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Borah erklärte, die bestialischen Taten gegen die Juden in Palästina werden schwer lasten auf das schuldbeladene Gewissen derjenigen, die für diese Taten verantwortlich sind. Man muß sich jetzt fragen, ob Palästina das jüdische Nationalheim wird, wie es versprochen und bekräftigt wurde, oder eine internationale Schamlosigkeit? Die Ereignisse in Palästina haben ein Schwinden des englischen Prestige zur Folge. Die Aufgabe zur Begründung der jüdischen Heimstätte in Palästina wurde von Großbritannien nicht richtig verstanden.
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f Seite 4 DIE NEUE WELT Nr. 103 Der WaadLeumi an die jüdischen Gemeinden der ganzen Welt. Hille für Palästina. Der jüdische Nationalrat in Palästina hat am 30. August einen Aufruf an die jüdischen Gemeinden in der ganzen Welt gerichtet, in welchem es heißt: Noch immer besteht große Gefahr für das ganze Erez Israel. … Präsident Hoover erklärt, daß die Regierung der Vereinigten Staaten durch die Er* eignisse in Palästina tief beunruhigt ist. Er, der Präsident, ist dahin informiert, daß die britische Regierung strenge Maßnahmen unternimmt, um die Ruhe und die Sicherheit in Palästina wiederherzustellen.
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Versammlung verlesen. ' Präsident- Hoovgr .. erklärt, daß die Regierung der Vereinigten Staaten durch die Ereignisse in Palästina tief beunruhigt ist. -Er;; der o . Präsident^ ist dahin.sinsormiert/ daß die britische Regie» rung strenge Maßnahmen unternimmt,'Um die Ruhe" und Sicherheit in Palästina wieder herzustellen: Die Ausbrüche des Fanatismus, in .Palästina sindeine schwere Belastung. … Die Ereignisse in Palästina haben ein Schwinden des englischen Prestige zur Folge. Die Aufgabe zur Begründung der jüdischen Heimstätte in Palästina wurde von Grostbritannien nicht richtig verstanden.
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Warschau, 30. August. Die Nachrichten über die Ereignisse in Palästina haben das polnische Judentum tief erschüttert In allen Städten finden Trauerkundgebungen statt. In den Straßen von Warschau demonstrierten zehntausende Juden, die ihrer Solidarität mit dem jüdischen Jischuw in Palästina, der heldenhaft um seine Existenz kämpft, Ausdruck gegeben haben. … Ein Palästina-Abwehrfonds (L’schem Haganath Hajschuw) wurde gegründet Zahlreiche Spenden wurden geleistet. Demonstrationen in Krakau (Eigenbericht der «Stimme».)
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wurden: „Man stößt Zuweilen auf die Ansicht, daß die, Juden nicht das „moralische Recht“ besäßen, die Herrschaft über Palästina zufordern, da den 100.000 Juden in Palästina 600.000 Araber gegenüberständen. Es wäre mit sittlichen Grundsätzen unvereinbar., die arabische Mehrheit durch die jüdische Minderheit beherrschen zu lassen. … Noch wehr: Unsere Moralisten selbst verlangen nicht einmal, daß Palästina durch’ seine Araber regiert Werde. Sie Wollen, daß über Palästina iigendeine Macht herrsche, welche der jüdischen Kolonisation freundlich' gegenübersteht Die einen meinen, daß diese Macht vielleicht noch die Türkei sein könnte, andere denken an England.
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Aus Kairo wird gemeldet, daß dort ein Geständnis von Nahas Paschas Angreifer Iszedin Abdul Kader, er sei ein Terrorist aus Palästina und hätte dort viele Menschen ermordet, große Sensation erregt hätte. Ferner sagte er vor Gericht aus, er sei ein Mitglied der ägyptischen Faschisten, der Grünhemden, und sei mit den Pan-Arabern verbunden, die ihn nach Palästina geschickt hätten. … In den gleichen neun Monaten des Jahres 1936 hatten nur 9753 Juden die palästinensiche Staatsbürgerschaft erworben. Bilanz der Palästina* Touristik Jerusalem, 2. Dezember. (JTA.) Im Monat September weilten in Palästina 4061 jüdische und nichtjüdische Touristen, die insgesamt 33.875 Pfund ausgaben, außerdem 3630 Touristen, die in der Grenze nicht angaben, wieviel Geld sie in Palästina verbraucht haben.
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Das Mandat, welchem dio Balfour-Deklaration einverleibt ist, verpflichtet uns, die Errichtung eines jüdischen Nationalheimes in Palästina zu sichern. Das bedeutet offenkundig die Erleichterung und Sicherung der Siedlung einer so großen Anzahl jüdischer Einwanderer in Palästina, als dieses Land ökonomisch im jeweiligen Zeitpunkt vertragen kann. … Es ist deshalb, angesichts der schweren Schäden, welche die gegenwärtige Lage in Palästina herbeigeführt hat, überall eino verdoppelte Anstrengung notwendig, lim die ungeschmälerte Fort- &§tpipg| »der Aufbo!
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Konvention des Nationalen Arbeiter-Komitees für Palästina teilte Isaac H e m 1 i n mit, daß das Komitee 1,735.000 Dollar für das jüdische Arbeiterwerk in Palästina, einschließlich der im vergangenen Jahr aufgebrachten 300.000 Dollar, aufgebracht hat. … Die Konvention beschloß, in nächster Zeit eine weitere halbe Million Dollar für das jüdische Arbeiterwerk in Palästina aufzubringen. Palästina Budget der Jung* Hadassah: 66.350 Dollar Detroit (Michigan), 30. November. (JTA.) Die Jung-Hadassah, die in Detroit ihre 14.
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Die Zeitung fordert die Regierung energisch auf, diesem Treiben ein Ende zu setzen. Palästina-Einwanderung im September 1935 Aus Jerusalem: Vom Einwanderungsamt der Palästina-Regierung wird offiziell mitgeteilt, daß im Monat September 1985 61 78 Juden als Einwanderer nach Palästina gekommen sind. 528 von den Einwanderer» gehörten der Kapitalistenkategorie an, von denen jeder sich über einen Kapitalsbesitz von mindestens 1000 Pfund ausweisen konnte. … MonBignore Testa, der seinen Hauptsitz in Jerusalem hat und sich in wenigen Tagen dorthin zurückbegibt, schilderte dem Papst eingehend die augenblickliche politische Lage in Palästina, die Gestalv tung der jüdisch-arabischen Beziehungen: und unterstrich die wachsende Bedeutung, die die jüdische Gemeinschaft für Palästina gewinnt, r (nach den Herstellungsländern Oesterreich: Tagebuch "usaniineugestcllt) , ~ der Geliebten - Episode.
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44 L1FSCHUETZ, S., הזבלים החימום Die chemischen Düngemittel and ihre Bedeutung für den Landbau in Palästina. Jaffa 1911. _ 45 S. 12°. (Z). —, —, גדול ירקות בא״י Der Gemüsebau in Palästina, praktische Anleitung. Jaffa 1912. 98 S. 12®. … MOSES ben Nachman, דרשת הרטב״ן על דברי קהלת. Rede gehalten in Gerona vor seiner Auswanderung nach Palästina. Mit Einleitung und Anmerkungen herausg. von Arthur Zacharias Schwarz. Frankfurt a. M., Sänger u. Friedberg, 1913. 30 S. 8®.
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Daß uns üas M a n d a t, wie es im Weißbuch von 1922 interpretiert ist, tatsächlich die Möglichkeiten gegeben hat; die es zu eröffnen schien, ist dargetan durch'die Entwicklung unseres Werkes in Palästina in den Jahren 1922 bis 1929, während welcher Zeit die britische Politik in Palästina von diesen beiden Dokumenten geleitet war." … Bemerkenswert an seiner Rede ist zunächst, was er über die Nichtlösung der Frage der Sicherheit in Palästina zu sagen hatte. Er meinte, daß im September 1929 eine Delegation des Aktionskomitees zum Kolonialamte entsendet wurde, um die Notwendigkeit der Sicherheit in Palästina zu unterstreichen..
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Das sind die Schlußfolgerungen, die ich aus der jetzigen Lage in Palästina ziehe. Es ist sehr viel über die Möglichkeit, die Notwendigkeit und die Unzulänglichkeit der letzten Emigration nach Palästina geschrieben und gesprochen worden. … Es nützt nichts, sich auf die Brust zu schlagen und zu sagen, es sollen eine Million Menschen nach Palästina kommen. Mit diesem zarten Nationalheim darf man in dieser Weise nicht spielen. Der Unterschied zwischen Palästina als Emigrationsland und Amerika ist, daß der Emigrant, der nach Amerika kommt, Geld findet, während nach Palä* stina das Geld zuerst kommen muß.
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Kislew 5691) Nummer 154a Juden Cesteneitfksl Baseler Programm: Der Zionismus erstrebt für das jüdische V olk die Schaffung einer öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina. Die englische Regierung hat einen schweren Schlag gegen das jüdische Aufbauwerk in Palästina geführt; sie hat das den» . jüdischen Volke gegebene Wort gebrochen. … Sehet Brüder: Eherner Wille wurde zur Tat! Schon heute entwickelt sich in Palästina ein jüdisches Gemeinwesen, nur durch eigene Kraft geschaffen; auf alt-neuem Boden scharen sich 170.000 Menschen um das Banner des Judentums.
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Unter anderem wird eine jüdische Einheitsfront, die Pflege des Palästina-Gedankens unter der Jugend, die Abwehr antisemitischer Angriffe, der Boykott deutscher Waren und der Olympiade in Berlin, die militärische Erziehung der Juden in Palästina und die An Siedlung von Frontsoldaten in Palästina verlangt. Schließlich wurde die Bereitstellung von Staatsländereien in Palästina zur Ansiedlung von Frontsoldaten durch die Mandatsregierung verlangt und die Errichtung des „Dorfes der 12.000“ in Palästina zu Ehren der gefallenen jüdischen Frontsoldaten Deutschlands und eines Konservatoriums für Musik in Palästina beschlossen.
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Gerade jetzt, wo die Juden in so manchen Staaten wirtschaftlich schwer zu leiden haben und die Prosperität Palästinas dank der Tätigkeit der jüdischen Organisationen und der einzelnen jüdischen Kapitalisten sich so günstig entwickelt, will die von England eingesetzte Palästina- Regierung die Einwanderung drosseln, obwohl in Palästina so gut wie überhaupt keine Arbeitslosigkeit existiert, ja in vielen Berufen ein geradezu katastrophaler Arbeitermangel herrscht. … Lewin, der Vor- Steher der jüdischen Gemeinde Haifas, ׳sagte dem High Commissioner, er selbst sei vor vierzig Jahren als Tourist nach Palästina gekommen und habe sich dann seßhaft gemacht. Es sei dies fast ein normaler Weg für Juden,' sich in Palästina seßhaft zu machen, indem sie zuerst als Touristen das Land und seine Möglichkeiten kennenlernen.
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L. Peritz vertritt in seinem Aufsatz Zum Ärzteproblem in Palästina“ durchgreifende Reformpläne für diesen Stand. Dr. Ing. H. Jacobowitz gibt in „Bau- und Wohnungswirtschaft in Palästina 1935l36tt eine gedrängte Übersicht über deren Entwicklung und ihre Bedingungen. … Besser schreibt einen instruktiven Artikel über „Die Bewertung des Grundbesitzes in Palästina“, der das Interesse aller Juristen und Kaufleute verdient. In der Bundschau folgt eine sachliche Darstellung der gegenwärtigen politischen Lage, der sich, wie allmonatlich, das „Wirtschaftsbarometer“ und „Palästina-Gründungen“ von Dr.
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W a w e 11, der als Nachfolger von Generalleutnant J. G. Dill das Oberkommando der Britischen Truppen in Palästina übernimmt, ist in Jerusalem eingetroffen. 4 Führer der anglikanischen Gemeinde Palästinas ermordet Jerusalem, 26. August. … Henriette Szold sprach iim Namen der 900 Jugendlichen, die gegenwärtig ihre Schulung in Palästina durchmacheai, und im Namen der 764 Jugendlichen, die nach Beendigung der Hachscharah in Palästina bereits ein selbständiges Leben aufgenommen haben.
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Die zwei Hauptprobleme, die wir zu bewältigen haben, sind noch ungelöst: die W a n d e r 11 n g s n o t und die endgültige Sicherung eines jüdischen Neubeginns in Palästina. Noch ungelöst — aber wir sind doch auf dem Wege ein erhebliches Stück vorwärtsgekonunen. Zur Erleichterung der jiidisehen Wanderung ist so manches geschehen, wenn auch die von manchen Kreisen jetzt besonders laut propagierten Projekte einer staatsähnlichen jüdischen Gruppcnsiedlung in einem noch unbekannten Territorium (Palästina ausgeschlossen) noch keiner Realisierung nahegekommen sind und, wenn wir ehrlich sein sollen, auch keine Aussicht darauf besteht. … Der Vizepräsident der südafrikanischen zionistischen Vereinigung, B. Gering, der vor kurzem von einem längeren Besuch in Palästina zunickkehrte, griff die Ncuzionistischc Organisation in einer •Kapstädter Rede heftig an. Der hebräisch-jiddische Dichter I.
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Er übergab ihnen ein Memorandum, in welchem die historischen Rechte der Juden auf Palästina a b g e s t r i 11 e n werden und erklärt wird, daß die Balfour-Deklaration die arabischen Rechte präjudiziere. l erner wird für Palästina eine Selbstverwaltung nach dem Muster Transjordaniens gefordert. … Wie Palcor erfährt, wird die Königliche Kommission nach Ihrer Rückkehr nach London die ehemaligen High Commissioners für Palästina, Chefsekretiirc der Palästina-Regierung, sowie die Koloniahninister in früheren britischen Regierungen vernehmen, u. a.
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Es ist dies' jm Gegenteil eine Ange- WemBtereeee. - Die Situation in Palästina: Interessante Unterhansdebatte In der Unterhausdebatte am 24. November hat Abg. David Adams den Kolonienminister, eine Erklärung über die gegenwärtige Situation in Palästina abzugeben. … Die besonders kritische Stellungnahme der jüdischen Gemeinschaft in Palästina und der Jewish Agency zum Regierungssvstem des Herrn Wauchope enthält natürlicherweise keine persönlichen Momente.