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  1. 1856-10-01 · Heft 1 (Oktober 1856) · p. 50 · Palästina [Nachricht]

    Dazu kommt noch der Umstand daß in Englischen Blättern veröffentlicht wird, Sir Moses Montefiore habe große Summen Geldes für Agricultur in Palästina gegeben, damit die Masse sich von ihrer Händearbeit selbst ernähre. So kamen aus dem entfernten Nußland Briefe, man freue sich herzlich vernommen zu haben, in Jerusalem seien nun Fabriken, und die Stütze des Auslandes sei nun nicht mehr nöthig. … Redakteur dabei zu entschuldigen, weil er keine genauen Kenntnisse von Palästina hat. Doch soll ich Ihnen die Thätigkeit und den Fleiß der hiesigen Israeliten schildern? Wahrlich meine Feder würde ermüden, die Augen verdunkeln von Thränen.

  2. 1856-10-01 · Heft 1 (Oktober 1856) · p. 51 · Palästina [Nachricht]

    51 auf solch einem gesegneten Erdboden, wie Palästina, sich von ihrem Fleiß durch Oeconomie zu ernähren. Freilich längst schon hatte Etwas für den Ackerbau geschehen können; allein die Furcht in Europa, es möchten alle Almosen der Armen für den Ackerbau verwendet werden, und bis dieses Geschäft gelänge, könnten Tausende armer Menschen vor Hunger sterben, scheint die Ursache gewesen zu sein, daß man das Ackerbau- Coirütd inJerusalem aus allen Seiten angriff und es aufzulösen suchen.

  3. 1857-03-01 · Heft 6 (März 1857) · p. 324 · Palästina [Nachricht]

  4. 1927-11-01 · Heft 11 (November 1927) · p. 643 · Disraeli und Palästina

  5. 1914-02-27 · 9 (27.2.1914) · p. 218 · Ungarische Handelsinteressen in Palästina

    218 »Nr. 0 : DIE3SEELT hinweisen, die Handels- und Industriekreise ihrer Heimatländer auf die großen Entwicklungsmöglichkeiten des Landes aufmerksam machen und für einen regeren kaufmännischen Verkehr ihrer Volksgenossen mit Palästina ein treten. Die „Nachrichten für den Außenhandel des Kgl. Ungarischen Handelsmuseums“ schließen sich nun der Reihe dieser Veröffentlichungen an. … Es wird ferner vorgeschlagen, die Kapitalisten Ungarns und Oesterreichs möchten ihr Augenmerk auf Palästina und Syrien richten, da dort vielfache Möglichkeiten zu günstigen Kapitalsanlagen vor- Desgleichen plaidiert unser Gesinnungsgenosse Herr Fabriksdirektor Ernst V e r m e s in einem längeren Artikel des „Temesväri H i r 1 a p“ für die Anknüpfung von Handelsbeziehungen zu Palästina.

  6. 1843-11-28 · Heft 48 (28.11.1843) · p. Seite 377 · Die Verwaltung der Palästina-Spenden ...

    Von dieser Zeitschrift erscheinen wöchentlich das Literaturblatt mitgerechnet, zwei Bogen, -und zwar an jedem Dienstag regelmäßig. 48» Leipzig, den 28. November 4843» Palästina. Wien. Die Verwaltung der Palästina-Spenden. Fünf Aufforderungen an die HH. Löwen stein u. Kirchheim. London. Der Drucker Jsr. llschkenasi in Jerusalem. — Deutschland. … Gememdewesen und Unwesen. — Personalesronik und Miscell'en. — LB. des Or. Palästina. Wien, 16. Nov. So eben ist uns hier auch das in Nr. 46 erwähnte hebräische Aktenstück der Amsterdamer Verwalter der Palästina-Spenden, zugekommen, und es ist gewiß keine vorgefaßte Meinung, wenn wir sagen müssen, daß die Angelegenheit der Lehren'schen Verwaltungsfrage sich immer mehr verwickelt und mehr und mehr undurchdringlich wird.

  7. 1843-11-28 · Heft 48 (28.11.1843) · p. Seite 378 · Die Verwaltung der Palästina-Spenden ...

    Die Juden Oesterreichs haben einen vollkommen begründeten Anspruch darauf, daß sowohl das Amsterdamer Komite als die Frankfurter Opposition nicht mit Scheinbeweisen, mit Schimpfreden und unverzeihlichen Verdächtigungen mit einander kämpfen; die Juden Oesterreichs, namentlich Mährens, Böhmens, Ungarns und Galiziens sind diejenigen, die trotz des Verbots der kaiserlichen Regierung am meisten zu jenen Palästina- Spenden beisteuern, und diesegroße Schaar der Kontribuenten verdient wohl diese Achtung, die man doch ohnehin der Wahrheit an sich schuldig ist. … Jeder Oesterreicher, d. h. jeder Böhme, Mähre, Ungar, jeder Italiener, jeder Pole und Russe, kurz neun Zehntel der Kontribuenten wußten seit Jahren, daß das Amsterdamer Komite keine Abrechnung der Einnahme geben darf, da in allen jenen Staaten diese Spenden von Regierungswegen streng verboten sind. Eine Rechnungsablage hieße die Palästina-Spenden ganz einstellen und das Kind mit dem Bade ausschütten. Das wußten, wie gesagt, alle Komite's in jenen Ländern, und es war natürlich, daß in der eröffneten Polemik Löwenstein's nicht auf die verlangte Rechnungsablage, sondern aus die Anklage des Misbrauches dieser Gelder , ein Gewicht gelegt und die allgemeinste Teilnahme erweckt wurde.

  8. 1841-10-30 · Heft 44 (30.10.1841) · p. Seite 277 · London : Die Augen der Judenchristen auf Palästina gerichtet ... [Nachricht]

    October Ä84R» Orient. London (Die Augen der Judenchristen auf Palästina gerichtet, welches die Juden zu ihrem Nutzen wenden sollten.) — Großbritannien (Londo n. Ein jüd. Baronet. Goldsmith. … Die Engländer haben den Plan noch nicht aufgegeben, in Jerusalem auch ein protestantisches Bisthum zu errichten. „Palästina, heißt es in Londoner Blättern, welches durch die Ereignisse der letzten 12 Monate von Neuein mit dem Interesse, das ihm so eigenthümlich ist, der christlichen Welt näher gerückt wurde, soll mit England auf eine Weise verbunden werden, welche die Zeit und den Zwist kämpfender Staaten überdauert.

  9. 1920-01-01 · Heft 10 · p. 596 · Ein Projekt einer Judenkolonisation in Palästina aus dem Jahre 1840

    J In seinem Schreiben empfiehlt sie Cremieux als Studenten, die ein bedeutsames Projekt zur Errichtung einer jüdischen Heimstätte in Palästina ausgearbeitet haben. Sie würden Gelegenheit haben, ihm persönlich ihren „großen Gedanken" zu entwickeln. Er bittet ihn sodann, die beiden nicht nur mit der üblichen „polnischen Höflichkeit", sondern mit warmem Interesse zu empfangen, denn niemand sei so sehr in der Lage, den Wert *) Hier nicht als Einzelkolonie, sondern als Kolonisation oder selbst Staat zu verstehen. und die Realisierungsmöglichkeiten dieses Projektes richtig zu beurteilen, wie er (Montefiore). … Cremieux hatte somit das Projekt, angesichts der damals auf der Tagesordnung der allgemeinen Weltpolitik stehenden Orientfrage, politisch als zeitgemäß befunden und die Meinung ausgesprochen, daß die Idee einer Judenkolonisation in Palästina nur unter dem Gesichtspunkte der Gesamt-Orientpolitik wertzuschätzen sei, weil sie unbedingt eines europäischen Schutzes (ähnlich vielleicht wie das heutige Mandat) bedürfe.* In diesen wenigen Zeilen merkt man

  10. 1937-07-30 · Heft 60 (30.7.1937) · page 4

    Im Talmud ist die Wiedergeburt des Volkes in Palästina eine Grundidee des Judentums. Das beweisen bekannte talmudische Aussprüche wie etwa: ״Wer in Palästina lebt, wird eins mit Gott“, ״Ein in Palästina verlebtes Jahr befreit von allen Sünden“, ״Die Luft von Erez Israel macht weise“, ״In Palästina leben ist gleichbedeutend mit der Ausübung aller Gebote Gottes“. … Sabbatai Zwi endete schmachvoll, abei die Zionssehnsucht verschwand nicht mit ihm. Etwa 100 Jahre später wandert eit 1800 Juden nach Palästina aus. In dieser Zeit lebte R. Jacob Emden, der in dem von ihm herausgegebenen Gebetbuch schreibt: ״Höret meinen Rat: wenn ihr nur irgendwelche Mittel habt, bescheiden in Palästina zu leben, so fahret nach Palästina.

  11. 1908-01-01 · Heft 3 · p. 1

    „PALÄSTINA." Monatsschrift für die wirtschaftliche Erschliessung Palästinas. Herausgegeben vom „Palästina-Verlag". V. Jahrgang 1908 Heft 3. … Wenn man von vereinzelten Vorläufern absieht, so beginnt die Reihe derer, die Palästina zum Gegenstand wissenschaftlicher Erforschung machten, erst mit Ulrich Seetzen (1803—1810) und Johann Ludwig Burckhardt (1805—1816), denen sich bald zahlreiche aridere Forscher anschlössen.

  12. 1928-01-10 · Heft 3 (10.1.1928) · page 4

    Hier ist der Grund der ״Kritik“ Jchudas, seiner Unzufriedenheit mit dem neuen Palästina. In den letzten drei Jahren besuchte Jehuda zweimal Palästina. Entzückt, bezaubert, tief bewegt — und doch unzufrieden kam er zurück. … Das religiöse, rein sittliche Palästina, welches dem Verfasser vorschwebt, i-t entweder das Bild der Vergangenheit, oder das Vorbild der Zukunft. Das reale Palästina der Gegenwart, das Palästina des schweren Ringens, liegt nicht auf der Linie der J^hudaschen Romantik.

  13. 1910-01-01 · Editorial · page 2

    Johann (Wien) i Was wir Theodor Herzl schuldig sind 472 Landeskonferenz der galizischen Zionisten, XI. 312 Landeskonferenz der ungarischen Zionisten 496 Lau, Josef, Oberingenieur Palästina, ein Knotenpunkt des Weltverkehrs 1015 Leah. Sarah (Jaffa) i Tel-Awiw, der Hügel des Frühlings 1110 Leszynsky, Dr., Eduard Die jüdische Lebensversicherungsgesellschaft IL 557 Levontin, D., (Jaffa) :") Das Kreditwesen in Palästina 1072 Lewinsky, A. … Franz (Berlin);' I Stammesbewußtstin und Volksbewußtseirj 139 *i Galiläa , 451 Bericht über nieine Studienreise in Palästina 598, 621rj 655, 701 Zwei amerikanische Sachverständige übe* die Siedlungsgenossenschaft \ 1317 Eine neue Hilfsmethode der palästinensisuen Kolonisation 1342 n Der Genossenschaftsfonds 1364 Österreichisches Hausierverbot 704 Palästina-Ausstellung in Holland 1345 **) Palästina-Nummer, Der, zum Geleite 997 Palästinaressort Bericht über die Tätigkeit des Palästinarssorts der zionistischen Organisation für die Zeit vom etzten Zionistenkongreß in Hamburg bis zur Jahresko.ferenz in Berlin 679 Pasnianik, Dr.

  14. 1938-04-05 · Heft 27 (5.4.1938) · page 8

    weites in Jaffa folgte. In Zusammenarbeit mit Palästina-Amt und Keren Kajemeth wurde kurz vor dein Kriege die erste Schulfarm für Palästina unter Ghana Maiscls Leitung geschaffen. … Deutschland — Palästina Deutschland und der Wirtschaftsaufbau des Vorderen Orients (Türkei, Aegypten, Iran, Irak, Syrien-Libanon, Palästina).

  15. 1932-03-23 · Heft 23-24 (23.3.1932) · page 2

    Zur selben Zeit wurde das Opernhaus in Tel-Awiw mit einem dritten Stockwerk versehen. In der ganzen Welt krachen die Banken, in Palästina müssen sie sich neue Bauten errichten, um dem gesteigerten Geschäftsverkehr nachkommen zu können. In der ganzen Welt leiden die Vergnügungsunternehmungen Not, in Palästina werden die Theater vergrößert. … Sämtliche Redner betonten das große Interesse Englands an Palästina und an der Errichtung des Jüdischen Nationalheims. Es wurde dem Wunsche Ausdruck regeben, daß eine engere Beziehung zwischen England und Palästina hergestellt wird.

  16. 1932-03-01 · 3 (3.1932) · page 2

    England und Palästina. Am 16. März veranstaltete der Anglo Palestine Club in Loudon ein Diner zu Ehren des parlamentarischen Pro Palästina-Komitees, an welchem 15 Mitglieder des englischen Unterhauses teiinahmen. … Sämtliche Redner betonten das große Interesse Englands an Palästina und an der Errichtung des Jüdischen Nationalheims. Es wurde dem Wunsche Ausdruck gegeben, daß eine engere Beziehung zwischen England und Palästina hergestellt wird.

  17. 1845-01-01 · Heft 2 · p. Seite 152

    Berichte über die palästincnsifchen Juden. „Kürzlich sind zu gleicher Zeit zwei Schriften über Palästina und dessen jüdische Bewohner, in England auSgcgeben worden. Die eine, welche eigentlich nicht für die Oeffentlichkcit, sondern nur für einen Kreis von Freunden Änd Bekannten geschrieben ist, rührt von einer Danw her, von Lady Montefiore, der Gattin des bekannten Sir Moses Montefiore, der im Jahre i 838 in Begleitung der Erstem die Reife nach Aegypten und Syrien zum zweitenmal unternahm , um dort seine Glaubcnsbrüdcr gegen die fanatische Beschuldigung des Gebrauches von sogenanntem Osterblut in Schutz zu nehmen. Lady Montefiore führte auf dieser Reise ein Tagebuch, welches jetzt im Druck erschienen ist und vornehmlich von der Lage der jüdischen Gemeinden in Palästina eine ungeschmückte einfache Schilderung enthält. *) Denselben Schauplatz, und zwar ebenfalls vornehmlich die jüdischen Gemeinden in Palästina, bespricht die Schrift der Herren Keith, Black, Bonar und Mac Cheine, die im Aufträge der Kirche von Schottland eine Reise unternommen hatten, um den Zustand der Juden in Europa und Palästina kennen zu lernen und darüber zu berichten.

  18. 1936-03-16 · 24 (16.3.1936) · p. Seite 190

    Glückliche Kinder in Erez Israel Foto: Unm Palesti*** Film Co Jerusalem Palästina gibt den Menschen in der Golah Kraft ind Hoffnung. Diese lebendige Be. ivliuiig zu Palästina /u pflegen, ist eine besonders bedeutsame Aufgabe der jüdischen Gemeinde. NX ic aber soll die < ie.neiude diese Beziehung zu Palästina pflegen' Der Wege hiezu gibt es viele; s c miissen m. f all e gegangen werden. Die Beziehung zu Palästina wird einmal durch das deklaratorisch; Bckennlnider Gemeinde „„pflegt.

  19. 1912-06-01 · 6 (1.6.1912) · p. Seite 10

    Der Kaiser brachte Stoecker stärkere Sympathie entgegen und berief ihn in die Geueralsynode; auch wurde er in diesen Tagen vom Wahlkreise Herford ins Abgeordnetenhaus entsandt, wo er der konservativen Partei beitrat. (Schluß folgt.) Kjjchervesprrchnngrrr. Davis Trietsch, Palästina-Handbuch. III. Auflage. 840 Seiten mit 2 Rarten-Skizzen. Preis M. 8. — . Jüdischer Verlag, Berlin. In den letzten Jahren ist das Interesse für Palästina bei allen Gebildeten im Wachsen begriffen. … Mit Hilfe der „Chowewe Zion" aller Länder und des „Nadib" (Rothschild-Paris) haben sich die jüdischen Kolonien in Palästina gedeihlich entwickelt. Auch der H i l f s v e r e i n der deutschen Juden hat im letzten Jahrzehnt durch sein Schulwesen eine segensreiche Tätigkeit entfaltet und will auch weiter in Palästina und im oSmanischen Reiche durch den Ausbau des Schulwesens die Ansiedelung Palästinas fördern.

  20. 1936-03-17 · Heft 22 (17.3.1936) · page 5

    Er erkannte den Niedergang der Palästina-Arbeit der Chowewe Zion unter dem Einfluß des Rothschildschen Systems und rief das jüdische Volk auf, Selbsthilfe an die Stelle von Philanthropie zu setzen. … Kraft durch Aufbringung der nötigen Mittel für den Aufbau sich cinzusctzen habe. Die Gliederung der Palästina-Exekutive nach Ressorts war ein weiterer Schritt auf diesem Wege der Ausbildung spezieller Instrumente für die sich immer mehr verzweigenden Tätigkeitsgebiete in Palästina.