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  1. 1934-01-05 · Heft 1 (5.1.1934) · page 3

    Es reicht immer nur bis halb zehn, zehn Uhr. Und die Verkehrsmittel in Palästina sind ziemlich fix. Also? Und dann: WiT erlauben uns, zu dien Betarim von Kfar Saba ein kleines Mißtrauen zu haben. … Die Deportationen werden in Palästina fortgesetzt; es wurden ausgewiesen der Tapezierer Moses Vogel, der Fabriksarbeiter Ben, Aba, und der Friseur Aba Baruch.

  2. 1931-10-23 · Heft 214 (23.10.1931) · page 4

    des Mandats nimmt, welcher die Erleichterung der Einbürgerung von Jnden in Palästina „ ausdrücklich fordert Auch jetzt, im Bericht für 1930, wird eine Antwort gegeben, die Herrn Van Rees nicht befriedigt. … Zumindest muß aus dieser Erklärung gefolgert werden, daß Juden, die nach Palästina gekommen sind, dort nicht als Ausländer angesehen werden dürfen, deren Anwesenheit im Lande nur geduldet wird." Herr Van Rees erinnerte dabei an die telegraphische Instruktion der britischen Regierung an die Palästina-Administration vom 29.

  3. 1932-11-22 · Heft 93 (22.11.1932) · page 1

    Einzelnummer 0,25 Goldmark Die Parlamcnisfragc in Palästina JÜDISCHE RUNDSCHAU Erscheint jeden Dien« tag u.Freitag, Bezugspreis bei der Expedition monatlich 2,— Goldmark, vierteljährlich 5,75 Goldmark. … Es ist anzunehmen, daß der High Commissioner selbst jetzt neue Vorschläge über die Regelung der Boden frage in Palästina machen wird. Bodenfrage und Vcrfassungsfrage bleiben weiterhin die heikelsten Punkte der Palästina- Politik, die nur mit äußerster Staatsklugheit zu lösen sind.

  4. 1936-12-04 · Heft 614 (4.12.1936) · page 2

    Er befaßte sich mit der Zusammenarbeit zwischen Jewish Agency und Palästina-Regierung. Er beklagte sich darüber, daß die Regierung nur kleine Möglichkeiten für eine jüdische Einwanderung gebe. … Sie können ihre Angehörigen, insbesondere Frauen und Kinder, nicht nach Palästina hrüberbringen. Seefeld Tirol Wintersport / heilklimatischer Höhenluft* kurort / schneesicher Pension Geschwister Scheer Jetzt Haus Waldruhe Direkt an See und Wald / Vorzügliche Küche / Streng 1VJ I Saison beginn Mitte Dezember Im Anschluß an die Ausführungen Shertoks über die illegale Einwanderung stellte der Vorsitzende der Kommission, Lord Peel, die Frage, ob Shertok als Vertreter der im Mandat anerkannten Körperschaft für den Palästina-Aufbau, die mit der Palästina- Regierung zusammen arbeitet, sich mit der illegalen jüdischen Einwanderung identifiziere.

  5. 1920-08-27 · Heft 59 (27.8.1920) · page 5

    Ein Teil der Lehrer muß auch für eine gewisse Zeit nach 'Palästina geschickt werden, um sich dort zu guten Hebraisten I1cranzubild.cn und sicli vom Geiste des Judentums durchdringen zu lassen. … Außer der Emigration nach Amerika macht sich auch eine Emigration nach Palästina bemerkbar. Diese aber trägt einen ganz anderen Clin rakter. Sie ist nämlich keine j\1s!,ive, sondern eine aktive und reiilt die idenlistlsche jüdische Jugend mit, die in Palästina ein jüdisches Staatswesen zu gründen strebt.

  6. 1918-11-01 · Heft 42 (1.11.1918) · p. Seite 3

    Ter Verbreitung des Misrachi-Gedankens, der 'Vorbereitung auf Palästina, der jüdisch-traditijonellen Erziehungsarbeit soll die auf die Jilitiative von Herrn Dr. Rubili hin gegründete Misrachi-Jugend- und M ä d ch e n g r u p p e F r a n k f u r t a. … Kanu man nun hoffen, daß unter den gegebenen veränderten politischen Verhältnissen ein einheitliches Schulwerk in Palästina entstehen wird? Hierzu gab dann Redner ein Bild über die pädagogischen Grundsätze, die in Palästina eintreten müssen, wenn wirklich «eine rein jüdische einheitliche Schule dort entstehen soll.

  7. 1934-11-09 · Heft 90 (9.11.1934) · page 3

    Die Taufe war die Krönung der Assimilation, ein Verrat am Judentum, im besten Falle die Frucht innerer Gleichgültigkeit. Wer nach Palästina geht, sagt sich nicht von der Gemeinschaft los, sondern stellt sieji in ihren Dienst, arbeitet (ur sie, auch für die Juden, die nicht in Palästina lebet!, und so mancher Jude in Deutschland und anderen Ländern kann leicht in die Lage kommen, den Menschen dankbar zu sein, die als Pioniere in Palästina den Weg bahnten. Mit den ahgefallcnen Juden verbindet das Judentum nichts mehr, Palästina aber ist in immer steigendem und von allen Juden immer starker anerkanntem Maße das — zumindest moralische — Zentrum des jüdischen Lebens.

  8. 1906-10-11 · Heft 41 (11.10.1906) · page 5

    Nur eins hat mir Li Ihrem Aufsatz missfallen: Warum wollen Sie eigentlich den vielen armen Vertriebenen, die jährlich übers Meer wandern müssen und die doch keine glücklichen.deutschen Juden sind, das Recht nehmen, nach Palästina heimzukehren? Die Armen sind nicht liberal, nicht Deutsche und nicht alle zur Mission geeignet. Bedenken Sie, für jene, wie einst für mich, ist doch die Hoffnung auf ein ruhiges Leben im eigenen Lande das einzige Gut. Und schliesslich ist die Mission ja nicht an den Ort gebunden, sie können doch auch von Palästina aus wirken. Oder hoffen Sie, sic alle ili Stettin aufnelimcn zu können? Das wäre freilich noch besser! Lassen Sie bald weiter Gutes von sich hören und nehmen Sie entgegen den Ausdruck aufrichtiger Hoch- Schätzung Ihres ergebenen Ben Abaton.

  9. 1935-07-01 · Heft 7 (Juli 1935) · p. Seite 389 · Zahl der Arbeiter in Industrie und Gewerbe [Nachricht]

    Von Salomon Maimon, Bücherei des Schocken-Verlags, Nr. 33-34, Berlin, 1935, S. 215. Pelnews-Wirtschaftsjahrbuch für Palästina 1935, Palnews, Tel-Aviv, 1935, S. 320. Zeitschriftenschau. Von Prof. D. Dr. P. Thomson, Dresden, Sonderdruck aus ZDPV, Bd. 58, 1/2, 1935.

  10. 1930-01-16 · Heft 109 (16.1.1930) · page 10

    Seite 10 DIE STIMME Nr. 109 EMeratur und Kunst Fördert die Musikerziehung in Palästina Beden*kt man, daß in Amerika das gesamte Musikwcsen hauptsächlich aus privaten Mitteln bestritten wind, so kann es nicht wunder nehmen, wenn in dem kleinen Lande Palästina, wo die Gestaltung des jüdischen Volkslebens erst in Bildung begriffen ist, die Musrkpflege ebenfalls der Privatinitiative ihre Existenz verdankt. … Diese Liebe und Begabung sollten jedoch mehr gepflegt und vertieft werden. Die gesamte Musikpflege in Palästina liegt in den Händen namhafter Musiker, die nicht die Jagd nach neuen Verdienstmöglichkeiten, sondern eine glühende Begeisterung für die Musik und ein starkes Verantwortungsgefühl ihrem Volke gegenüber in das Land geführt haben.

  11. 1965-01-08 · 2098 (8.1.1965) · p. [Seite 4]

    Die letzte Reise des jungen Sohiffsarztes führte ihn nach Palästina, ein nach seinen Berichten damals völlig vernachlässigtes Land. Er besuchte die Heiligen Stätten, sah mit Verwunderung die Bemühungen der meist russischen Juden, dort Kolonien zu gründen und den Heimat- und Rastlosen eine gesicherte Zukunft zu bereiten. … Mein Freund hatte keine Möglichkeit, sein Studium abzuschliessen. Er musste auswandern. Er entschloss sich, nach Palästina zu gehen. Plötzlich stand das Bild seines Vaters vor ihm, der so gern von Palästina berichtet hatte. Auch das Stück Papier kam ihm wieder in den Sinn, er suchte und fand es.

  12. 1897-10-01 · Heft 4 (Oktober 1897) · p. Seite 16

    Berlin: Der große Kurfürst und .die Juden. Dr. H. Hildesheimer, Berlin: Eine Reife durch Palästina. Prof. Dr. Cornill, Königsberg: Die Bedeutung der Psalmen in der Weltliteratur. Kanxiovev. Vorträge: Dr. med. M. Wallach, Jerusalem: Die Jüdische Gemeinde Jerusalems in der Gegenwart.

  13. 1929-05-17 · 20 (17.5.1929) · page 5

    Er möchte auf das interessante Experiment Hinweisen, dem Rat der Zionistischen Organisation eine Quote von Nichtzionisten beizufügen, er wünsche allen jenen Erfolg, die in Palästina gute Arbeit leisten wollen, er persönlich sei zu sehr in charitativen Werken nicht allein der jüdischen Gemeinde, sondern auch des ganzen Landes, in dem er wohne, beschäftigt, als daß er noch an der zionistischen Organisation oder an der Arbeit in Palästina teilnehmen könnte. … Demgegenüber ist es nicht überflüssig, zu betonen, daß Menschen, die an den Prinzipien und Idealen der Liga gemeinsam sesthalten, nichtsdestoweniger über das Thema Palästina und Jüdisches Nationalheim nicht alle gleicher Meinung find. Wenn er gefragt würde, warum er, obwohl kein Anti-Palästinenfer, doch ein ausgesprochener Antizionist ist, so werde er folgendes antworten: Würde es sich bloß darum handeln, unglückliche Juden nach Palästina zu bringen, damit sie dort glücklich leben und schöpferische Arbeit in Wissenschaft, Kunst, Literatur, Ethik und Religion vollbringen, er würde „Ja" sagen.

  14. 1899-07-07 · Heft 27 (7.7.1899) · p. Seite 320

    — gezogenen Schlüsse interessirt besonders ein Pasius gegen den so unvermuteterals unerfreulicherweise wieder heute auftauchenden Zionismus: „Die gehoffte Rückkehr nach Palästina, die Herrn Michaelis so besorgt macht, hat auf unser bürgerliches Verhalten nicht den geringsten Einfluß. Dieses hat die Erfahrung von jeher gelehrt, an allen Orten, wo Juden bisher Duldung genossen. … Auch Dohm selbst nimmt in jenem zweiten Theil zu der Frage der Rückkehr nach Palästina Stellung. „Man verwandle nur den Zustand des Elends und der Unterdrückung in Glück nnd Wohlstand, man mache die gegenwärtige Lage angenehm; man knüpfe dadurch die Herzen der Unterthanen an den Staat: so werden sie nicht mehr verlangen, gerettet zu werden, und den verheißenen Heiland nach und nach ganz vergessen.

  15. 1930-02-01 · Heft 6 (Februar 1930) · p. 652 · [Nachricht]

    Bd. 1: Von Moses Mendelssohn bis Salomon Maimon. 206 S- Ml 10.—. Alfred Wiener: Juden und Araber in Palästina. 53 S. Nr. 5 der Morgenreihe. Max F reudenthal: Zum 200jährigen Geburtstag Moses Mendelssohns. 4 Abhandlungen. 5o S.

  16. 1936-05-26 · Heft 42-43 (26.5.1936) · page 17

    Dazu ist notwendig eine schöpferische Wechselwirkung zwischen Palästina und Diaspora, und das Leben in der Diaspora muß gekennzeichnet sein durch einen starken ״Seins- und Erneuerungswillen“, der gespeist wird von einem lebenskräftigen Erez Israel. Palästina selbst aber kann nur ״religiöskulturell von der Thora“ bestimmt werden. ״Der Thoraisraus“, so formuliert es der Verfasser, ״ist die im jüdischen Volkskörper immanent wirksame Energie, die in außerorentliehen Zeiten der Gefahr die Leuchtkraft einer nationalen Bewegung annehmen kann“.

  17. 1921-01-01 · Heft 2 · p. 124 · Die Programme des Lehrhauses

    Martin Bub er: Das Gebet. Der Spruch. — Der Schrei. — Das Wort. 6. RudolfHallo: Palästina im Zeit-

  18. 1931-11-13 · Heft 88 (13.11.1931) · page 2

    Infolge der wirf■ schaftlichen Lage war es weder in Deutschland noch in Palästina möglich, praktische Maßnahmen in dieser Richtung zu ergreifen. Einzelne fanden dennoch ihren Weg; so haben allein auf dem verhältnismäßig entlegenen Gebiet der Mathematik im letzten Jahre drei Studenten aus Deutschland in Jerusalem gehört. … Wer nicht schon ein wenig (modernes oder klassisches) Hebräisch kann, muß 1—2 Monate vor Semesterbeginn i!1 Palästina sein. Das Sommersemester beginnt nach Peßach (1932 Anfang Mai), das Wintersemester Mitte Cheschwan (1932 Mitte November).

  19. 1928-05-31 · Heft 22 (31.5.1928) · page 4

    Er entwickelte den Standpunkt der radikalen zionistischen Opposition in den Fragen der äußeren Politik und der innerjüdischen Entwicklung, insbesondere auch in der Frage der Jewish Agency sowie hinsichtlich des neuen Kurses, der seit dem letzten Kongresse in Palästina verfolgt wird. Er übte scharfe Kritik an der Vernachlässigung der politischen Arbeit seitens der Zionistischen Exekutive sowohl in Jerusalem wie in London, an der Kompromißpolitik, die sich insbesondere in dem Projekt der Erweiterung der Jewish Agency dokumentiere und an der liq ui dato rischen Kolonisationspolitik der Exekutive in Palästina. Während die polnische Konjunktur günstig wie nie sei, große Chancen für eine expansive Tätigkeit in Palästina und im Galuth vorhanden seien, die zionistische Stimmung überall im Wachs tum begriffen sei, verstehe es die Leitung der Zionistischen Organisation nicht, die vorhandenen Möglichkeiten auszunützen, weswegen ein radikaler Kurswechsel, der die oppositionellen Gruppen zur Führung der Bewegung berufe, notwendig sei.

  20. 1935-04-01 · Heft 3 (April 1935) · page 5

    So war die Begegnung des Judentums mit dem Griechentum in Palästina — erfolglos, weil der jüdische Partner es ablehnte, dieses Kompromiß einzugehen. Geschichtliche Begegnungen enden aber oft positiv, d. h. es entsteht ein Kompromiß oder eine Synthese zweier Kulturen und eine dritte synthetische Kultur wächst aus den beiden nun vereinten Welten.