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  1. 1929-03-08 · 10 (8.3.1929) · p. Seite 149

    Der Palästina-Aufbau sei nicht nur ein Kolonisationswerk, sondern Palästina solle wieder das Kulturzentrum für die gesamte Judenheit werden. … Kreishauptmann Buck (Dresden) setzte die Motive auseinander, die ihn zu der Pro-Palästina-Bewegung geführt haben. Ihm sei als Verwaltungsbeamten die Not des wandernden Teils der Judenheit bekannt, denen nun in Palästina eine bleibende Wohnstätte geschaffen werde.

  2. 1927-07-08 · 27 (8.7.1927) · p. [Seite]

    Jahrgang Deutsche Politiker über den Zionismus Kundgebung des Pro-Palästina-Komitees — Deutschland und Frankreich für Palästina Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, daß die deutsche Öffentlichkeit Verständnis für den Zionismus und den Aufbau Palästinas hat — die letzte Versammlung des Pro-Palästina-Komitees, die anläßlich der Anwesenheit Dr. … Wir sehen in dem Palästina-

  3. 1929-03-08 · 10 (8.3.1929) · p. Seite 148

    Die Verehrung der Judenhcit für Albert Einstein kommt in einem Aufruf führender jüdischer Persönlichkeiten Deutschlands aus allen Lagern zur Begründung eines Einstein-Waldes in Palästina zum Ausdruck, der in die Worte ausklingt: „Ein Einstein-Wald in Palästina soll als lebendiges Denkmal für ewige Zeiten seinen Ruhm und unsere Verehrung künden, aber auch Zeugnis jüdischer Schöpferkraft, Arbeit und Kultur sein. … Aber es hat ihn gefreut, daß wir beschlossen haben, ihm als Ehrengabe einen Einstein-Wald in Palästina zu pflanzen. Wir hoffen, daß alle Zionisten freudig die Gelegenheit ergreifen werden, Bäume für den Einstein- Wald zu stiften und so den Namen Einsteins für alle Zeiten mit einem der Kultur wiedergewonnenen Stück Boden in Erez Israel zu verbinden.“ Mitgliederversammlung des Deutschen Komitees Pro Palästina Die diesjährige Mitgliederversammlung des Deutschen Komitees Pro Palästina zur Förderung der jüdischen Palästinasiedlung fand am 27.

  4. 1930-11-07 · Heft 88 (7.11.1930) · page 5

    Nur darin liegt das Alter des Volkes und der Wert dieses Alters, und diese Verbundenheit mit unserer Vergangenheit führt uns immer wieder nach Palästina zurück. Gewiß, wir wollen nicht alle nach Palästina einvvandern, wir können es vielfach nicht, teils aus materiellen Gründen, teils aus Gründen, die in unserer Er- Ziehung, unseren Lebensgewohnheiten, Kultur und Zivilisation liegen. … Die englische Regierung ihrerseits hat eine Kommission nach Palästina geschickt, die einen Bericht gegeben hat, der Unwillen bei den Juden erregen mußte, wen er über das, was festgcstellt werden sollte, weit hinausging.

  5. 1936-05-22 · Heft 563 (22.5.1936) · page 7

    Nr. 563 vom 22. Mai 1936 DDE NEUE TflELT Sielte f Palästina« WsHsdiaf» Die Industrieabteilung der Zionistischen Exekutive veröffentlicht folgend© Ziffern: Im Jahre 19SÖ gab es in Palästina 2688 jüdische Industrielle und gewerbliche Unternehmungen, in denen 3,363.000 Pfundinvestiert und 11.3 49 Arbeiter beschäftigt waren. … Bezüglich des Erdölvorkommens ist Dr. Stern der Ansicht, daß es in Palästina Mineralöle in großen Mengen gibt. Die Palästina-Regierung stehe aber allen For> schungsversuchen unfreundlich gegenüber.

  6. 1926-12-17 · Heft 99 (17.12.1926) · page 2

    Darum wollen wir nicht murren, daß wir in sechs oder sieben Jahren soweit gekommen sind und nicht weiter. Unsere Beziehungen zur Palästina-Regierung werden durch einen hauptsächlichen Faktor bestimmt: durch unsere Stärke im Lande selbst. Wir sind heute 163003 in Palästina gegen 500 000 bis 690000 Nichtjuden. … Bevor ich dieses Kapitel verlasse, möchte ich eine Sache erwähnen, die ein Diskussionsgegenstand wird und aus der politischen Situation erwächst. Es ist die Frage der Staatsländereien in Palästina. Ich möchte diese Erklärung im Bewußtsein meiner Verantwortung als einer, der einige Kenntnis von Palästina hat, abgeben.

  7. 1929-03-05 · Heft 18 (5.3.1929) · page 2

    Dann ergriff Regierungspräsident Haussmann, Stralsund, das Wort, um begeistert von seinen persönlichen Eindrücken in Palästina zu erzählen. Die jüdische Renaissance sei in Palästina kein Schlagwort, ein neues, freies und glückliches Geschlecht wachse dort in engster Verbundenheit mit der Urheimat empor. Der Palästina-Aufbau sei nicht nur ein Kolonisationswerk, son* dern Palästina solle wieder das Kulturzentrum für die gesamte Judenheit werden.

  8. 1930-02-14 · Heft 13 (14.2.1930) · page 2

    Kleine Nachrichten Der Waad Leumi (Jüdischer Nationalrat in Palästina) hielt nach Rückkehr seines Vorsitzenden, Herrn Pinchas Rutenberg, aus London eine außerordentliche Sitzung ab, in der das Problem der Sicherheit in Palästina erörtert wurde. in der Nacht zu Montag, den 10. … März 1928 über die Prozedur in Zivil- und Handelsrechtssachen auch auf Palästina auszudehnen. Die Palästina-Regierung hat beschlossen, in der Nähe von Talpioth das neue Militärlager für die englischen Truppen, die in Jerusalem garnisoniert sind, zu errichten.

  9. 1928-02-16 · Heft 7 (16.2.1928) · page 2

    Ich weiß, daß Einstein ein Anhänger der zionistischen Idee und des Gedankens eines iüdischen Palästina ist. Im Jahre 1926 war ich in Palästina und habe die Ergebnisse gesehen, welche die zionistische Arbeit im Lande erzielt hat. … Es sollen Juden nach Palästina gehen und dort Wurzel fassen. Selbstverständlich würde ich nicht den reichen Juden Europas oder Amerikas Zureden, hinzugehen und ihr Heim in Palästina aufzuschlagen; doch in Europa gibt es jetzt viele Zehntausende von Juden, die nirgends festen Fuß fassen können, und für sie könnte Palästina eine gute Heimstätte werden.

  10. 1929-02-28 · Heft 61 (28.2.1929) · page 9

    Nr. 01 DIE STIMME Interessante Palästina-Besucher Der Präsident der Zionistische« Weltorganisation Professor Werzmann hat Herrn und Frau Fefix M. Warburg eingeladen, in den kommenden Pessacb-Tagen Palästina zu besuchen. … Kahn tritt Ende März die Reise an und wird anfangs April in Palästina ein troffen. Bekanntlich haben Baron Edmond de Rothschild, der «Vater» der jüdischen Kolonisation in Palästina, und sein Sohn James de Rothschild ihren Besuch in Palästina für die Pessaohzeit amgckündigt.

  11. 1929-10-01 · 13 (1.10.1929) · p. Seite 177

    Palästina sei stets für die Erhaltung des Judentums ein Vorwort zur Ausgabe. Prager Selichothhe Artikel 6. 176). (®iH (Ins De« fche übertragen) frommen Weiber, und Schreiber! … Nacb. seiner Ueberzeugung ist der Aufbau Palästinas dirch die Juden politisch unmöglich, da die Eigländer in Palästina als geschickte Tiplomaten Araber und Juden gegeneinander ausspielen, llord Churchill hat 1916 den Arabern in Palästina :in Kalifat, Lord Balfour 1917 den Juden eine nntionale Heimstätte versprochen.

  12. 1930-10-02 · Heft 145 (2.10.1930) · page 1

    Und deswegen muß das jüdische Palästina ein arbeitendes Palästina sein. Und: deswegen muß es ein Land dps Friedens und der Zusammenarbeit mit seinen arabischen Söhnen sein. … Er ist nicht zum Kongreß gekommen um zu lehren, sondern um zu lernen/Er sieht im jüdischen Aufbauwerk in Palästina den Weg der Juden zum Volk, zur Errichtung einer Kültiirgemeinschaft; Ihm ist nicht wichtig, wieviel Juden nach Palästina gehen, sondern daß Palästina Kulturwerte schaffen soll, die.es dem Herzen des Volkes und der ganzen Welt nähebringen.

  13. 1938-01-21 · Heft 6 (21.1.1938) · page 3

    Traub ging von einigen historischen Reminiszenzen und Parallelen aus und kam dann auf die Unruhen in Palästina zu sprechen. Fast zwei Jahre schweren Ringens um Palästina liegen hinter uns. Nach einem halben Jahre blutiger Unruhen kam die Kgl. … Immerhin ist der Vorschlag, den er gemacht hat, interessant, weil er auf der einen Seite den Versuch unternimmt, den W u n s c h der Araber nach Unabhängigkeit in einem ungeteilten Palästina zu befriedigen, auf der anderen Seite auch in einem solchen Palästina den Juden die Möglichkeit der Entwicklung durch Einwanderung und Kolonisation zu gewährleisten; dadurch würde ihre in einem unabhängigen Palästina zunächst cintrefende Minoritätsstellung nicht zu einer dauernden werden, sondern auch unter den neuen Bedingungen nach Ablaut des Mandatssystems die Chance der weiteren jüdischen Entwicklung bestehen bleiben.

  14. 1930-04-24 · Heft 123 (24.4.1930) · page 6

    Würden wir Palästina jetzt Selbstregierung gewähren, dann würden wir eine Wiederholung dessen sehen, was im Irak geschehen ist und jetzt in Indien geschieht. … Was das Problem der Selbstbestimmung und Selbstregierung betrifft, müsse ein Land reif dafür sein, bevor es sie gewährt erhalte. Und Palästina befinde sich in einem Zustand des Uebergangs. Commander Kenworthy sagte, daß von dem Gesichtspunkt der Strategie, der Reichsinteressen und des Handels Palästina für das britische Reich lebenswichtig sei.

  15. 1931-08-14 · Heft 204 (14.8.1931) · page 6

    Berlin selbst ist nur ein Beispiel für eine Ersehe»* mmg, die nicht weniger kraß auch in den anderen deutsch« jüdischen Zentren zu beobachten ist» AUS PALÄSTINA. Palästinas Einnnd Auswanderung im Juni 1931. Jerusalem, 10. August. Nach den soeben veröffentlichten offiziellen statistischen Daten sind im Monat Juni 415 Juden nach Palastina eingewandert und 69 Juden ans Palästina ausgewandert. … Telephonverbindung zwischen Palästina und Syrien Jerusalem, 10. August. Wie die Jüdische Telegraphen* Agentur erfährt, wird demnächst eine regelmäßige tele« phonische Verbindung zwischen Palästina und Sy« rien hergestellt werden.

  16. 1936-04-10 · Heft 539 (10.4.1936) · page 1

    Der Völkerbund hat einen Kommissär für die Flüchtlinge bestellt, und dieser Kommissär, der eben Palästina bereist, hat sich voll Staunen und Überraschung über die jüdische Arbeit geäußert. Wir wollen hoffen, daß er seine Eindrücke dazu verwenden wird, in Genf für die ungehemmte Einwanderung der Juden zunächst aus Deutschland, dann aber auch aus dem Osten nach Palästina sich einzusetzen. … Aber es erweist sich wieder, daß nur innerhalb und mit der lebendigen tatkräftigen Mithilfe dos jüdischen Palästina eine tiefgreifende Milderung der so schwierigen Angelegenheit angebahnt werden kann. Palästina hat schon bisher an 30.000 jüdische Menschen aus Deutschland . aufgenommen und seiner Wirtschaft eingegliedert.

  17. 1935-10-04 · Heft 502 (4.10.1935) · page 5

    Es soll in einem der drei Pavillons eine gynäkologische Klinik Billigste Reisen nach PALÄSTINA und ÄGYPTEN durch Palestine & Orient Lloyd Generalvertretung tür Oesterreich: »NORDISCHES REISEBÜRO« (Reiseleitung N. … Der Zoll auf Essenzen für Parfümcrien ist von 25 auf 12 Prozent ad valorem herabgesetzt worden« Der Zoll auf T e e in Behältern von über 1 Kilogramm ist von 30 auf 20 Müs per Kilogramm ermäßigt* Das Statistische Amt der Palästina-Regierung Aus Jerusalem: (J. T. A.) Die Palästina- Regierung hat Professor C a d m o u r vom Statistischen Amt in Kanada beauftragt, im Rahmen des Immigrationsdepartements der Regierimg ein Statistisches Amt einzurichten.

  18. 1927-05-31 · Heft 43 (31.5.1927) · page 2

    Damals stand Warburg dem Palästinawerk noch sehr kühl gegenüber. Aber sein Besuch in Palästina, wo er das Werk aus eigener Anschauung kennen lernte, hat sein Interesse geweckt. Mit dem Werk in Palästina, fuhr Kurt Blumenfeld fort verbinden wir 240* nisten die Hoffnung auf eine Renaissance des Judentums. … Bernhard Kahn Zeitungsberichterstattern eine Unterredung. Auf die Frage, ob man sich in Rußland für Palästina interessiere, erklärte Warburg: ״Erlassen Sie mir diese Frage! Ich möchte in Angelegenheit der Kontroverse Palästina und Krim Ruhe haben.

  19. 1927-02-09 · 2 (9.2.1927) · p. Seite 44 · Neustadt a. d. H.

    Augenblicklich können auch außerpsälzische Pensionäre in beschränkter Zahl gegen mäßigen Verpflegungssatz ausgenommen werden. Ein Deutsches Komitee Pro Palästina Am 15. Dezember 1926 wurde, in Berlin das Deutsche Komitee Pro Palästina gegründet. Das Programm des Komitees, das einstimmig genehmigt wurde, lautet wie folgt: Das Deutsche Komitee Pro Palästina zur „Förderung der Jüdischen Palästinasiedlung" wird in der Überzeugung, daß der Aufbau der im Palästinamandat vorgesehenen Heimstätte für das jüdische Volk als ein Werk menschlicher Wohlfahrt und Gesittung Anspruch aus die deutschen Sympathien und die tätige Anteilnahme der deutschen Juden hat, bemüht sein, die deutsche Öffentlichkeit über das Kolonisationswerk in Palästina aufzuklären, die Beziehungen zwischen Deutschland und Palästina zu pflegen und allgemein die Erkenntnis zu verbreiten, daß das jüdische Aufbauwerk in Palästina ein hervorragendes Mittel für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Orients, für die Ausbreitung deutscher Wirtschaftsbeziehungen und für die Versöhnung der Völker ist. … Die Gründung ,'^es Komitees zeigt uns, daß die maßgebenden Kreise der deutschen Politik die Bedeutung des jüdischen Kolonisationswerks in Palästina verstanden haben, und niemand wird fürdermehr behaupten dürfen, daß die Beteiligung von Juden an diesen Bestrebungen deutschen Interessen zuwiderlaufe.

  20. 1930-09-16 · Heft 73 (16.9.1930) · page 1

    Druritmond S hi eis ist nach London abgereist, von wo er sich am 19: September nach Palästina begibt. Gleichzeitig mit ihm wird Sir John Chancellor, dessen Gast Dr. Shiels in Jerusalem sein wird, in Palästina eintreffen Washington, 12. … Schiplakoff «nd Arnold Zweig erlassen einen Aufrut an alle Freunde des arbeitenden Palästina, in dem es u. a. heißt: Das Aufbauwerk der jüdischen Arbeiter in Palästina ist schon lange über den Rahmen eines engen Parteikreises hinausgewachsen.