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  1. 1917-10-12 · 41 (12.10.1917) · p. Seite 3

    wurden: „Man stößt Zuweilen auf die Ansicht, daß die, Juden nicht das „moralische Recht“ besäßen, die Herrschaft über Palästina zufordern, da den 100.000 Juden in Palästina 600.000 Araber gegenüberständen. Es wäre mit sittlichen Grundsätzen unvereinbar., die arabische Mehrheit durch die jüdische Minderheit beherrschen zu lassen. … Noch wehr: Unsere Moralisten selbst verlangen nicht einmal, daß Palästina durch’ seine Araber regiert Werde. Sie Wollen, daß über Palästina iigendeine Macht herrsche, welche der jüdischen Kolonisation freundlich' gegenübersteht Die einen meinen, daß diese Macht vielleicht noch die Türkei sein könnte, andere denken an England.

  2. 1927-01-01 · 28 (1927) · p. 176 · Der Verein für jüdische Geschichte und Literatur in Berlin

    Die Entwicklung Palästinas behandelten: Professor Calvary, „Das jüdische Palästina vor dem Kriege": Carl Ballod, „Palästina"; Ernst Sellin, Kiel, „Ueber den Fortgang der Ausgrabungen in Palästina"; Friedemann, „Palästina, Land und Leute".

  3. 1921-09-09 · 40 (9.9.1921) · page 3

    In Palästina müsse ein von der Ausbeutung freies Gemeinwesen entstehen. Die Lage in Palästina verlange eine .zielbewußte landwirtschaftliche Kolonisationspolitik. … Eine Verständigung mit den Arabern müsse unbedingt erzielt werden. Dr. R u p p i n - Palästina, der Leiter des Palästina- Komitees, setzte sich mit den Kritikern der bisherigen Tätigkeit des Palästina-Komitees scharf auseinander und wies die Angriffe als unsachlich und ohne Kenntnis, der wahren Verhältnisse ausgestellt, scharf zurück.

  4. 1930-01-01 · Heft 1 · p. Seite 64 · Erez Israel in der Responsenliteratur des späteren Mittelalters

    In allen anderen Dingen ist, falls es eine Meinungsverschiedenheit zwischen dem babylonischen und dem jerusalemischen Talmud gibt, ersterer ausschlaggebend. Denn in allen Hochschulen in Palästina wird der babylonische Talmud gelernt. Die Dezisoren, Maimuni, der ganze Westen, Spanien, der Osten, Palästina und Babylon richten sich nach dem babylonischen Talmud. … CCGLXIII N. 1, 2 und Kommentare — Ueber den Brauch Erde aus Palästina ins Grab zu geben — das.

  5. 1928-01-12 · Heft 2 (12.1.1928) · page 8

    Der Konstituierung des Komitees werden u. a. der Präsident des deutschen Pro-Palästina-Komitees Botschafter Graf Bernstorff und Nahum Soko- I o w, der Präsident der zionistischen Exekutive beiwohnen. „Palästina“ Monatsschrift für die Erschließung Palästinas Das einzige Organ, das alle den Ausbau des jüdischen Palästina betreffenden Fragen behandelt und das ganze sonst weithin zerstreute darauf bezügliche Material konzentriert. Redaktion: Adolf Böhm / Zu beziehen durch die Administration: Wien I, Kärntnerstraße 28 Bezugspreise für Österreich S 10*—, für Ausland S 12*— Ein Jahr Monatsschrift »Palästina« Es ist im ganzen ein Jahr, seit dank der Initiative des zionistischen Landeskomitees für Oesterreich, die Monatsschrift »Palästina« nach der langjährigen Unterbrechung wieder unter der Leitung von Adolf Böhm erscheint.

  6. 1924-01-01 · Heft 7 · p. 430 · Seew Wolf Jawitz

    Als Quintessenz seiner Ausführungen ergibt sich, daß der Preis für die Emanzipation des westeuropäischen Judentums, die Assimilation und Selbstaufopferung, der Verlust der Religion und nationalen Eigenart, gewesen sind. Im Beginn der 90 er Jahre siedelte Jawitz nach Palästina über. Es ist noch nicht ganz geklärt, welche Aufgaben er sich dort gestellt hatte, und inwieweit seine Beziehungen zu Baron Rothschild seine Übersiedlung nach Palästina beeinflußt haben. Jedenfalls gab er in Palästina eine periodisch erscheinende Zeitschrift „Haarez" heraus, deren spätere Folgen „Jeruscholajim", „Pri haarez", ,,Geon haarez" betitelt waren.

  7. 1921-04-15 · 28 (15.4.1921) · p. [Seite]

    Es besagt, daß die gleichen Opfer zur gleichet: Zeit von jenen anderen Juden gebracht norden müssen, ioelche nicht nach Palästina gehen. Die Pioniere, welche jetzt nach Palästina gehen, werden ungezählte Mühen und Etrkbehrutlgen zu erdulden haben. … Rach Blankcnhern hat diese'Periode vor frühestens 10.006 Jahren ueenbet. _ Dann begann tu Palästina die spätere Steinzeit, über tvelche wir, soweit sie Palästina angeht, gut unterrichtet sind. Zum Teile uammt die Bekanntschaft voit den sogenantttett^ tnegalithischcn Ptonmnenteu, tvelche in großer Zahl int Osten Palästinas, jenseits des Jordatt, verbreitet fiitb.

  8. 1929-04-01 · 8 (4.1929) · p. Seite 268

    Eine Ehrung, die Einstein zugleich erfreut und seinen Bestrebungen entspricht, ist die Pflanz nng einesWaldes in Palästina, der nach ihm benannt werden soll. Die Stiftung soll nicht einem Sonderinstitut dienen, sondern der Gesamtheit des jüdischen Palästina-Werkes. … Berlin N 24, Arulleriestraße 11. Das Ehrenkomitee. Deutsches Komitee Pro Palästina.! Die diesjährige Mitgliederversammlung des Deutschen "Komitees Pro Palastina znr Förderung der jüdischen Palästinasiedlung fand am 2/.

  9. 1935-10-25 · Heft 86 (25.10.1935) · page 2

    Ja, mehr als das, eine Zeit von Gewitter und Sturmi Er habe vollen Respekt für die Vorsorge der Palästina-Verwaltung im Hinblick auf einen möglichen Rückschlag. Was ihn betreffe, so würde er jedoch einen Rückschlag in Palästina dem Elend vorziehen, in dem die Juden anderwärts leben müssen. … Simon Marks gab der Entschlossenheit zu mutiger Fortführung des Aufbauwerks Ausdruck und Lady Erleigh sprach von der Arbeit des Klubs zur Weckung von Verständnis für Palästina in England und für England in Palästina. Zum Schluß toastete P. Horowitz im Namen des Klubs und Abg. Barnett Jauner auf den Vorsitzenden James A. de Rothschild.

  10. 1930-04-25 · 17 (25.4.1930) · page 2

    Ich habe das Gefühl, daß die Palästina-Regierung nie ■mit den Führern der jüdischen Jugend hätte.verhandeln ,sollen. Sie hätten von .Anfang an in unmißverständlichen Ausdrücken die Bedingungen niederlegen sollen,! … Personen, die eine definitive Aussicht auf Beschäftigung in Palästina haben. 4. Angehörige ständiger Palästina*Einwohner oder zu den obigen Kategorien gehöriger Einwanderer. Ein Palästina*Einwohner, der nicht Palästina*Bürger ist, muß sich, wenn er Palästina zeitweilig verlassen will, vor seiner Abreise ein Rückreisevisum verschaffen, dessen Aüsfolgung dem völligen Ermessen des High Commis* sioner überlassen bleibt.

  11. 1924-01-01 · Heft 12 (Dezember 1924) · p. Seite 2 · [Nachricht]

    Beide gehören der als „Ikhwan" bekannten mohammedanisch-religiösen Bewegung an. — Sir Herbert Samuel, der britische Oberkommissar für Palästina, der sich im Zusammenhange mit der Tagung der ständigen Mandatskommission des Völkerbundes in Genf aufhielt, hat am 2. November Genf verlassen, um nach Palästina zurückzukehren und dort sein Amt als Oberkommissar wieder anzutreten. GALUTH Die jüngst in Paris stattgefundene außerordentliche Jahresversammlung hat eine Neuwahl des Zentralkomitees der „Alliance Israelite" vorgenommen.

  12. 1921-02-22 · Heft 15 (22.2.1921) · page 3

    Das Emigr&iionsamt Der bekannte englische Zionist Hy am so n, der während des Krieges Leiter der jüdisclie’n Abteilung »m Foreign Office war, ist in Palästina eingelroffen, um im Emigrationsamt tätig zu sein. Material für Palästina-Vorträge Im Zionistischen Pressebüro, Berlin W 15, Sächsische Straße S, liegt als Material für Vorträge ein kurzes, zusnmnienfassendes Expose über die Frage der Be- Siedlung Palästinas vor. Interessenten können es auf Wunsch kostenlos erhalten. '(Cürtscbaftlicbc ßaebriebten Die Geschäftslage in Palästina im Jahre 1921 Der deutschpalästinensische Handelsv e r k e h r. Wie die Palästina-Importfirma Dr. N. Honig Ik Co,, Berlin, mit:eiit, stand im Januar die Geschäftslage in Palästina weiter.iin unter dem Eindruck der Wettkrise: Der Kapitalmangel macht sich auch im G'csciiäftsleben sehr fühlbar.

  13. 1868-01-01 · Heft 8 · p. Seite 305 · Wiederherstellung einer seit 800 Jahren im Aruch gefälschten Stelle

    Offenbar ist die hierosolymitanische Beschreibung, wie so viele andere gelehrte Kundgebungen, wie die Briefe des רבין u. a. aus Palästina nach Babylonien verpflanzt worden, dort hat man diese palästinensische Mittheilung wie so viele andere falsch aufgefasst und hat aus עקילס einen אלנקלוס gemacht. … Unmöglich würden sich die babylonischen Bearbeiter der zu ihnen gelangten Ueberlieferungen aus Palästina solche fälschende Aenderung erlaubt haben, wenn die Fassung der Stelle des Jeruschalmi in der Gestalt zu ihnen gelangt wäre, wie wir sie heute vor uns haben.

  14. 1925-06-19 · 25 (19.6.1925) · page 6

    einer Heimstätte zu verhelfen. zu einer Heimstätte auch in Palästina. Sie wollen sich aber durch die materielle und ideelle Mitarbeit in Organisationen, die ein Bekenntnis zur Balfour-Deklaration uni) zum Palästina- Mandat verlangen, nicht zu Zionisten stempeln lassen. … Wie der Misrachi auf gesetzestreuer Grundlage die in Palästina lebenden und nach Palästina kommenden Juden zusnmmensassen will, so müßte dort auch, wie in jedem Lande, in dem es Juden in größerer Anzahl gibt, der jüdischreligiöse Entwicklungsgedanke seine Vertretung und Verwirklichung finden.

  15. 1926-09-24 · 39 (24.9.1926) · page 3

    Daher, glauben wir. wäre es nötig, gerade wegen der Krise eine umfassende, intensive Propaganda — gerade in Osteuropa — zu beginnen, um dre Kleinkapitalisten, die ietzt durch psychologisch verständliche Schauernachrichten abgeschreckt sind, nach Palästina zu bringen, wodurch ihnen wie dem Lande geholfen wäre: Sie würden aus der osteuropäischen Wirtschaftsdepression befreit und in Palästina die Krise überwunden werden. … Nun ist es leicht, für das Mißlingen der Palästinaarveit die Nichtzionisten verantwortlich zu machen. Man braucht nur auszurechnen, wieviel Geld in Palästina fehlt und zu erklären: hätten die Nichtzionisten diesen Betrag zusammengebracht. so würde es in Palästina nicht fehlen.

  16. 1923-04-20 · 16 (20.4.1923) · page 2

    Politik ist die Kunst, das Erreichbare anzustreben. H a z o f e h. Die Wahlen in den gesetzgebenden Rat in Palästina und ihre Lehren für die Orthodoxie. Die Wahlen in den gesetzgebenden Rat für Palästina sind abgeschlossen. Unter den Gewählten finden wir 79 Juden. … Dies ist das traurige Resultat der ersten Wahlen in den gesetzgebenden Rat in Palästina, wohlbemerkt, bei einer überwiegenden thoratreu orientierten Majorität der jüdischen Bevölkerung in Palästina. So traurig dieses Resultat an und für sich ist, hoffen wir doch, dass es einen guten Erfolg haben wird.

  17. 1886-09-14 · Heft 38 (14.9.1886) · p. Seite 603

    603 Colonialpolitik zu treiben, d. h. deutsch-katholischen Auswanderern in Palästina Grund und Boden in Pacht oder in Eigenthum zu geben. Man hoffe somit, deutsch-katholische Colonien zu gründen. Jede dieser Colonien solle mit einer Kirche und einer Schule bedacht werden. … Es müsse der Beweis geliefert werden, daß die Katholiken Deutschlands befähigt seien, an dem Missionswerk in dem Lande der Verheißung vollen Antheil zu nehmen." Wir sehen also, daß Colonien in Palästina zu gründen eine Concurrenz zwischen Protestanten, Katholiken und Juden hervorruft. Die Energie der deutschen Katholiken ist gegenwärtig so stark, daß man sicher darauf rechnen kann, der von der Generalversammlung einstimmig angenommene Antrag auf allseitige Unterstützung dieser zu gründenden Colonien für deutsche Katholiken in Palästina werde gewiß nicht ohne Erfolg bleiben.

  18. 1862-03-04 · Heft 10 (4.3.1862) · p. Seite 116

    L. geschaut hätte.. ■ In wessen Herzen aber wahre Liebe für Palästina glüht, der ■ findet die Gelegenheit, jenem heiligen Lande zu helfen, nicht nur in den bisherigen Wegen, sondern auch - in der Unterstützung des Colonisations- Vereins für Palästina (zu Frankfurt a. d. … L'orje, geschästsführendes Comite- Mitglied des Colonisations-Vereins für Palästina. . Pr. Stargard, 11. Februar. sr«* v 0 c 0 g. In der Nacht vom 30. zum 31. Januar er. .1'/» Uhr r L32D.7 rih pto'b verstarb. der Rabbiner unseres Synagogenbezirks, Herr H.

  19. 1922-02-17 · 7 (17.2.1922) · page 5

    Dabei wird man aus organisatorischen Gründen kleine Siedlungen einer benachbarten großen unterstellen, wodurch gleichzeitig die wirtschaftliche Zusammenarbeit der jüdischen Kolonien in Palästina gefördert werden soll. Der Chef der französischen Zivilverwaltung in Syrien über die Lage in Palästina. (J. G. B.) … Schiffer hatte eine Unterredung mit dem Chef des Zivilkabinetts in Syrien, Pierre Lyautey, über einige Palästina betreffende Fragen. Mr. Lyautey gab seine Bewunderung über die von den Chaluzim gebauten schönen Strassen in Palästina und über die jüdischen Arbeiter im Allgemeinem, die zu allen Jahreszeiten den Boden bearbeiten, der so innig mit der Geschichte der Welt verknüpft ist, Ausdruck.

  20. 1937-10-14 · Heft 41 (14.10.1937) · page 1

    Einer Meldung des „Manchester Guardian" zufolge soll die neue, zur Erhebung von Tatsachen nach Palästina zu entsendende Kommission erst zu einem späteren Zeitpunkt als ursprünglich beabsichtigt die Ueberfahrt nach Palästina antreten. … Die Verzögerung, so wird in dem, Blatt erklärt, scheine auf zwei Ursachen zurückzuführen sein: die Arbeit der Regierung an der Niedertämpfung der arabischen Mordkampagne in Palästina und den Tod Lord Peels. Lord Peel, schreibt ^Manchester Guardian", wäre sicherlich in die Kommission entsandt worden.