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M. Y. Ben-Gavriel: Palästina 1936 Elegie auf den Tod der Bäume Denkt ihr daran, wie wir die Steine hoben Und Löcher gruben in den harten Karst Des kahlen Berges?
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Chaim David Chasan, in Folge Dekretes des Sultans zum Oberrabbiner aller jüdischen Unterthanen der Pforte in Palästina erhoben. Der Pascha der Stadt schickte ihm das Pferd, das er selbst am Tage seiner Erhebung bestiegen hatte, durch einen -Anführer in Begleitung von fünfzig Kawassen. … Selbst muhamedanische Beduinen und Landlcute versammeln sich zu Tausenden von der Umgegend Jerusalems mit Musik und fliegenden Fahnen, um von dort zum Grabe Moses zu wandern, das sie irrthümlich diesseits dcs Jordans wähnen. Nachdem nämlich Palästina türkische Provinz gcworden und um Ostern Christen in großer Menge nach Jerusalem, wie noch heute zogen, fürchtete der damalige Pascha, cs könnten einmal die Christen auf ihre Menge vertrauend sich der Stadt bemächtigen, und gebrauchte die List, in allen Dörfern bekannt zu machen, es sei ihm Moses im Traume erschienen und habe ihm den Ort seines Grabes gezeigt und zugleich von ihm gefordert, die Jsmaeliten sollten jedes Jahr im Frühlingsmonat zu seinem Grabe wallfahrten.
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DREI PALÄSTINA-BILDWERKE. Palästina, 300 Bilder, Einleitung von Sven H e d i 11. Herausgegeben von Georg Landauer. Verlag Mayer & Jessen, München 1925. Preiß und Rohrbach, Palästina und das Ostjordanland, mit 210 Tiefdrucklafeln und 21 farbigen Bildern. Verlag Julius Hoffmann, Stuttgart 1925 Karl Gröber, Palästina, Arabien und Syrien, die Länder der heiligen Schrift, mit über 300 Abbildungen in Kupfertiefdruck.
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Neue Funde in Palästina zusammenhängenden Handwerksweisen herbeiführen werden: bei den Synagogen stieß man auf einzelne erhaltene Baureste; in der Katakombe aber, unter der Erde, vor dem natürlichen Verfall geschützt und, wenn auch von Kreuzfahrern durchstöbert und teilweise ausgeplündert., so doch vor der Zerstörung in Kriegen bewahrt, sind geschlossene Baustücke erhalten, an denen nun die Studien der Forscher besser ansetzen können. … Mit Spannung darf man dem Fortgang der Ausgrabungen sowie den weiteren Veröffentlichungen über die Resultate entgegensehen, zu denen ihre wissenschaftliche Verarbeitung führen wird. Das archäologische Material über Palästina, das vor wenigen Jahrzehnten noch ungemein dürftig war, wird immer reichhaltiger Es wird das Bild von den kulturellen Leistungen der Juden des Altertums vervollständigen und ihr Eigenes deutlicher erscheinen lassen.
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Aus der Aufstellung ist weiter ersichtlich, daß, während je 1000 in der Industrie investierte Pfund im Jahre eine Produktion von 721 Pfund aufweisen, in der Land-- Wirtschaft auf je 1000 Pfund nur 70 Pfund entfallen. Die Zahlungsbilanz der jüdischen Wirtschaft in Palästina für das Jahr 1927 stellt sich wie folgt: Einnahmen; Landwirtschaft, Industrie, Handwerk, Transport...........Pfund 2,435.000 Ausgaben der Zionistischen Organisation............... ,, 750.000 Ausgaben der PICA ........................ „ 150.000 Philanthropische Institutionen..................... „ 400.000 Eingänge aus dem Ausland an Privatleute.............. „ 100.000 Einnahmen der Hotels von Touristen und von Nichtjuden....... ,, 50.000 Einnahmen von Handelsgeschäften mit Arabern........... ,, 150.000 Mieteinnahmen jüdischer Hausbesitzer................ ,, 700.000 Insgesamt ....
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Alfred Wiener: Juden und Araber in Palästina ... In allen übrigen Lebensgebieten sind die Beziehungen der Araber untereinander sehr lose, nur nicht in diesem Punkte! … Gewiß ist keiner im eigentlichen Sinne schuldig, gewiß gebot ihnen ihre Auffassung vom Jüdisch-Nationalen so zu handeln, wie sie es taten, — aber sie mußten sehen, welche Hochspannung über dem mohammedanischen Palästina wegen der Klagemauer lagerte, wie genau die Araber jeden Zeitungsaufsatz, jede Demonstrationsrede verzeichneten, wie manche ihrer Zeitungen eine bedrohliche Sprache redeten, wie trotz feierlichen Protestes der Zionistischen Exekutive überall falsche Gerüchte in Umlauf gebracht wurden.
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Alfred Wiener: Juden und Araber in Palästina sträflicher Versäumnis die letzten zehn Jahre hindurch keinerlei praktische Annäherungspolitik in Palästina getrieben. … Immerhin, die Selbstverwaltung war beträchtlich erweitert, die Mächte erkannten den Mandatsvertrag für Palästina und damit auch die Heimstätte an. Diese Errungenschaften waren gewiß für den Zionismus ein Anlaß zu herzlicher Freude.
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M. Y. Ben-Gavriel: Engländer und Juden in Palästina Wiederholt wurde die Behauptung aufgestellt, eine Reihe von hohen englischen Beamten in Palästina seien antisemitisch eingestellt, dem jüdischen Element und seinen Forderungen durchaus abgeneigt und mit ihren Sympathien ungeteilt auf arabischer Seite.
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Aus dieser Grundstimmung ergibt sich eine von vornherein ablehnende Haltung gegen jedes Element, das nicht in das jahrhundertealte, von Beamtengeneration auf Beamtengeneration überlieferte Schema hineinpaßt. Palästina nun stellt eine in aller Kolonialgeschichte und Kolonialpraxis neuartige Konzeption eines Mandatsgebiets dar, also auch eine geschichtlich neuartige Aufgabe. … Der Beamte, der aus irgendeiner englischen Kolonie nach Palästina versetzt wird, ist gewohnt, mit Farbigen zu tun zu haben, die zu verstehen er sich nur soweit bemüht — wie jeder weiße Mann, der nicht gerade Forscher oder Detektiv ist —, als er es notwendig hat, um seinen Amtsbereich in Ordnung zu halten.
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So muß der englische Beamte also zu dem Schluß kommen, daß nur die Anwesenheit des jüdischen Elements im Land und die unglückselige Balfour-Deklaration das Regieren erschwere. Gäbe es nur Araber in Palästina, dann wäre der Dienst nicht anders als in irgendeiner Kolonie des Empire, es wäre eine reine unkomplizierte Frage der Macht und der Erhaltung der Macht. … Der Engländer in Palästina darf nicht über Juden und Arabern und auch nicht zwischen ihnen, sondern muß mit ihnen stehen. Das ist die einzige Möglichkeit für das Land und für das Empire. 420
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IL Prüft man die tatsächliche Einstellung des jüdischen Jischuw in Palästina zur biblischen Überlieferung im Lichte der drei hier kurz vorgetragenen Auffassungen, so ergibt sich folgendes: die radikalste der Thesen, die Brenners, ist im Leben der Schule und Jugend kaum zur Geltung gekommen.
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Der neue starke Pfeiler des Judentums muß künftig das Aufbauwerk in Palästina sein. Ministerialrat Dr. Otto Hirsch, Stuttgart: Das Judentum ist heute von innen und außen schwerer gefährdet als je. … Der jüdischen Substanz des jüdischen und deutschen Lebens, das wir gleichzeitig führen, wird durch Palästina etwas Stützendes, Kräftigendes hinzugefügt. Wir glauben, daß F k> HAUS MÜNCHEN KARLSPLATZ 5 DER QUAL I. 7 Ä7SST0FFE N.
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Die Einheit in dieser Doppelgeftalt ist unser wahres Leben. Elias Straus: Die Palästina-Wirklichkeit steht problemlos und tatsächlich vor uns. Palästina kann nicht werden, kann nicht sein, wenn nicht die gesamte Iudenheit hinter ihm steht mit ihrem moralischen Einfluß und mit ihrer ganzen Opferwilligkeit. … Das Deutschtum kann nicht geschädigt werden durch die Mitwirkung am Palästina-Aufbau. Das Schicksal der Juden wird nicht in Palästina entschieden, wie Goldmann meint, sondern nach wie vor in der ganzen Welt.
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48 . 4003 5 4008 Frenkel », 28 1846 — 1846 Limburg H 21 1388 — 1388 59140 3517* 62657 Zuwachs seit den letzten 4 Jahren Deutsche 3781 ff ff ,׳ ff ff ,f Portugies. 335 Zusammen 4116 * Von diesen wohnen 3006 in Amsterdam und 269 im׳ Haag. Palästina. Einem Berichte der Administration des isr. Hospitals in Jerusalern an Hrn. Albert Cohen entnehmen wir folgende Notizen über die segensreiche Thätigkeit, mit der es schon in dem ersten Jahre seines Bestehens unter unfern Mitbrüdern in der heil.
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Günstige Vorbereitungen zum Weltkongreß für das arbeitende Palästina in der Tschechoslowakei. Das Zentralkomitee der Liga für das arbeitende Palästina in der Tschechoslowakei widmet sich mit besonderer Energie den Vorbereitungen zum Weltkongreß für das arbeitende Palästina/Die Arbeit wird auch in der. … Mehr als 100 aktive Freunde des arbeitenden Palästina in Polen rüsten zur Teilnahme am Weltkongreß. In Polen wird die Vorbereitungsarbeit zum Weltkongreß für das arbeitende Palästina erfolgreich durchgeführt.
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Nr. 84, 18.X. 1935 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seit« 15 Palästina in der jüdischen Schule Vorschläge für den Unterricht Es ist Idar, daß nicht die Einführung eines besonderen Fachs für ״Palästina-Kunde“ hier gewünscht wird, sondern daß der Palästina-Gedanke in allen Fächern seinen Platz be• kommen muß. … Das Interesse für die Dinge wird ein ganz anderes m dem Augenblick, wo jeder Einzelne Palästina als seine Schöpfung anzusehen beginnt. Aus diesem Gedanken heraus überträgt man einzelnen Klassen die Aufgabe, das Geld zusammen zu sparen, um einen Baum in Palästina zu pflanzen, wobei als Sammelstelle die Büchse in der Palästina-Ecke dient.
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. --- INHALT: - Jüdische Volkskunde Von Heinrich Loewe Zur Palästina-Diskussion Von Dr. Ephraim Chamizer Zur Lösung der Hausfrauen - und Dienstbotenfrage in Palästina Von Emmi Trietsch Die Palästinafrage vor der Weltkonferenz der jüdisch-orthodoxen Verbände (Zürich) Von Dr. … W.) ="' ~ Palästina-Archiv ~~
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Das Jüdische Echo Nummer 8 24. Februar 15. Jahrgang Ein österreichisches Pro-Palästina-Komitee Der Aufbau der jüdischen Heimstätte in Palästina ist heute, in politischem Sinne genommen, historische Tatsache. … Schmitz, des Präsidenten des reichsdeutschen Pro-Palästina-Komitees, Graf Bernstorff und des Vorsitzenden des französischen Pro-Palästina- Komitees, Senator Justin Godart, sowie des Präsidenten des italienischen Pro-Palästina-Komitees, Prinz Pietro Lanza di Scalea, die alle auf die Wichtigkeit der Förderung des jüdischen Aufbauwerkes in Palästina und dessen Bedeutung für den Ausbau der Beziehungen zwischen Juden und Nichtjuden hinwiesen.