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  1. 1913-06-01 · Heft 6 (Juni 1913) · p. Seite 487 - 488 · Das neue Palästina

    487 .Dr. Max Grunwald: Das neue Palästina. 488 zu ermessen, die diese jüdischen Kolonien für Palästina besitzen. Noch mehr aber bedeuten diese Leistungen für uns Juden im Abendland. … Geradeso wie es in unseren Grossstädten türkische, japanische und andere Basare gibt, würde sich auch mit Erfolg ein jüdischer halten lassen, in dem man die prächtigen gewerblichen Erzeugnisse des „Bezalel" und des übrigen jüdischen Palästina, ferner die bekannten Arbeiten der Juden in Damaskus u. a. zu kaufen bekäme. Gewiss, noch bescheiden ist, was bis jetzt in Neu-Palästina geschaffen worden, winzig, an amerikanischem Massstab gemessen, aber — es ist j ü d i s c h und eröffnet weite Perspektiven für die Zukunft des Judentums.

  2. 1931-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1931) · p. Seite 203 · Das reichsdeutsche christliche Element in Palästina

    . * Neben diesem bodenständigen, kolonisatorischen Element der schwäbischen Templer ist das Deutschtum in Palästina durch eine stattliche Anzahl von evangelischen und katholischen Stätten des Glaubens und der Liebe vertreten. Die Geschichte des evangelischen Deutschtums beginnt mit einem romantischen Plan König Friedrich Wilhelms IV. von Preußen. Niemals hatten die europäischen Mächte Palästina so sehr in der Hand wie damals, als Ibrahim Pascha aus Palästina gedrängt wurde. Damals hätte der Sultan zur Erkennt- 10) Vergleiche die demnächst erscheinende Sondernummer „Palästina" der „Deutschen Schule im Ausland" (Wojfenbüttel): bearbeitet von K.

  3. 1935-08-02 · Heft 31 (2.8.1935) · page 6

    Dies trifft insbesondere für den Handel zwischen Palästina und Japan zu. (Dabei ist Japan gar nicht mehr Mitglied des Völkerbundes. Anm. d. Red.) Mehr als alle anderen Länder hat Palästina jetzt unter dem japanischen Dumping in Seide und anderen Gütern zu leiden. … Quoten, verschiedenerlei Beschränkungen und Dumping waren damals unbekannte Dinge. Das Resultat ist, daß Palästina in seinen Handelsmöglichkeiten durch Ar t 18 des Mandats heute vollkommen gehandikapt ist Palästina ist besonders deshalb leicht verwundbar, weil sich seine Wirtschaft mit Hilfe des Geldes, welches Juden aus allen Teilen der Welt ins Land bringen, entwickelt Sein Außenhandel ist nicht aus bilanziert Einige Beispiele: 1934 führte die Türkei für £ 500.000 Waren nach Palästina ein, hingegen bezog die Türkeit aus Palästina Waren für nur £ 173.000; Rumänien exportierte 1934 nach Palästina Waren für rund f 1,000^)00, bezog aber aus Palästina Waren für nur £ 60.000.

  4. 1931-09-25 · Heft 210 (25.9.1931) · page 3

    Nachdem er einen eingehenden Ueberblick über die Lage in Palästina gegeben hatte, kam Lange zu dem Schluß, daß Palästina, dank der außergewöhnlichen Opfer» bereitschaft der Juden, aufgebaut wird. … Lange betonte zum Schluß, daß es notwendig sei, die Existenz des Jüdischen Nationalheims in Palästina durch den Völkerbund zu garantieren und die Position der jüdischen Minderheit in Palästina in jeder Weise zu sichern.

  5. 1929-09-18 · 38 (18.9.1929) · page 5

    Kein einziges, das etwa in der Oeffentlichkeit den Schluß gezogen hätte, daß gegenüber der blutigen Tragödie in Palästina nunmehr eine stärkere und entschiedenere pro-zionistische Administrat ion und Politik in Palästina vonnöten sei, der Schluß, den die zionistische Bewegung ganz instinktiv vom ersten Augenblick an aus den Ereignissen in Palästina gezogen hat. … Das zweite Moment, das in den Argumenten der englischen Presse zum Palästina-Problem durch Abwesenheit hervorsticht, ist das politische Interesse des Britischen Imperiums an seiner Position in Palästina.

  6. 1929-02-15 · 7 (15.2.1929) · p. Seite 111

    Er wurde 1854 in Liadi, Provinz Mohilew, geboren und lebt seit 1905 in Palästina. Chancellor in Nahalal Jerusalem, 5. Februar. (JTA.) Der Oberkommissar für Palästina, Sir John Robert Chancellor, besuchte auf seiner Reise durch den Norden Palästinas die eine halbe Stunde Autofahrt von Haifa entfernt liegende jüdische Arbeiterkolonie Nahalal im Tale Jezreel. … Die Barone Edmond und James de Rothschild, sowie Nathan Straus kommen zu Pessach nach Palästina Jerusalem, 8. Februar. (JTA.) Baron Edmond de Rothschild, der „Vater“ der jüdischen Kolonisation in Palästina, und sein Sohn, James de Rothschild, haben ihren Besuch in Palästina zu den kommenden Pessachtagen angekündigt.

  7. 1924-12-26 · 52 (26.12.1924) · p. Seite 486

    Februar getagt und über die Aufbaumöglichkeiten in Palästina beraten hat, die Summe von drei Millionen Dollar für die Palästina-Investierungsgesellschaft aufgebracht worden sind. … Die jüdischen Studenten wurden aus der Universität ausgeschlossen und zur „Verbannung nach Palästina“ verurteilt.

  8. 1937-01-14 · Heft 2 (14.1.1937) · page 10

    Der Attentäter wurde durch einen Juden festgenommen, der Augenzeuge des Anschlages war. Ein- und Auslühr von Büchern in Palästina. Jerusalem, 31. Dez. Die Tageszeitung „Dawar" veröffentlicht eine statistische Tabelle der in den Jahren 1923 bis Ende 1936 von Palästina gekauften und der aus Palästina ausgeführten Bücher. … Es ist 10 cm Schnee gefallen^ D«r fifasy atiner Rebbe übersiedelt nach Palästina. Jerusalem, 5. Jan.. Der berühmte Husyatiner Rebbe, Rabbi Israel Friedmann, hat sich mit seiner Familie zu staridigem Aufenthalt nach Palästina begeben.

  9. 1929-02-26 · Heft 16 (26.2.1929) · page 1

    Welznjann hat Herrn und Frau Felix M. Warburg eingeladen, In den kommenden PeSacß-Tagen Palästina zu besuchen. Das Ehepaar Warburg wird der Einladung Folge leisten und hat ihr Eintreffen in Palästina für den 16. April angekündigt. … Kahn tritt Ende März die Reise an und wird Anfang April in Palästina eintreffen. Bekanntlich haben Baron Edmond de Rothschild aus Paris, der ״Vater“ der jüdischen Kolonisation in Palästina, und sein Sohn James de Rothschild ihren Besuch ln Palästina zu den kommenden Passah-Tagen angekündigt, in der gleichen Zeit wird auch der weltbekannte amerikanisch-jüdische Philanthrop Nathan Straus im Zusammenhang mit der Eröffnung des von ihm gestifteten Gesundheitshauses in Palästina weilen. * Was Dr.

  10. 1929-02-28 · Heft 61 (28.2.1929) · page 9

    Nr. 01 DIE STIMME Interessante Palästina-Besucher Der Präsident der Zionistische« Weltorganisation Professor Werzmann hat Herrn und Frau Fefix M. Warburg eingeladen, in den kommenden Pessacb-Tagen Palästina zu besuchen. … Kahn tritt Ende März die Reise an und wird anfangs April in Palästina ein troffen. Bekanntlich haben Baron Edmond de Rothschild, der «Vater» der jüdischen Kolonisation in Palästina, und sein Sohn James de Rothschild ihren Besuch in Palästina für die Pessaohzeit amgckündigt.

  11. 1924-07-11 · 28 (11.7.1924) · p. Seite 166 [165]

    Das Büro soll sobald wie möglich eröffnet werden. (Ziko) Eine hebräische Frauenzeitschrift in Palästina Mit Beginn des Jahres 5685 soll in Jerusalem eine neue hebräische Zeitschrift zu erscheinen beginnen, die den Fragen der jüdischen Frau in Palästina gewidmet ist. Diqse Zeitschrift, die auch eine englische und deutsche Beilage enthalten soll, wird als Organ der Vereinigung 'jüdischer Frauen in Palästina, der amerikanischen Organisation der jüdischen Frauen Hadassah, der Vereinigung der Arbeiterinnen in Palästina und der Weltorganisation der zionistischen Frauen in London erscheinen.

  12. 1918-01-01 · Heft 3 · p. 120 · Zur Geschichte der "Zionsliebe"

    Außerdem sagten die Mitglieder des Vorstandes, sie sähen nicht ein, woher man die vielen Millionen bekommen solle,' die für die Ansiedelung der Schabazer Juden in Palästina nötig seien. Von Schabaz nach der Türkei sei kein weiter Weg, wohl aber von Schabaz nach Palästina. Über einen Monat verbrachte Alkalai in Paris. … Die Chalukajuden begnügten sich nicht damit und versandten an die Notabein der Diaspora im Namen der bekanntesten Persönlichkeiten Jerusalems gefälschte Briefe, in denen erklärt wurde, der Boden in Palästina sei nicht fruchtbar, die Beduinen brächten Leben und Gut der Juden in Gefahr; überdies hieß es darin, diejenigen Juden, die in Palästina Erdarbeit zu treiben beabsichtigten, seien gott- und thoralos und hätten bloß im Sinn, eine zügellose Lebensart zu führen.

  13. 1918-08-30 · 34 (30.8.1918) · page 9

    Adresse für sämtliche Zuschriften: „Hilfskommission 1915" und „Oesterreichisches Ländeskomitee für Palästina", Wien, IV-, Frankenberggasse 14, oder k. k. Hoftat Dr. Julias Schlag, Wien, II., Obere Donaustraße 109, für „Kriegsspitalshilfe für Palästina". … Um Jrrtümer zu vermeiden, bitten wir bei solchen Spenden ausdrücklich jedesmal das Schlagwort „Hilfskommission 1915" oder „Kriegs-- spitalshckfe für Palästina" zu wählen. Sollte die Spende einer der unter Nr. 2 und 3 genannten speziellen Aktionen zugedacht sein, so gilt für Nr. 2 als Empfänger dje „Kri egsspitalshilfe für Palästina", für Nr. 3 das „Oesterreichische Landeskomitee für Palästina".

  14. 1920-07-13 · Heft 529 (13.7.1920) · p. Seite 2

    Chaim W e i z m a n n über diezionistischeKom- ^mission i n Palästina. Diese Kommission hat sich ^das erstemal am 4. März 1918 nach Palästina begeben, .micht als Abgesandte des Aktionskomitees, welches zu jener Zeit nur dem Namen nach existierte, sondern als kleine politische Sondergruppe. … Dankesresolution an Großbritannien und die Alliierten schloß die denkwürdige Versammlung. Aus Palästina. Stetige Zunahme der Einwanderung nach Palästina. Das Jüdische Korrespondenz-Vureau berichtet aus Jaffa: In den letzten Wochen hat die Einwanderung beträchtlich zugenommen.

  15. 1925-04-03 · Heft 2198 (3.4.1925) · p. Seite 2

    In allen Kirchen und Moscheen Palästina-, wurde am 25. März um Befreiung von den zionistischen Vorstößen, di« von britischen Waffen untevstüht werden, gebetet. … CS ist heute unmöglich, sich dieser Pflicht zu entziehen, und niemand, der mit eigenen Augen die Entwicklung in Palästina, ten Fleiß der jüdischen Sieder in den Weingarten, aus den Feldern von Balfeuria, sowie die jüdische Arbeit in der Schiffswerft zu Haifa gesehen hat, kann sich des Wunsches enthalten, daß die jüdische Rasse in Palästina als auch Palästina selbst gedeihe« mögen.

  16. 1929-12-04 · 49 (4.12.1929) · page 6

    Die zu untersuchenden Fragen lauten: Wann wurden Jerusalem. oder Palästina zum jüdischen Zentrum; wann waren Jerusalem oder Palästina das religiöse Zentrum des Judentums? In der ältesten biblischen Gesetzgebung ist von einem religiösen Zentrum nicht die Rede. … Diese Bedeutung beruhte aus dem Werke, nicht auf dem Ursprungsland«. Der Talmud scheint weit entfernt davon zu sein, Palästina für das religiöse Zentrum anzusehen, sonst würde xr nickt eine Rückkehr nach Palästina verboten haben. Lange Zeit nach Abschluß des Talmuds erwachte erst der Sehnsuchtsgedanke nach Zion.

  17. 1924-05-22 · Heft 21 (22.5.1924) · page 14

    Darin liegt eine geharnischte Mahnung an viele Kreise der Orthodoxie, die im besten Glauben mit Rücksicht auf die unerfreulichen Entwicklungen der letzten Jahre ihre Hand von Palästina zurückziehen. Das Verhalten der jugendlichen Sabbatschänder unter den zionistischen Beamten in Palästina, der unjüdische Geist in den dortigen Schulen mögen wohl die Abneigung in vielen religiösen Schichten gegen Palästina erklären, aber keineswegs entschuldigen. … Sie ist es aber nicht und wird es auch weiter nicht sein, so lange die Thora nicht respektiert und ihr nicht der Ehrenplatz an der Spitze des jüdischen Lebens in Palästina ein geräumt wird.

  18. 1929-03-08 · Heft 77 (8.3.1929) · page 5

    Traktate schützen nicht dagegen. '"" " . JfS ' „ . Bleibt der jüdische Jischuw in Palästina eine Minorität, dann ist damit nichts anderes erreicht als die Schaffung eines neuen Stückes Gallith. Das Qaluthrnerkmal liegt dabei durchaus njeht etwa in der B^eriifsschichtung und Palästina ist dadurch Galuth, daß die - Juden da etwa dieselbe Art Handel treiben wie in Marschau.. … Aber natürtöpfre Berufsschlichtung an sich und Hebräisch an sich könne uns auch in Palästina nicht helfen, wenn wir cfa Minorität bleiben. Das jüdische, Problem würde nur eine, neue. Stätte seiner Manifestation gefunden habend weil alle Bedingungen, von denen es beherrscht wird, ohne Einschränkung auch für Palästina gelten.

  19. 1929-07-18 · Heft 81 (18.7.1929) · page 3

    Die historische und untrennbare Verbundenheit des jüdischen Volkes mit Palästina. 2. Da® jüdische VoÜlk hat das Recht, Erez Israel als seine Heimstätte aufzubaucn. Diese Deklaration wurde durch alle Regierungen, auch durch unsere polnische Regierung, sowie vom Völkerbund, der das Mandat über Palästina verwaltet, bestätigt. Was die Zionistische Organisation bis heute in Palästina geschaffen hat, ruft Enthusiasmus bei allen Freunden des Heiligen Landes hervor. Der Redner gab einen Ueberbliok über das bisherige praktische Aufbauwerk in Palästina, sowie über das von der hebräischen Universität gekrönte Kultur werk und wies auf den Bericht der Joint Survey Commission hin, der Palästina als geeignet für den Aufbau des Nationalheims erklärt.

  20. 1936-03-12 · 11 (12.3.1936) · p. [Seite]

    E. k—r-Mitarbeiter, der unfern Lesern vor allem durch die Aussatzreihe „D i e Zerstreuung der Juden über die Erde" bekannt geworden ist, hat mit seiner Uebersiedlung nach Palästina, die in den letzten Wochen erfolgte, die Ergänzung unserer Palästina-Berichterstattung nach der soziologischen, sozialpolitischen und. statistischen Seite hin übernommen. Die Aussätze werden in Ergänzung der Berichte unseres ständigen Wirtschasts- und jüdisch-politischen Palästina - Mitarbeiters regelmäßig veröffentlicht. Dr. E.R—z wird seine Berichterstattung daneben noch dem Vorderen Orient widmen, dessen Entwicklung und Formung nicht nur für Palästina von Bedeutung ist.