italienischen Kronprinzen in Jerusalem gezeigt, und diejenigen Kommentatoren des römischen Friedens mögen nicht unrecht haben, die eine seiner außenpolitischen Hauptmotive in dem faschistischen Wunsche sehen, *) Wir bemerken gegenüber verschiedenen Zuschriften über die Führung der „Rundschau", daß wir den Referenten volle Freiheit geben, ihren Standpunkt gegenüber den von ihnen besprochenen Vorkommnissen zu wahren, was in aller Zurückhaltung geschieht.

  11. 1929-10-01 · Heft 10-11 (Oktober 1929) · p. Seite 48 · Die Unruhen in Palästina

    Noch für lange Zeit hinaus wird jeder politische Bericht aus Palästina immer wieder von den Unruhen auszugehen haben, deren Nahen sich bereits in der Woche vor Tischo be Aw ankündigte, die sich beinahe volle 14 Tage nach Tischo be Aw hinzogen und deren Nachwehen sich selbst heute noch, anfangs Oktober, in gelegentlichen Überfällen bemerkbar machen. … Die maximalistische Auffassung, im wesentlichen von den Kreisen des „Brith Schalom" vertreten, hält die Bewegung für Vor- und Ausläufer eines arabisch-nationalistischen Aufstandes, dessen aktueller Herd zurzeit Palästina ist, der aber seine Wellen, natürlich in sehr abgeschwächter Form, in alle arabischen Nachbarländer schlägt und von ihnen auch zum mindesten moralische Unterstützung bekommt.

  12. 1930-04-01 · Heft 1 (April 1930) · p. 38 · Jüdische Bauernfrömmigkeit in Palästina

  13. 1930-04-01 · Heft 1 (April 1930) · p. 40 · Jüdische Bauernfrömmigkeit in Palästina

    Dem entspricht es denn auch, daß die chassidische Bewegung einige Dokumente aufweist, die nicht nur die Rückkehr nach Palästina, sondern die religiös begründete Rückkehr zur landwirtschaftlichen Tätigkeit, zu einem auf körperliche Arbeit gegründeten, freudigen Gemeinschaftsleben fordern.

  14. 1930-10-01 · Heft 10-11 (Oktober 1930) · p. Seite 334 · Palästina vor der Mandatskommission

    Die Kommission nimmt das Eingeständnis dieses Irrtums lediglich registrierend zur Kenntnis.5) Aber mit scharfem Tadel stellt sie fest, daß die Palästina-Regierung sich zu spät um Verstärkung 2) Protokoll der Tagung Seite 71 ff. 3) Shaw-Bericht Seite 163. 4) Protokoll der Tagung Seite 28 f. ö) Rappard sagt hiebei, man würde in einer Stadt die Feuerwehr nicht entlassen, wenn acht Jahre lang kein Feuer gewesen wäre.

  15. 1934-06-01 · Heft 3 (Juni 1934) · p. 114 · Von Palästina nach Deutschland

    Ein volkstümliches Judentum mit Traditionen und brüderlicher Hilfsbereitschaft, aber seit langem ohne Geschichte und Schicksal. Kommt man nach Deutschland und aus Palästina, so ist es, als sei man aus dem Raum jüdischer Geschichte in den Raum jüdischen Schicksals eingetreten. Beide Länder rücken zusammen: 114

  16. 1934-06-01 · Heft 3 (Juni 1934) · p. 116 · Von Palästina nach Deutschland

    Ernst Simon: Von Palästina nach Deutschland sehen zweifellos geschehen ist. Statt dessen äußerten sich extreme Stimmen und fanden Gehör; einander aufs äußerste widersprechend und doch identisch in der Wurzel einer Entjudungstendenz, die einmal den Einzelnen und das andere Mal die Gemeinschaft meint und bedroht Die eine Stimme sucht sich mit aller Gewalt verlorener Liebesmüh dem Dritten Reich aufzudrängen, als sei dessen Judenfeindschaft ein Zufall und nicht tief im System begründet; die anderen suchen dessen herrschende Gedankengänge im jüdischen Bezirk gleichsam zu kopieren und schrecken selbst vor einer Umdeutung unserer Bibel in diesem Sinne nicht zurück, als habe nicht jedes Volk, und insbesondere das unsere, seine eigenen Gesetze des Werdens und Seins. Die einen bemühen sich um einen Kulturbetrieb, der eine bestimmte, wenn auch noch so humane Stufe des Deutschtums verabsolviert, und die anderen begnügen sich oft mit einem hastigen hebräischen Sprechdrill, der weder hier noch in Palästina zu einer kulturfähigen Sprache führen kann. Die einen fordern eine „zweite Emanzipation", ohne deren Eigenart unter so veränderten Verhältnissen deutlich zu bestimmen, und die anderen lehnen sie manchmal mit dem Hinweis auf Palästina ab, ohne ein konstruktives, eindeutiges Programm dafür hinzustellen, wie sie sich das Schicksal der Hunderttausende vorstellen, die auch in Zukunft in Deutschland leben mögen.

  17. 1938-09-01 · Heft 6 (September 1938) · p. 257 · Neue Funde in Palästina

    Neue Funde in Palästina zusammenhängenden Handwerksweisen herbeiführen werden: bei den Synagogen stieß man auf einzelne erhaltene Baureste; in der Katakombe aber, unter der Erde, vor dem natürlichen Verfall geschützt und, wenn auch von Kreuzfahrern durchstöbert und teilweise ausgeplündert., so doch vor der Zerstörung in Kriegen bewahrt, sind geschlossene Baustücke erhalten, an denen nun die Studien der Forscher besser ansetzen können. … Mit Spannung darf man dem Fortgang der Ausgrabungen sowie den weiteren Veröffentlichungen über die Resultate entgegensehen, zu denen ihre wissenschaftliche Verarbeitung führen wird. Das archäologische Material über Palästina, das vor wenigen Jahrzehnten noch ungemein dürftig war, wird immer reichhaltiger Es wird das Bild von den kulturellen Leistungen der Juden des Altertums vervollständigen und ihr Eigenes deutlicher erscheinen lassen.

  18. 1928-08-01 · Heft 8-10 (August 1928) · p. Seite 429 · Jüdische Kapitalinvestierungen in Palästina [Nachricht]

    Aus der Aufstellung ist weiter ersichtlich, daß, während je 1000 in der Industrie investierte Pfund im Jahre eine Produktion von 721 Pfund aufweisen, in der Land-- Wirtschaft auf je 1000 Pfund nur 70 Pfund entfallen. Die Zahlungsbilanz der jüdischen Wirtschaft in Palästina für das Jahr 1927 stellt sich wie folgt: Einnahmen; Landwirtschaft, Industrie, Handwerk, Transport...........Pfund 2,435.000 Ausgaben der Zionistischen Organisation............... ,, 750.000 Ausgaben der PICA ........................ „ 150.000 Philanthropische Institutionen..................... „ 400.000 Eingänge aus dem Ausland an Privatleute.............. „ 100.000 Einnahmen der Hotels von Touristen und von Nichtjuden....... ,, 50.000 Einnahmen von Handelsgeschäften mit Arabern........... ,, 150.000 Mieteinnahmen jüdischer Hausbesitzer................ ,, 700.000 Insgesamt ....

  19. 1929-12-01 · Heft 5 (Dezember 1929) · p. 516 · Juden und Araber in Palästina

    Der Bericht schildert auch die Propaganda, die von arabischer Seite in Palästina damals getrieben wurde. Anschaulich werden die Verhältnisse im Dorfe Tul Karm, nordöstlich von Jaffa, dargelegt. Es heißt: „Der Bürgermeister von Tulkeram spricht von der Balfourdeklaration, und ob er nun eine deutlichere Vorstellung von ihrer Bedeutung hat als andere Leute oder nicht, jedenfalls drückt er seine Meinung darüber sehr entschieden aus. … (Jüdische Rundschau, ib., S. 680.) Es wäre unrichtig, diesen Einzelfall für ganz Palästina verallgemeinern zu wollen. Auch das, was über den politischen Sinn des Landbewohners gesagt wird, liat keine allgemeine Gültigkeit Treffend wird aber auch von jüdischer Seite die arabische Agitation beschrieben, so in einem Aufsatz des „Dawar" vom 8.

  20. 1929-12-01 · Heft 5 (Dezember 1929) · p. 517 · Juden und Araber in Palästina

    Alfred Wiener: Juden und Araber in Palästina und Methoden diskutierten, während der Zeit, da die »Sparer« unserer obersten Exekutive über jrnsere politische Tätigkeit im Land zu entscheiden hatten, hat der Vorsitzende des islamischen Rates mit Hilfe der arabischen Zeitungen nicht versäumt, jede Gelegenheit wahrzunehmen, um Unrat auf die Juden zu werfen und uns in den Augen der arabischen Menge schlecht zu machen." … i Vereine durch 4 9 Delegierte vertreten waren.2) Und auf der gleichen Seite ist zu verbuchen, Avas Ernst Simon berichtet („Palästina", Nr. 7/9, Juli/September 1929, S. 70/71): „Es ist merkwürdig zu beobachten, wie die zionistische Bewegung und der jüdische Nationalismus nicht nur den Widerstand der Araber wecken, sondern auch ihren Nachahmungstrieb.