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Leon Kellner: Ein Waisendorf in Palästina or zwei Jahren folgte ich dem Rate des gedruckten Führers und Y machte „den schönen Ausflug nach Schefeja zu Wagen von Sichron Jakob".
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Wir hoffen auf die Resultate der Zählung in einiger Zeit noch ausführlich zurückkommen zu können. —=; Über die jüdischen Rdkerbau- |j Palästina. \\ ^0\on\£n m Palästina hat Dr. Rup- ''—~ ----i: pin auf einer Reise durch Palästina im Herbst 1907 einige statistische Angaben gesammelt, die in der folgenden Tabelle niedergelegt sind.
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Ebenso könnte es sich infolgedessen ermöglichen lassen, eine technische Hochshule in Palästina zu begründen, die vorerst nur ausgebaut wird, ein Usus, der auch in Deutschland öfters zur Ausführung kam . Stets kann ja eine weitere Abteilung, ein weiterer Lehrstuhl angegliedert werden. … Und wenn auch die vage Behauptung, dass der eingewanderte Jude in Palästina geistig auf das leider ziemlich tief stehende Niveau des einheimischen Juden oder gar des Arabers oder des Fellachen sinken könnte, wenig wahrscheinlich, so wäre doch die beste Vorkehrung da- 28
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Den neuen jüdischen Typus, von dem Achad Haam einmal schrieb, daß man nach Palästina werde deuten müssen um ihn zu seh3n, könne man in den Anfängen schon dort sehen. Die Ausführungen Smelianskis im zweiten Hefte des Haschiloach betreffen die Arbeiterfrage.
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Kaplun-Kogan, Breslau 16, Auenstr. 13, richten Neuordnung der Landesverwaltung in Palästina)* Von Dr. Arthur Ruppin, Berlin ie bisherige Kolonisation in Palästina hatte unter der Rückständigkeit der Gesetzgebung: und der Missgunst der Verwaltung ausserordentlich zu leiden. … Arthur Ruppin: Der Aufbau des Landes Israel. Ziele unü Wege jüdischer Siedlungsarbeit in Palästina. Berlin 1Q19. 20°. Preis geb. Mk. 8,—.
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bereit ist, mit Vergnügen daran mitzuarbeiten, die Errichtung eines nationaljüdischen Zentrums in Palästina zu erleichtern, unter der Voraussetzung jedoch, daß dadurch die rechtliche und politische Lage, die die Juden zur Zeit in irgendeinem anderen Lande genießen, in keiner Weise beeinträchtigt wird. … Balfours im Namen der Britischen Regierung über Großbritanniens Billigung der Errichtung einer nationalen Heimstätte in Palästina für das jüdische Volk und seit seinem Versprechen, daß die Britische Regierung die größten t-. -- - 182
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Fritz Loewenstein kannten, was sie in Palästina nicht brauchen, aber kein Englisch, und nun in die 4. oder 5. Klasse aufgenommen werden wollten. Daneben drei Geschwister aus Port Said, bisher Schüler einer italienischen Missionsschule, die ganz gut Hebräisch sprachen, aber nie Mathematik oder Physik gelernt hatten, zwei Brüder, bisher in einem amerikanischen Gymnasium, Kinder aus Polen, die zuerst einen Cheder und dann eine Schule mit jiddischer Unterrichtssprache besucht hatten, usw. … Man denke sich einen vierzehnjährigen Jungen, der ein halbes Jahr in Palästina fleißig Hebräisch gelernt hat und nun in eine Klasse eintritt, die Achad Haam oder Bialik als Klassenlektüre betreibt, die Shakespeare liest, indem sie ihn aus dem Englischen ins Hebräische übersetzt!
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In der selben Zeit kamen einige andere bescheidene Halbmonatsschriften heraus: „Schare Zion", „Jehudah we Jerusalem", Provinzblätter, welche die lokalen Interessen: kleine Streitigkeiten m der Gemeinde, bei den Wohltätigkeitsinstituten, bei den Rabbinern usw. durch Argumente aus der Bibel und talmudische Dialektik behandelten. Eine neue Ära für den hebräischen Journalismus in Palästina wurde durch das Blatt Ben Jehudas eröffnet, an dessen Name sich die Renaissance der hebräischen Sprache als gesprochene knüpft.
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Jeden Freitag hat es eine literarische Beilage, besitzt auch einen Verlag, welcher schon neun oder zehn Werke der jungen hebräischen Literatur und Schriften der ersten hebräischen Sozialisten veröffentlicht hat. So besitzt das kleine Palästina mit bloß 160.000 jüdischen Bewohnern drei hebräische Tageszeitungen („Haarez" und „Dawar" erscheinen mittags, „Doar Hajom" abends), welche die drei Hauptströmungen des Jischuw repräsentieren: die bürgerlich-konservative, die liberal-demokratische und die national-sozialistische.
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Alfred Wiener: Juden und Araber in Palästina Klagemauer gestattet Allerdings konnten sie 3o bis 4o Jahre alte Photographien beibringen, auf denen aufgestellte Betpulte usw. sichtbar sind. … Leipzig 1904, S. 58) und nach zahllosen Reiseschriften angeblich an der Klagemauer gesungene Wechselgesang scheint auf Raumer, Palästina, Leipzig i838, 2. Aufl., S. 327 zurückzugehen, wonach dieser Gesang karäisch. sein soll. 3) Erschienen in der Zeitschrift „Z i o n" der Palästinischen Gesellschaft für Geschichte und Geographie (3.
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Die nationale Kolonisation in Palästina. 173 Von Adolf Böhm, Wien. Das stürmische Tempo in der Entwicklung des Orangenbaues und die allgemeine Geistesverfassung in der jüdischen (wie in der nichtjüdischen) Welt, die heute in der Privatwirtschaft die allein seligmachende Wirtschaftsform sieht, haben es mit sich gebracht, daß über die in Palästina geleistete Kolonisation durch die nationalen jüdischen Fonds geringschätzig geurteilt wird. … Das ist ein ungeheuerer Fortschritt für die jüdische Gesamtwirtschaft in Palästina. Natürlich ist das nur ein Anfang. Die Beträge, die von den jüdischen Konsumenten an die arabische Landwirtschaft fließen, sind noch immer ein Viel-
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Die Tatsache, daß heute 10.000 bis 12.000 jüdische Arbeiter in den privaten Pflanzungen beschäftigt sind, ist der Tätigkeit der Fonds zuzuschreiben. Wie das „jüdische" Palästina aussehen würde ohne die jüdischen Arbeiter in der Landwirtschaft und die Arbeitersiedler, mag man sich ausmalen. Der Traum von der nationalen Heimstätte wäre schon jetzt ausgeträumt. … So sehen wir, daß die gemeinnützigen Fonds, abgesehen von ihren anderen Tätigkeiten, auf dem Gebiete der Siedlung eine Arbeit geleistet haben und noch leisten, die unersetzlich ist im Aufbau des Kolonisationswerkes und die daher im Interesse des Palästina-Aufbaues weitergeführt werden muß. Die Einnahmen der Fonds sind infolge der Weltkrise gesunken, aber nicht in demselben Maße als man befürchten konnte.
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Emst Simon: Die Bibel im neuen Palästina i. In der jüdischen Renaissancebewegung haben im wesentlichen drei Männer zur Bibel Stellung genommen: Achad Haam, Berdiczewsky und Josef Chaim Brenner.
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Die Bibel im neuen Palästina Schul- und Erziehungsort des Haschomer Hazair, geeignete Lese- und Vorlesestoffe zu schaffen, hat, wie berichtet wird, die Bibel alle profanen Mitbewerber weit hinter sich gelassen.
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Ministerium des Innern erklärte dieses, es sei gesetzlich unzulässig, denjenigen Kolonisten die Staatsangehörigkeit wiederzugeben, die aus dem Staatsverband ausgetreten und nach Palästina ausgewandert seien. Nur denjenigen Kolonisten, die ihre Staatsangehörigkeit lediglich durch 10jährigen Aufenthalt im Ausland verloren hätten, solle dieselbe wieder verliehen werden. Von diesem letzteren Entscheid wurden in ganz Palästina nur 3 Personen getroffen. Der Mehrzahl der Ansiedler war also nicht geholfen. Das Jahr 1898 wurde zu einer Glanzzeit für die deutschen Kolonien im hl.