Das Echo
- Journal
- Das Echo
- Volume
- 11 (1960)
- Issue
- 234 (19.10.1960)
- Date
- 1960-10-19
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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« 1980. i DE < < OESSE < eraete < ®=»:; ■M HEBER TOREN RKZEUGE I olivien: < illa 484 AAAAAii ISEN-; URCH; SAGEN i nbahn < œ * rlaessig ivo) * den » Ide! erte eraenden tel IA**, Ca»»191 ’ 5445 öS* olda Meir vor den 4i! Wir bringen im Auszug die Rede (des isiirjeEäsöhen Aussesni-' nisters Frau Golda Meier* die vor der Generalversammlung der "Vereinten Nationen" gehalten wurde und einen starken Eindruck auf die Hoerer hinterliess: "Im Aufträge und auf besonderem Wunsch meines Premierministers erklaere ich, dass dieser gewillt ist, bedingungslos zu einer Konferenz mit Gamal Abdel ¡Nasser zu kommen um mit ihm über ein Friedensabkommen zu verhandeln oder wenigstens ein Nichtangriffspakt zu formulieren". In ihrer Rede über die israelische Aussenpolitik vor der Plenarversammlung der- UN bezog Frau Meier ihr Friedensangebot nicht nur auf den Praesidenten der VAR sondern auch auf Kcenig Hussein von Jordanien und den Premierminister von Libanon, die beide vor ¿besprochen hatten. Im Namen Ter Regierung erklaerte sie fefer: ''Eine grundlegae Forderung der israelische! Regierung ist diet 100%ige EntWfnung Israels und der arabiskn Staaten mit gegenseitiger Inaktion und Kontrolle. Auf uns heben die leeren Reden für Wrtbrüstung und Frieden keinen Eüruck, die die grossen Führer J)r halten, Nationen" denn zu Hause denken sie nicht mehr daran, was sie hier verkündet haben. Wir in Nah-Ost leben in einer unterentwickelten und verhetzten Region. Weder Israel noch seine Nachbaren kcennen sich einen Wettlauf nach modernsten Waffen auf die Dauer leisten; die elementare Bedürfnisse von Maennern, Frauen und (Fortsetzung Seite 2) ■mmnuiniiiiHHi Wer prüft - waehlt LIEBHERR KUEHLSCHRANK!;§fl; Äfft! REVISTA DEMOCRATICA CULTURAL EN IDIOMA ALEMAN Die unabhaengigie Halbmonatsschrift Boliviens injpeutscher Sprache fuer Politik, Kultur und Wirtschaft s. ir Alle Erkenntnisse moderner Kühltechnik sind im "Liebherr" vereinigt! Automatische Stromreglung! Fünf Jahre Garantie! 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Seit Beginn der UNO stand dieses Thema immer wieder als Brennpunkt in den Tagesordnungen der UN-Vol!versammlungen und fiel bisher dieser Punkt stets mit Blasen und Trompeten unter die beschlussfassenden Tische. In dieser Generalversammlung konnte zum ersten Mal ein Beinahe-Erfolg für Peking-China erreicht werden: 42 Stimmen waren gegen die Aufnahme, 34 dafür, und 22 UN-Mitglieder enthielten sich der Stimme. Bemerkenswert war, dass bei den Contra-Stimmen 19 der lateinamerikanischen Nationen gezahlt wurden. Die Aufnahme wurde vertagt bis zur naechsten Generalversammlung. Der Erfolg der Fürsprecher der Aufnahme Rot-Chinas in den UN hing diesesmal an einem dünnen Faden und es bleibt hoechst bedauerlich, dass Peking noch nicht aufgenommen werden konnte. Dass diese Aufnahme faellig ist, bewies, dass immer mehr nichtkommunistische Laender diese Aufnahme verlangen, diesesmal stimmten u.a. dafür: Afganistan, Ceylon, Daenemark, Abessinien, Finnland, Indien, Irak, Irland, Norwegen, Schweden und einige der neu aufgenommenen afroasiatischen Laender; der Stimme ent. hielten sich u.a. Israel, Oesterreich und Portugal. Diese ewige Weigerung der Nichtaufnahme von Volkschina muss zu permanenten Spannungen führen, denn der Voelkerbund kann keine wirksame und entscheidende Weltpolitik machen, solange das volksreichste Land der Welt (650 Millionen) ausgeschlossen bleibt. Ein Peking-China unter Kontrolle der UN gestellt, dürfte weit weniger gefaehrlich sein, als wie es diese maechtige und aufstrebende Nation ist, die sich nicht der Charta der UN verbunden fühlt und daher glaubt eigene Wege gehen zu dürfen. Aber darüber hinaus ist es undemokratisch und empoerend ungerecht, dieses China aus dem Bund der Nationen auszuschliessen, nur weil es eine Ideologie zum Staatsprinzip hat, welche Washington und Mr. Hammarskjöld nicht wünschen. Das demokratische Prinzip der UNO kann nur gefestigt werden, wenn diese politische Weltorganisation wirklich ehrlich und tolerant arbeitet. In diesem Aufnahmekampf um das China des Mao Tsetung dürfen nicht nur die eigensüchtigen West — und Ost — Interessen sprechen, sondern der Gedanke der Geschlossenheit der UNO sollte das bestimmende Element sein. Die UNO behauptet, Friedenspolitik zu treiben, sie kann aber keine Politik des Friedens treiben, wenn sie Rot- China ausschliesst und dadurch das groesste Volk der Erde gegen sich verbittert. Es ist eine Ironie, dass das korrupte Zwerg-China des Chiang Kai-Shek im Schosse der Vereinten Nationen wirken darf, nicht aber das 650 Millionen-China von Peking. Es ist sicher nicht angenehm für den Westblock mit einer sich immer mehr verstaerkenden Votomacht des kommunistischen Blockes rechnen zu müssen, aber eine demokratische Politik hat mit Tatsachen und nicht mit Wuenschen zu rechnen. Es waere einfache demokratische Pflicht, und Ausdruck eines ehrlichen Friedenswillens, wenn die UN-Vollversammlung die Aufnahme des sozialistischen Chinas akzeptiert haette. Kuba macht sich unbeliebt Senor Fidel Castro ist ein aeusserst schwieriger Herr, der sicher ehrlich von dem richtigen Weg seiner Politik überzeugt ist und der auch ein sauberer, anstaendiger Mensch ist. Diese Qualitaeten machten ihn zu einem erfolgreichen, siegreichen Revolutionaer; als Staatsmann reichen allein diese Qualifikationen nicht aus. Kuba trat vor das Weltforum in New York, um seine gute Sache zu ver. teidigen; die Mittel die es dazu anwandte waren primitiv, und nicht überzeugend. Art und Aufmachung der kubanischen Delegation waren nicht geeignet, Sympatien für das neue Regimen von La Habana zu verstaerken. Die Reden von Castro und seines Aussenministers waren mehr laermend als vernünftig, sie verschoben das Sachliche, um lediglich propagandistischen Effekte zu erreichen. Dr. Castro hat anscheinend das Weltparlament mit einer Redetribüne in Habana verwechselt, denn nur so ist es zu verstehen, dass dieser sonst so gescheite Mann sich in Nebensaechlichkeiten verlor und dadurch der kubanischen Sache schadete. Sicher hat Castro mit Bedauern die Feststellung machen müssen, dass er recht isoliert als Politiker dastand und auch die übrigen lateinamerikanischen Nationen merklich von ihm abiüekten. Haette er geschwiegen, waere er ein politischer Philosoph geblieben. Fidel Castro hat seinen Belangen in New York nicht gedient, da er mit seiner Ungebaerdigkeit mehr als Halbstarker als ein Staatschef wirkte. Diese Feststellung ist für uns als demokratisch-sozialistisches Blatt betrüblich, denn von Castro-Cuba haette ein neues sozialistisches Licht durch die lateinamerikanischen Laender strahlen koennen. Kruschtschew’s Kampf um die UNO Auch Kruschtschew war recht hemdsaermlig, aber er war in allen Formen ein Mann, der wusste, was er wollte, er war Staatsmann, er war Repraesentant einer Grossmacht. Niki ta ist eigenwillig, seine sowjetische Politik geht oft eigene (und atemberaubende) Wege, aber er weiss was er tun darf, was er zu lassen hat. Er geht gern zwei Schritte vor und wieder einen Schritt zurueck. er ist (Fortsetzung Seite 2) Für alle Versicherungen - Credinform International LEO iiiiudfC •INSTITUTE NF" ’■■■ X