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Das Echo · 1960-07-15 · [228] (15.7.1960) · p. [Seite 9]

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Journal
Das Echo
Volume
10 (1959-1960)
Issue
[228] (15.7.1960)
Date
1960-07-15
Page
[Seite 9] (sequence 9)
Language
German
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SU 15. Juli 1960. DAS ECHO MtSCii erscfc-, *r«e Uüs«n :ht usi uns ai' (Mr in ortunglMil 2D «%- reclit- Fremk, des Btigezeich- «s Blatt ne beauslotst, akratischtn verseilttt Glueckwuensche an DAS ECHO aus aller Welt Das deutsch-jüdische Weltblatt AUFBAU, New York 23: Verlag und Redaktion des "Aufbau", New York, senden hiermit dem “Echo" ihre herzlichsten Glueckuensche zum zehnjaehri- gen Jubilaeum. "Echo" hat sich in diesen schweren Jahren als ein festes Bollwerk fuer die Ideen des Judentums in der Welt, die Freiheit •Israels und die Bewahrung der Demkrcrtie erwiesen. Mit Mut und bewundernswerter Konsequenz hat "Echo" unter der vortrefflichen Leitung seines Chefredakteuers, Dr. Ludwig K. Stcrrgardt, bewiesen, dass joumalische Faehigkeit und politischer Charakter imstande sind, auch auf den Aussenposten jüdischen Lebens die Verbindung mit Welt und Judentum geistig in schoep- Jerische Weise aufrecht zu erhalten. "Echo" ist es gelungen, seine Leser im Rahmen der jüdischen Interessen und Ideale als produktive Mitglieder unserer Gesellschaft zu foerdern und die Wechselwirkung zwischen allen Zentren jüdischen Lebens lebendig zu gestalten. Unsere besten Wünsche und Gedanken werden “Echo' seinem zweiten Jahrzehnt begleiten. m 5. Juli 1980. (gez.:) MANFRED GEORGE Editor ALLGEMEINE Wochenzeitung der Juden in Deutschland / Düsseldorf: Sehr verehrter Herr Dr. Stcrrgardt: Nun feiert Ihr ECHO den 10. Geburtstag! Zu seinem 5. Geburtstag sandte ich Ihnen meine Glückwünsche und gab meiner Bewunderung darüber Ausdruck, wie mutig Sie dieses "Echo" führen und redigieren. Deutschsprachige jüdische Zeitungen werden in der Welt immer ^seltener; sie sind aber notwendig. Meine Bewunderung hat in den letzten fünf Jahren noch eine Steigerung erfahren, nachdem ich von vielen Lesern des "Echo" gehoert habe, dass Sie nicht nur der Direktor und Verleger, sondern auch der Schriftleiter, Umbruchredakteur, Korrekturleser, und sogar der Aquisiteur und Korrespondent dieser schoenen, nct- “wendigen Zeitschrift sind. Leider habe ich auf meiner Südamerikareise im Jahre 1907 Bolivien auslassen müssen, weil die Strapazien in den andern Laendern meinen Gesundheitszustand zu sehr angegriffen haben. Ich würde mich freuen wenn ich zu Ihnen kommen koerfnte, um -dort mit Ihnen und unseren Freunden die Gespraeche zu führen, die ich in Brasilien, Uruguay und Argentinien führen konnte, und -die letzten Endes zu einem guten Ergebnis kamen. Wir sitzen in einem, Boot, wir Juden und alle demokratisch denkenden Menschen. Es sind von uns grosse Aufgaben zu bewaeltigen und dazu gehoert, dass jeder Einzelne sich seiner Aufgabe bewusst ist. Sie haben es bewiesen! Nehmen Sie meinen herzlichen Glückwunsch zu dem 10. Geburtstag Ihrer Zeitschrift entgegen und übermitteln Sie an alle Ihre Leser meine herzlichen Grösse mit dem Ausdruck der Verbundenheit, die ich für alle, besonders die aus Deutschland ausgewanderten Juden, ausspreche. Herzlichst Ihr (gez.:) KARL MARX 14. Juni 1960. Herausgeber der "Allgemeinen Wochenzeitung der Juden in Deutschland. JEDIOTH CHADASHOTH (Neuste Nachrichten) / Tel Aviv Ich beglückwünsche Sie zu Ihrem Jubilaeum. Ich kann mir recht gut vorstellen, mit welchen Schwierigkeiten die Herausgabe einer zionistischen Zeitschrift in deutscher Sprache in Bolivien verbunden ist. Durchzuhaiten, den Mut nicht zu verlieren, allen Widrigkeiten redaktioneller, organisatorischer und technischer Natur zu trotzen und eine Zeitung herauszugeben, die sich eines wachsenden Leserkreises und immer staerkere Anerkennung erfreut, ist keine geringe Leistung. Einem Juden wünscht man anlaesslich seines Geburtstages: ad me we'esrim - bis 120! Ich glaube, Sie würden sich zunaechst einmal begnügen mit dem Wunsche “Bis zum ersten Vierteljahrhundert!" - und dann sprechen wir und wieder... Mit kollegialem Gruss 23. Juni 1960. (gez.:) Dr. L LILIENFELD Editor Jedioth Chadashoth. LA SEMANA ISRAELITA (Jüdische Wochenschau) / Buenos Aires. Sehr geehrter Herr Dr. Stcrrgardt, zu Ihrem IQjaehrigem Jubilaeum übersenden wir Ihnen unsere herzlichsten Wünsche. i Mit grossem Interesse lesen wir Ihre Zeitschrift, die sich durch ihre zionistische Linie auszeichnet, und die sich in den letzten Jahren ganz ausserordentlich entwickelt hat. Die Bedeutung der jüdischen Presse in den Laendem Südamerikas ist wahrscheinlich immer noch nicht allen unsem jüdischen Mitbürgern bewusst, die erst dann sich selbst Klarheit darüber geben, wenn irgendwelche allgemeine Schwierigkeiten für die Juden auftreten. Jedenfalls haben Sie auch durch Ihren persoenlichen Einsatz ein beredetes Zeugnis dafür abgelegt, welche Aufgabe der jüdischen Presse sowohl in politischer wie in kultureller Beziehung zukommt. Dafür gebührt Ihnen Dank und Anerkennung, besonders in den Kreisen Ihrer Kollegen. Ich begrüsse Sie herzlichst mit Schalom! (gez.:) Dr. HARDI SWARSENSKY DAS NEUE ISRAEL, Zeitschrift für Politik, Kultur und Wirtschaft / Zürich. Sehr geehrter Herr Dr. Stargardt, zum zehnjaehrigen Bestehen Ihrer Zeitschrift DAS ECHO gratuliere ich Ihnen sehr herzlich. Wer Uebung in der Lektüre von Zeitungen und Zeitschriften hat, erkennt aus den ersten Blick dass DAS ECHO frei ist von Fesseln welche so vielen Druckerzeugnissen die freie Stellungsnahme zu den Menschen und Ereignissen erschweren und welche die Lektüre langweilig und oft zur Qual werden lassen. Dem Echo , dessen Inhalt den Stempel der geistigen Konzeption seines Herausgebers traegt, merkt man an, dass es vom Verantwortungsbewusstsein eines überzeugten Juden getragen wird;_ welcher seinen ILesern Stof zum Nachdenken zu geben bemüht ist. Die Welt, von welcher die gegenwaertig lebenden Juden ein Teil sind, ist wie selten zuvor in solchem Umfang, gewoehnt, den Auffassungen der politischen Führer zu folgen, welche - Je nachdem auf wessen Seite man steht - ganz akzeptiert oder ganz abgelehnt werden. Da scheint es mir von ausschlaggebender Be-. deutung, dass die Zeitungsschreiber den eigenen Kopf zum Nachdenken verwenden und eine Meinung zum Ausdruck ¿ringen, welche den Leser aufweckt, statt ihn einzuschlaefern. DAS ECHO erfüllt in diesem Sinn eine wichtige Funktion in den Kreisen, die zu seinen Lesern gehoeren. Das Sie, weit ab von den jüdisch politischen und zionistischen Zentren, zum Teil in einer Sprache, welche nicht die Sprache Ihres Landes ist, bisher zehn Jahre lang, allen Schwierigkeiten zum Trotz, Bestand haben, ist für alle, welche Ihre diesbezüglichen Sorgen ermessen koennen, grosser Anerkennung wert, und ich hoffe, Sie geniessen die Unterstützung aller Einsichtigen Mit allen guten Wünschen für die weiteren Jahrzehnte qruese ich Sie als Ihr (gez.:) Dr. VEIT WYLER 8. Juni 1960. Redaktor "Das Neue Israel" r.X

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