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Das Echo · 1960-09-20 · 231-232 (20.9.1960) · p. [Seite 1]

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Journal
Das Echo
Volume
11 (1960)
Issue
231-232 (20.9.1960)
Date
1960-09-20
Page
[Seite 1] (sequence 1)
Language
German
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Otro Año Nuevo Israelita El pueblo judío celebra otra vez el día de "Año Nuevo". Según el antiguo calendario judío, este año será 5721, Como en la Religión judía están fuertemente unidos los aspectos religiosos con les nacionales judíos no solo celebran un año nuevo en este místalo día, también es un día de purificación del Tribunal de Dios en el cual el Todopoderoso decide el destino de cada uno el año venidero. En este día, los Judíos de Bolivia rezan por lia Paz y Ia Tranquilidad, por el fortalecimiento de sus comunidades en este noble país y al mismo tiempo su Oración contiene el anhelo de Paz y Progreso para esta bella tierra boliviana, para su Gobierno Y su pueblo. REVISTA DEMOCRATICA CULTURAL EN IDIOMA ALEMAN Die unabhaengige Halbmonatsschrift Boliviens in deutscher Sprache fuer Politik, Kultur und Wirtschaft Direktor und Chefredakteur: Dr. Ludwig K. Stargardt Vertag: Editorial “El Progreso”, Empresa de Propaganda y Publicidad, La Paz — Miraflores. — Büros: La Paz, Harrison 3 — Telefon 6080 / Cochabamba, Baptista 429. / Postanschriften: Revista “EL ECO”, CasiHa 2217 La Paz, oder Casilla 748 Cochabamba / Druck: Editorial Kollasuyo”, Loayza 400 æsæs v;«ï.*:ïîï;f>S * »? » î ÎSï 5 aV“** : * * vnï—fV t; ï / ï5«kw; »7?.* «ï.» mm DAS ECHO erscheint am 15. und 30. eines jeden Monats. Anzeigenpreis: 1 komplette Seite Bs. 600.000; kleinere Flaechen entsprechend weniger. — Sprechstunde der Redaktion (nach vorheriger telefonischer Vereinbarung) Mittwoch nachmittags. Jahrgang XI. - Nummer 231-232. - 20 SEPTEMBER 1960. - PREIS: Bs. 500.— íRoécj) tja Es ist eine allgemeine 7oelkersitte, dass man am Jahresbeginn seinen Freunden ein recht glückliches Neujahr wünscht. Auch wir Juden wünschen uns gegenseitig "Lechayim Tovin Ulshalom" an diesem hoffnungsfrohen Tage, wir wünschen uns ’ ein glückliches und friedvolles Leben. Aber bei Juden beschraenkt sich der Glückwunsch nicht nur auf das Individuum., sondern er umfasst die Gesamtheit, die Gemeinschaft. Denn an diesen Hohen Feiertagen wird es uns ganz besonders eindringlich in Erinnerung gebracht, dass unsere jüdische Existenz nichts Privates sondern etwas Kollektives ist. Juden bilden den hemogenen Kreis einer Schicksalsgemeinschaft, dessen Freude und Leid gemeinsame Sache ist. Jeder von uns hat Aufgaben im Interesse der Gemeinschaft, er hat innerhalb des jüdisches lokalen Kreises dem Jüdischen Bruder und der jüdischen Schwester zu helfen, er hat seine Lebensführung so einzustellen, dass diese sauber ist, und man nicht “dem Juden" etwas vorwerfen kann, u mdamit das Ansehen "der Juden" zu schaedigen. Uns Juden in dieser Zeit soll es immer in Erinnerung bleiben, was wir an antisemitischer Ungeheuerlichkeit qualvoll erleben mussten. Aus diesem Wissen sind Erkenntnisse und Lehren zu ziehen, die wir weiterzugeben haben, insbesondere an unsere Kinder. Wir Aelteren haben dafür zu sorgen, dass jüdische Tradition und jüdische Ethik lebendig bleiben, wir haben uns ge¬ Bottfchaft gen eine immer mehr umgreifende Assimilation zu wehren, wir haben die Pflicht, ein jüdisches Haus zu führen, und unsere Jugend in Jüdischkeit zu unterweisen. Aber gerade in der jüdischen Betreuung unserer Jugend, der Blüte und der Zukunft unseres Volkes, sieht es nicht zum Besten aus. Sattheit und Wohlleben oder aber auch Not im Existenzkampf machen die Erzieher lasch in der Unterweisung im Jüdischen. Im Allgemeinen ist bei unserer Jugend die Sucht nach Luxus, Seichtheit, Leere groesser als wie an Ernsthaftigkeit und Pflichtgefühl der jüdischen Gemeinschaft gegenüber. Gerade in den kleinen Gemeinschaften in Bolivien kann man es feststellen, dass wir nur sehr wenig Nachwuchsjugend haben, nur wenig Jugend besitzen, die ein wirkliches Interesse am Schaffen für die Gemeinschaft hat. Wenn wir auch nicht von einem Verfall sprechen wollen, so sind dennoch alarmierende Aufloesungserscheinungen vorhanden, die aufgehalten werden müssen, wenn unsere Gemeinschaft weiter als das Volk der Bibel geachtet werden soll. In diesem Zusammenhang ist auch der Mangel an wachem (Fortsetzung Seite 2) (Presidencia de la <áRef> ullica HAGO LLEGAR MI CORDIAL SALUDO A LA CO¬ LECTIVIDAD ISRAELITA RADICADA EN EL PAIS Y FORMULO MIS MEJORES VOTOS PORQUE CONTRIBUYA A LA OBRA EDIFICANTE EN QUE ESTA EMPEÑADO EL GOBIERNO BOLIVIANO. La Paz, Septiembre de 1960. íc tat //-'¿íj K^ueitíHota Presidente Constitucional de la República. LEO MECK i INSTITUTE!

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