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Blätter · 1920-11-01 · 4/5 (11.1920) · p. Seite 62

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Journal
Blätter
Volume
7 (1920-1921)
Issue
4/5 (11.1920)
Date
1920-11-01
Page
Seite 62 (sequence 22)
Language
German
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- 62 - eine eng zusammengehörige Gemeinschaft zu machen, darauf hinzuwirken, daß jeder seine ganze Kraft hergibt und sich als tätiges Mitglied des Klall-Jisroel fühlt, daß unsere Jugend wirklich in Agudas Jisroel die neu erwachende, altjüdische Gemeinschaft erblickt, und unsere Jugendorganisation als ihren Wegebereiter anerkennt daß ein jeder erkenne, daß nur unsere Agudas-Jisroel, die kein anderes Ziel hat als die Verwirklichung der Tauroh, die die Verbundenheit mit unseren Owaus Awausseinu fördern will, die anknüpft an das Vergangene und fortsetzt den Jahrhunderte alten Bau der jüdischen Geschichte und Tradition, deren Weg und Wesensart nun fälschlich auch durch die Bezeichnung „Politik“ herabgewürdigt werden soll, daß nur Agudas Jisroel das jüdische Ziel bereitet, daß unsere Jugend weiß, welche Gemeinschaft Goj Godaul heißt, und dementsprechend ihr Arbeiten beginnt und einrichtet. Daß jeder empfindet, daß er Schraube ist, Schraube am großen jüdischen Schicksalswagen, und seinen Posten nie und nach keiner Richtung verlassen darf. Daß nur mit seiner Kraft der Wa^en bestehen kann. JWi und nun, nachdem all diese Aufgaben gezeigt sind, nachdem ihre Wichtigkeit und Notwendigkeit auseinandergesetzt ist, nun Agudo-Jugend Dnxm vnn rrowft dbiik noba ojk b'äbpbh bx) B*pnrt bx pap nrw .dd1? fra bbtok wk rix twm Erfüllt Eure sozialen Pflichten, werdet heimisch in dem echt jüdischen sozialen Geist unseres Volkes. Dann werdet Ihr zu denen gehören, die mitarbeiten an dem Erreichen des großen alten Zieles des jüdischen Volkes und der ganzen Menschheit. Dann wird Gottes Segen nicht ausbleiben! .aw db*o BW 02'pbx "NB D'pnw DTK) Max Cohen. Ein Rundschreiben von Rabbiner Kuck. Herr Rabbiner Kuck-Jerusalem, gewiß einer der berufensten und objektivsten Beurteiler des neuen Jischuw in Erez Isroel versendet soeben ein Rundschreiben rrnnn ‘tob unter anderen auch an unser Züricher Zentralbüro mit der Bitte um Veröffentlichung im Haderech. Wir sind bereits heute in der Lage einen Auszug mizuteilen. . . . „Es ist, meine Brüder, eine furchtbare und schreckliche Angelegenheit die uns ängstigen und zittern läßt und unsere ganze Tätigkeit gefährdet und zerstört, daß nämlich unsere fundamentalen Heiligtümer schon gewohnheitsgemäß zertreten werden, von einem Teile derjenigen, die am nationalen Wiederbelebungswerke arbeiten, dieses Hebel muß ausgerottet werden, daß es nimmer wiederkehre. Wir alle müssen ohne Unterschied der Parteien und Anschauungen uns mauergleich zusammenstellen zur Rettung unserer Lebenswürde, diese Würde ist die Grundlage des Aufbauwerkes und sie gestattet uns nicht, daß unsere ganze Nation Ohrfeigen erhält von Händen ihrer eigenen Söhne, dieser Wangenstreich besteht in der Schmach, daß Teile derjenigen, welche aktiv sich am Wiederaufbau beteiligen, in aller Seelenruhe mit zermalmenden Füßen über alle grundlegenden, charakteristischen jüdischen Heiligtümer hinwegschreiterT* . . . „Mehr als genug sind wir durch den Wiederaufbau in groben Materialismus verstrickt worden, über Alles haben wfr unser Urteil, über jede Kraft die uns Erwachen

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