Blätter
- Journal
- Blätter
- Volume
- 5 (1919)
- Issue
- 3 (3.1919)
- Date
- 1919-03-01
- Page
- Seite 47 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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47 ml Aus den Esra-Gruppen Fulda:. Dank den Bemühungen von Frau Birkenruth und Frl. M. Stern gelang es, in kürzester Zeit eine חמשה עשר -Feier für die weiblichen Besucher unserer Hcimnachmittage einzurichten. Etwa 50 Kinder versammelten fick im Agudoh-Heim und lauschten dem Märchen, das Frl. Stern, dem kindlichen Verständnis angepaßt, eigens zu diesem Zwecke erfunden hatte. Waldeszauber umfing uns und leises Frühlingsahneu weckte die Dichterin in den jungen Gemütern. So klar war ihnen noch nie die Bedeutung des 15. Schewats zum Bewußtsein gekommen. Und nun galt unser Bemühen einem anderen Werke. Die Gestalten der Bibel wollten wir wieder lebendig machen. Was sonst nur in der biblischen Geschichtsstunde den Kinder erzählt wird, heute sollte es. leibhaftig vor sie hin׳ treten. Und so erschienen denn als lebende Bilder: Hagar, die von Sarah vertrieben wird, Jakob und Nahel am Brunnen, Josef vor Pharao, einige der zehn Plagen und Ruth, die Ährenleserin. In Heller Begeisterung und ungeteilter Ausmerksamkeit folgten die Kinder den Darbietungen, den Gedichten und Liedern, die die Bilder erklärten. Freundliche Gönner hatten auch Gebäck zur Verfügung gestellt, sodaß auch für das leibliche Wohl unserer kleinen Gäste gesorgt war. Es mag diese Veranstaltung kleineren, schwach fundierten Gruppen den Beweis dafür bringen, daß man auch ohne Unkosten — wir brauchten nur für 0.25 Jl Sicherheitsnadeln und 1.20 Jl für einen Bart aus Watte — gemütliche und sinnreiche jüdische Feiern veranstalten kann. H. L i p st a d t. Halberstadt: In den E s r a g r.u p p e n (65 Kinder insgesamt) arbeiten wir wie folgt: In der ersten Gnrppe von zwölf- bis vierzehnjährigen Mädchen werden Dinim und Einzelheiten der laufenen Sidra in vertiefender Weise besprochen, ferner wird gewandert, gespielt und gesungen. In der zweiten Gruppe der zehn- und elfjährigen Mädchen wird die laufende Sidra ausführlich durchgesprochen, außerdem unterhalten sich die Kinder durch jüdische Schreib- und Zusammensetzspiele, durch Lieder, Vorlcsen und Erzählen jüdischer Geschichten. Die zehn- bis dreizehnjährigen Knaben der dritten Gruppe bekommen Midroschim vorgetragen, sie spielen und wandern. Und die Kleinsten, Knaben und Mädchen der vierten Gruppe, werden durch biblische Geschichte, Betrachtungen über die ihnen bekannten Dinim, leichtfaßlicho Midroschim, Bewegungsspiele unter hebräischen Gesängen gefesselt. Es werden auch kleine Spaziergänge unternommen. Spendenliste des firuppcmierbandes und der lugendorganHation der fl. נ. Agudo-Haupt-Fonds. Lina Eisemann-Würzburg dankt Erna Ullmann und ihrem Kränzchen für die angenehme Schabbos-Nachinittag-Unlerhaltung 1, Gertrud Nissensohn-Halbcrstadt dank: Hedwig Tannenwald 2 und ruft ihr hierdurch Lebewohl zu 1, dieselbe statt Blumen zur Verladung Nathan'en-Emanuel 2. B. Str-Leipz!g dankt Dir. Dr. Lange für zwei Blätterexcmplare 1, durch Babb- Dr- Unna-Mannheim von Johann Müller 0-י, Freund-Delmenhori, 2, 0amm״ lang bei der Hochzeit Pfeifer-Holländer, Berlin 115, Lassar Seekbach-Ha bcrstadt zum 15. Ador 20, Dr. med. Auerbach-Halberstadt gratuliert Malhilde Bodenheiiner-Hnmburq zur Verlobung 2, aus der Hausbüchse von Gitta Ullmau11-Wür׳b»rg 2, Anna Frank-Fulda gratuliert Fanny Nalhanfin nachträg ich zur Verlobung I, El. M. in W. verloienc Weite 1, Hans Feuchtwanger-München beim Jugendgollesdienst geschnobert 5. von deinsclbeii gesammelt 15, Nabb- Dr. M. Kahn-Mergentheim 50, Go dschmidts-Halbrrstadt dank׳« Hebwig Tannenwald-Nürnberg für große Aufmerksamkeit 3, Pl. Alm.-Heilbrvnn 00, S. Esch-