Das Echo
- Journal
- Das Echo
- Volume
- 11 (1960)
- Issue
- 238 (28.12.1960)
- Date
- 1960-12-28
- Page
- [Seite 7] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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1950. 28. Dezember 1960. DAS ECHO’ 7. v°f und wirkt aber erdrosselufwühlend. {Frankfurt üas 1agebuch heraus, ejr,«s - d£m Kindheit Nazis brutal fand man in eichnungen des' hhes, nie fönt 1 die Zeit von Die Aufzeichaer Scheune in ■ das Kind David rnkhtet. ht die künstierichliche, intetiek" Ffank, sie wirkt hre Primitivitaet her; ein Bericht ft, das Grauen Schrecken der jrch die Not der überwunden. Ist rig Saetze zu leas gar nicht ver. geschah, denn vergessen!” oder Ihtng "Es ist eine es ist schwer jenf :r Junge, harnt' lig wurde wie Art zur Qual It, nur weil ¿r eil das nazistis1 im fanatischen te, was jüdisch 88 Seiten (mit ne sehr nüchter enschlichkeit, die1 »form begingen. inzelschicksalbe' Tagebuch gültigtische Erlebnis in Zeit der Nazi' CfflNSKY , kMBA eteföfl 2540 Cine R<w?) ßnkaaisanspruebfr J JaM ÍOÍ * 1 Ltda.; .MBA! téfooo 2379 > eSubb CHECKS ********* *********** 0 ffAV iS# gnb» M ***** TECHNISCHE PERSPEKTIVEN NORDAMERIKANISCHE WIRTSCHAFTSFORSCHUNG Das amerikanische Patentamt sieht sich in letzter Zeit einer steigenden Flut von Patentanmeldungen gegenüber W.aehrend im Jahre 1952 knapp 60 000 Antraege zur Registrierung neuer Patente eingingen ,sind es zur Zeit rund 80 000. : Aber die Arbeit des Patentamtes hat sich in den letzten Jahren nicht allein auf Grund der hoeheren Zahl -der Patentanmeldungen ganz . hetraechtlich vergroessert. Viel mehr Mühe als früher bereitet es heute den Beamten und Technikern des Paten, tamtes, die den Erfindungen beigefügten Erklaerungen, Zeichnungen und Formelblaetter zu überprüfen. Ein Zeichen dafür, wie kompliziert viele der heutigen Erfindungen sind. Die bei weitem umfangreichste Patentschrift, die bis heute vom amerikanischen Patentamt veroeffentlicht wurde, ist die für das Patent Nr. 2 925 957, das die Bezeichnung “Buchhaltungssystem” führt und insgesamt 354 Blaetter mit Zeichnungen und,530 'Textspalten umfasst. Allerdings sind die vom Uß-Ra. tentamt veröffentlichten Informationen nicht die einzige Quelle, die der amerikanischen Wirtschaft zur Unterrichtung über neue Forschungs- und Entwicklungsergebnisse zur Verfügung - steht. Eine andere Abteilung des Han-. delsministeriums naemlich veroeffeot. licht ebenfalls pro Jahr rund lOOOO Forschungsberichte, die von regierungseigenen Forschungsinstituten und Laboratorien auf Grund eigener wissenschaftlichen Arbeiten zusammengestettt wurden. Mit diesen Veroeffentflichungen will man der Privatwirtschaft auch alle jene neuen wissen, schaftlichen Erkenntnisse zugaenglich machen, die mit oeffentüchen Geldern erarbeitet wurden und die für die Schaffung besserer Güter und Dienstleitstungen von Bedeutung sein koennen. Diese Flut von neuen Erfindungen und Entdeckungen ist weitgehend das Ergebnis des grossen Forschungs- und Entwicklungsbooms, der in den USA Mitte der 50er Jahre einsetzte und von Jahr zur Jahr an Umfang zunahm. ln diesem Jahr z. B. dürften in den USA nach Angaben der “National Sciencie Foundation” rrfefir al 12 Milliarden Dollar für Forschungs und Ent. Wicklungsvorhaben eingesetzt werden. Allein seit Kriegsende hab^ti sich diese Ausgaben damit um das Sechsfa. che erhoeht! Von diesem Betrag wird allein die Privatindustrie 9,5 Milliarden Dollar einsetzen, waehrend die Regierung 1,78 Milliarden Dollar, die Colleges und Universitäten 1,0 Milliarden Dollar und die verschiedenen Foundations und gemeinnützigen Institutionen 250 Millionen Dollar für Forschungsaufgaben äusgeben werden. Trotz dieser bereits riesigen Summen werden aber in Zukunft noch weitaus hoehere Betraegie für Forschung und Entwicklung aufgewendet werden, müssen, wenn weitere er. hebliche technische Fortschritte erzielt, bessere Produkte geschaffen und die Marktbedürfnisse befriedigt werden sollen, um somit ein gesundes wirtschaftliches Wachstum zu erreichen. Die amerikanische Wirtschaft hat diese Erfordernisse bereits erkannt und sie schon in ihre Investitionsplaene einkalkuliert. Wie naemlich aus einer McGraw-Hill-Uebersicht hervorgeht, beabsichtigen die amerikanischen Unternehmen, im Jahre 1963 .allein 10,711 Milliarden Dollar für Forschung in staatlichen Forschungseinrichtungen und Entwicklung einzusetzen, nach, dem sie 1959 9,027 Milliarden und 1960 insgesamt 9.554 Milliarden Dollar hierfür eingeplant hatten. Interessanterweise werden heute rund die Haelfte aller von der Privatindustrie durchgeführten Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Rahmen von Regierungsauftraegen abgewickelt. Die jaehrlich«n Zuw^nd. ungen an die regierungseigenen Forschungs'nstitute belaufen sich auf knapp 1,8 Milliarden Dollar. Mehr als 80 Prozent aller Forschungsausgaben werden für Projekte der nationalen Sicherheit eingesetzt. Wenn auch, wie gesagt, der groesste Teil der Forschungs- und Entwicklungsprojekte der Regierung auschliesslich militaerischen Wert hat, so lieferten viele Projekte doch auch Ergebnisse, die für die zivile Wirtschaft von grosser Bedeutung gewesen sind. Es sei hier nur auf die Atomenergie, die Elektronerrechner, die gedruckten, Schaltungen von elektronischen Geraeten und die Düsenflugzeuge hingewiesen. Wie stark der Einfluss der For^ schung auf die Entwicklung neuer Erzeugnisse ist, zeigt eine Untersuchung der McGraw-Hill Publishing Company, einer privaten Forschungsorganisation, aus der h'ervorgeht, dass der amerikanische Markt — auf Grund des Mitte der 50er Jahre einsetzenden Forschungsbooms — in den naeebstpn Jahren mit einer Flut Von neuen Erzeugnissen rechnen kann. So erwarten die Fabrikationsbfriebe, dass im Jahre 1963 etwa 12 Prozent ihrer Umsaetze auf solche Produkte entfat. len, die in diesem Jahr noch nicht produziert wurden, waehrend bei den Herstellern von Maschinen, um nur ein Beispiel zu nennen, dieser Anteil 1963 sogar 25 Prozent betragen wird. Gilbert Grant NEUE WEGE ZUR ERZEUGUNG VON ELEKTRIZITAET Die amerikanische Elektroindustrie befasst sich zur Zeit mit “mehr neuen und aufregenden technischen Moeglichkeiten zur Erzeugung von Elek* trizitaet als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt in diesem Jahrhundert”, erklaerte der Praesident der Westinghouse Electric Corporation”, Mark W. Cresap, kürzlich auf einf Tagung von Kraftwerks- und Versorgungsfachleuten, Cresap berichtete dabei, dass auch sein Unternehmen gegenwaertig zahlreiche Moeglichkeiten zur Etlektrizitaetserzeugung technisch entwickle, wobei der Schwerpunkt der Forschungsarbeiten bei den folgenden vier Verfahren liege: 1. dem thermoeiektrischen Verfahren, bei dem Elektrizitaet durch Hitzeeinwirkung auf Halbleitermaterial entsteht; 2. dem magnetisch.hydrodynamischen Verfahren, b©i dem elektrischer Strom durch ein Gas oder verflüssigtes Gas erzeugt wird, das durch ein magnetisches* Feld geleitet wird; 3. dem thermionischen Verfahren, bei dem erhitzte Eelektropen zur Erzeugung von Elektrizitaet benutzt werden; 4. dem “Kraftzellen”-Verfahren (fuel cell), bei dem es sich um Elektrobatterien handfeit, in denen “Kraftzedfen” Elektrizitaet auf Grund von chemischen Reaktionen verhaeltnismaessig billiger Mate, rialen wie etwa Sauerstoff oder Wasserstoff erzeugen. Was werden die naechstenJ ahre bringen? Was in nachfolgendem berichtet •wird, ist keine Phantasie, sondern amerikanischen Fachzeitschriften entnom. men, (die sich nfit den ¡technischen Neuerungen beschaeftigen, die wir im Laufe des neuen Jahrzehnts erwarten dürfen. Einige dieser Neuerungen sind schon sp weit gediehen, dass mit ihrer serienweisen Herstellung begonnen werden kann. In anderen Fael- In sind erst die Patente registriert und in wieder anderen hat man schon das Rlanungs- und Forschungsstadfum in Laboratorien und Versuchsanstalten erreicht. Es gehoert wohl keine grosse Einbildungskraft dazu, sich .auszumalen, dass dieses neue Jahrzehnt (die Amerikaner haben es die “Soaring Sixties” getauft, die sausenden Sechziger), im Verkehrswesen, in der Wohntedinfk im Lebenskomfort und auf anderen' Gebieten des Alltags gewaltige Neuer, ungen bringen wird. Erfreulicherweise scheinen ebenso Gebrauchsgüter betroffen wie Vernichtungswaffen und interplanetarische Supertraeume. Die konkrete Erwartung, dass bis zum Beginn der siebziger Jahre das Zeitalter des Düsenflugverkehrs schon wieder vorbei und durch noch viel schnellereFlugzeuge abgeloest sein wird, dürfte uns kühler lassen als die erstaunliche Mitteilung, dass demnaechst de gute alte Glühbirne das Zeitliche segnen wird. Ein Aufstrich mit Leuchtfarben auf Zimmerdecken und Waende wird elektronischen Strom durch die Farbschicht leiten; eine Drehung des Schalters, und Dekken und Waende erstrahlen in hellem Licht. Dieser Art sind die meisten —schon <n der Vorarbeit befindlichen — technischen Neuerungen. Wir werden kei nen Aerger mehr mit geborstenen Wasserleitungen und Abflussrohren haben: Leitungen und Rohre werden aus Werkstoff, haltbar, elastisch, kaelte und feuchtigkkeitsfest, hergestellt. “Elastizitaet” wird das Stichwort des Jahrzehnts sein: Einfamilienhaeuser werden aus vorfabrizierten Platten zusammengefügt, so dass man bei Bedarf zusaetzlichen Wohnraum anbauen kann. Das Haus laesst sich auch auf Wünsch auseinandernehmen und anderswo aufstellen. Es hat eine Klimaanlage, die im Winter als Heizung dient und das Oeffnen der Fenster überflüssig macht. Die frische Luft wird gefiltert und von Russ, Staub und Schmutz befreit. Entgegen veralteten Prophezeili"3£n werden wir keine Esspillen an Stellte unserer Mahlzeiten zu uns nehmen. Aber unsere Ernaehrung wird dennoch ihr Gesicht aendern* Die Kae temdustrie wird uns mit tiefge .uihüen Speisen versorgen, die von der Maustrau in einem Erhitzungsverfahren in einer knappen Minute fertig auf den Tisch gestellt werden. Das Geschirr wird natürlich automatisch gewaschen — sofern man nicht Plastikeller benutzt, die man nach Gebrauch wegwirft. Oberhemden müssen nicht mehr geglaettet werden, weil sie nach dem Wasch«n von selbst spiegelglatt werden. Die nicht mehr gepiiagte Hausfrau kann sich ein Magnetband aus dem Schrank nehmen und sich auf dem Wand-Bildschirm einen alten Marlene.Dietrich-Film Vorspielen, ohne ins Kino zu .müssen. Der Hausherr wird seine Morgenzeitung lesen, waehrend sein Wagen sich automatisch ins Büro steuert. Je nach Bedarf wird eine Fotozelle Bremse, Gashebel', Hup« und Steuerrad bedienen. Benutzt er aber die Vor? ortbahn, so wird er auf dem neu entwickelten “Luftkissen” sanft über die Schienen gleiten. H OTEL MERSCH T H AL ui Cochabamba, Casilla 846, Telefon 4427 Das Hotel des Vertrauens und der guten, Küche! 1 ESSZIMMER | * SCHLAFZIMMER $ t LIVING t * * * im amerikanischen Stil- * * liefert formschoen und * * preiswert * í * 2 Mueblería? 2 “EL HOGAR” * 2 MARTIN OPPEHEIM * * Teléfono 7748 i LA PAZ HERCULES DAS FAHRRAD VON WELTRUF! Wer ein gediegenes Fahrrad wünschtwaehlt HERCULES! Alleinvertrieb für Bolivien: HAPP & Cía. Cochabamba, Ayacucho 145 und La Paz, Edif. Iglesias.