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  1. 1930-02-25 · Heft 16 (25.2.1930) · page 4

    Ich habe mich freilich vergeblich bemüht, Richtlinien für eine praktisch mögliche Politik für Palästina zu erkennen. Die bloße Aufforderung — vom Publikum mit einem Ansatz zur Begeisterung aufgenommen —, mit allen Mitteln gegen ein Parlament in Palästina zu protestieren, selbst wenn es vielleicht schon auf dem Wege sein sollte, kann man doch nicht als eine Direktive für eine Politik erkennen, welche, von naturgegebenen Bedingungen ausgehend, eine positive jüdische Zukunft in Palästina zu schaffen vermag. … Angebote sind zu richten an die Zionistische Vereinigung für Deutschland, Berlin W 15, Meinekestr. 10. ״Im Zwischendeck nach Palästina“. Am letzten Donnerstag veranstalteten im Flugverbandshaus die Verbindungen Kadiraah und Hasmonaea im K. J. V. ein Kostümfest mit der Devise: ״Im Zwischendeck nach Palästina“.

  2. 1931-10-23 · Heft 214 (23.10.1931) · page 4

    des Mandats nimmt, welcher die Erleichterung der Einbürgerung von Jnden in Palästina „ ausdrücklich fordert Auch jetzt, im Bericht für 1930, wird eine Antwort gegeben, die Herrn Van Rees nicht befriedigt. … Zumindest muß aus dieser Erklärung gefolgert werden, daß Juden, die nach Palästina gekommen sind, dort nicht als Ausländer angesehen werden dürfen, deren Anwesenheit im Lande nur geduldet wird." Herr Van Rees erinnerte dabei an die telegraphische Instruktion der britischen Regierung an die Palästina-Administration vom 29.

  3. 1932-01-06 · Heft 209 (6.1.1932) · page 5

    So blieb das Pestelj’sche Projekt eines Iudeostaates in Palästina unausgeführt. Auch Herzl erlebte die Verwirklichung seines erträumten Ideals eines Judenstaates nicht. Gleich Moses durfte er das Land seiner Sehnsucht nur im Geiste schauen. … Grünbaum fordert den Minister auf, eine Untersuchung dieser Haltung der Posener Sicherheitsorgane einzuleiten, die Schuldigen zur Verantwortung zu ziehen und der jüdischen Bevölkerung in Posen die Möglichkeit zu kultureller jüdischer Arbeit zu geben. Die Arbeitsgesetzgebung in Palästina Der High Commissioner für Palästina, General Sir Arthur Wauchope, setzte ein Komitee ein, dem die Prüfung der bestehenden Verordnungen über Arbeiterschutz, die Unterbreitung von Vorschlägen zur Verbesserung der bestehenden Arbeitergesetzgebung, eventuell für Schaffung einer neuen Gesetzgebung obliegen.

  4. 1934-03-02 · Heft 332 (2.3.1934) · page 6

    Diesen schließt sich nun auch das Zionistische Landeskomitee sowie die Redaktion der „Stimme“ mit einem Ruf „A d meahweesrim Schanah“ an. Die Überführung der Gebeine Herzls nach Palästina Vom Komitee des Herzl-Archivs werden wir um Aufnahme folgende Zeilen ersucht: In verschiedenen jüdischen Blättern sind Nachrichten über die Überführung Herzls nach Palästina und über das Herzl-Archiv erschienen. … Die Kommission, die sich mit der Überführung der Gebeine Herzls nach Palästina befaßt, deren Obmann Herr Dr. Michael Ringel ist und der unter andern die beiden Testamentsvollstrecker Herzls, die Herren Ing.

  5. 1901-03-01 · 9 (1.3.1901) · p. 3 · Eine Hilfsaction zugunsten der nothleidenden jüdischen Bevölkerung in Galizien

    Von autoritativer türkischer Seite wurde diesbezüglich erklärt: „Die türkische Regierung befürchtet schon seit Jahren, dass die Israeliten in Palästina eine Art eigener Regierung errichten wollen. Trotz aller Befehle, welche an die betreffenden Behörden ergehen, sich strenge an die Vorschriften zu halten, die für die Dauer des Aufenthaltes israelitischer Pilger nach Palästina erlassen worden sind, gelingt es doch häufig, diese Vorschriften mit Hilfe der landesüblichen Mittel zu umgehen. … Die zionistischen Congresse, auf welchen der türkischen Regierung wegen ihrer Toleranz gegen die Israeliten Lob gespendet wird, rufen bei den leitenden türkischen Kreisen eher die gegentheilige als die beabsichtigte Wirkung hervor, da sich an massgebender Stelle die Ueberzeugung festgesetzt hat, dass die zionistische Bewegung in ihrer späteren Entwicklung politische Ziele in Palästina verfolgen werde." Als illustrierendes Beispiel kann folgende Thatsache dienen : Der Grossvezier Halil Rifaat Pascha hatte die Bemühungen eines seiner politischen Freunde gefördert, der für die Ansiedlung einer Anzahl Israeliten aus Rumänien in Palästina, die seitens reicher Religionsgenossen mit sehr beträchtlichen Mitteln versehen waren, eingetreten war.

  6. 1882-01-01 · 13. Jahrgang Nᵒ 38. · p. [Seite]

    M Mannheimer. Ais-wanderung rumänischer SlzrubenAdrü-er nach Palästina. Lange und heftig, nicht immer mit ehrlichen Waffen, wurde für eine Auswanderung der Juden au« Rumänien, resp. für eine Colonisatio« Palästinas durch dieselben, gekämpft. … Daß die Colonisatton Palästina'« durch rumänische Au»« wandecrr gelingen wird, ist durch dt« Thatsach« alleüt, daß die Zecht der Ln»«anderung»luftigen eine unüverfehdar groß« ist, noch lang« nicht bewiesen.

  7. 1923-08-12 · Heft 1616 (12.8.1923) · p. Seite 11

    Zweck der Gesellschaft ist, ein Kapital von 100.000 Pfund Sterling zur Juvestiernng in industriellen und anderen Unternehmungen nt Palästina aufzubringen, insbesondsve zur Errichtung von Wohn- und Lagerhäuftm. Bis jetzt sind Aktien in der Hohe von 23.000 Pfund Sterling gezeichllet worden, und cs wurde, ein Betrag bei der Anglo Palcstine Co. in Palästina deponiert, der jederzeit zur Verfügung steht, sobald die Verhandlungen bezüglich des Gelälldes, auf dem die ersten 60 Häuser, errichtet werden sollen, beendet sind. … Zionistische Gruppen im fernen Osten bestehen in Australien, welche bis jetzt stir den Palästina- Anfibanfonds 26.597 Pfund bezahlt haben, während von dieser Seite gelegentlich der Reise des Herrn Israel Cohen im Jahre 1920 67.097 Pfund zn-gesagt wurden.

  8. 1904-09-16 · 38 (16.9.1904) · p. Seite 533

    Die Herren haben aber die Rechnung ohne den Umstand gemacht, daß man sich weit über meinen Bekanntenkreis hinaus bei mir Rat erholt, ob man auf Zirkulare aus Palästina reagieren soll, und daß ich dadurch leicht in der Lage bin, festzustellen, ob ich als Empfänger türkischer Briefmarken eine Vorzugsstellung genieße. … Daß in türkischer oder arabischer Zeit die Kunstübung in Palästina noch geblüht haben soll, ist schwerlich anzunehmen. Dagegen wissen wir, daß seit dem dritten Jahrhundert v. Ehr. bis zum vierten Jahrhundert n.

  9. 1914-03-13 · 11 (13.3.1914) · p. 256 · David Frischmann

    Ich selbst hielt ursprünglich die Organisation für die Aufgabe der Palästina Land Development Company, doch teilte ich auf Veranlassung der Redaktion dem Nationalfonds, die diesen als Instanz für geeigneter hielt, zu. … Nawratzki, der in seinem grundlegenden Buch „Die jüdische Kolonisation in Palästina", München, 1913, p. 323 ff., die Leitsätze ganz zum Abdruck bringt. Der Kulturabteilung war als Aufgabe 5 zugewiesen die Anstellung von Düngungsversuchen: *) S.

  10. 1914-01-01 · Editorial · p. None

    Geiger 5 60 lieber den Chacham Baschi und den Hilfsverein der Deutschen Juden. 5 60 Mitteilung der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums. 6 72 Der Volksverein. Von N. Cohn 6 72 Frühlingsreise nach Palästina und dem Orient .... 7 84 Berichtigung zum Gemeindcboten. Von S. Kalischer . 7 84 Erklärung des Geschäftsführenden Ausschusses der Grobloge für Deutschland: Zum jüdischen Parteikomps 8 96 Ueber die Schulen in Palästina. Vom Jüdischen Institut sür technische Erziehung in Palästina. Tr. James Simon. 9 108 Zum Sprachen streit in Palästina. Vom Hilssvcrein der Deutschen Juden. . . Kuraufenthalte.

  11. 1918-09-06 · 36 (6.9.1918) · p. Seite 9

    Welche Perspektiven sich für die Wechselwirkung zwischen einer bedeutenden und stets wachsenden jüdischen Siedlung in Palästina und der Diasporaiudenheit auch ökonomisch ergeben werden, wie viele Juden des Galuth auch ökonomisch von und durch Palästina alimentiert werden könnten, ist leicht vorstellbar. … Eine Theorie, welche die Galuthexistenz der Juden als Selbstzweck ansieht, wie die von Heinrich Margulies, hat diese Axiome aufgegeben und sich damit, bei aller Verbeugung vor Palästina und restlosem nationalem Ausleben, auf die schiefe Bahn der Nurnationalisten, Jiddischisten usw. begeben. Ein Galulhiudentum, das imstande ist, zur Macht und Gesundheit aufzusteigen, braucht auch keinen politischen Zionismus mehr; ihm kann ein „Kulturzentrum“ in Palästina genügen.

  12. 1926-05-07 · Heft 2587 (7.5.1926) · p. Seite 4

    Die Zionisttsche Organtsa 1 ion, in der alle jüdischen Gruppe »vertreten find, hat auch für die religiöse Erziehung der jüdischen Jugend in Palästina in ausreichendem Matze vorgesorgt. Der Vertreter der Zionistischen Organisatton i» dieser Hinsicht ist die Gruppe des Misrachi, die in Palästina 460 Schulen erhält, die nach den Ansagen aller Experten musterhaft geleitet sind. … Gabor m genzntrete«. $8 geht absolut nicht an. daß et« Gruppe, de«» Wirksamkeit in negativer Hinsicht in Palästina sehr groß, in positiver Hinsicht aber verschwindend klein ist, sich da» Recht anmaßt, als Wächter Über Palästina, speziell in religiösen Angelegenheiten, auszutreteu.

  13. 1915-03-05 · Heft 9 (5.3.1915) · page 1

    Was soll es für einen Zweck haben, gegen ...Herrn Kautsky mit anderen Namen aufzutreten. und .die Meinungen vieler wirklicher Kenner der 'Verhältnisse zu zitieren, pie für Palästina eine blühende Zukunft Voraussagen; was soll es nutzen, .an der Hand von unparteiischen Konsulatsberichten und Ziffern zu zeigen, welch erfteuliche Erfolge die bisherige Kolonisation in Palästina bereits erzielt hat? … Für uns-bedeutet der Zionismus die Erlösung aus der Not des Galuth und der Tragik per Assimilation, und Herr Kautsky hofft uns mit dem Argumente zu schlagen, Palästina hätte keinen guten Hafen, keine Straßen, keine Eisenbahn von Belang. Mit solchen philiströsen Banalitäten kann man den zionistischen Gedanken wirklich nicht widerlegen..

  14. 1936-07-31 · Heft 61 (31.7.1936) · page 4

    Milkcbeii hat eine landwirtschaftliche Schule absolviert und beabsichtigt, mit einem jüdischen Mädchen nach Palästina ausztiwandern. Er bat, die Vorbereitungen zu seinem UcbertriH zu beschleunigen, da er an dem jüdischen Abwehrkampf in Palästina tcilnehmen wolle. … Die englischen Zeitungen melden, daß die englische 2ionistische Föderation begonnen habe, im Londoner Hydepark F r e i I i c 111 - V e r s a in m I u n g e n über die Palästina-Frage abzuhalten. Das erste derartige Meeting fand am vergangenen Sonntag-Nachmittag statt. Das Zentrale Palästina-Amt Warschau gibt bekannt, daß am 28.

  15. 1934-10-26 · Heft 408 (26.10.1934) · page 2

    Dieser erklärte Vertretern der englischen Presse, er sei früher ein Gegner des Territorialismus gewesen, weil er glaubte, dieser werde der Palästina-Arbeit Abbruch tun. Heute aber, wo Palästina einen entsprechenden Teil der Emigration aufnimmt und dir jüdische ökonomische und politische Lage sich katastrophal gestaltet hat, sei er überzeugter Anhänger der Idee der Schaffung eines neuen Territoriums für die emigrierenden jüdischen Massen. … Wir Zionisten haben in dieser Sache große Erfahrung. Fünfzehn Jahre Nachkriegskolonisation in Palästina, von einer weltumspannenden Organisation und von opferbereiten jüdischen Menschen in Angriff genommen, berechtigen uns, die Pläne der in der „Liga für jüdische Kolonisation" konzentrierten Territorialisten mit Skepsis zu betrachten.

  16. 1899-06-01 · Heft 6 (1.6.1899) · p. Seite 128

    Die jüdischen Gemeinden waren durch Steuern und Erpressungen so sehr verarmt, daß Jechiel nicht mehr die Talmudschule durch ihre Geldmittel aufrecht zu erhalten vermochte und sich genötigt sah, zu deren Erhaltung beträchtliche Geldsummen aus Palästina und den Nebenländern holen zu lassen?) Doch als er einsehen mochte, daß unter solchen Umständen selbst das energischste Handeln zu keinem erfreulichen Ziele führte, verließ er seine Heimat und ging nach Palästina.

  17. 1931-01-01 · Heft 1 (Januar 1931) · p. [Seite]

    B, erreicht haben, daß die Mehrzahl der englischen Beamten in Palästina kaum mehr als seinen Namen kennt. Wenn es so weiter geht, wird es bei der Mehrzahl der Zionisten auch bald so weit sein, und wir werden über Parteigezank und Intrigen auch bald vergessen, daß wir eigentlich noch eine ganze Menge schöner Dinge in Palästina verrichten könnten.

  18. 1927-03-22 · Heft 23 (22.3.1927) · page 4

    Es geht etwas durcheinander: er spricht von der ganzen Diaspora, er spricht auch von Palästina, aber im wesentlichen spricht er von seinem Ausgangspunkt her, will sagen: von westindischen Assimilierten zionistischer Gesinnung. … März. (J. T. A.) Heute sind mit dem Ziel Rußland 7300 Kisten Palästina-Orangen verschifft worden. Es ist dies seit 1914 die erste Orangen- Sendung von Palästina nach Rußlrnd. Vor einem Jahre umfaßten die Orangen-Piantagen in Palästina eine Fläche von 30000 Dunam.

  19. 1936-05-29 · Heft 565 (29.5.1936) · page 2

    Eine franxdsfedie Stimme Aus Pari* wird gemeldet: Der „Temps" widmet der Lage in Palästina einen Leitartikel, worin es unter anderem heißt: „Die Existenz einer nationalen jüdischen Heimstätte in Palästina, wie sie durch die Balfour-Erklärung geschaffen wurde, ist eine vollzogene Tatsache, die für unabänderlich gelten muß. … Als Bewela hlefür wurde die Haltung der jüdischen Kommunisten in Palästina angeführt, wo sie sich auf die Seite arabischer Judenmörder geschlagen haben und mit diesen gemeinsam für die V e r t r e i b u n g der Juden', als Mittel zur „Rettung des arabischen Proletariats", wirken.

  20. 1929-11-22 · Heft 47 (22.11.1929) · page 5

    In den 17 Jahren, die er in Jerusalem wirkt, hat er sich durch sein Wissen, seine geschickte Hand, sein sympathisches und gütiges Wesen einen derartigen Ruf erworben, daß er nicht nur von Patienten aus Palästina und Mesopotamien, sondern auch von solchen als Arabien und Aegypten in Scharen aufgesucht wurde. Wiederholt wurde er zum Emir Abdullah nach der transjordanischen Hauptstadt Aman berufen. … F r i t s c h, wegen des Ueberfalles auf Dr. Ticho einen Protest einbringen. Todesurteile in Palästina. Von Benjamin Segel. In Palästina wurde gegen diverse arabische Pogromhelden, die während des Aufstandes Juden ermordet hatten, die Todesstrafe gefällt.